ich habe mir lange überlegt, ob ich etwas zu diesem thema schreiben soll und ich kam zu dem schluß "ja ich will"
Ich denke unsere große Liebe OLDSCHDOD steht vor der schwierigsten Situation seit dem Lizenzfiasko 2004, auch nach diesem hagelte es, völlig zurecht, herbe Kritik für unseren Präsidenten. Aber er hat es geschafft die Sache zu drehen. Die Mannschaft, der Trainer und Heinz Wicklein sind nach diesem Knock Out wieder aufgestanden und haben es als Einheit geschafft, das scheinbar unwirkliche Ziel "REGIONALLIGA" zu erreichen!!!
Das dieser, mit soviel Kraft erreichte Traum nicht nur für 1 Jahr andauert, gilt es zu kämpfen. Was unser Präsident sicherlich auch tun wird, denn er liebt sie eben nun mal auch unsere OLDSCHDOD! Ob er dies alleine schafft bleibt allerdings zu bezweifeln. Er wird jede Hand brauchen die ihm hilft und jede Unterstützung, welche ihm alle Altstadt Fans und Gönner unbedingt zukommen lassen sollten, denn sonst stirbt unsere Liebe! Das Herr Wicklein auch schon mal eher eine Hilfe engagieren hätte können z.B in Form eines geeigneten Geschäfsführers steht außer Frage und wird wohl einer seiner ersten Handlungen in der neuen Saison werden.
Das er manchmal sehr frei vom Herzen plaudert, ist sicherlich nicht ideal, wenn man die fein artikulierten Statements der "Fernsehpräsidenten" gewohnt ist, aber doch auch etwas besonderes heutzutage;-)
Manche Spieler sprechen ja auch mehr mit dem Herzen, siehe Contala.
Zur Erinnerung habe ich meine Gedanken aus dem Jahre 2004 nochmal hier rein kopiert und es hat sich seitdem wirklich viel getan, dennoch es bleibt noch viel zu tun, doch die meisten Punkte könnte ein kompetenter Geschäftsführer sehr schnell abdecken.
März, 2004>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Zukunftsgedanken
Es ist Frühling im Jahre 2004 und Du bist Anhänger, Spieler oder Gönner der SpVgg Bayreuth.
Wie geht es Dir?
Genau! Du fühlst Dich verraten, entmutigt und blickst ängstlich in die Zukunft.
Das wohl schlechteste Stimmungsbild im Umfeld der Altstadt seit vielen Jahren ist nur auf einen Grund zurückzuführen: Dem Fiasko bei der Lizenzbeantragung.
Ob den Verantwortlichen klar ist, was alles an Aubruchsstimmung, Hoffnung und Image damit zerstört wurde, bleibt nur zu hoffen.
Menschen, die sich seit Jahrzehnten (!) für den Verein engagierten, wenden sich gefrustet ab. Gönner, die aufgrund der angeregten Aufbruchsstimmung "Regionalliga" Mut zur Investition gefasst hätten, sind verschreckt. Fans, die den Verein ohne Zögern auf jedes Dorf begleitet haben, bleiben zu Hause und den aufstiegswilligen Spielern wurde jede Motivation genommen.
Aber wie jeder weiß, bieten eben gerade schlechte Lagen die Chance für einen Neuanfang.
Dies wurde auch vom Präsidium erkannt und der Neuanfang versprochen. Doch sollte man, wenn man es damit ernst meint, keine Minute mehr warten und diesen sofort auf allen Ebenen knallhart durchziehen:
1. Eine Mannschaft in der nur ca. 25% der Spieler aufsteigen wollen und bei den anderen sich ihr sportliches Ziel aus "Sicherung des Bayernliga-Jobs bzw. der Kohle" definiert, muß eben so verändert werden, damit sie auch konkurrenzfähig und erfolgsorientiert ist und nicht jedesmal wenn es drauf ankommt versagt. Der Aufstieg kann nur nach dem Beispiel Feucht oder Augsburg funktionieren, ansonsten hat man gegen die Profiteurvereine der Bundesligisten keine Chance und wird immer wieder auf der Strecke bleiben.
2. Die Trainingsbedingungen sind dringend verbesserungswürdig. Wie kann man gegen den Profinachwuchs, dem alle Möflichkeiten (Kunstrasen etc.) geboten werden, sonst bestehen?
Hier ist auch die Stadt Bayreuth gefragt, will man einen Regionalligaverein der den Namen "Bayreuth" im bezahlten Fußball vertritt?
3. Regionalliga ist ohne Sponsoren nicht möglich. Sich nur auf DOMO ohne vertraglichen Abschluß zu verlassen, ist mehr als riskant. Neue Partner müßen gesucht werden!
4. Amtsträger die nur mit ihrem Posten angeben oder ihre SpVgg-Trainingsjacken spazieren tragen, anstatt sich für den Verein ins Zeug legen, sind überflüssig!
5. Das Stadion muß endlich für den Besucher baulich attraktiver gemacht werden (zumindest Überdachung der Gegengerade)
6. Freikarten- und Publikumsaktionen dürfen nicht die Ausnahme sein, sondern müßen zur Regel werden
7. Das Verhältnis zu den Sponsoren und Vereinsmitgliedern muß richtig gepflegt werden (Newsletter, Einladungen, etc.)
8. Thema Pressearbeit: Die lokale Presse muß informiert werden. Jeden Tag sollte eine Meldung im NK über die SpVgg sein
9. Das Erscheinungsbild auf Eintrittskarten, Flyern, Magazin muß fortgeführt und das Stadionheft qualitativ neu überarbeitet werden
u.v.m
Es ist viel zu tun, aber der Wille versetzt bekanntlich Berge und uns eventuell doch noch irgendwann in die Regionalliga.
Im Frühjahr 2005 werden wir dann wieder wissen wie wir uns fühlen: HOFFENTLICH BESSER!
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...UND WIE WIR UNS GEFÜHLT HABEN, NACH DEM AUFSTIEG
IN DIESEM SINNE: KÄMPFEN HEINZ, KÄMPFEN OLDSCHDOD
...UND BERLIN, WIR KOMMEN
