Bilanz zur Winterpause (edited ;-)
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schorschla
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aus der frapo von morgen...
Wie bereits kurz berichtet, verlässt Stürmer-Routinier Martin Driller, die SpVgg Bayreuth in der Winterpause in Richtung des FC Ingolstadt. Klar, das nach dem Abschied des 36jährigen die Gerüchteküche an allen Fronten brodelt.
„Sportlich ist es sicherlich ein großer Verlust“ so Trainer Gino Lettieri über den Dauerrackerer, der stets vorbildliche Leistungen abrief und sich vom Hoffnungsträger der Altstädter schnell zum Leistungsträger entwickelte. „Er ist aber auch schon 36 Jahre alt“ so Lettieri „da wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen“. Nachvollziehbar. Schließlich hatte der Ex-Nürnberg nur einen Jahresvertrag und hätte nach dieser Saison sowieso ablösefrei wechseln können. Genau um diese Ablöse gibt es jetzt aber neue Irritationen. Ursprünglich war von einer nicht näher bezifferten Zahlung der Autostädter in die Wagnerstadt die Rede, was Ingolstadts Vorstand Peter Jackwerth im heimischen „Donaukurier“ aber vehement dementiert. „Im Sommer bekommen wir ihn umsonst, warum sollten wir jetzt zahlen“ so der dortige Macher über die Darstellung der Vorgänge in Bayreuth.
Unabhängig von der Personalie Driller dreht sich das Personalkarussel in Bayreuth jedoch weiter. Mit Kapitän Marcel Mayr, Youngster Alexander Geiger und Torjäger Mikhail Sajaia haben drei andere Spieler das Interesse anderer Clubs geweckt. Während Sajaia seit längerem schon auf der Wunschliste von Ligakonkurrent TuS Koblenz steht, sind die anderen Interessenten noch nicht öffentlich bekannt. Nicht verwundern würde aber ein Interesse der SpVgg Greuther Fürth.
Der Tabellenführer der zweiten Bundesliga war bereits mehrere Male, auch in Person von Cheftrainer Benno Möhlmann, im Hans-Walter-Wild-Stadion, um Spiele zu beobachten. Kein Geheimnis ist auch, dass Möhlmann den Jugendstil immer mehr favorisiert (Geiger) und dass die SpVgg Bayreuth Interesse an einigen Fürther Spielern haben soll. Ein Tauschgeschäft scheint zumindest nicht ausgeschlossen zu sein. Da auch Manndecker Markus Haushahn mit einem Wechsel liebäugelt, hat Bayreuth einen Bedarf im Defensivbereich, der sich zuletzt immer wieder als Achillesferse herauskristallisierte und der in Fürth überbesetzt ist (Rundio, Surmann). Auch alles andere als abwegig erscheint ein kleiner Sensationscoup aufgrund der letzten Wochen. Fürth hätte mit dem Ex-Düsseldorfer Sven Neuhaus einen Torhüter mit Zweitligaerfahrung, während einer der beiden Bayreuther Keeper beim Zweitligisten hinter Stammkeeper Boruslav Mavric wertvolle Erfahrungen sammeln könnte und der aufstiegsambitionierten zweiten Mannschaft nach der Verletzung von Stammkeeper Fejzic die nötige Sicherheit verleihen könnte. Ein Tausch, der beiden Vereinen weiterhelfen könnte. Doch das ist (noch) reine Spekulation. Fakt ist dagegen, dass neben Driller auch Florian Schrepel (Regensburg?) die Altstadt verlässt. Wer neben Visar Rushiti (Jena) noch dazukommt, steht in den Sternen. Kontakte bestehen. Sowohl an einem Stürmer als auch an einem Defensivmann ist die SpVgg interessiert. Und das, obwohl Präsident Heinz Wicklein nach der Niederlage gegen München höhere Ambitionen zu den Akten gelegt hat: „Mit einem Sieg hätten wir noch einmal angreifen können“. Jetzt geht es augenscheinlich darum, schon heute vorausschauend ein schlagkräftiges Team für die nächste Saison zusammenzustellen.
Andreas Bär
Wie bereits kurz berichtet, verlässt Stürmer-Routinier Martin Driller, die SpVgg Bayreuth in der Winterpause in Richtung des FC Ingolstadt. Klar, das nach dem Abschied des 36jährigen die Gerüchteküche an allen Fronten brodelt.
„Sportlich ist es sicherlich ein großer Verlust“ so Trainer Gino Lettieri über den Dauerrackerer, der stets vorbildliche Leistungen abrief und sich vom Hoffnungsträger der Altstädter schnell zum Leistungsträger entwickelte. „Er ist aber auch schon 36 Jahre alt“ so Lettieri „da wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen“. Nachvollziehbar. Schließlich hatte der Ex-Nürnberg nur einen Jahresvertrag und hätte nach dieser Saison sowieso ablösefrei wechseln können. Genau um diese Ablöse gibt es jetzt aber neue Irritationen. Ursprünglich war von einer nicht näher bezifferten Zahlung der Autostädter in die Wagnerstadt die Rede, was Ingolstadts Vorstand Peter Jackwerth im heimischen „Donaukurier“ aber vehement dementiert. „Im Sommer bekommen wir ihn umsonst, warum sollten wir jetzt zahlen“ so der dortige Macher über die Darstellung der Vorgänge in Bayreuth.
Unabhängig von der Personalie Driller dreht sich das Personalkarussel in Bayreuth jedoch weiter. Mit Kapitän Marcel Mayr, Youngster Alexander Geiger und Torjäger Mikhail Sajaia haben drei andere Spieler das Interesse anderer Clubs geweckt. Während Sajaia seit längerem schon auf der Wunschliste von Ligakonkurrent TuS Koblenz steht, sind die anderen Interessenten noch nicht öffentlich bekannt. Nicht verwundern würde aber ein Interesse der SpVgg Greuther Fürth.
Der Tabellenführer der zweiten Bundesliga war bereits mehrere Male, auch in Person von Cheftrainer Benno Möhlmann, im Hans-Walter-Wild-Stadion, um Spiele zu beobachten. Kein Geheimnis ist auch, dass Möhlmann den Jugendstil immer mehr favorisiert (Geiger) und dass die SpVgg Bayreuth Interesse an einigen Fürther Spielern haben soll. Ein Tauschgeschäft scheint zumindest nicht ausgeschlossen zu sein. Da auch Manndecker Markus Haushahn mit einem Wechsel liebäugelt, hat Bayreuth einen Bedarf im Defensivbereich, der sich zuletzt immer wieder als Achillesferse herauskristallisierte und der in Fürth überbesetzt ist (Rundio, Surmann). Auch alles andere als abwegig erscheint ein kleiner Sensationscoup aufgrund der letzten Wochen. Fürth hätte mit dem Ex-Düsseldorfer Sven Neuhaus einen Torhüter mit Zweitligaerfahrung, während einer der beiden Bayreuther Keeper beim Zweitligisten hinter Stammkeeper Boruslav Mavric wertvolle Erfahrungen sammeln könnte und der aufstiegsambitionierten zweiten Mannschaft nach der Verletzung von Stammkeeper Fejzic die nötige Sicherheit verleihen könnte. Ein Tausch, der beiden Vereinen weiterhelfen könnte. Doch das ist (noch) reine Spekulation. Fakt ist dagegen, dass neben Driller auch Florian Schrepel (Regensburg?) die Altstadt verlässt. Wer neben Visar Rushiti (Jena) noch dazukommt, steht in den Sternen. Kontakte bestehen. Sowohl an einem Stürmer als auch an einem Defensivmann ist die SpVgg interessiert. Und das, obwohl Präsident Heinz Wicklein nach der Niederlage gegen München höhere Ambitionen zu den Akten gelegt hat: „Mit einem Sieg hätten wir noch einmal angreifen können“. Jetzt geht es augenscheinlich darum, schon heute vorausschauend ein schlagkräftiges Team für die nächste Saison zusammenzustellen.
Andreas Bär
keine handbreit den rassisten.
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Gundolf
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Also, das mit dem Neuhaus wäre eine tolle Sache. Denn die Torhüterposition war die einziger Stelle, über die ich mir zu Saisonbeginn keine großen Gedanken gemacht habe. Ich hielt Sie von beiden gleichwertig und vor allem gut besetzt. Aber leider haben die letzten Spiele etwas anderes gelehrt (Ausnahme:Darmstadt).
it´s nice to be a bayer, it´s nicer to be a frang, but the highest is to be an OLDSCHDÄDDER
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Altstadt Tempo
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Also ich finde unsere Torhüterposition gut besetzt. Insbesondere haben wir mit Berchti ein großes Talent, das auch noch ein Eigengewächs ist. Das gegen 60 war doch sein erster grober Schnitzer in der Saison, und so einen wird er auch so schnell nicht mehr kassieren.
Auch hat er die gesammte letzte Saison sehr zuverlässig gehalten.
Meiner Meinung nach: Langen Vertrag, schön brav spielen lassen und Rücken stärken. Er wird es uns mit guten Leistungen danken, da bin ich sicher.
Ich fände es ziemlich **** wenn er uns bald den Rücken kehren würde.
Auch hat er die gesammte letzte Saison sehr zuverlässig gehalten.
Meiner Meinung nach: Langen Vertrag, schön brav spielen lassen und Rücken stärken. Er wird es uns mit guten Leistungen danken, da bin ich sicher.
Ich fände es ziemlich **** wenn er uns bald den Rücken kehren würde.
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Locke
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Ich finde auch, dass Berchti nicht abgeschrieben werden sollte. Er hat Potential (wobei der Ausgleich zum 1:1 gegen Eschborn am 1. Spieltag auch auf sein Konto ging, wenn ich mich recht erinnere). Nach seiner Pause, gegen Darmstadt und im Rückrundenspiel gegen Eschborn, war er aber sehr stark.Altstadt Tempo hat geschrieben:Also ich finde unsere Torhüterposition gut besetzt. Insbesondere haben wir mit Berchti ein großes Talent, das auch noch ein Eigengewächs ist. Das gegen 60 war doch sein erster grober Schnitzer in der Saison, und so einen wird er auch so schnell nicht mehr kassieren.
Auch hat er die gesammte letzte Saison sehr zuverlässig gehalten.
Meiner Meinung nach: Langen Vertrag, schön brav spielen lassen und Rücken stärken. Er wird es uns mit guten Leistungen danken, da bin ich sicher.
Ich fände es ziemlich **** wenn er uns bald den Rücken kehren würde.
Auch Mayr und Konjevic habe ihre Fehler gemacht und Tore verschuldet, trotzdem sehe ich keinen Grund, die beiden auszutauschen. Warum also gerade Berchti? Mir scheint es sinnvoller, lieber für die Abwehr Verstärkung zu suchen (Wiesner wirkt im Augenblick sehr unsicher) als für die Torwartposition.
Aber Gino wird's schon richten.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Tomy
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Ein Bayreuther
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Speedy Gonzalez
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schorschla
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Daran besteht kein Zweifel. War ja offensichtlich auch nur ein Gedankenspiel. Es stellt sich aber die Frage, ob es für Berti und die Oldschdod nicht überlegenswert ist, auf LEIHBASIS im tausch für neuhaus einmal n halbes jahr oder gar eineinhalb dorthin zu gehen.
du kennst das bayreuther publikum: Berchti ist jetzt erstmal der depp. die sprüche ala "der blinde, lappenkeeper etc" sind ja jetzt schon wieder vernehmbar (ich teile die übrigens nicht...) - hoffe, er nimmt sie sich nicht zu herzen.
wenn du als junger hüter (und der ist berti ja bekanntlich) die chance hast, hinter einem mann wie mavric zu trainieren und in einer bayernliga-truppe zu spielen, ist das gold wert. seine stärkste phase hatte er, als oli müller noch da war und auf der bank saß.
davon abgesehen ist in dem bericht von einem der zwei bayreuther hüter die rede
wobei ich auch gebauer für nen guten halte. ganz davon abgesehen...
und ganz davon abgesehen ist eine verstärkung im defensivbereich sowieso sinnvoller. aber da pap ich vollstes vertrauen in gino...
du kennst das bayreuther publikum: Berchti ist jetzt erstmal der depp. die sprüche ala "der blinde, lappenkeeper etc" sind ja jetzt schon wieder vernehmbar (ich teile die übrigens nicht...) - hoffe, er nimmt sie sich nicht zu herzen.
wenn du als junger hüter (und der ist berti ja bekanntlich) die chance hast, hinter einem mann wie mavric zu trainieren und in einer bayernliga-truppe zu spielen, ist das gold wert. seine stärkste phase hatte er, als oli müller noch da war und auf der bank saß.
davon abgesehen ist in dem bericht von einem der zwei bayreuther hüter die rede
und ganz davon abgesehen ist eine verstärkung im defensivbereich sowieso sinnvoller. aber da pap ich vollstes vertrauen in gino...
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Locke
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Tomy
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schorschla
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Locke
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Ich dachte schon, das sei eine Anspielung auf eine zu erwartende Neuverpflichtung gewesen, schließlich hattest du ihn selbst nach dem Eschborn-Spiel ins Spiel gebracht - irgendwie. Schade, der Typ wär was für uns gewesen.schorschla hat geschrieben:wollt natürlich hab schreiben...
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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schorschla
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Locke
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Aus dem Kurier:
„Platz drei bis neun noch möglich”
20.12.2005 15:39
SpVgg-Präsident Heinz Wicklein begeistert vom Zuschauerzuspruch / Zweitliga- Angriff im nächsten Jahr
Fussball
Von Herbert Steininger
KURIER: Ihren grenzenlosen Optimimismus in allen Ehren: Haben sie damit gerechnet, dass sich die weitgehend unerfahrene Mannschaft mit einem Trainer ohne Regionalliga- Erfahrung derart gut schlägt? Und es wäre ja noch mehr möglich gewesen...
Heinz Wicklein: Mein Optimismus war nie grenzenlos, es war Zweckoptimismus. Als wir im vergangenen Jahr 15 Punkte hinter der Spitze lagen, war ich immer noch felsenfest davon überzeugt, dass wir den Aufstieg doch noch schaffen. Ebenso überzeugt bin ich davon, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.
Wenn ich die Saison Revue passieren lasse, hätten wir wirklich noch mehr erreichen können, als den momentanen zehnten Tabellenplatz. Alleine die sieben Punkte, die uns die Unparteiischen in den Spielen gegen die zweiten Mannschaften von Stuttgart, Karlsruhe und Kaiserslautern mit ihren Entscheidungen gegen uns genommen haben. Und in einigen Spielen waren wir wirklich besser, waren aber zu unerfahren und in der Abwehr zu ängstlich. Die Mannschaft hat mein vollstes Lob verdient. Und das gebe ich auch gerne an den Trainer weiter: Gino Lettieri hat zwar keine Regionalliga-Erfahrung, wurde abwer offensichtlich von meinen Vorgängern falsch eingeschätzt. Ich meine, dass Augsburg schon längst in der zweiten Liga wäre, hätten sie ihn damals behalten.
KURIER: Über den Zuschauerzuspruch zum Saisonstart gegen Eschborn haben Sie noch geklagt, jetzt beträgt der Schnitt über 2500. Wie zufrieden ist der Altstädter Präsident jetzt?
Wicklein: Für mich ist jede Besucherzahl über 2000 in Ordnung. Und seit langem ist die Spielvereinigung wieder der Zuschauermagnet in Bayreuth. Daran werden wir weiter arbeiten und werden versuchen, diese positive Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen. So eine Stimmung, wie wir sie zuletzt im Stadion hatten, gab es meines Erachtens nicht einmal zu Zweitliga-Zeiten.
KURIER: Was kann man sportlich von den Altstädtern noch erwarten, nachdem die höheren Ziele von Ihnen bereits abgehakt wurden?
Wicklein: Nach dem verlorenen Spiel gegen die Reserve des TSV 1860 München ist es nun erst einmal wichtig, so schnell wie möglich die 40 Punkte zu erreichen. Wenn wir dabei den einen oder anderen Großen noch ärgern können, ist das in Ordnung. Ein einstelliger Tabellenplatz zwischen drei und neun sollte es dann schon noch sein. Zu mehr brauchen wir viel Glück - und ich glaube nicht, dass wir das heuer haben werden.
KURIER: Will man in der kommenden Saison den Zweitlöiga-Aufstieg ins Auge fassen?
Wicklein: Warum nicht? Mit den entsprechenden Verstärkungen kann man das Ziel Zweite Liga auch in Angriff nehmen. Das ist mit Trainer Lettieri auch so abgestimmt. Vielleicht gibt es in der kommenden Saison auch mehr Fernsehgelder. Die Verhandlungen laufen ja noch. Man munkelt, dass sie für die Regionalliga verdoppelt werden sollen. Dann könnten wir erst einmal durchschnaufen, hätten mehr Planungssicherheit.
KURIER: Wird an die Installierung eines sportlichen Leiters gedacht?
Wicklein: Die sportliche Leitung wird weiterhin beim Trainer und bei mir bleiben. Wir werden versuchen, einen Geschäftsführer einzustellen, der sich dann um die Verwaltung und um überregionale Sponsoren kümmern soll. Derzeit gibt es allerdings noch keinen festen Kandidaten.
KURIER: Wie sieht es finanziell aus? Mitte November soll es einen kleinen Engpass bei den Gehaltszahlungen gegeben haben?
Wicklein: Das ist so nicht richtig. Bis heute gab es keine Engpässe für die erste Mannschaft. Für die laufende Saison der zweiten Mannschaft indes ja. Doch wird das in den nächsten Tagen auch erledigt werden. Es gibt auch noch Rückstände aus der Vergangenheit.
KURIER: Kommen die Altstädter gut über den spielfreien Winter? Halten sich die Sponsoren an die Abmachungen?
Wicklein: Zu 70 Prozent ja. Man muss halt dementsprechend nachhaken. Aber das ist zum großen Teil auch wirtschaftlich bedingt. Es läuft eben nicht mehr so wie früher.
Aber im Fußball scheint jetzt auch nicht mehr so das große Geld zu fließen. Wenn ich bedenke, für welches Gehalt unsere Neuzugänge Rushiti und da Veiga gekommen sind. Und auch Manuel Endres, an dem wir ja dran waren, scheint in Jena auch nicht das Riesengeld zu bekommen.
"Ebenso überzeugt bin ich davon, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden."
He did it again.
Aber ich hoffe ja, dass er Recht hat.
Immerhin: Ein Geschäftsführer ist angedacht, ein richtiger Schritt Richtung Professionalisierung. Vielleicht klappt's dann sogar mal mit 'ner eigenen Homepage.
„Platz drei bis neun noch möglich”
20.12.2005 15:39
SpVgg-Präsident Heinz Wicklein begeistert vom Zuschauerzuspruch / Zweitliga- Angriff im nächsten Jahr
Fussball
Von Herbert Steininger
KURIER: Ihren grenzenlosen Optimimismus in allen Ehren: Haben sie damit gerechnet, dass sich die weitgehend unerfahrene Mannschaft mit einem Trainer ohne Regionalliga- Erfahrung derart gut schlägt? Und es wäre ja noch mehr möglich gewesen...
Heinz Wicklein: Mein Optimismus war nie grenzenlos, es war Zweckoptimismus. Als wir im vergangenen Jahr 15 Punkte hinter der Spitze lagen, war ich immer noch felsenfest davon überzeugt, dass wir den Aufstieg doch noch schaffen. Ebenso überzeugt bin ich davon, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.
Wenn ich die Saison Revue passieren lasse, hätten wir wirklich noch mehr erreichen können, als den momentanen zehnten Tabellenplatz. Alleine die sieben Punkte, die uns die Unparteiischen in den Spielen gegen die zweiten Mannschaften von Stuttgart, Karlsruhe und Kaiserslautern mit ihren Entscheidungen gegen uns genommen haben. Und in einigen Spielen waren wir wirklich besser, waren aber zu unerfahren und in der Abwehr zu ängstlich. Die Mannschaft hat mein vollstes Lob verdient. Und das gebe ich auch gerne an den Trainer weiter: Gino Lettieri hat zwar keine Regionalliga-Erfahrung, wurde abwer offensichtlich von meinen Vorgängern falsch eingeschätzt. Ich meine, dass Augsburg schon längst in der zweiten Liga wäre, hätten sie ihn damals behalten.
KURIER: Über den Zuschauerzuspruch zum Saisonstart gegen Eschborn haben Sie noch geklagt, jetzt beträgt der Schnitt über 2500. Wie zufrieden ist der Altstädter Präsident jetzt?
Wicklein: Für mich ist jede Besucherzahl über 2000 in Ordnung. Und seit langem ist die Spielvereinigung wieder der Zuschauermagnet in Bayreuth. Daran werden wir weiter arbeiten und werden versuchen, diese positive Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen. So eine Stimmung, wie wir sie zuletzt im Stadion hatten, gab es meines Erachtens nicht einmal zu Zweitliga-Zeiten.
KURIER: Was kann man sportlich von den Altstädtern noch erwarten, nachdem die höheren Ziele von Ihnen bereits abgehakt wurden?
Wicklein: Nach dem verlorenen Spiel gegen die Reserve des TSV 1860 München ist es nun erst einmal wichtig, so schnell wie möglich die 40 Punkte zu erreichen. Wenn wir dabei den einen oder anderen Großen noch ärgern können, ist das in Ordnung. Ein einstelliger Tabellenplatz zwischen drei und neun sollte es dann schon noch sein. Zu mehr brauchen wir viel Glück - und ich glaube nicht, dass wir das heuer haben werden.
KURIER: Will man in der kommenden Saison den Zweitlöiga-Aufstieg ins Auge fassen?
Wicklein: Warum nicht? Mit den entsprechenden Verstärkungen kann man das Ziel Zweite Liga auch in Angriff nehmen. Das ist mit Trainer Lettieri auch so abgestimmt. Vielleicht gibt es in der kommenden Saison auch mehr Fernsehgelder. Die Verhandlungen laufen ja noch. Man munkelt, dass sie für die Regionalliga verdoppelt werden sollen. Dann könnten wir erst einmal durchschnaufen, hätten mehr Planungssicherheit.
KURIER: Wird an die Installierung eines sportlichen Leiters gedacht?
Wicklein: Die sportliche Leitung wird weiterhin beim Trainer und bei mir bleiben. Wir werden versuchen, einen Geschäftsführer einzustellen, der sich dann um die Verwaltung und um überregionale Sponsoren kümmern soll. Derzeit gibt es allerdings noch keinen festen Kandidaten.
KURIER: Wie sieht es finanziell aus? Mitte November soll es einen kleinen Engpass bei den Gehaltszahlungen gegeben haben?
Wicklein: Das ist so nicht richtig. Bis heute gab es keine Engpässe für die erste Mannschaft. Für die laufende Saison der zweiten Mannschaft indes ja. Doch wird das in den nächsten Tagen auch erledigt werden. Es gibt auch noch Rückstände aus der Vergangenheit.
KURIER: Kommen die Altstädter gut über den spielfreien Winter? Halten sich die Sponsoren an die Abmachungen?
Wicklein: Zu 70 Prozent ja. Man muss halt dementsprechend nachhaken. Aber das ist zum großen Teil auch wirtschaftlich bedingt. Es läuft eben nicht mehr so wie früher.
Aber im Fußball scheint jetzt auch nicht mehr so das große Geld zu fließen. Wenn ich bedenke, für welches Gehalt unsere Neuzugänge Rushiti und da Veiga gekommen sind. Und auch Manuel Endres, an dem wir ja dran waren, scheint in Jena auch nicht das Riesengeld zu bekommen.
"Ebenso überzeugt bin ich davon, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden."
He did it again.
Immerhin: Ein Geschäftsführer ist angedacht, ein richtiger Schritt Richtung Professionalisierung. Vielleicht klappt's dann sogar mal mit 'ner eigenen Homepage.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Justfleisch
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