21.07.2006 VORBEREITUNGSSPIEL GEGEN DEN FC BAYERN MÜNCHEN
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Carvetto
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Aus dem Kurier:
Als die Bayern im Schnee ausrutschten . . .
19.07.2006 16:57
Altstädter Legenden erinnern sich an historischen 1:0-Pokalsieg gegen den deutschen Rekordmeister im Jahr 1980
fussball
Von Siegmund Dunker
106 Mal traf Torjäger Uwe Sommerer für die SpVgg Bayreuth alleine zu Zweitligazeiten. Doch der Treffer, der ihn bei den Altstädter Fans unsterblich machte, gelang ihm im DFB-Pokal: Beim historischen 1:0-Pokalsieg der Altstädter gegen den FC Bayern München im Januar 1980 markierte Sommerer in der 22. Minute das Goldene Tor.
„Das war vielleicht nicht mein schönstes Tor, wohl aber mein wichtigstes”, erinnert sich der Vollblutstürmer, der erst kürzlich sein 52. Wiegenfest feierte. 18 000 frierenden Zuschauern wurde damals so richtig warm ums Herz, als Sommerer aus kurzer Distanz vollstreckte. Denn das Spiel auf schneebedecktem Boden war wahrlich nichts für Fußball-Ästheten. „Wir sind mit den Bedingungen aber besser zurecht gekommen und hätten sogar noch höher gewinnen können. Ich erinnere mich da etwa an eine sehr gute Chance, die ich vergeben habe”, sagt Sommerer. Ob ihn ein besonderes Gefühl beschleichen werde, wenn der FC Bayern morgen erstmals wieder den Rasen im Hans-Walter-Wild-Stadion betritt? „Das glaube ich nicht. Zudem ist es leider noch fraglich, ob ich es überhaupt ins Stadion schaffe.”
Dass der deutsche Rekordmeister überhaupt in Bayreuth antritt, ist bekanntlich das Verdienst eines weiteren Protagonisten von damals: Wolfgang Mahr. Der ehemalige Altstädter Torhüter gibt sich bescheiden, wenn es um seine Rolle bei dem historischen Sieg geht: „Es gibt sicherlich Partien, in denen ich stärker im Brennpunkt stand und mich auszeichnen konnte. Gegen die Bayern bekam ich ja nicht allzu viel auf meinen Kasten. Das war angesichts der klirrenden Kälte ein ziemlich undankbarer Job.”
Weit weniger emotional wirkt Mahr, wenn es um das Benefizspiel am Freitag um 18.30 Uhr im Hans-Walter-Wild-Stadion geht: „Das ist eine komplett andere Geschichte. Ich hoffe auf ein gutes Spiel und viele Zuschauer.” Zehn- bis zwölftausend sollten es nach Mahrs Ansicht schon sein. „Wenn es weniger werden, wäre das schon enttäuschend.”
Auf eine fünfstellige Besucherzahl hofft auch das Bayreuther Fußball-Idol Manfred Größler. Für ihn war die damalige Partie gegen den großen FC Bayern in doppelter Hinsicht von besonderer Bedeutung. Zum einen, weil Größler schon immer mit dem Rekordmeister sympathisierte und einst auch einen Vorvertrag in München unterzeichnete, und zum anderen, weil er seiner eindrucksvollen Karriere im reifen Fußball-Alter von 35 Jahren noch einmal einen weiteren Höhepunkt hinzufügte.
Verdienter Erfolg
Von ungefähr kam der Erfolg dabei nicht, wie Größler betont. „Der Pokal hatte schon immer seine eigenen Gesetze und als ambitionierter Zweitligist rechneten wir uns von vornherein etwas aus.” Natürlich hätten die schwierigen äußeren Bedingungen den Sieg mit begünstigt, wie der mittlerweile 61-Jährige einräumt: „Dadurch konnten die Bayern ihre technischen Vorteile nicht ausspielen.” Dabei trat der FC Bayern - wie heute zum Teil üblich - mit seiner B-Elf an. Im Gegenteil: Auf dem Feld standen mit Klaus Augenthaler, Paul Breitner Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge unter anderem vier Akteure, die zu Nationalmannschaftsehren gelangten.
Größler findet es „sehr erfreulich”, dass die Bayern nun erstmals wieder nach Bayreuth kommen. Und betont: „Zur Führungsriege gab es schon immer einen guten Draht. Uli Hoeneß hatte schon für viele Vereine in Notsituationen ein Herz gezeigt. Das ist nicht selbstverständlich.”
Als die Bayern im Schnee ausrutschten . . .
19.07.2006 16:57
Altstädter Legenden erinnern sich an historischen 1:0-Pokalsieg gegen den deutschen Rekordmeister im Jahr 1980
fussball
Von Siegmund Dunker
106 Mal traf Torjäger Uwe Sommerer für die SpVgg Bayreuth alleine zu Zweitligazeiten. Doch der Treffer, der ihn bei den Altstädter Fans unsterblich machte, gelang ihm im DFB-Pokal: Beim historischen 1:0-Pokalsieg der Altstädter gegen den FC Bayern München im Januar 1980 markierte Sommerer in der 22. Minute das Goldene Tor.
„Das war vielleicht nicht mein schönstes Tor, wohl aber mein wichtigstes”, erinnert sich der Vollblutstürmer, der erst kürzlich sein 52. Wiegenfest feierte. 18 000 frierenden Zuschauern wurde damals so richtig warm ums Herz, als Sommerer aus kurzer Distanz vollstreckte. Denn das Spiel auf schneebedecktem Boden war wahrlich nichts für Fußball-Ästheten. „Wir sind mit den Bedingungen aber besser zurecht gekommen und hätten sogar noch höher gewinnen können. Ich erinnere mich da etwa an eine sehr gute Chance, die ich vergeben habe”, sagt Sommerer. Ob ihn ein besonderes Gefühl beschleichen werde, wenn der FC Bayern morgen erstmals wieder den Rasen im Hans-Walter-Wild-Stadion betritt? „Das glaube ich nicht. Zudem ist es leider noch fraglich, ob ich es überhaupt ins Stadion schaffe.”
Dass der deutsche Rekordmeister überhaupt in Bayreuth antritt, ist bekanntlich das Verdienst eines weiteren Protagonisten von damals: Wolfgang Mahr. Der ehemalige Altstädter Torhüter gibt sich bescheiden, wenn es um seine Rolle bei dem historischen Sieg geht: „Es gibt sicherlich Partien, in denen ich stärker im Brennpunkt stand und mich auszeichnen konnte. Gegen die Bayern bekam ich ja nicht allzu viel auf meinen Kasten. Das war angesichts der klirrenden Kälte ein ziemlich undankbarer Job.”
Weit weniger emotional wirkt Mahr, wenn es um das Benefizspiel am Freitag um 18.30 Uhr im Hans-Walter-Wild-Stadion geht: „Das ist eine komplett andere Geschichte. Ich hoffe auf ein gutes Spiel und viele Zuschauer.” Zehn- bis zwölftausend sollten es nach Mahrs Ansicht schon sein. „Wenn es weniger werden, wäre das schon enttäuschend.”
Auf eine fünfstellige Besucherzahl hofft auch das Bayreuther Fußball-Idol Manfred Größler. Für ihn war die damalige Partie gegen den großen FC Bayern in doppelter Hinsicht von besonderer Bedeutung. Zum einen, weil Größler schon immer mit dem Rekordmeister sympathisierte und einst auch einen Vorvertrag in München unterzeichnete, und zum anderen, weil er seiner eindrucksvollen Karriere im reifen Fußball-Alter von 35 Jahren noch einmal einen weiteren Höhepunkt hinzufügte.
Verdienter Erfolg
Von ungefähr kam der Erfolg dabei nicht, wie Größler betont. „Der Pokal hatte schon immer seine eigenen Gesetze und als ambitionierter Zweitligist rechneten wir uns von vornherein etwas aus.” Natürlich hätten die schwierigen äußeren Bedingungen den Sieg mit begünstigt, wie der mittlerweile 61-Jährige einräumt: „Dadurch konnten die Bayern ihre technischen Vorteile nicht ausspielen.” Dabei trat der FC Bayern - wie heute zum Teil üblich - mit seiner B-Elf an. Im Gegenteil: Auf dem Feld standen mit Klaus Augenthaler, Paul Breitner Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge unter anderem vier Akteure, die zu Nationalmannschaftsehren gelangten.
Größler findet es „sehr erfreulich”, dass die Bayern nun erstmals wieder nach Bayreuth kommen. Und betont: „Zur Führungsriege gab es schon immer einen guten Draht. Uli Hoeneß hatte schon für viele Vereine in Notsituationen ein Herz gezeigt. Das ist nicht selbstverständlich.”
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Kollege
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Man könnte es auch zur Tradition machen das uns die Bayern 1x im Jahr helfen.
Entweder sie spielen gegen uns
oder sie werden unser neuer Hauptsponsor
oder sie geben uns einfach mal so ihr Geld
oder sie finanzieren uns einige ihrer Millionäre die uns zum dreifachen Aufstieg verhelfen.
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Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. 
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Locke
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Hitzefrei!
'Hoch Bruno' beeinträchtigt Magaths Arbeit
20.07.2006
Felix Magath scheint die Hitze der vergangenen Tage kaum etwas auszumachen. Trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke leitet der Bayern-Coach meistens mit langer Hose und langärmligem Oberteil das Training - während selbst die Fans am Rande vom bloßen Zuschauen mächtig ins Schwitzen geraten. Ganz zu schweigen natürlich von Roy Makaay und Co., denen das Training unter erschwerten äußeren Bedingungen deutlich anzusehen ist.
Praktisch seit dem Trainingsauftakt am 5. Juli müssen Magath und seine Spieler nun schon mit diesen extremen Temperaturen klarkommen. Um der größten Hitze etwas aus dem Weg zu gehen, verlegte Magath das Training von 10.00 auf 9.00 Uhr beziehungsweise von 16.00 auf 17.00 Uhr. Im Trainingslager in Donaueschingen fand die Vormittagseinheit zudem auf einem schattigen Grün vor dem Mannschaftsquartier Öschberghof statt und nicht im Stadion.
Viel Trinken und frisches Obst
Während der Einheiten erhalten die Spieler öfters als sonst die Gelegenheit zum Trinken. Um den erhöhten Mineralienbedarf zu decken, sind die Obstkörbe in den Umkleidekabinen immer randvoll. "Wir haben jetzt ständig diese Temperaturen, deswegen sind diese Maßnahmen durchaus angebracht", erklärte Magath am Donnerstag an der Säbener Straße.
Auf die Trainingsinhalte hatte die Hitze indes keinen Einfluss. Auch am Donnerstag stand die Konditionsarbeit im Vordergrund - wie schon an allen anderen Tagen zuvor. Für den Nachmittag hatte Magath dann aber ein Einsehen. "Ich habe der Mannschaft hitzefrei gegeben." Die nächste Einheit steht am Freitagvormittag auf dem Programm. Am Abend geht's zum Testspiel nach Bayreuth.
Übrigens: "Hoch Bruno" wird den Bayern auch in den nächsten Tagen weiter zu schaffen machen. Laut Wetterprognosen soll es heiß bleiben, sehr heiß!
Quelle: fcbayern.t-com.de
Hitzefrei? Weicheier!
'Hoch Bruno' beeinträchtigt Magaths Arbeit
20.07.2006
Felix Magath scheint die Hitze der vergangenen Tage kaum etwas auszumachen. Trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke leitet der Bayern-Coach meistens mit langer Hose und langärmligem Oberteil das Training - während selbst die Fans am Rande vom bloßen Zuschauen mächtig ins Schwitzen geraten. Ganz zu schweigen natürlich von Roy Makaay und Co., denen das Training unter erschwerten äußeren Bedingungen deutlich anzusehen ist.
Praktisch seit dem Trainingsauftakt am 5. Juli müssen Magath und seine Spieler nun schon mit diesen extremen Temperaturen klarkommen. Um der größten Hitze etwas aus dem Weg zu gehen, verlegte Magath das Training von 10.00 auf 9.00 Uhr beziehungsweise von 16.00 auf 17.00 Uhr. Im Trainingslager in Donaueschingen fand die Vormittagseinheit zudem auf einem schattigen Grün vor dem Mannschaftsquartier Öschberghof statt und nicht im Stadion.
Viel Trinken und frisches Obst
Während der Einheiten erhalten die Spieler öfters als sonst die Gelegenheit zum Trinken. Um den erhöhten Mineralienbedarf zu decken, sind die Obstkörbe in den Umkleidekabinen immer randvoll. "Wir haben jetzt ständig diese Temperaturen, deswegen sind diese Maßnahmen durchaus angebracht", erklärte Magath am Donnerstag an der Säbener Straße.
Auf die Trainingsinhalte hatte die Hitze indes keinen Einfluss. Auch am Donnerstag stand die Konditionsarbeit im Vordergrund - wie schon an allen anderen Tagen zuvor. Für den Nachmittag hatte Magath dann aber ein Einsehen. "Ich habe der Mannschaft hitzefrei gegeben." Die nächste Einheit steht am Freitagvormittag auf dem Programm. Am Abend geht's zum Testspiel nach Bayreuth.
Übrigens: "Hoch Bruno" wird den Bayern auch in den nächsten Tagen weiter zu schaffen machen. Laut Wetterprognosen soll es heiß bleiben, sehr heiß!
Quelle: fcbayern.t-com.de
Hitzefrei? Weicheier!
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Locke
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Aus dem Kurier (x2):
Schlegel: „Geht raus und habt Spaß”
Altstädter wollen heute um 18.30 Uhr gegen den FC Bayern München eine deutliche Pleite vermeiden
20.07.2006 14:32
Fussball
Von Herbert Steininger
Die Marschroute im heutigen Kräftemessen mit dem Rekordmeister und Pokalsieger FC Bayern München (18.30 Uhr, Hans-Walter-Wild-Stadion) steht für den Trainer der SpVgg Bayreuth, Norbert Schlegel, fest: „Ich habe meinen Jungs gesagt, sie sollen rausgehen und Spaß haben.”
Nach dem anstrengenden Endspiel um den bayerischen Pokal bei der TSG Thannhausen, von dem die Altstädter erst am frühen Donnerstag Morgen mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck nach Hause kamen, ist diese Ausrichtung wohl genau die richtige. „Motivieren brauche ich die Mannschaft ohnehin nicht, denn jeder brennt darauf, gegen die Bayern zu spielen. Wer weiß, ob das irgendwann in einem Fußballerleben noch einmal passiert.” Zudem haben die Altstädter nach der Pleite in Thannhausen, die Schlegel fuchsteufelswild gemacht hatte, ja auch noch etwas gutzumachen.
Natürlich werden seine Schützlinge ins Auge fassen, ihre taktische Ausrichtung weitgehend einzuhalten, die sicherlich erst einmal eine defensive sein wird. Ob nun Spaß oder nicht. „Wir werden versuchen, so wie in den künftigen Punktspielen aufzutreten.” Nicht auszuschließen, dass die Mannschaft aufläuft, die auch zum Bayernliga-Saisonstart am nächsten Samstag um 18 Uhr gegen die SpVgg Bayern Hof zum Einsatz kommen wird.
Unter Umständen können die Bayreuther Fans das Debüt von Neuzugang Ante Sicenica (zuletzt MSV Duisburg) miterleben, vom dem der Altstädter Trainer - wie berichtet - große Stück hält.
„Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel gegen den FC Bayern”, meinte Norbert Schlegel, der trotz allem Vergnügens eines nicht zulassen will: Dass seine Team von den Münchnern den „Laden vollgehauen” bekommt. „Es gibt im Fußball Erfolg und Spaß, es gibt aber auch Misserfolg und Schmerzen. Wenn es zu deutlich wird, hört jeder Spaß auf.”
Vorletzter Test
Für die Altstädter ist das Treffen mit den Bayern der vorletzte Test vor dem Ernstfall mit dem Bayernliga-Heimauftakt am nächsten Samstag, dem 29. Juli, gegen die SpVgg Bayern Hof. Am kommenden Dienstag gastieren die Altstädter im Halbfinale des Totopokals im alten Kreis Bayreuth-Kulmbach beim Bezirksligisten TSV Neudrossenfeld (18.30 Uhr). „Und da werden wir wohl mit unserer ersten Garnitur kommen”, meinte Schlegel. Denn die Leistungen der zweiten Mannschaft in ihren Auftritten bei den Kreisklassisten SC Altenplos (3:1) und SV Lindenhardt (3:0) trugen nicht gerade zu Begeisterungsstürmen beim 45-Jährigen bei. „Es hängt zuviel an diesem Pokalwettbewerb, da dürfen wir nichts anbrennen lassen.”
Als warnende Beispiele stehen Premierengast SpVgg Bayern Hof und Klassenkamerad FC Eintracht Bamberg, die beide bereits ausgeschieden sind. Die Hofer zogen bei Selb-Plößberg 4:5 den Kürzeren, die Bamberger mussten sich beim Landesliga-Neuling SpVgg Stegaurach 1:2 geschlagen geben.
Die Mittelfeldraute bleibt Magaths Favorit
Bayern-Coach über Ballack-Nachfolge noch unschlüssig
20.07.2006 14:39
Fussball
Noch drei Wochen bleiben dem Trainer des FC Bayern München, Felix Magath, um seine Wunschelf für den Bundesliga-Auftakt am Freitag, dem 11. August, gegen Borussia Dortmund zu finden. Ein Name wird in dieser Formation fehlen: Michael Ballack, der bekanntlich künftig für den FC Chelsea London spielen wird.
Magath sieht keinen Nachteil darin, dass der Nationalmannschafts-Kapitän fehlen wird. Ballack habe zwar das Spiel der Bayern in den letzten vier Jahren geprägt, doch „unser Spiel wird flexibler, vielleicht sogar attraktiver, weil es nicht mehr auf einen Mann zugeschnitten ist.”
Ohne Ballack soll sich im Bayern-Spiel nicht viel ändern. Fest steht, dass Magath das System mit zwei Spitzen beibehalten wird: „Da führt bei mir kein Weg daran vorbei.” Und den 52-Jährigen ficht auch nicht an, dass drei der vier Halbfinalisten der gerade absolvierten Weltmeisterschaft nur einen Stürmer aufboten und Italien mit diesem System sogar den Titel holte. „Mit hat das nicht gefallen. Das Spiel mit zwei Spüitzen halte ich für viel schöner.” Auch an ein 4-3-3, wie es die Holländer praktizieren, verschwendet der Bayern-Coach keinen Gedanken: „Zu statisch, viel zu leicht durchschaubar.”
Im Modell mit den zwei Spitzen gelten zunächst Roy Makaay und der Kölner Shootingstar Lukas Podolski als gesetzt, Claudio Pizarro folgt dicht auf den Fersen. Das kann sich aber alles ändern, wenn auch noch Ruud van Nistelrooy (zuletzt Manchester United) den Angriff verstärkt. Roque Santa Cruz hofft indes darauf, jene Rolle im offensiven Mittelfeld spielen zu dürfen, die bisher Ballack eingenommen hat. Denn diese Position wird es weiterhin geben. Magath verriet: „Das System mit Mittelfeldraute bleibt mein Favorit.” Wer letztlich Ballacks Platz einnimmt, wird sich wohl erst entscheiden, wenn der komplette Kader wieder beisammen ist. Neben Santa Cruz hat Magath mit Bastian Schweinsteiger, Julio dos Santos oder Ali Karimi die Qual der Wahl.
Doch noch ist das alles Zukunftsmusik, dieser Tage stand nach wie vor harte Trainingsarbeit auf dem Programm. Sowohl am Mittwoch, als auch am gestrigen Donnerstag hat Trainer Magath Doppelschichten angesetzt. Heute gab es noch eine Einheit am Morgen, ehe man sich auf den Weg ins Hans-Walter-Wild-Stadion machte.
Am Sonntag treten die Bayern dann im österreichischen Linz an. Von dort geht es dann noch am Abend ins zweite Trainingslager nach Rottach-Egern. Rund um den Wallberg wird Magath bestimmt weiter hart arbeiten lassen.
12:1 in Aschheim
Im letzten Test vor dem Gastspiel in Bayreuth feierten die Bayern beim Bezirksliga-Aufsteiger FC Aschheim einen standesgemäßen 12:1 (5:0)-Erfolg. Dabei war vor 3000 Zuschauern Makaay der treffsicherste FCB-Akteur. Vier Tore steuerte der Holländer zum Sieg bei, seine Sturmpartner Santa Cruz (erste Halbzeit) und Stefan Maierhofer (zweite Halbzeit) trafen jeweils doppelt. Die übrigen Tore erzielten Karimi, Stephan Fürstner, Hasan Salihamidzic und dos Santos. Der FCB war ohne seinen sieben WM-Urlauber und fünf Verletzte angereist. Auf der Ersatzbank saßen mit den Amateuren Maierhofer und Fürstner nur zwei Feldspieler.
FC Bayern München: Rensing - Salihamidzic, Van Buyten, Saba, Krause - Dos Santos, Ottl, Scholl (46. Fürstner), Karimi - Santa Cruz (46. Maierhofer), Makaay.
Schlegel: „Geht raus und habt Spaß”
Altstädter wollen heute um 18.30 Uhr gegen den FC Bayern München eine deutliche Pleite vermeiden
20.07.2006 14:32
Fussball
Von Herbert Steininger
Die Marschroute im heutigen Kräftemessen mit dem Rekordmeister und Pokalsieger FC Bayern München (18.30 Uhr, Hans-Walter-Wild-Stadion) steht für den Trainer der SpVgg Bayreuth, Norbert Schlegel, fest: „Ich habe meinen Jungs gesagt, sie sollen rausgehen und Spaß haben.”
Nach dem anstrengenden Endspiel um den bayerischen Pokal bei der TSG Thannhausen, von dem die Altstädter erst am frühen Donnerstag Morgen mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck nach Hause kamen, ist diese Ausrichtung wohl genau die richtige. „Motivieren brauche ich die Mannschaft ohnehin nicht, denn jeder brennt darauf, gegen die Bayern zu spielen. Wer weiß, ob das irgendwann in einem Fußballerleben noch einmal passiert.” Zudem haben die Altstädter nach der Pleite in Thannhausen, die Schlegel fuchsteufelswild gemacht hatte, ja auch noch etwas gutzumachen.
Natürlich werden seine Schützlinge ins Auge fassen, ihre taktische Ausrichtung weitgehend einzuhalten, die sicherlich erst einmal eine defensive sein wird. Ob nun Spaß oder nicht. „Wir werden versuchen, so wie in den künftigen Punktspielen aufzutreten.” Nicht auszuschließen, dass die Mannschaft aufläuft, die auch zum Bayernliga-Saisonstart am nächsten Samstag um 18 Uhr gegen die SpVgg Bayern Hof zum Einsatz kommen wird.
Unter Umständen können die Bayreuther Fans das Debüt von Neuzugang Ante Sicenica (zuletzt MSV Duisburg) miterleben, vom dem der Altstädter Trainer - wie berichtet - große Stück hält.
„Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel gegen den FC Bayern”, meinte Norbert Schlegel, der trotz allem Vergnügens eines nicht zulassen will: Dass seine Team von den Münchnern den „Laden vollgehauen” bekommt. „Es gibt im Fußball Erfolg und Spaß, es gibt aber auch Misserfolg und Schmerzen. Wenn es zu deutlich wird, hört jeder Spaß auf.”
Vorletzter Test
Für die Altstädter ist das Treffen mit den Bayern der vorletzte Test vor dem Ernstfall mit dem Bayernliga-Heimauftakt am nächsten Samstag, dem 29. Juli, gegen die SpVgg Bayern Hof. Am kommenden Dienstag gastieren die Altstädter im Halbfinale des Totopokals im alten Kreis Bayreuth-Kulmbach beim Bezirksligisten TSV Neudrossenfeld (18.30 Uhr). „Und da werden wir wohl mit unserer ersten Garnitur kommen”, meinte Schlegel. Denn die Leistungen der zweiten Mannschaft in ihren Auftritten bei den Kreisklassisten SC Altenplos (3:1) und SV Lindenhardt (3:0) trugen nicht gerade zu Begeisterungsstürmen beim 45-Jährigen bei. „Es hängt zuviel an diesem Pokalwettbewerb, da dürfen wir nichts anbrennen lassen.”
Als warnende Beispiele stehen Premierengast SpVgg Bayern Hof und Klassenkamerad FC Eintracht Bamberg, die beide bereits ausgeschieden sind. Die Hofer zogen bei Selb-Plößberg 4:5 den Kürzeren, die Bamberger mussten sich beim Landesliga-Neuling SpVgg Stegaurach 1:2 geschlagen geben.
Die Mittelfeldraute bleibt Magaths Favorit
Bayern-Coach über Ballack-Nachfolge noch unschlüssig
20.07.2006 14:39
Fussball
Noch drei Wochen bleiben dem Trainer des FC Bayern München, Felix Magath, um seine Wunschelf für den Bundesliga-Auftakt am Freitag, dem 11. August, gegen Borussia Dortmund zu finden. Ein Name wird in dieser Formation fehlen: Michael Ballack, der bekanntlich künftig für den FC Chelsea London spielen wird.
Magath sieht keinen Nachteil darin, dass der Nationalmannschafts-Kapitän fehlen wird. Ballack habe zwar das Spiel der Bayern in den letzten vier Jahren geprägt, doch „unser Spiel wird flexibler, vielleicht sogar attraktiver, weil es nicht mehr auf einen Mann zugeschnitten ist.”
Ohne Ballack soll sich im Bayern-Spiel nicht viel ändern. Fest steht, dass Magath das System mit zwei Spitzen beibehalten wird: „Da führt bei mir kein Weg daran vorbei.” Und den 52-Jährigen ficht auch nicht an, dass drei der vier Halbfinalisten der gerade absolvierten Weltmeisterschaft nur einen Stürmer aufboten und Italien mit diesem System sogar den Titel holte. „Mit hat das nicht gefallen. Das Spiel mit zwei Spüitzen halte ich für viel schöner.” Auch an ein 4-3-3, wie es die Holländer praktizieren, verschwendet der Bayern-Coach keinen Gedanken: „Zu statisch, viel zu leicht durchschaubar.”
Im Modell mit den zwei Spitzen gelten zunächst Roy Makaay und der Kölner Shootingstar Lukas Podolski als gesetzt, Claudio Pizarro folgt dicht auf den Fersen. Das kann sich aber alles ändern, wenn auch noch Ruud van Nistelrooy (zuletzt Manchester United) den Angriff verstärkt. Roque Santa Cruz hofft indes darauf, jene Rolle im offensiven Mittelfeld spielen zu dürfen, die bisher Ballack eingenommen hat. Denn diese Position wird es weiterhin geben. Magath verriet: „Das System mit Mittelfeldraute bleibt mein Favorit.” Wer letztlich Ballacks Platz einnimmt, wird sich wohl erst entscheiden, wenn der komplette Kader wieder beisammen ist. Neben Santa Cruz hat Magath mit Bastian Schweinsteiger, Julio dos Santos oder Ali Karimi die Qual der Wahl.
Doch noch ist das alles Zukunftsmusik, dieser Tage stand nach wie vor harte Trainingsarbeit auf dem Programm. Sowohl am Mittwoch, als auch am gestrigen Donnerstag hat Trainer Magath Doppelschichten angesetzt. Heute gab es noch eine Einheit am Morgen, ehe man sich auf den Weg ins Hans-Walter-Wild-Stadion machte.
Am Sonntag treten die Bayern dann im österreichischen Linz an. Von dort geht es dann noch am Abend ins zweite Trainingslager nach Rottach-Egern. Rund um den Wallberg wird Magath bestimmt weiter hart arbeiten lassen.
12:1 in Aschheim
Im letzten Test vor dem Gastspiel in Bayreuth feierten die Bayern beim Bezirksliga-Aufsteiger FC Aschheim einen standesgemäßen 12:1 (5:0)-Erfolg. Dabei war vor 3000 Zuschauern Makaay der treffsicherste FCB-Akteur. Vier Tore steuerte der Holländer zum Sieg bei, seine Sturmpartner Santa Cruz (erste Halbzeit) und Stefan Maierhofer (zweite Halbzeit) trafen jeweils doppelt. Die übrigen Tore erzielten Karimi, Stephan Fürstner, Hasan Salihamidzic und dos Santos. Der FCB war ohne seinen sieben WM-Urlauber und fünf Verletzte angereist. Auf der Ersatzbank saßen mit den Amateuren Maierhofer und Fürstner nur zwei Feldspieler.
FC Bayern München: Rensing - Salihamidzic, Van Buyten, Saba, Krause - Dos Santos, Ottl, Scholl (46. Fürstner), Karimi - Santa Cruz (46. Maierhofer), Makaay.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Sid
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Scheiße, da hab ich das Spiel ja verpasst...Locke hat geschrieben:Aus dem Kurier (x2):
Schlegel: „Geht raus und habt Spaß”
Altstädter wollen heute um 18.30 Uhr gegen den FC Bayern München eine deutliche Pleite vermeiden
20.07.2006 14:32
Fussball
Von Herbert Steininger
Die Marschroute im heutigen Kräftemessen mit dem Rekordmeister und Pokalsieger FC Bayern München (18.30 Uhr, Hans-Walter-Wild-Stadion) steht für den Trainer der SpVgg Bayreuth, Norbert Schlegel, fest: „Ich habe meinen Jungs gesagt, sie sollen rausgehen und Spaß haben.”
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Ich mag Pflanzen. Die halten die Fresse.
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Locke
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Sid Vicious hat geschrieben:Scheiße, da hab ich das Spiel ja verpasst...
Net nur du...
Daran ist allein der Präsident Schuld, der böswillig vorsätzlich das falsche Datum auf die Karten hat drucken lassen, damit er die Bayern für sich allein hat, ohne dass ihm ständig jemand reinredet.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
-
Sid
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Der Oarsch - nur damit er sagen kann, die Bayern hätten nur für ihn gespielt!Locke hat geschrieben:...
Daran ist allein der Präsident Schuld, der böswillig vorsätzlich das falsche Datum auf die Karten hat drucken lassen, damit er die Bayern für sich allein hat, ohne dass ihm ständig jemand reinredet.
Ich mag Pflanzen. Die halten die Fresse.
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Kollege
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Speedmaster
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Zombie
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@ Speedmaster
Loß des bloß na Friedlein net heern/lesen, sunst werd des Doch fei glei ausm "Gesamtsanierungskonzeptionsplanungsvorhaben Stadion-Sahara" gschdrichn!
Loß des bloß na Friedlein net heern/lesen, sunst werd des Doch fei glei ausm "Gesamtsanierungskonzeptionsplanungsvorhaben Stadion-Sahara" gschdrichn!
Du liebes Bayreuth, auf einem so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem angeboten - man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können.
Jean Paul
Jean Paul
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schorschla
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aus der rundschau von heute...
Sandi Pavlovic ist wohl das, was man gemeinhin als ein Glückskind bezeichnet. Der neue Defensivmann der SpVgg Bayreuth darf heute um 18.30 Uhr gegen den deutschen Rekordmeister nach einer kurzen Verletzungspause erstmals wieder die Schuhe schnüren.
Ob das allein die Bezeichnung Glückskind verdient? Eher nicht. Sieht man sich die fußballerische Vita des 19jährigen näher an, kommt dies dem ganzen schon näher. In seinem Heimatland Slowenien ist der hochgewachsene, privat sehr ruhige Pavlovic zum U19-Nationalspieler gereift. Und beim MSV Duisburg gelandet, wo er mit der A-Jugend die Runde ungeschlagen beendet hat. Den bisherigen Karrierehöhepunkt erlebte er in seinem letzten Spiel für die Zebras. Mit der U19-Mannschaft kickte er gegen die italienische Nationalmannschaft. Genau die Truppe, die mittlerweile Weltmeister ist und mit wohlklingenden Namen nur so gespickt ist. Mit 1:5 verloren die Duisburger gegen Italien, die an der Wedau ihr Quartier während des WM-Turniers bezogen haben.
Nach einem einzigen Kick im Altstädter Dress beim TSV Bad Berneck folgt jetzt schon der nächste Höhepunkt im noch jungen Fußballerleben des Sandi Pavlovic. Doch nicht nur er wird sein bisheriges Highlight feiern. Lediglich ein einziger Kicker aus der neuformierten Altstädter Elf hat jemals in seiner (Senioren-)karriere gegen den ruhmreichen Club von der Säbener Straße gekickt: Ingo Walther. Selbst der 36jährige Routinier hat dieses Erlebnis allerdings nur in der Halle geniessen dürfen. 2001 wurde er mit der SpVgg Greuther Fürth deutscher Hallenmeister und bezwang dabei auch den FC Bayern München.
Für einen wird das Aufeinandertreffen dennoch zu einer Zusammenkunft mit alten Bekannten. Keeper Oliver Hassler. Der 20jährige verbrachte die letzten Jahre im Jugend- und Amateurbereich der Münchener und kickte zusammen mit vielen der noch aktuellen Spieler der Roten (Fürstner, Cellozzi, Rensing) in der Truppe, die 2004 deutscher A-Jugendmeister wurde.
Noch größer als der Bezug zum aktuellen Bayern-Team sind freilich die Erinnerungen alter Bayreuther. Allzugerne wird noch heute über den 1:0-Pokalerfolg 1980 durch ein Tor von Uwe Sommerer geredet. Über die Tatsache, dass SpVgg-Vizepräsident Manfred Größler einst einen Vorvertrag in München unterzeichnet hatte, dann aber doch in der Wagnerstadt blieb. Und über den nicht ganz geräuschlos über die Bühne gegangenen Wechsel von Armin Eck zum deutschen Rekordmeister. Er musste sich damals vor Rundenende operieren lassen und verpasste dadurch das legendäre Aufstiegsspiel gegen den TSV 1860 München 1987. Doch allzuweit muss man nicht zurückblicken. Mit Julio Dos Santos, Roque Santa Cruz, Michael Rensing, Stefan Fürstner, Christian Saba, Stefan Maierhofer und Andreas Ottl waren sieben der heute Aktiven bei der schmachvollen 1:3-Niederlage der zweiten Mannschaft im Grünwalder Stadion vor knapp drei Monaten dabei. Bis auf die beiden WM-Teilnehmer Dos Santos und Santa Cruz erlebten sie die 0:4-Klatsche in Bayreuth hautnah. Mit Freude dürften sie vernommen haben, dass die beiden doppelten Torschützen Mika Sajaia und Martin Driller mittlerweile nicht mehr in der Wagnerstadt aktiv sind....
Sandi Pavlovic ist wohl das, was man gemeinhin als ein Glückskind bezeichnet. Der neue Defensivmann der SpVgg Bayreuth darf heute um 18.30 Uhr gegen den deutschen Rekordmeister nach einer kurzen Verletzungspause erstmals wieder die Schuhe schnüren.
Ob das allein die Bezeichnung Glückskind verdient? Eher nicht. Sieht man sich die fußballerische Vita des 19jährigen näher an, kommt dies dem ganzen schon näher. In seinem Heimatland Slowenien ist der hochgewachsene, privat sehr ruhige Pavlovic zum U19-Nationalspieler gereift. Und beim MSV Duisburg gelandet, wo er mit der A-Jugend die Runde ungeschlagen beendet hat. Den bisherigen Karrierehöhepunkt erlebte er in seinem letzten Spiel für die Zebras. Mit der U19-Mannschaft kickte er gegen die italienische Nationalmannschaft. Genau die Truppe, die mittlerweile Weltmeister ist und mit wohlklingenden Namen nur so gespickt ist. Mit 1:5 verloren die Duisburger gegen Italien, die an der Wedau ihr Quartier während des WM-Turniers bezogen haben.
Nach einem einzigen Kick im Altstädter Dress beim TSV Bad Berneck folgt jetzt schon der nächste Höhepunkt im noch jungen Fußballerleben des Sandi Pavlovic. Doch nicht nur er wird sein bisheriges Highlight feiern. Lediglich ein einziger Kicker aus der neuformierten Altstädter Elf hat jemals in seiner (Senioren-)karriere gegen den ruhmreichen Club von der Säbener Straße gekickt: Ingo Walther. Selbst der 36jährige Routinier hat dieses Erlebnis allerdings nur in der Halle geniessen dürfen. 2001 wurde er mit der SpVgg Greuther Fürth deutscher Hallenmeister und bezwang dabei auch den FC Bayern München.
Für einen wird das Aufeinandertreffen dennoch zu einer Zusammenkunft mit alten Bekannten. Keeper Oliver Hassler. Der 20jährige verbrachte die letzten Jahre im Jugend- und Amateurbereich der Münchener und kickte zusammen mit vielen der noch aktuellen Spieler der Roten (Fürstner, Cellozzi, Rensing) in der Truppe, die 2004 deutscher A-Jugendmeister wurde.
Noch größer als der Bezug zum aktuellen Bayern-Team sind freilich die Erinnerungen alter Bayreuther. Allzugerne wird noch heute über den 1:0-Pokalerfolg 1980 durch ein Tor von Uwe Sommerer geredet. Über die Tatsache, dass SpVgg-Vizepräsident Manfred Größler einst einen Vorvertrag in München unterzeichnet hatte, dann aber doch in der Wagnerstadt blieb. Und über den nicht ganz geräuschlos über die Bühne gegangenen Wechsel von Armin Eck zum deutschen Rekordmeister. Er musste sich damals vor Rundenende operieren lassen und verpasste dadurch das legendäre Aufstiegsspiel gegen den TSV 1860 München 1987. Doch allzuweit muss man nicht zurückblicken. Mit Julio Dos Santos, Roque Santa Cruz, Michael Rensing, Stefan Fürstner, Christian Saba, Stefan Maierhofer und Andreas Ottl waren sieben der heute Aktiven bei der schmachvollen 1:3-Niederlage der zweiten Mannschaft im Grünwalder Stadion vor knapp drei Monaten dabei. Bis auf die beiden WM-Teilnehmer Dos Santos und Santa Cruz erlebten sie die 0:4-Klatsche in Bayreuth hautnah. Mit Freude dürften sie vernommen haben, dass die beiden doppelten Torschützen Mika Sajaia und Martin Driller mittlerweile nicht mehr in der Wagnerstadt aktiv sind....
keine handbreit den rassisten.