
SPVGG-FC Augsburg am 20. Mai
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Eckes
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Ja der BR hat sich wieder selbst übertroffen. Sie haben die kleinen Löwen mind. 15 Min. gezeigt. Immerhin hat es sich gelohnt, sie haben 1:4 verloren. Danach kam das übliche Gewäsch, wie tragisch es doch für Bayern, die RL Süd, ganz Deutschland wäre, wenn sie absteigen würden. Konnte mir die Tränen auch kaum zurückhalten in diesem Moment. Wollte schon fast beim BR anrufen, ob man nicht Montag Abend eine Sondersendung einberufen könnte zum evtl. bevorstehenden Regionalliga-Tod der Jung-Löwen. So eine Jammerstimmung im BR hab ich seit dem Tod von Franz Josef nicht mehr erlebt.Locke hat geschrieben:Der BR hat - zumindest nach der Ankündigung, gesehen habe ich es nicht - die Spiele von Regensburg und 1860 II gezeigt. Das kann ich (ausnahmsweise) auch verstehen, denn schließlich ging es für beide Teams noch um was - anders als bei unserem "Freundschaftskick" gegen Augsburg.
Davor hatte man schon geschlagene 30 Minuten über die Löwen berichtet, schließlich is ihr letzter Meistertitel ja heuer 40 Jahre her... kann man nicht genug Berichterstattung bringen drüber. Und "der Marienplatz damals genauso voll wie zu unseren Zeiten, wenn der FCB die Schale dort präsentiert" ... natürlich .... dann haben sie Bilder von damals gezeigt ... vielleicht 1200 Hansala ...dann wurde die ganze Mannschaft von damals interviewt....
Regensburg hat man dann binnen 2 Min. abgehandelt, d.h. es wurden zwei Spielszenen gezeigt - die beiden Tore für Aalen. Es hieß halt nun seien sie abgestiegen - schade aber in nem Abstieg bestünde ja auch immer ne Chance haben sie gemeint - auch wenns die is in die Landesliga durchgereicht zu werden
Bayreuth hat man dann geflissentlich ignoriert ... sie haben gerade mal das Ergebnis abgelesen...
Junge Junge Junge - 3.Liga
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sam
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sam
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Regen spülte taktische Zwänge weg
Altstädtern blieb Revanche gegen Meister FC Augsburg versagt - 2:3 zum Saison-Heimfinale in der Regionalliga
Von Herbert Steininger
Im Heimfinale blieb Regionalligist SpVgg Bayreuth die Revanche gegen den FC Augsburg versagt - der Meister und Aufsteiger nahm mit einem 3:2 (1:0) nicht einmal unverdient die Zähler mit nach Hause und unterstrich seinen Ruf als stärkste Auswärtsmannschaft deutlich. Trotz der dritten Niederlage auf eigenem Rasen ist den Altstädtern der Prestigetitel „bester Aufsteiger” nicht mehr zu nehmen. Sie können selbstbewusst am kommenden Samstag den Saisonausklang beim SV Darmstadt 98 bestreiten.
Der Regenguss zu Beginn der zweiten Halbzeit spülte alle bis dahin vorhandenen taktischen Zwänge weg, es wurde doch noch eine interessante, kurzweilige Partie, nachdem der erste Durchgang eher dahin geplätschert war. Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss hätten die Altstädter durchaus ein Remis erreichen, gleichwohl hätte die Niederlage auch deutlicher ausfallen können. Zu verschwenderisch gingen beide Teams mit ihren Gelegenheiten um.
Auf Bayreuther Seite machten sich die Einwechlungen von Alberto Mendez, Ingo Walther und vor allem Mikheil Sajaia bemerkbar. Das Spiel der Platzherren bekam dadurch deutlich mehr Struktur, besonders sehenswert war dabei der doppelte Doppelpass von Mendez mit Sajaia, den der Spanier dann mit dem 2:3 abschloss (72.). Zu mehr sollte es dann nicht mehr reichen - auch weil Visar Rushiti nach einem Klassezuspiel von Sajaia aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen Augsburger Ersatztorwart Christian Krieglmaier scheiterte (79.).
Pokalspiel im Kopf
„Letztlich hat man doch den Unterschied gemerkt, auch wenn die Augsburger nicht hundert Prozent gebracht haben”, blickte Bayreuths Trainer Gino Lettieri auf die 90 Minuten zurück. Aber auch seine Schützlinge hatten die letztlich bedeutungslos gewordene Partie offenbar vorher schon abgehakt, immerhin steht am kommenden Mittwoch bei der Reserve des 1. FC Nürnberg eine ernstzunehmende Pokalaufgabe auf dem Programm. Ein Weiterkommen im Pokalwettbewerb könnte bei der momentanen, prekären finanziellen Situation des Vereins lebenswichtig werden. Und deshalb schonte Lettieri einige seiner Stammspieler, schenkte auch diversen Akteuren aus dem zweiten Glied das Vertrauen. Was diese auch durchaus zurück zahlten. Man bot den Augsburgern über weite Strecken Paroli, freilich waren Missverständnisse vor allem im Deckungsbereich nicht auszuschließen. Einen kapitalen Schnitzer nutzte der zu den Stuttgarter Kickers wechselnde FCA-Torjäger Christian Okpala nach einer Vorarbeit von Elton da Costa und Florian Galuschka zum 0:1 (32.), nachdem vorher bereits Okpala, Leonhard Haas und Patrick Pircher an Torhüter Thomas Gebauer gescheitert waren.
Als Galuschka in der 52. Minute einen Deffner-Aussetzer zum 0:2 genutzt hatte, wurde es still unter den geschätzten 5000 Besuchern im Stadionrund (52.).
Die Einwechslungen zahlten sich aber aus: Mendez leitete den Anschlusstreffer zum 1:2 (56.) ein, Walther und der diesmal als Angreifer eingesetzte, quirlige Giorgio Arancino standen Pate bei Stefan Seuferts Tor, das allerdings die Schwaben nicht beeindruckte. Vielmehr kamen sie gleich im Gegenzug durch Okpala nach einem Konjevic-Fehler zum 1:3. Doch dann zeigten die Altstädter wieder das, was sie unter Lettieri ausgezeichnet hat: Offensivgeist. Diesmal freilich war der Gegner viel zu stark für eine Wende.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Wiesner, Konjevic, Mayr (53. Mendez), Endler (50. Walther) - Seufert, Bock, Matiasovits, Deffner (63. Sajaia) - Arancino, Rushiti.
FC Augsburg: Krieglmaier - Pircher, Dressler, Traub, Radulovic - Da Costa, Haas (46. Strauß), Löring, Mölzl (63. Hutwelker) - Okpala, Galuschka (78. O. Schmidt).
SR: Maier (München); Zuschauer: 5000; Ecken: 2:6.
Tore: 0:1 Okpala (32.), 0:2 Galuschka (52.), 1:2 Seufert (56.), 1:3 Okpala (57.), 2:3 Mendez (72.).
Gelbe Karten: Matiasovits - Pircher.
Quelle: www.nordbayerischer-kurier.de
Altstädtern blieb Revanche gegen Meister FC Augsburg versagt - 2:3 zum Saison-Heimfinale in der Regionalliga
Von Herbert Steininger
Im Heimfinale blieb Regionalligist SpVgg Bayreuth die Revanche gegen den FC Augsburg versagt - der Meister und Aufsteiger nahm mit einem 3:2 (1:0) nicht einmal unverdient die Zähler mit nach Hause und unterstrich seinen Ruf als stärkste Auswärtsmannschaft deutlich. Trotz der dritten Niederlage auf eigenem Rasen ist den Altstädtern der Prestigetitel „bester Aufsteiger” nicht mehr zu nehmen. Sie können selbstbewusst am kommenden Samstag den Saisonausklang beim SV Darmstadt 98 bestreiten.
Der Regenguss zu Beginn der zweiten Halbzeit spülte alle bis dahin vorhandenen taktischen Zwänge weg, es wurde doch noch eine interessante, kurzweilige Partie, nachdem der erste Durchgang eher dahin geplätschert war. Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss hätten die Altstädter durchaus ein Remis erreichen, gleichwohl hätte die Niederlage auch deutlicher ausfallen können. Zu verschwenderisch gingen beide Teams mit ihren Gelegenheiten um.
Auf Bayreuther Seite machten sich die Einwechlungen von Alberto Mendez, Ingo Walther und vor allem Mikheil Sajaia bemerkbar. Das Spiel der Platzherren bekam dadurch deutlich mehr Struktur, besonders sehenswert war dabei der doppelte Doppelpass von Mendez mit Sajaia, den der Spanier dann mit dem 2:3 abschloss (72.). Zu mehr sollte es dann nicht mehr reichen - auch weil Visar Rushiti nach einem Klassezuspiel von Sajaia aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen Augsburger Ersatztorwart Christian Krieglmaier scheiterte (79.).
Pokalspiel im Kopf
„Letztlich hat man doch den Unterschied gemerkt, auch wenn die Augsburger nicht hundert Prozent gebracht haben”, blickte Bayreuths Trainer Gino Lettieri auf die 90 Minuten zurück. Aber auch seine Schützlinge hatten die letztlich bedeutungslos gewordene Partie offenbar vorher schon abgehakt, immerhin steht am kommenden Mittwoch bei der Reserve des 1. FC Nürnberg eine ernstzunehmende Pokalaufgabe auf dem Programm. Ein Weiterkommen im Pokalwettbewerb könnte bei der momentanen, prekären finanziellen Situation des Vereins lebenswichtig werden. Und deshalb schonte Lettieri einige seiner Stammspieler, schenkte auch diversen Akteuren aus dem zweiten Glied das Vertrauen. Was diese auch durchaus zurück zahlten. Man bot den Augsburgern über weite Strecken Paroli, freilich waren Missverständnisse vor allem im Deckungsbereich nicht auszuschließen. Einen kapitalen Schnitzer nutzte der zu den Stuttgarter Kickers wechselnde FCA-Torjäger Christian Okpala nach einer Vorarbeit von Elton da Costa und Florian Galuschka zum 0:1 (32.), nachdem vorher bereits Okpala, Leonhard Haas und Patrick Pircher an Torhüter Thomas Gebauer gescheitert waren.
Als Galuschka in der 52. Minute einen Deffner-Aussetzer zum 0:2 genutzt hatte, wurde es still unter den geschätzten 5000 Besuchern im Stadionrund (52.).
Die Einwechslungen zahlten sich aber aus: Mendez leitete den Anschlusstreffer zum 1:2 (56.) ein, Walther und der diesmal als Angreifer eingesetzte, quirlige Giorgio Arancino standen Pate bei Stefan Seuferts Tor, das allerdings die Schwaben nicht beeindruckte. Vielmehr kamen sie gleich im Gegenzug durch Okpala nach einem Konjevic-Fehler zum 1:3. Doch dann zeigten die Altstädter wieder das, was sie unter Lettieri ausgezeichnet hat: Offensivgeist. Diesmal freilich war der Gegner viel zu stark für eine Wende.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Wiesner, Konjevic, Mayr (53. Mendez), Endler (50. Walther) - Seufert, Bock, Matiasovits, Deffner (63. Sajaia) - Arancino, Rushiti.
FC Augsburg: Krieglmaier - Pircher, Dressler, Traub, Radulovic - Da Costa, Haas (46. Strauß), Löring, Mölzl (63. Hutwelker) - Okpala, Galuschka (78. O. Schmidt).
SR: Maier (München); Zuschauer: 5000; Ecken: 2:6.
Tore: 0:1 Okpala (32.), 0:2 Galuschka (52.), 1:2 Seufert (56.), 1:3 Okpala (57.), 2:3 Mendez (72.).
Gelbe Karten: Matiasovits - Pircher.
Quelle: www.nordbayerischer-kurier.de
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Wolfgang
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Dank an Sam für den Bericht. Kicker meldet auch 5000 Besucher. DFB Website 4600. Welche Zahl wird nun in die Statistik eingehen?
Was mir sonst noch so aufgefallen ist, ist die gute Form von Alberto , und das nach der Verletzung. Konnte man schon in Frohnlach sehen. Bravo. Zusammen mit Batz, dann noch Veiga und Hecke als Fighter kann ganz schön was ab gehen. Wenn die spielen, ist mir vor Mittwoch nicht Bange.
Hinten muss aber dicht gemacht werden. Sorry, aber das O:1 darf so nicht fallen.
Was mir sonst noch so aufgefallen ist, ist die gute Form von Alberto , und das nach der Verletzung. Konnte man schon in Frohnlach sehen. Bravo. Zusammen mit Batz, dann noch Veiga und Hecke als Fighter kann ganz schön was ab gehen. Wenn die spielen, ist mir vor Mittwoch nicht Bange.
Hinten muss aber dicht gemacht werden. Sorry, aber das O:1 darf so nicht fallen.
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Mitch BT
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- Registriert: 25 Jul 2002, 11:18
- Wohnort: Bayreuth
Da steht sogar was in der Südwestpresse
"Einen Spieleraufstand gab es wegen massiver Finanzprobleme vor der Partie gegen den FC Augsburg. Nachdem die Akteure seit drei Monaten keine Gehälter mehr bekommen haben, stimmten die Spieler darüber ab, ob sie gegen den FCA überhaupt noch antreten. Sie taten es und verloren 2:3. Bayreuths Präsident Hein Wicklein hat den für die Deckung des Saisonetats fehlenden sechsstelligen Betrag dem DFB gemeldet.
Verteidiger Alexander Konjevic wird die Bayreuther verlassen. Der 24-jährige Leistungsträger, früher bei der SpVgg Ludwigsburg am Ball, hat zwei Angebote aus der Regionalliga vorliegen. Zufälligerweise suchen die Stuttgarter Kickers auch einen Innenverteidiger. Dagegen soll Daniel Sager trotz Vertrages bis 30. Juni 2007 den Klub verlassen."
Südwestpresse
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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Locke
- Beiträge: 2492
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- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
Also ist an den kursierenden Gerüchten doch mehr dran, als ich gehofft hatte. Es überrascht nicht, dass man sowas aus der Südwestpresse erfahren muss.
Danke Jungs, dass ihr trotzdem gespielt habt, das zeugt von Charakterstärke. Die Folgen für den Verein wären verheerend gewesen. Schließlich sollten mit der Freikartenaktion nicht nur neue Fans gewonnen werden; man kann auch davon ausgehen, dass mögliche Sponsoren (sofern es überhaupt Interessenten gibt) im Stadion waren. Ich weiß nicht, wie viele von uns bei ihrem Arbeitgeber noch antreten würden, wenn er seit drei Monaten kein Gehalt mehr gezahlt hätte.
Zu der Tatsache, dass die Lizenz für die nächste Saison in akuter Gefahr ist, kommt noch, dass so wohl praktisch keine Vertragsverhandlungen, weder mit aktuellen noch mit neuen Spielern, möglich sind. Und wie soll man beispielsweise von Mika verlangen, dass er seinen Vertrag zu erfüllen habe, wenn der Arbeitgeber selbst seinen Verpflichtungen nicht nachkommt?
Hoffen wir trotzdem das Beste, was auch immer das sein mag.
Danke Jungs, dass ihr trotzdem gespielt habt, das zeugt von Charakterstärke. Die Folgen für den Verein wären verheerend gewesen. Schließlich sollten mit der Freikartenaktion nicht nur neue Fans gewonnen werden; man kann auch davon ausgehen, dass mögliche Sponsoren (sofern es überhaupt Interessenten gibt) im Stadion waren. Ich weiß nicht, wie viele von uns bei ihrem Arbeitgeber noch antreten würden, wenn er seit drei Monaten kein Gehalt mehr gezahlt hätte.
Zu der Tatsache, dass die Lizenz für die nächste Saison in akuter Gefahr ist, kommt noch, dass so wohl praktisch keine Vertragsverhandlungen, weder mit aktuellen noch mit neuen Spielern, möglich sind. Und wie soll man beispielsweise von Mika verlangen, dass er seinen Vertrag zu erfüllen habe, wenn der Arbeitgeber selbst seinen Verpflichtungen nicht nachkommt?
Hoffen wir trotzdem das Beste, was auch immer das sein mag.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Scheich
- Beiträge: 1259
- Registriert: 29 Okt 2002, 12:51
Ich bin vor dem Regensburg-Spiel mal kurz zum Urinal, dann ein neues B holen, und als ich zurück war, war's schon rum.Eckes hat geschrieben:Regensburg hat man dann binnen 2 Min. abgehandelt, d.h. es wurden zwei Spielszenen gezeigt - die beiden Tore für Aalen. Es hieß halt nun seien sie abgestiegen - schade aber in nem Abstieg bestünde ja auch immer ne Chance haben sie gemeint - auch wenns die is in die Landesliga durchgereicht zu werden![]()
Bayreuth hat man dann geflissentlich ignoriert ... sie haben gerade mal das Ergebnis abgelesen...
Toll war natürlich das endlose Peter-Grosser-Interview. Nächste Saison werden sie am Samstagnachmittag Ansprachen von Fidel Castro komplett übertragen, da die RL mit einem allfälligen Abstieg der kleinen Muschikatzen für den BR keinen Sinn mehr hat.
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stan
- Beiträge: 97
- Registriert: 19 Apr 2006, 21:09
- Wohnort: fern der heimat
aus dem kurier von morgen...
Vertragsauflösung nach Contala-Kritik
Stiller Protest der Altstädter Regionalliga-Mannschaft vor dem Augsburg-Spiel
Von Herbert Steininger
Es gärt im Mannschaftskreis der SpVgg Bayreuth, die ausstehenden Gehaltszahlungen hinterlassen deutliche Spuren. Als kleines Zeichen des Protests verzichteten die Aktiven vor dem letzten Heimspiel gegen den FC Augsburg auf ein öffentliches Aufwärmprogramm, machten sich in den Katakomben der Tribüne fit.
Und beinahe wäre am vergangenen Wochenende sogar die Begegnung mit dem Meister aus der Fuggerstadt nicht zustande gekommen. Man munkelt, dass vor der Partie im Spielerkreis darüber abgestimmt worden sei, ob überhaupt aufgelaufen wird. Letztlich soll sich die Fraktion durchgesetzt haben, die auch noch in der nächsten Saison das Altstädter Trikot tragen wird.
Einer der Leistungsträger der Vorrunde, Alexander Contala, wird dazu wohl nicht mehr gehören. Im Anschluss an das Heimfinale hat SpVgg -Präsident Heinz Wicklein dem im VIP-Raum herum polternden 33-Jährigen die vorzeitige Vertragsauflösung angeboten, die Contala auch angenommen hat.
Eigentlich steht der Schwabe noch bis 2007 bei den Altstädtern im Wort. Wie er gegenüber dem KURIER erklärte, könne er ablösefrei zum 30. Juni gehen, die Modalitäten sollen entweder vor oder nach dem Altstädter Pokalspiel am morgigen Mittwoch bei der Reserve des 1. FC Nürnberg (18 Uhr, Club-Gelände am Valznerweiher) geklärt werden. „Ich habe nur die Wahrheit gesagt, bin immer ehrlich gewesen. Aber wenn die Mannschaft keine Gehälter bekommt, muss man auch einmal den Mund aufmachen”, so der Mittelfeldspieler gegenüber dem KURIER. Nach eigenen Worten wäre Contala gerne geblieben. Doch das Tischtuch ist zerschnitten: „Auf solche Spieler kann ich auch verzichten”, ließ Wicklein wissen. Allerdings wird der 62-Jährige keinen weiteren Akteur mehr ziehen lassen.
Der Altstädter Kapitän Marcel Mayr, selbst ein Bayreuther Eigengewächs, bringt Contala durchaus Verständnis entgegen. „Das ist eben eine profihafte Einstellung. Aber wiederum anderen liegt der Verein eben am Herzen, weil sie seit Jahren hier spielen.” Und darum wünscht sich Mayr von Präsident Heinz Wicklein, dass dieser „endlich einmal Tacheles redet. Wir möchten doch auch wissen, wo wir bleiben.” Ein Gespräch zwischen Wicklein und der Mannschaft war eigentlich für nach dem Augsburg-Spiel vorgesehen, kam aber nicht zustande.
„Richtig reinhängen”
Trotz aller Probleme und immer tiefer werdender Sorgenfalten - so wurde einigen Spielern schon der Strom abgestellt - will das Altstädter Team im Pokalwettbewerb alles daran setzen, weiter zu kommen. Mayr versprach: „Wir werden uns da noch einmal richtig reinhängen. Dann werden wir weiter sehen.”
Immerhin gibt es für ein Weiterkommen 1500 Euro von der bayerischen Lottogesellschaft, freilich ist das nur ein Tröpfchen auf dem heißen Stein. Das Erreichen der ersten Hauptrunde indes bringt alleine ein Antrittsgeld von 60 000 Euro. Und die wäre dann nur noch einen Sieg entfernt. . .
Einnahme gepfändet
Wie ernst die Lage bei den Altstädtern ist, zeigt, dass die Zuschauereinnahmen aus dem Augsburg-Spiel gepfändet wurden. Diese Tatsache bestätigte Heinz Wicklein auf KURIER-Anfrage: „Das ist richtig. Das war die Firma Auto-Wedlich in der Badstraße.”
Der Grund: Bei einigen Leasing-Autos der Spieler standen Reparaturen an und die Rechnung dafür wurde auch geschrieben. „Wir haben das allerdings nicht mehr richtig verfolgt, und die Rechnung wurde nicht bezahlt”, erklärte der SpVgg-Chef. Das Geld hat sich die Auto-Vertretung nun auf diese Weise geholt. „Eigentlich wollte ich davon die Fahrtkosten für den Mai begleichen”, meinte Wicklein, der seinen Spielern nach eigenem Bekunden noch das Gehalt für März und April schuldet.
Der Präsident kann den ganzen Aufstand nicht so ganz nachvollziehen. „In der Regionalliga gibt es sicherlich etliche Vereine, die ihren Spielern zwei oder noch mehr Monate das Geld schuldig sind.”
Domo-Geld fehlt immer noch
Die momentane prekäre Lage bei den Altstädtern begründet Wicklein einmal mehr damit, dass diverse Werbepool-Mitglieder ihren unterschriebenen Verpflichtungen bislang noch nicht nachgekommen sind. Der größte Brocken ist sicherlich der Betrag von Domo in Höhe von über 200000 Euro, der nach wie vor fehlt. Und hier will Wicklein im Gegensatz zu anderen Firmen vehement darauf pochen, dass die Belgier endlich diese Lücke schließen. „Wenn das geschieht, haben wir keine, wenn nicht, haben wir weiter Sorgen.”
Wicklein unerschütterlich
Dass all diese Turbulenzen die Lizenz für die kommende Saison in Gefahr bringen könnten, daran glaubt Wicklein nicht. Gestern verbrachte der 62-Jährige den gesamten Vormittag mit dem Altstädter Steuerberater und arbeitete mit ihm die Papiere aus, die der DFB angefordert hat. „Ich glaube schon, dass wir die Lizenz auch für die nächste Serie bekommen werden”, gibt er sich bekanntermaßen optimistisch.
Sieben Spieler im Test
Ungeachtet aller Probleme wird im sportlichen Bereich kräftig am Team 2006/07 gebastelt. Gestern stellten sich gleich sieben Spieler auf der Jakobshöhe zum Probetraining vor, die den Weg nach Oberfranken beispielsweise aus Rostock, Bremen oder Köln angetreten haben.
Vertragsauflösung nach Contala-Kritik
Stiller Protest der Altstädter Regionalliga-Mannschaft vor dem Augsburg-Spiel
Von Herbert Steininger
Es gärt im Mannschaftskreis der SpVgg Bayreuth, die ausstehenden Gehaltszahlungen hinterlassen deutliche Spuren. Als kleines Zeichen des Protests verzichteten die Aktiven vor dem letzten Heimspiel gegen den FC Augsburg auf ein öffentliches Aufwärmprogramm, machten sich in den Katakomben der Tribüne fit.
Und beinahe wäre am vergangenen Wochenende sogar die Begegnung mit dem Meister aus der Fuggerstadt nicht zustande gekommen. Man munkelt, dass vor der Partie im Spielerkreis darüber abgestimmt worden sei, ob überhaupt aufgelaufen wird. Letztlich soll sich die Fraktion durchgesetzt haben, die auch noch in der nächsten Saison das Altstädter Trikot tragen wird.
Einer der Leistungsträger der Vorrunde, Alexander Contala, wird dazu wohl nicht mehr gehören. Im Anschluss an das Heimfinale hat SpVgg -Präsident Heinz Wicklein dem im VIP-Raum herum polternden 33-Jährigen die vorzeitige Vertragsauflösung angeboten, die Contala auch angenommen hat.
Eigentlich steht der Schwabe noch bis 2007 bei den Altstädtern im Wort. Wie er gegenüber dem KURIER erklärte, könne er ablösefrei zum 30. Juni gehen, die Modalitäten sollen entweder vor oder nach dem Altstädter Pokalspiel am morgigen Mittwoch bei der Reserve des 1. FC Nürnberg (18 Uhr, Club-Gelände am Valznerweiher) geklärt werden. „Ich habe nur die Wahrheit gesagt, bin immer ehrlich gewesen. Aber wenn die Mannschaft keine Gehälter bekommt, muss man auch einmal den Mund aufmachen”, so der Mittelfeldspieler gegenüber dem KURIER. Nach eigenen Worten wäre Contala gerne geblieben. Doch das Tischtuch ist zerschnitten: „Auf solche Spieler kann ich auch verzichten”, ließ Wicklein wissen. Allerdings wird der 62-Jährige keinen weiteren Akteur mehr ziehen lassen.
Der Altstädter Kapitän Marcel Mayr, selbst ein Bayreuther Eigengewächs, bringt Contala durchaus Verständnis entgegen. „Das ist eben eine profihafte Einstellung. Aber wiederum anderen liegt der Verein eben am Herzen, weil sie seit Jahren hier spielen.” Und darum wünscht sich Mayr von Präsident Heinz Wicklein, dass dieser „endlich einmal Tacheles redet. Wir möchten doch auch wissen, wo wir bleiben.” Ein Gespräch zwischen Wicklein und der Mannschaft war eigentlich für nach dem Augsburg-Spiel vorgesehen, kam aber nicht zustande.
„Richtig reinhängen”
Trotz aller Probleme und immer tiefer werdender Sorgenfalten - so wurde einigen Spielern schon der Strom abgestellt - will das Altstädter Team im Pokalwettbewerb alles daran setzen, weiter zu kommen. Mayr versprach: „Wir werden uns da noch einmal richtig reinhängen. Dann werden wir weiter sehen.”
Immerhin gibt es für ein Weiterkommen 1500 Euro von der bayerischen Lottogesellschaft, freilich ist das nur ein Tröpfchen auf dem heißen Stein. Das Erreichen der ersten Hauptrunde indes bringt alleine ein Antrittsgeld von 60 000 Euro. Und die wäre dann nur noch einen Sieg entfernt. . .
Einnahme gepfändet
Wie ernst die Lage bei den Altstädtern ist, zeigt, dass die Zuschauereinnahmen aus dem Augsburg-Spiel gepfändet wurden. Diese Tatsache bestätigte Heinz Wicklein auf KURIER-Anfrage: „Das ist richtig. Das war die Firma Auto-Wedlich in der Badstraße.”
Der Grund: Bei einigen Leasing-Autos der Spieler standen Reparaturen an und die Rechnung dafür wurde auch geschrieben. „Wir haben das allerdings nicht mehr richtig verfolgt, und die Rechnung wurde nicht bezahlt”, erklärte der SpVgg-Chef. Das Geld hat sich die Auto-Vertretung nun auf diese Weise geholt. „Eigentlich wollte ich davon die Fahrtkosten für den Mai begleichen”, meinte Wicklein, der seinen Spielern nach eigenem Bekunden noch das Gehalt für März und April schuldet.
Der Präsident kann den ganzen Aufstand nicht so ganz nachvollziehen. „In der Regionalliga gibt es sicherlich etliche Vereine, die ihren Spielern zwei oder noch mehr Monate das Geld schuldig sind.”
Domo-Geld fehlt immer noch
Die momentane prekäre Lage bei den Altstädtern begründet Wicklein einmal mehr damit, dass diverse Werbepool-Mitglieder ihren unterschriebenen Verpflichtungen bislang noch nicht nachgekommen sind. Der größte Brocken ist sicherlich der Betrag von Domo in Höhe von über 200000 Euro, der nach wie vor fehlt. Und hier will Wicklein im Gegensatz zu anderen Firmen vehement darauf pochen, dass die Belgier endlich diese Lücke schließen. „Wenn das geschieht, haben wir keine, wenn nicht, haben wir weiter Sorgen.”
Wicklein unerschütterlich
Dass all diese Turbulenzen die Lizenz für die kommende Saison in Gefahr bringen könnten, daran glaubt Wicklein nicht. Gestern verbrachte der 62-Jährige den gesamten Vormittag mit dem Altstädter Steuerberater und arbeitete mit ihm die Papiere aus, die der DFB angefordert hat. „Ich glaube schon, dass wir die Lizenz auch für die nächste Serie bekommen werden”, gibt er sich bekanntermaßen optimistisch.
Sieben Spieler im Test
Ungeachtet aller Probleme wird im sportlichen Bereich kräftig am Team 2006/07 gebastelt. Gestern stellten sich gleich sieben Spieler auf der Jakobshöhe zum Probetraining vor, die den Weg nach Oberfranken beispielsweise aus Rostock, Bremen oder Köln angetreten haben.
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Libero
- Beiträge: 749
- Registriert: 07 Mär 2006, 17:43
- Wohnort: Bayreuth
@stan: danke fürs Posten des Beitrags - auch wenn er nicht all zu viele positive Neuigkeiten enthält. Jetzt ist also der Contala rausgeschmissen worden
Es ist schwer zu beurteilen, ob das gerechtfertigt war. Schließlich weiß man nicht, was er konkret gesagt hat. Aber grundsätzlich kann ich ihn sehr gut verstehen. Es ist doch legitim, wenn man in einer solchen Situation den Mund aufmacht. Überhaupt ist es erstaunlich und ein Zeichen für den unglaublichen Charakter der Mannschaft, dass sie bisher nicht den Weg an die Öffentlichkeit gesucht und stattdessen weiter Leistung gezeigt hat. Beispielhaft ist da die Aussage des Kapitäns, der das mit der Identifikation der Jungs mit dem Club erklärt. Die Mentalität der Truppe ist wirklich einmalig. Der ganz große Stamm der Mannschaft besteht eben nicht aus Söldnern. Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass in Sachen Contala das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Er muss bleiben und gehört in die Mannschaft.
Was die finanzielle Situation angeht: man könnte jetzt natürlich draufhauen und den Präsidenten runtermachen. Das wäre allerdings wohl nicht sehr fair, da er nicht dafür verantwortlich ist, wenn Sponsoren ihre Zusagen nicht einhalten. Peinlich und vereinsschädigend ist es aber, wenn es zu Pfändungen wie am vergangenen Samstag kommt. Da wird wirklich großer Schaden in Sachen Image angerichtet. So oder so wäre es sicherlich hilfreich gewesen, jetzt noch ein oder zwei Leute mehr im Club zu haben, die sich mit diesen Dingen und vor allem der Sponsoren-Akquise hätten beschäftigen können. Hoffen wir, dass sich die Probleme lösen und dann endlich auch in Sachen Geschäftsführung gehandelt wird, damit es in der nächsten Saison nicht wieder so endet.
Was die finanzielle Situation angeht: man könnte jetzt natürlich draufhauen und den Präsidenten runtermachen. Das wäre allerdings wohl nicht sehr fair, da er nicht dafür verantwortlich ist, wenn Sponsoren ihre Zusagen nicht einhalten. Peinlich und vereinsschädigend ist es aber, wenn es zu Pfändungen wie am vergangenen Samstag kommt. Da wird wirklich großer Schaden in Sachen Image angerichtet. So oder so wäre es sicherlich hilfreich gewesen, jetzt noch ein oder zwei Leute mehr im Club zu haben, die sich mit diesen Dingen und vor allem der Sponsoren-Akquise hätten beschäftigen können. Hoffen wir, dass sich die Probleme lösen und dann endlich auch in Sachen Geschäftsführung gehandelt wird, damit es in der nächsten Saison nicht wieder so endet.

