habe mich nach dem spiel lange mit norbert schlegel drüber unterhalten und muss ihm mittlerweile recht geben.
kossi hat gestern 90 minuten in der zweiten gespielt - daher kam er nicht früher.
vlao hat leider auf dem feld heute bewiesen, weshalb er zurecht nicht von beginn an dabei war. "wenn er mitspielen will, muss er auch seine mitspieler mitspielen lassen". leider wohl wahr.
bleibt noch calisir. der wird seine chance jetzt kriegen...
und natürlich das durchaus plausible argument, dass genau die mannschaft (pavlovic für wurster) in haching 85 minuten auf ein tor gespielt hat.
alles in allem hätte er heute wohl nach zwanzig minuten schon zwei leute rausnehmen können. und nach 30 die nächsten drei. usw.
schlichtweg ein tag, an dem gar nix ging.
und er war heilfroh, dass der mögliche ausgleich nicht gefallen ist. vermutlich, weil das über sehr sehr vieles hinweggetäuscht hätte.
Sid Vicious hat geschrieben:Der Rasen war zwar nass, aber haben die heute die falschen Schuhe angehabt, so oft wie die weggerutscht sind?
Man hat ja gesehen, die Fürther sind nicht weggerutscht
Mich wundert vor allem, warum der Schlegel in der Pause den Hecke rausnimmt und dafür wieder einen Mittelfeldspieler reinbringt! Da hätte schon jemand für den Sturm kommen müssen, denn man hat schon in der ersten Halbzeit gesehen, dass vorne wenig ist.
Dass man keinen echten zweiten Stürmer auf dem Feld hatte, hat man spätestens nach dem Solo vom Fuuuchs gesehen, als keiner in der Mitte stand, wo eben ein richtiger Stürmer stehen muss.
Ganz blass blieb der Sicenica - ausser bei seiner Flanke zum 1:2 war er ja kaum zu sehen!
"Für das alles braucht es ein gewisses Maß an Schwachsinn."
wenn man einen spieler auswechselt, sollte man natürlich auch wieder einen einwechseln - und da fehlen uns einfach die alternativen. das wird bei dieser dünnen spilelerdecke auch so bleiben. wenn da nicht schnell was passiert, sehe ich sehr sehr schwarz. einzelkämpfer im sturm halten das erfahrungsgemäß nur einige wenige spiele durch, nicht eine ganze saison. wenn dann nach einigen spielen auch noch die ersten verletzten dazukommen - was passiert dann?
und: der arme kossmann hat sich bei seinen letzten beiden einsätzen in der 2ten (auch als einziger stürmer) vollkommen aufgerieben. es war schon richtig, dass er so lange draußen geblieben ist. das mit diesen doppeleinsätzen geht sowieso nicht mehr lange gut. also immer schön sachte.
noch ein wort zur taktik: wenn man sich in der spitzengruppe etablieren will, darf man keinen angsthasenfussball spielen und sich hinten reinsetzen.
warum sind die oldstädder so oft ausgerutscht und die fedder nicht? wahrscheinlich hatten sie doch die besseren schuhe an, bzw. die längeren stollen. jedem insider dürfte bekannt sein, dass der rasen im hawawi-stadion, auch nach einem nur kurzen regen, sehr sehr tief ist, nicht mit einem anderen fussbaldfeld zu vergleichen. die neuen spieler können das nicht wissen, so was sollten aber unsere trainer und betreuer wissen und entsprechend reagieren. also , wenns geregnet hat: weg mit den noppen-schuhen und her mit den 18er stollen.
Ist doch nicht so tragisch, die Niederlage. Die SpVgg ist halt wieder in
den Niederungen der Amateure angekommen. Spielt sie die nächsten
20 Jahre wieder gegen Frohnlach oder Großbardorf, oder Bindlach und
Donndorf.
Sind wir froh, daß Wicklein Zeit hat in der Bayernliga mal seine Selbst-
einschätzung durchführen zu können. Wenn er nicht rechtzeitig fertig
wird, wird eben in der Landesliga gespielt. Dann gibt es jedes Wochen-
ende ein Oberfrankenderby und 50 Zuschauer beider Mannschaften können sich die Nebenstube in der Rosenau mieten und über längst vergangene Zeiten schwelgen.
Der Wunsch in dieser Saison oben mitspielen zu wollen ist doch reine
Imanigation. Was will Bayreuth dort ? Die Bedingungen für die Regionalliga können weiterhin nicht erfüllt werden.
Unsere zweite tritt mit Rumpfaufstellungen an, da Gehälter
ausstehen.
Würde mich nicht wundern, wenn der Verein ganz aufgibt und Konkurs
anmeldet.
Aber selbst dann ist Hoffnung. Nach Fusion mit einem anderen Stadt-
verein ist die beschriebene Überdachung der Gegengerade mit dem
mitgebrachten Partiezelt Realität geworden für die dann anwesenden
Zuschauer, weil sie absolut ausreichend ist. Selbst für den Stadtrat
ist dann noch Platz in einer VIP-Loge vorhanden.
Ihr seht also, es kann kommen was will. Positiv denken heißt, den Mist
als Dünger für neues Wachstum zu benutzen.
so, nun sind wir wieder in der bayernliga angekommen bisher hatte man es noch nicht so recht kapiert, aber gestern wurde das jedem vor auge gehalten, der mannschaft genauso wie den fans und jetzt muß man umschalten und kämpfen und zwar schnell sonst stehen wir ruck zuck hinten drin
Ok die Saison ist noch jung, aber bisher entwickelt es sich so wie ich mir das von vorneherein gedacht habe. Die Oldschdod ist wieder in der Bayernliga angekommen und wird da auch nicht mehr so schnell rauskommen. Wenn man nicht aufpasst wird man in ein paar Spielen sogar hinten drinn stehen und dann.......... wer weiß
Auch was die finanzielle Zukunft betrifft scheint es alles andere aus ausgestanden zu sein. Was man da immer noch so hört! Trotz Bayernspiel und dem Geld was aus der ersten DFB Pokal Hauptrunde in die Kasse kam/kommt würde es mich überhaupt nicht wundern wenn es spätestens zum Jahresende wieder erste Gerüchte um ausstehende Gehaltszahlungen geben würde.
Im Momnet kann man froh sein das die ersten beiden Spiele fast 3 800 Zuschauer gebracht haben und so mit erst mal der kalkulierte Schnitt von 800 nicht in akuter Gefahr ist. Vorerst!!!!
Jäh auf den Boden zurück geholt
Altstädter waren chancenlos gegen zweite Garnitur des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth - 1:3
06.08.2006 16:16
Fussball
Von Herbert Steininger
Das war wohl nichts: Mit einem völlig verdienten 1:3 (0:1) gegen die zweite Garnitur des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth bezog die SpVgg Bayreuth nicht nur die erste Niederlage dieser Saison, sondern erlitt auch einen herben Dämpfer bezüglich ihrer Ambitionen auf einen Spitzenplatz in der Bayernliga. Als 9. geht es am kommenden Freitag zum Nachbarrivalen SpVgg Weiden, der seinerseits 2:1 beim FC Ismaning gewann.
„Shame on you”, der 70er-Jahre-Discoklassiker von Shirley and Company tönte nach der Partie aus den Stadionlautsprechern. Ob sich die Altstädter für die aus ihrer Sicht enttäuschenden 90 Minuten schämen sollten, mag man dahin gestellt sein lassen: Sie waren schlichtweg chancenlos, völlig überfordert gegen die wieselflinke, taktisch diszipliniert auftretende U23-Elf des Zweitligisten (Durchschnittsalter: 20,7 Jahre).
Dabei hatte Bayreuths Trainer Norbert Schlegel vor der Partie noch gebetsmühlenartig vor dem kleinen Kleeblatt gewarnt und war dementsprechend angefressen: „Der einzige, dem bewusst war, wie stark die Fürther sind, war ich.” Sein Team indes schien alles zuvor in der Kabine Besprochene vergessen zu haben. „Da hat einfach nichts zusammen gepasst”, meinte der Coach.
Eigentlich gab es nur zwei Phasen, in denen die Altstädter auf dem regennassen Boden die Chance hatten, zumindest zu einem Remis zu kommen: Das war zunächst zwischen der 53. und 55. Minute, als erst der Fürther Tobias Gitschier knapp am eigenen Tor vorbeizielte und Markus Fuchs im Anschluss an die nachfolgende Ecke am Torwart Jasmin Feijzic scheiterte, und die Minuten nach Fuchs‘ Anschlusstreffer, als der 26-Jährige schneller als der Fürther Keeper reagierte. Ante Sicenicas Schuss wurde von Sven Löhner zur Ecke abgewehrt, und nur eine Zeigerumdrehung später prüfte Giorgio Arancino den Gästeschlussmann, ehe Fuchs dann nur den Außenpfosten traf.
„Da haben wir in der Tat etwas Glück gehabt”, gab Fürths Übungsleiter Reiner Geyer zu. Wie sauer Schlegel auf seine Truppe war, ließ sich aus seiner Analyse dieser Szene deuten: „Gott sei Dank entscheidet manchmal nicht das Glück, sondern die Arbeit, die eine Mannschaft verrichtet hat. Und die Fürther haben verdient gewonnen.”
Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie die individuellen Aussetzer der Altstädter konsequent bestraften: Vor allem der erst 19-jährige Nicolai Müller dürfte einige Bayreuther noch im Schlaf verfolgen. Beim 0:1 wurde der Rechtsaußen mustergültig von Florian Pickel bedient, der Arancinos Fehlpass zu einem Sololauf nutzte, beim 0:2 ließ Sandi Pavlovic seinem Gegenspieler Müller zu viel Raum, und beim letztlich entscheidenden 1:3 wurde Florian Wurster von Müller nach allen Regeln der Kunst vernascht, dessen Flanke landete auf dem Kopf des eingewechselten Ali Yetkin, der unbedrängt einköpfte.
Mit dem 1:3 waren die Altstädter sogar noch gut bedient. „Nach 20 Minuten hätten wir schon 0:3 hinten liegen können”, erinnerte sich Schlegel an weitere Schnitzer seiner völlig indisponierten Hintermannschaft. Doch die war nicht alleine Schuld: Im Aufbau taten sich Defizite auf, die Laufbereitschaft ließ zu wünschen übrig. „Wir alle waren in keiner Phase richtig auf dem Platz”, meinte der Übungsleiter. Und von dem selbst gewählten Anspruch, eine Spitzenmannschaft zu sein, meilenweit entfernt.
Reiner Geyer (SpVgg Greuther Fürth II): „Das war ein verdienter Sieg für uns. Wir haben uns neben den drei Toren noch viele weitere Gelegenheiten erarbeitet, die wir allerdings nicht genutzt haben. Das hätte sich nach dem 1:2 fast gerächt, da hatten wir das Glück des Tüchtigen auf der Seite. Wir sind nach dem 4:1 in Nürnberg und dem unglücklichen 0:2 gegen Ismaning auf dem richtigen Weg.”
Norbert Schlegel (SpVgg Bayreuth): „Schon die ersten Minuten waren symptomatisch. Meine Mannschaft lag mehr auf dem Boden, als dass sie Fußball spielte. Die Schuhwahl hat aber sicherlich keinen Einfluss gehabt. Nur nach dem 1:2 haben wir richtig Druck aufgebaut und das 2:2 wäre möglich gewesen. Aber Gottseitdank entscheidet manchmal nicht das Glück, sondern die Arbeit, die ein Team verrichtet. Und Fürth war fleißiger.
Zuletzt in Unterhaching haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, jetzt zwei zurück. Wir haben jede Menge Fehler gemacht: Im Aufbau ging nichts zusammen. Und in unserem Spiel war viel zu wenig Bewegung.” st.