SV Darmstadt 98
-
schorschla
- Beiträge: 20196
- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,3939936,00.html
Die Aufbrecher
Vier-Fronten-Krieg
Bruno Labbadia und der Aufstieg der Darmstädter Lilien
Fußballtrainer haben einen ähnlichen Job wie Führungskräfte in der Wirtschaft. Sie müssen aus Individualisten ein Team formen. Der kleine Unterschied: Bei der Mannschaftsaufstellung reden Millionen mit und wenn der Erfolg ausbleibt, ist der Trainer der Schuldige und verliert prompt den Arbeitsplatz. Bruno Labbadia, Trainer von SV Darmstadt 98, ist da nur einer von vielen. Sein Werdegang ist beispielhaft für den Fußballsport.
Sendung ab dem 03.06.2006
ZDFinfokanal
Die Aufbrecher
"Aufwärmtraining" im ZDFinfokanal
Elf Freunde - Fußballkultur in Deutschland
WM 2006
Wehende Fahnen zur WM
Offizielle Website des Sportvereins Darmstadt 1898 e.V.
Anpfiff - zwei mal elf Spieler kämpfen um einen Lederball. Am Spielfeldrand steht der Trainer. Auf dem Platz spielt seine Aufstellung ein einstudiertes Spielsystem. Ob das gut ist, zeigt sich im Spielergebnis. Und das wird von den Zuschauern, den Medien und dem Verein zugleich diskutiert und kommentiert.
National wie regional
Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld beschrieb die Situation eines Trainers auf militärische Weise: Man führe einen Vier-Fronten-Krieg, sagte er. Mal brenne es bei der Mannschaft, mal beim Vorstand, bei der Presse oder den Fans. Niemanden dürfe man aus den Augen lassen, denn von überall drohe Gefahr.
Der Unterschied zwischen einem Trainer der Nationalmannschaft und dem eines Regionalligavereins mag auf den ersten Blick groß erscheinen, in Wirklichkeit sind die Strukturen, mit denen beide zu kämpfen haben, identisch. Den Vier-Fronten-Krieg müssen beide bestehen, um ihren Job zu behalten.
Darmstädter Fußball-Ikone
Bruno Labbadia ist Trainer von SV Darmstadt 98. Als Profi auf dem Rasen war er Nationalspieler und zweimal Deutscher Meister - einmal mit Kaiserslautern und einmal mit Bayern München. Als Trainer arbeitet er jetzt in der Stadt, in der er geboren wurde. Seinen ersten Profivertrag unterschrieb er mit 18 Jahren beim damaligen Zweitligisten - das war 1984. Knapp 20 Jahre später, 2003, wurden die "Lilien" seine erste Station als Trainer.
»Es ist wichtig, dass ich mir das nicht von anderen Leuten diktieren lasse, sondern Erfolg für mich werte.«
Bruno Labbadia, ehem. Trainer von SV Darmstadt 98
Soviel Erfolg wie möglich zu haben, ist auch seine Vision. Doch was diesen Erfolg ausmacht, möchte Bruno Labbadia für sich definieren: "Ich möchte meiner Mannschaft eine gewisse Philosophie, die ich im Kopf habe, wie Fußball gespielt wird, wie ich Fußball sehe, übermitteln. Ich möchte, dass sie den Spaß, den ich an dem Sport, an dem Spiel habe, genauso rüberbringt, wie ich den in mir habe." Die Fußballmannschaft als verlängerter Arm einer Trainer-Philosophie also - das klingt selbstverständlich, gelingt aber nicht immer. "Das ist ein ganz wichtiger Baustein, dass die Mannschaft merkt, dass ich diese Freude habe. Und wenn sie das merkt, kann man mit dieser Philosophie, die ich im Kopf habe, Erfolg haben."
Gelungene Trainerphilosophie - Tor für Darmstadt
Bruno Labbadias Philosophie zeigte Wirkung: Der Sportverein 98 war lange getaumelt und abgestürzt in die Oberliga Hessen. Die Gegner hießen Eintracht Wald-Michelbach oder Buchonia Flieden. Als Labbadia kam, hatte er nichts zu verlieren. Schlimmer konnte die Situation für den Traditionsverein nicht werden. Aber sie spielten immer besser, Darmstadt stieg auf - und "der Bruno" war der Held dieses Erfolgs.
»Wenn viele Fans viel Druck ausüben, muss der Verein sich dem Druck beugen, weil er seine Fans braucht.«
Melle, SV 98-Fan
Zwischen Fan und Spieler
Die dritte Liga ist eine professionelle Liga. Spieler, Trainer und der Verein leben vom Fußball. Geld spielt eine wichtige Rolle, und ohne Erfolg bleibt das Geld aus. Denn auch die Fans wollen den Erfolg ihrer Mannschaft. Lässt der auf sich warten, quittieren sie das auch mal schmerzlich, bleiben aus. Denn wer ist schon gerne Fan von einem auf Dauer erfolglosen Verein. Eine unzufriedene Fangemeinde ist eine massive Front. Die Mannschaftsführung ist eines der am meisten diskutierten Themen. Melle, Fan vom SV 98, bringt es auf den Punkt: "Wenn viele Fans viel Druck ausüben, muss der Verein sich dem Druck beugen, weil er seine Fans braucht." Das ist eine der vier Fronten.
Melle, Tim und Collin - SV 98-Fans
Die Mannschaft und damit jeder einzelne Spieler - das ist eine weitere Front. Auch von ihnen ist der Trainer abhängig. "Der Trainer kann so viel trainieren und ehrgeizig sein, wie er will - wenn der Spieler nicht bereit ist, das durchzuziehen, was der Trainer vorgibt, dann hat der Trainer keine Chance. Deshalb ist es wichtig, dass der Trainer die entsprechenden Personen in seinem Kader hat, die da mitziehen", sagt SV 98-Spieler Zivojin Juskic.
SV Darmstadt 98 - kein Sprung in die Bundesliga
Wechselvolle Erfolgsgeschichte
Jetzt haben sich die 98er in der Regionalliga etabliert, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, und sie wollen wieder weiter nach oben. Zwei Aufstiege in drei Jahren, das hätte sich nicht schlecht gemacht im Lebenslauf eines relativ jungen Trainers. Bruno Labbadia setzte alles daran seinen Verein erfolgreich zu machen: "Wenn man den Sport so liebt, kann einem nie was zu viel sein."
Doch die erhoffte Rückkehr in die Zweite Liga misslang. Es gab Niederlagen, schwache Spieler, verärgerte Fans, eine Presse, die den Abschied fordert und ein ungeschickt reagierendes Präsidium. Bruno Labbadia reichte es irgendwann, er kündigt seinen Rücktritt an und Ende der Saison 2005/2006 verlässt der 40-Jährige den Verein. Abpfiff am 27. Mai 2006 - mit dem Regionalligaspiel gegen Bayreuth verabschiedete der Club seinen Trainer offiziell. Seltsame Fügung - Bayreuths Coach Gino Lettieri wird Bruno Labbadias Nachfolger.
Bruno Labbadia - vom Erfolg über die Niederlage zum Aufbruch
Krise und Aufbruch
Aus der Beurteilung der Krise folgt die Konsequenz für den Trainer. "Man kann sich im Fußballsport nie ausruhen, es gibt immer eine Weiterentwicklung. Das ist das absolut Reizvolle an dem Job", beschreibt Bruno Labbadia die Umbruchsituation.
Job verloren, der nächste Job wartet - ein Trainer im Aufbruch. "Aufbruchstimmung ist in mir. Jetzt merke ich, jetzt möchte ich etwas Neues erleben, dahin wo die ganz große Musik ist", sagt er voller Tatendrang. Wo das ist? Bruno Labbadia wird wieder von sich reden machen.
Die Aufbrecher
Vier-Fronten-Krieg
Bruno Labbadia und der Aufstieg der Darmstädter Lilien
Fußballtrainer haben einen ähnlichen Job wie Führungskräfte in der Wirtschaft. Sie müssen aus Individualisten ein Team formen. Der kleine Unterschied: Bei der Mannschaftsaufstellung reden Millionen mit und wenn der Erfolg ausbleibt, ist der Trainer der Schuldige und verliert prompt den Arbeitsplatz. Bruno Labbadia, Trainer von SV Darmstadt 98, ist da nur einer von vielen. Sein Werdegang ist beispielhaft für den Fußballsport.
Sendung ab dem 03.06.2006
ZDFinfokanal
Die Aufbrecher
"Aufwärmtraining" im ZDFinfokanal
Elf Freunde - Fußballkultur in Deutschland
WM 2006
Wehende Fahnen zur WM
Offizielle Website des Sportvereins Darmstadt 1898 e.V.
Anpfiff - zwei mal elf Spieler kämpfen um einen Lederball. Am Spielfeldrand steht der Trainer. Auf dem Platz spielt seine Aufstellung ein einstudiertes Spielsystem. Ob das gut ist, zeigt sich im Spielergebnis. Und das wird von den Zuschauern, den Medien und dem Verein zugleich diskutiert und kommentiert.
National wie regional
Der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld beschrieb die Situation eines Trainers auf militärische Weise: Man führe einen Vier-Fronten-Krieg, sagte er. Mal brenne es bei der Mannschaft, mal beim Vorstand, bei der Presse oder den Fans. Niemanden dürfe man aus den Augen lassen, denn von überall drohe Gefahr.
Der Unterschied zwischen einem Trainer der Nationalmannschaft und dem eines Regionalligavereins mag auf den ersten Blick groß erscheinen, in Wirklichkeit sind die Strukturen, mit denen beide zu kämpfen haben, identisch. Den Vier-Fronten-Krieg müssen beide bestehen, um ihren Job zu behalten.
Darmstädter Fußball-Ikone
Bruno Labbadia ist Trainer von SV Darmstadt 98. Als Profi auf dem Rasen war er Nationalspieler und zweimal Deutscher Meister - einmal mit Kaiserslautern und einmal mit Bayern München. Als Trainer arbeitet er jetzt in der Stadt, in der er geboren wurde. Seinen ersten Profivertrag unterschrieb er mit 18 Jahren beim damaligen Zweitligisten - das war 1984. Knapp 20 Jahre später, 2003, wurden die "Lilien" seine erste Station als Trainer.
»Es ist wichtig, dass ich mir das nicht von anderen Leuten diktieren lasse, sondern Erfolg für mich werte.«
Bruno Labbadia, ehem. Trainer von SV Darmstadt 98
Soviel Erfolg wie möglich zu haben, ist auch seine Vision. Doch was diesen Erfolg ausmacht, möchte Bruno Labbadia für sich definieren: "Ich möchte meiner Mannschaft eine gewisse Philosophie, die ich im Kopf habe, wie Fußball gespielt wird, wie ich Fußball sehe, übermitteln. Ich möchte, dass sie den Spaß, den ich an dem Sport, an dem Spiel habe, genauso rüberbringt, wie ich den in mir habe." Die Fußballmannschaft als verlängerter Arm einer Trainer-Philosophie also - das klingt selbstverständlich, gelingt aber nicht immer. "Das ist ein ganz wichtiger Baustein, dass die Mannschaft merkt, dass ich diese Freude habe. Und wenn sie das merkt, kann man mit dieser Philosophie, die ich im Kopf habe, Erfolg haben."
Gelungene Trainerphilosophie - Tor für Darmstadt
Bruno Labbadias Philosophie zeigte Wirkung: Der Sportverein 98 war lange getaumelt und abgestürzt in die Oberliga Hessen. Die Gegner hießen Eintracht Wald-Michelbach oder Buchonia Flieden. Als Labbadia kam, hatte er nichts zu verlieren. Schlimmer konnte die Situation für den Traditionsverein nicht werden. Aber sie spielten immer besser, Darmstadt stieg auf - und "der Bruno" war der Held dieses Erfolgs.
»Wenn viele Fans viel Druck ausüben, muss der Verein sich dem Druck beugen, weil er seine Fans braucht.«
Melle, SV 98-Fan
Zwischen Fan und Spieler
Die dritte Liga ist eine professionelle Liga. Spieler, Trainer und der Verein leben vom Fußball. Geld spielt eine wichtige Rolle, und ohne Erfolg bleibt das Geld aus. Denn auch die Fans wollen den Erfolg ihrer Mannschaft. Lässt der auf sich warten, quittieren sie das auch mal schmerzlich, bleiben aus. Denn wer ist schon gerne Fan von einem auf Dauer erfolglosen Verein. Eine unzufriedene Fangemeinde ist eine massive Front. Die Mannschaftsführung ist eines der am meisten diskutierten Themen. Melle, Fan vom SV 98, bringt es auf den Punkt: "Wenn viele Fans viel Druck ausüben, muss der Verein sich dem Druck beugen, weil er seine Fans braucht." Das ist eine der vier Fronten.
Melle, Tim und Collin - SV 98-Fans
Die Mannschaft und damit jeder einzelne Spieler - das ist eine weitere Front. Auch von ihnen ist der Trainer abhängig. "Der Trainer kann so viel trainieren und ehrgeizig sein, wie er will - wenn der Spieler nicht bereit ist, das durchzuziehen, was der Trainer vorgibt, dann hat der Trainer keine Chance. Deshalb ist es wichtig, dass der Trainer die entsprechenden Personen in seinem Kader hat, die da mitziehen", sagt SV 98-Spieler Zivojin Juskic.
SV Darmstadt 98 - kein Sprung in die Bundesliga
Wechselvolle Erfolgsgeschichte
Jetzt haben sich die 98er in der Regionalliga etabliert, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, und sie wollen wieder weiter nach oben. Zwei Aufstiege in drei Jahren, das hätte sich nicht schlecht gemacht im Lebenslauf eines relativ jungen Trainers. Bruno Labbadia setzte alles daran seinen Verein erfolgreich zu machen: "Wenn man den Sport so liebt, kann einem nie was zu viel sein."
Doch die erhoffte Rückkehr in die Zweite Liga misslang. Es gab Niederlagen, schwache Spieler, verärgerte Fans, eine Presse, die den Abschied fordert und ein ungeschickt reagierendes Präsidium. Bruno Labbadia reichte es irgendwann, er kündigt seinen Rücktritt an und Ende der Saison 2005/2006 verlässt der 40-Jährige den Verein. Abpfiff am 27. Mai 2006 - mit dem Regionalligaspiel gegen Bayreuth verabschiedete der Club seinen Trainer offiziell. Seltsame Fügung - Bayreuths Coach Gino Lettieri wird Bruno Labbadias Nachfolger.
Bruno Labbadia - vom Erfolg über die Niederlage zum Aufbruch
Krise und Aufbruch
Aus der Beurteilung der Krise folgt die Konsequenz für den Trainer. "Man kann sich im Fußballsport nie ausruhen, es gibt immer eine Weiterentwicklung. Das ist das absolut Reizvolle an dem Job", beschreibt Bruno Labbadia die Umbruchsituation.
Job verloren, der nächste Job wartet - ein Trainer im Aufbruch. "Aufbruchstimmung ist in mir. Jetzt merke ich, jetzt möchte ich etwas Neues erleben, dahin wo die ganz große Musik ist", sagt er voller Tatendrang. Wo das ist? Bruno Labbadia wird wieder von sich reden machen.
keine handbreit den rassisten.
-
Libero
- Beiträge: 749
- Registriert: 07 Mär 2006, 17:43
- Wohnort: Bayreuth
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Keine Ahnung was mit den Finanzen ist. Hier erfährst ja nix. Verein hüllt sich seit Wochen in SchweigenLibero hat geschrieben:Wie sieht es eigentlich in Darmstadt mit den Finanzen aus? Gab es da keine Probleme mit der Lizenz? Wenn ich mich nicht irre, gab es vor ein paar Monaten im laufenden Etat eine Deckungslücke von 400.000 Euro. Wenn da alle Spieler rechtzeitig ihre Kohle gesehen haben, fresse ich nen Besen.
Aber die Gehälter wurden bezahlt. Gab sogar eine "Überraschungsprämie" für den Gewinn des Hessenpokals.
-
Ein Bayreuther
- Beiträge: 11823
- Registriert: 25 Jul 2002, 14:23
- Wohnort: BT
Für den Sieger ist der dritte Hessenpokalerfolg weitaus mehr als ein schwacher Trost. Knapp 50 000 Euro garantierte Einnahmen werden jetzt in die Kasse gespült. Angesichts der Tatsache, dass im Etat mit nicht einmal 15 Prozent fixen Einnahmen kalkuliert sind und das Budget für die kommende Saison offenbar deutlich reduziert wird, ist jeder Cent Gold wert. "Die nächsten 24 Monate sind ganz wichtig", sagte Präsidiumsberater Uwe Wiesinger. Dann soll die dritte Profiliga kommen und bis dahin muss sich der Verein positionieren.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
-
Libero
- Beiträge: 749
- Registriert: 07 Mär 2006, 17:43
- Wohnort: Bayreuth
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Stefan Leitl bleibt am Böllenfalltor
SV Darmstadt 98: Regionalligist nimmt zudem die Bayreuther Michail Sajaja und Alexander Konjevic unter Vertrag
Es war ein langes Hin und Her. Doch seit gestern steht fest, dass Stefan Leitl weitere drei Jahre beim südhessischen Regionalligisten SV Darmstadt 98 bleibt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler sagte gestern gegenüber dem ECHO: „Es ist entschieden, dass ich in Darmstadt bleibe.“ Nachdem sich Regionalliga-Absteiger Jahn Regensburg schon länger um ihn bemüht hatte („Ich war eigentlich schon mit eineinhalb Beinen dort“), fiel die Entscheidung am Pfingstsonntag. „Ein intensives Gespräch mit Uwe Wiesinger hat den Ausschlag gegeben“, sagte Leitl, der in der vergangenen Saison 27 Punktspiele für den SV 98 bestritt und maßgeblich am Hessenpokalsieg beteiligt war.
Am Mittwoch gab der SV 98 zudem die Verpflichtungen von Michail Sajaja und Alexander Konjevic (beide Spvgg Bayreuth) bekannt. Der 29 Jahre alte Sajaja gilt als torgefährlicher Mittelfeldspieler, Konjevic (24) als umworbener Abwehrspieler. Beide erhalten Dreijahresverträge.
Nach Achim Pfuderer (SV Elversberg) und Marcus Mann (Karlsruher SC) stehen damit bislang vier Neuzugänge im Kader. Beim SV 98 bleiben werden definitiv Bastian Becker, Jörg Staniczek, Mergim Mavraj, Zivojin Juskic, Nico Beigang und Markus Beierle. Da der SV 98 mit einem 20 Spieler umfassenden Kader plant, wird es noch weitere Neu-Verpflichtungen geben müssen.
SV Darmstadt 98: Regionalligist nimmt zudem die Bayreuther Michail Sajaja und Alexander Konjevic unter Vertrag
Es war ein langes Hin und Her. Doch seit gestern steht fest, dass Stefan Leitl weitere drei Jahre beim südhessischen Regionalligisten SV Darmstadt 98 bleibt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler sagte gestern gegenüber dem ECHO: „Es ist entschieden, dass ich in Darmstadt bleibe.“ Nachdem sich Regionalliga-Absteiger Jahn Regensburg schon länger um ihn bemüht hatte („Ich war eigentlich schon mit eineinhalb Beinen dort“), fiel die Entscheidung am Pfingstsonntag. „Ein intensives Gespräch mit Uwe Wiesinger hat den Ausschlag gegeben“, sagte Leitl, der in der vergangenen Saison 27 Punktspiele für den SV 98 bestritt und maßgeblich am Hessenpokalsieg beteiligt war.
Am Mittwoch gab der SV 98 zudem die Verpflichtungen von Michail Sajaja und Alexander Konjevic (beide Spvgg Bayreuth) bekannt. Der 29 Jahre alte Sajaja gilt als torgefährlicher Mittelfeldspieler, Konjevic (24) als umworbener Abwehrspieler. Beide erhalten Dreijahresverträge.
Nach Achim Pfuderer (SV Elversberg) und Marcus Mann (Karlsruher SC) stehen damit bislang vier Neuzugänge im Kader. Beim SV 98 bleiben werden definitiv Bastian Becker, Jörg Staniczek, Mergim Mavraj, Zivojin Juskic, Nico Beigang und Markus Beierle. Da der SV 98 mit einem 20 Spieler umfassenden Kader plant, wird es noch weitere Neu-Verpflichtungen geben müssen.
-
Altstadtfans Tuttlingen
- Beiträge: 134
- Registriert: 02 Mär 2006, 17:19
- Wohnort: Peiting
-
Ein Bayreuther
- Beiträge: 11823
- Registriert: 25 Jul 2002, 14:23
- Wohnort: BT
Was ich aber nicht ganz verstehe, wenn 300 TEUR Unterdeckung da sind (bzw. das Geld nicht da ist) muss es ja gegen irgendjemanden Verbindlichkeiten geben. Entweder Lieferanten oder Finanzamt/Krankenkassen, oder die Lücke ist erstmal mit privatem Geld geschlossen worden. Etat soll bei 1,7 Mio EUR gelegen haben.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
-
Libero
- Beiträge: 749
- Registriert: 07 Mär 2006, 17:43
- Wohnort: Bayreuth
-
Wolfgang
- Beiträge: 311
- Registriert: 17 Mai 2005, 11:51
- Wohnort: Heinersreuth
-
Sess
- Beiträge: 132
- Registriert: 26 Jan 2006, 19:05
- Wohnort: Dhonaa,wenn Schule is Kulmbach
- Kontaktdaten:
Naja!So prickelnd is es auch nich für die Oldschdodd!
Oke , 2.Liga 2007:Bayreuth
Oke , 2.Liga 2007:Bayreuth
"Ich glaab ich muss speia!Schee,gell?!!!"(Thomas Gottschalk)
OLDSCHDOD!!!
http://www.sv-hutschdorf.de
http://www.mlsnet.com/images/2005/11/10/OEgitCZv.jpg
Mitglied der Oldschdod-Sektion-Kulmbach
OLDSCHDOD!!!
http://www.sv-hutschdorf.de
http://www.mlsnet.com/images/2005/11/10/OEgitCZv.jpg
Mitglied der Oldschdod-Sektion-Kulmbach
-
Altstadtfans Tuttlingen
- Beiträge: 134
- Registriert: 02 Mär 2006, 17:19
- Wohnort: Peiting
Naja!So prickelnd is es auch nich für die Oldschdodd!
Oke , 2.Liga 2007:Bayreuth
Warum nicht. Die Spieler mit Regionalliga Niveau sind ja bald alle weg. Und dank einem neuen Hauptsponsor müssen dann ab Mitte Juni teure Söldner mit 2. Liga-Niveau verpflichtet werden. Und plötzlich steigt die Oldschdod auf...
Oke , 2.Liga 2007:Bayreuth
Warum nicht. Die Spieler mit Regionalliga Niveau sind ja bald alle weg. Und dank einem neuen Hauptsponsor müssen dann ab Mitte Juni teure Söldner mit 2. Liga-Niveau verpflichtet werden. Und plötzlich steigt die Oldschdod auf...
Altstadtfreunde Tuttlingen (NEU Peiting!)
-
Ein Bayreuther
- Beiträge: 11823
- Registriert: 25 Jul 2002, 14:23
- Wohnort: BT
Wobei ich denke, dass es in Darmstadt schon einige Leute gibt, die da mal kurzfristig die Lücke decken könenn.Libero hat geschrieben:Das kommt mir auch ziemlich seltsam vor. Ich würde jedenfalls auf Darmstadt nächste Saison nicht wetten. Weder auf deren Aufstieg, noch darauf, dass sie liquide bleiben. Insofern verbessern sich unsere Jungs nicht wirklich. Für sie bleibt fast alles beim alten.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
-
Libero
- Beiträge: 749
- Registriert: 07 Mär 2006, 17:43
- Wohnort: Bayreuth