Der linke bist doch selber. Halt mal im Sakko.der leu hat geschrieben:der rechte macht die glosse
Ab Saison 2008/09 3.Bundesliga
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Wolfgang
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Baumi
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Kompromiss gefunden
Regionalliga-Reform kommt
Eine Kommission aus Profi- und Amateurvertretern hat sich auf einen Kompromiss für die Reform der Fußball-Regionalliga geeinigt. Die neue eingleisige 3. Liga soll demnach aus 20 Vereinen bestehen. Das bestätigte Wolfgang Holzhäuser, Vizepräsident des Ligaverbandes, am Montag in Frankfurt/Main. Ursprünglich waren 18 Clubs vorgesehen. Zudem werde die Zahl der zweiten Mannschaften der Bundesligaclubs auf maximal vier begrenzt. Dieser Vorschlag soll dem Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt/Main vorgelegt werden.
"Es waren sehr gute Gespräche, die von Kompromissbereitschaft gekennzeichnet waren", sagte Holzhäuser. Offen ist, ob der Lösungsvorschlag erst noch im DFB-Vorstand diskutiert werden soll oder als direkte Vorlage beim Bundestag entschieden wird. Geplant ist die Einführung der eingleisigen 3. Liga mit der Saison 2008/09. Neu organisiert werden sollen auch die Ober- und Verbandsligen.
Zum Kompromiss gehört auch das Zugeständnis der Proficlubs, ihre Reserveteams nicht an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnehmen zu lassen und auf die Fernsehgelder zu verzichten. Ebenso sicherten sie den Amateuren zu, in ihren zweiten Mannschaften mit Ausnahme von drei älteren Spielern nur Profis einzusetzen, die jünger als 23 Jahre alt sind und keinen Stammplatz im Bundesliga-Team haben.
"Wir brauchen die eingleisige 3. Liga nicht nur für eine bessere Vermarktung, sondern auch als Plattform für unsere teuer ausgebildeten Spieler", sagte Holzhäuser.
Quelle: n-tv
Regionalliga-Reform kommt
Eine Kommission aus Profi- und Amateurvertretern hat sich auf einen Kompromiss für die Reform der Fußball-Regionalliga geeinigt. Die neue eingleisige 3. Liga soll demnach aus 20 Vereinen bestehen. Das bestätigte Wolfgang Holzhäuser, Vizepräsident des Ligaverbandes, am Montag in Frankfurt/Main. Ursprünglich waren 18 Clubs vorgesehen. Zudem werde die Zahl der zweiten Mannschaften der Bundesligaclubs auf maximal vier begrenzt. Dieser Vorschlag soll dem Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Frankfurt/Main vorgelegt werden.
"Es waren sehr gute Gespräche, die von Kompromissbereitschaft gekennzeichnet waren", sagte Holzhäuser. Offen ist, ob der Lösungsvorschlag erst noch im DFB-Vorstand diskutiert werden soll oder als direkte Vorlage beim Bundestag entschieden wird. Geplant ist die Einführung der eingleisigen 3. Liga mit der Saison 2008/09. Neu organisiert werden sollen auch die Ober- und Verbandsligen.
Zum Kompromiss gehört auch das Zugeständnis der Proficlubs, ihre Reserveteams nicht an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnehmen zu lassen und auf die Fernsehgelder zu verzichten. Ebenso sicherten sie den Amateuren zu, in ihren zweiten Mannschaften mit Ausnahme von drei älteren Spielern nur Profis einzusetzen, die jünger als 23 Jahre alt sind und keinen Stammplatz im Bundesliga-Team haben.
"Wir brauchen die eingleisige 3. Liga nicht nur für eine bessere Vermarktung, sondern auch als Plattform für unsere teuer ausgebildeten Spieler", sagte Holzhäuser.
Quelle: n-tv
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Und weiter geht es mit der 3. Liga - ein Hinweis für die künftige drei- oder viergleisige 4. Liga ist auch enthalten:
...
Vorschlag für neue Regionalliga
Widerstand formiert sich
Vernünftige Lösung oder fauler Kompromiss? Die Reform der Regionalliga bleibt vor dem Außerordentlichen DFB-Bundestag der große Zankapfel im deutschen Fußball und offenbart einen scheinbar unüberwindbaren Graben zwischen Proficlubs und Amateurvertretern.
Der erst am Montag von einer Kommission mit je sechs Mitgliedern aus beiden Lagern vorgelegte Kompromissvorschlag stößt besonders bei einigen Landesverbänden weiter auf massiven Widerstand. Somit kann er wohl auch nicht wie erhofft am Freitag in Frankfurt/Main als Grundlage für eine Einigung für die ab 2008/09 geplante 3. Liga dienen.
"Faules Ei"
"Was auf dem Tisch liegt, ist ein völlig faules Ei", sagte Michael Hurler, Geschäftsführender Vizepräsident des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV), und machte sich somit zum Wortführer der Gegner des Vorschlags. Dieser sieht vor, dass in der 3. Liga maximal vier Reservemannschaften der Profivereine spielberechtigt sind. Zudem beschränken sich die Bundesligaclubs weitgehend auf Akteure unter 23 Jahren und verzichten auf TV-Gelder sowie auf das Startrecht im DFB-Pokal für ihre "Amateur-Teams".
Dies reicht einigen Amateurverbänden an Zugeständnissen aus dem Profibereich nicht aus. Vom Norddeutschen Fußballverband (NFV) wurde Unterstützung für die Protesthaltung der Württemberger geäußert. Auch von Seiten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) wurde nochmals der Wunsch nach einer 3. Liga ohne Profireserven laut. Für den Bundestag kündigte Hurler einen Vertagungsantrag an, um eine aus seiner Sicht vorschnelle Regelung zu verhindern. Sonst gehe das Gezerre um die Neuformierung der höchsten Amateurspielklasse weiter.
Durch alle Lager
Dabei sind beide Lager sogar unter sich selbst gespalten. Wie schon bei der letzten Mitgliederversammlung Mitte August kamen von den Profi-Vereinen unterschiedliche Reaktionen. "Das ist eine Basis, auf der man in beiden Lagern Zustimmung finden kann", sagte Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund. "Ich bin grundsätzlich für diesen Kompromiss", sagte Nürnbergs Manager Martin Bader. Michael Preetz von Hertha BSC sprach sich hingegen für einen Erhalt der jetzigen Regelung aus: "Der Status quo ist die sinnvollste Lösung. Von dem neuen Kompromiss halte ich überhaupt nichts."
Innerhalb des Amateurlagers warben die an der Ausarbeitung des Kompromisses beteiligten Vertreter für eine Einigung. "Das war kein Schnellschuss, sondern sorgfältig ausgewogen. Ich denke, dass die Liga viel gegeben hat", sagte der Westfälische Verbandschef Hermann Korfmacher. Auch vom Sächsischen Landesverband kam Grünes Licht für den nach eineinhalb Jahren Diskussion möglicherweise finalen Vorschlag: "Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Kompromiss Konsens und nicht zu diskutieren. Sportlich ist das die beste Lösung", sagte dessen Vorsitzender Klaus Reichenbach.
DFB-Präsidenten skeptisch
Möglicherweise könnte es am Freitag somit auch zu Allianzen aus Amateur- und Profilager kommen, um die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit für einen Vorschlag zu gewinnen. Die 258 stimmberechtigten Delegierten verteilen sich auf das DFB-Präsidium (14 Stimmen), den DFB-Vorstand (24), die im Ligaverband organisierten Proficlubs (80) und die nochmals in fünf Regional- und 21 Landesverbände aufgeteilten Amateurvertreter (140). Knackpunkt könnte auch die von einigen Landesverbänden geforderte viergleisige vierte Liga sein. Bislang sind hier drei Spielklassen vorgesehen.
Ausgerechnet die beiden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger hatten sich zuletzt skeptisch geäußert. "Ich glaube, dass man es beim Alten belässt, weil die Fragen, die die Leute bewegen, nicht geklärt werden können. Derzeit scheinen mir die Widerstände zu stark. Deswegen verschiebt man die Entscheidung besser", sagte der am Freitag aus dem Amt scheidende Mayer-Vorfelder.
Zwanziger, dessen Wahl zum alleinigen DFB-Chef unmittelbar vor dem Programmpunkt "Spielklassenstrukturreform" terminiert ist, forderte einen tragfähigen Kompromiss. "Mir ist wichtig für diese Liga, wenn man sie denn wirklich will, eine breite Mehrheit im Unterbau zu bekommen." Ein Scheitern würde er aber nicht als Makel empfinden. "Es ist nicht so, dass der Fußball unterginge, wenn wir bei einer zweigleisigen 3. Liga bleiben."
Quelle: n-tv
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Vorschlag für neue Regionalliga
Widerstand formiert sich
Vernünftige Lösung oder fauler Kompromiss? Die Reform der Regionalliga bleibt vor dem Außerordentlichen DFB-Bundestag der große Zankapfel im deutschen Fußball und offenbart einen scheinbar unüberwindbaren Graben zwischen Proficlubs und Amateurvertretern.
Der erst am Montag von einer Kommission mit je sechs Mitgliedern aus beiden Lagern vorgelegte Kompromissvorschlag stößt besonders bei einigen Landesverbänden weiter auf massiven Widerstand. Somit kann er wohl auch nicht wie erhofft am Freitag in Frankfurt/Main als Grundlage für eine Einigung für die ab 2008/09 geplante 3. Liga dienen.
"Faules Ei"
"Was auf dem Tisch liegt, ist ein völlig faules Ei", sagte Michael Hurler, Geschäftsführender Vizepräsident des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV), und machte sich somit zum Wortführer der Gegner des Vorschlags. Dieser sieht vor, dass in der 3. Liga maximal vier Reservemannschaften der Profivereine spielberechtigt sind. Zudem beschränken sich die Bundesligaclubs weitgehend auf Akteure unter 23 Jahren und verzichten auf TV-Gelder sowie auf das Startrecht im DFB-Pokal für ihre "Amateur-Teams".
Dies reicht einigen Amateurverbänden an Zugeständnissen aus dem Profibereich nicht aus. Vom Norddeutschen Fußballverband (NFV) wurde Unterstützung für die Protesthaltung der Württemberger geäußert. Auch von Seiten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) wurde nochmals der Wunsch nach einer 3. Liga ohne Profireserven laut. Für den Bundestag kündigte Hurler einen Vertagungsantrag an, um eine aus seiner Sicht vorschnelle Regelung zu verhindern. Sonst gehe das Gezerre um die Neuformierung der höchsten Amateurspielklasse weiter.
Durch alle Lager
Dabei sind beide Lager sogar unter sich selbst gespalten. Wie schon bei der letzten Mitgliederversammlung Mitte August kamen von den Profi-Vereinen unterschiedliche Reaktionen. "Das ist eine Basis, auf der man in beiden Lagern Zustimmung finden kann", sagte Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund. "Ich bin grundsätzlich für diesen Kompromiss", sagte Nürnbergs Manager Martin Bader. Michael Preetz von Hertha BSC sprach sich hingegen für einen Erhalt der jetzigen Regelung aus: "Der Status quo ist die sinnvollste Lösung. Von dem neuen Kompromiss halte ich überhaupt nichts."
Innerhalb des Amateurlagers warben die an der Ausarbeitung des Kompromisses beteiligten Vertreter für eine Einigung. "Das war kein Schnellschuss, sondern sorgfältig ausgewogen. Ich denke, dass die Liga viel gegeben hat", sagte der Westfälische Verbandschef Hermann Korfmacher. Auch vom Sächsischen Landesverband kam Grünes Licht für den nach eineinhalb Jahren Diskussion möglicherweise finalen Vorschlag: "Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist der Kompromiss Konsens und nicht zu diskutieren. Sportlich ist das die beste Lösung", sagte dessen Vorsitzender Klaus Reichenbach.
DFB-Präsidenten skeptisch
Möglicherweise könnte es am Freitag somit auch zu Allianzen aus Amateur- und Profilager kommen, um die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit für einen Vorschlag zu gewinnen. Die 258 stimmberechtigten Delegierten verteilen sich auf das DFB-Präsidium (14 Stimmen), den DFB-Vorstand (24), die im Ligaverband organisierten Proficlubs (80) und die nochmals in fünf Regional- und 21 Landesverbände aufgeteilten Amateurvertreter (140). Knackpunkt könnte auch die von einigen Landesverbänden geforderte viergleisige vierte Liga sein. Bislang sind hier drei Spielklassen vorgesehen.
Ausgerechnet die beiden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger hatten sich zuletzt skeptisch geäußert. "Ich glaube, dass man es beim Alten belässt, weil die Fragen, die die Leute bewegen, nicht geklärt werden können. Derzeit scheinen mir die Widerstände zu stark. Deswegen verschiebt man die Entscheidung besser", sagte der am Freitag aus dem Amt scheidende Mayer-Vorfelder.
Zwanziger, dessen Wahl zum alleinigen DFB-Chef unmittelbar vor dem Programmpunkt "Spielklassenstrukturreform" terminiert ist, forderte einen tragfähigen Kompromiss. "Mir ist wichtig für diese Liga, wenn man sie denn wirklich will, eine breite Mehrheit im Unterbau zu bekommen." Ein Scheitern würde er aber nicht als Makel empfinden. "Es ist nicht so, dass der Fußball unterginge, wenn wir bei einer zweigleisigen 3. Liga bleiben."
Quelle: n-tv
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Eckfahnenhalter
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Ich finde, die Reform ist ein gute Idee. Denn solche Traditionsmannschaften wie z.B. der FC St. Pauli hätten dann durch die resultierenden Werbeeinnahmen keine bzw. weniger Geldprobleme. Allerdings könnten einige Mannschafte (wie z.B. die Oldschdod) dann komplett von der Bildfläche verschwinden, denn der Aufstieg in die 3. Liga wäre sehr schwer...
"Für das alles braucht es ein gewisses Maß an Schwachsinn."
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Locke
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Aus dem Kurier:
„Noch viele Fragen offen”
Altstädter behalten sich eine endgültige Beurteilung der Strukturreform noch vor
19.09.2006 17:45
Fussball
„Bevor wir nicht wissen, was mit dem Unterbau passiert, ist es müßig, über die Strukturreform zu diskutieren”, sagt der Geschäftsführer der SpVgg Bayreuth, Wolfgang Mahr.
Gerade, was die Zukunft der Bayernliga angehe, seien noch viele Fragen offen. „Es ist ja noch nicht einmal geklärt, wie viele Oberligen es unterhalb der Regionalligen geben soll”, sagt Mahr, der die Entwicklung in den nächsten Monaten erst einmal abwarten will. „Danach hängt es natürlich auch von unseren finanziellen Möglichkeiten ab, in welche Richtung wir uns orientieren werden.” Grundsätzlich sei für die Altstädter die Qualifikation für die Regionalliga aber ein erstrebenswertes Ziel. Ein Nicht-Aufstieg in der laufenden Spielzeit vorausgesetzt, würde sich die SpVgg damit in der Bayernliga-Saison 2007/08 mit den anderen Teams um ein Ticket für die neue Regionalliga streiten, die ab 2008 nur noch viertklassig ist.
Ob in diesem Zusammenhang ein Wettrüsten zu befürchten sei? „Das kann ich mir nicht vorstellen”, sagt Mahr, „schließlich besitzt die Bayernliga eine gewachsene Struktur mit einer meist gleichen Anzahl an Teams, die nach oben streben.”
Keinen Zweifel hat der Altstädter Geschäftsführer aber daran, dass die Einführung der dritten Profi-Liga „auf Druck der Profi-Vereine” beschlossen wurde, die gerne ihre zweiten Mannschaften in dieser Liga spielen sähen. Der Einschränkung von Seiten des DFB, dass in der Premierensaison 2008/2009 nur höchstens vier Reserve-Teams in der dritten Profi-Liga auflaufen dürfen, kann Mahr nicht allzu viel abgewinnen. „Ab der darauffolgenden Saison können es dann ja theoretisch schon sechs oder acht sein.” Der SpVgg-Geschäftsführer plädiert dafür, dass die zweiten Mannschaften der Profi-Clubs in einer eigenen Runde spielen. „Die Zuschauer sehen doch lieber ein brisantes Derby zweier Traditionsmannschaften als ein Duell zweier Reserve-Teams.” sd
„Noch viele Fragen offen”
Altstädter behalten sich eine endgültige Beurteilung der Strukturreform noch vor
19.09.2006 17:45
Fussball
„Bevor wir nicht wissen, was mit dem Unterbau passiert, ist es müßig, über die Strukturreform zu diskutieren”, sagt der Geschäftsführer der SpVgg Bayreuth, Wolfgang Mahr.
Gerade, was die Zukunft der Bayernliga angehe, seien noch viele Fragen offen. „Es ist ja noch nicht einmal geklärt, wie viele Oberligen es unterhalb der Regionalligen geben soll”, sagt Mahr, der die Entwicklung in den nächsten Monaten erst einmal abwarten will. „Danach hängt es natürlich auch von unseren finanziellen Möglichkeiten ab, in welche Richtung wir uns orientieren werden.” Grundsätzlich sei für die Altstädter die Qualifikation für die Regionalliga aber ein erstrebenswertes Ziel. Ein Nicht-Aufstieg in der laufenden Spielzeit vorausgesetzt, würde sich die SpVgg damit in der Bayernliga-Saison 2007/08 mit den anderen Teams um ein Ticket für die neue Regionalliga streiten, die ab 2008 nur noch viertklassig ist.
Ob in diesem Zusammenhang ein Wettrüsten zu befürchten sei? „Das kann ich mir nicht vorstellen”, sagt Mahr, „schließlich besitzt die Bayernliga eine gewachsene Struktur mit einer meist gleichen Anzahl an Teams, die nach oben streben.”
Keinen Zweifel hat der Altstädter Geschäftsführer aber daran, dass die Einführung der dritten Profi-Liga „auf Druck der Profi-Vereine” beschlossen wurde, die gerne ihre zweiten Mannschaften in dieser Liga spielen sähen. Der Einschränkung von Seiten des DFB, dass in der Premierensaison 2008/2009 nur höchstens vier Reserve-Teams in der dritten Profi-Liga auflaufen dürfen, kann Mahr nicht allzu viel abgewinnen. „Ab der darauffolgenden Saison können es dann ja theoretisch schon sechs oder acht sein.” Der SpVgg-Geschäftsführer plädiert dafür, dass die zweiten Mannschaften der Profi-Clubs in einer eigenen Runde spielen. „Die Zuschauer sehen doch lieber ein brisantes Derby zweier Traditionsmannschaften als ein Duell zweier Reserve-Teams.” sd
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Locke
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Und ebenfalls aus dem Kurier:
Bayernligisten vor der Sinnfrage
DFB-Strukturreform: Oberliga vor weiterer Abwertung
19.09.2006 16:15
Fussball
Die Reform war lange geplant und stand trotzdem bis zuletzt auf der Kippe. Doch auf dem außerordentlichen Bundestag des deutschen Fußballbundes (DFB) wurde der letzte Kompromissvorschlag über die Einführung einer dritten Profiliga mit 20 Teams mit einer klaren Mehrheit beschlossen.
Wie berichtet, dürfen im Premierenjahr 2008/09 maximal vier zweite Mannschaften von Erst- oder Zweitligisten der neuen Liga angehören. Danach dürfen die Profi-Reserven in unbegrenzter Zahl aufsteigen. Darunter wird eine dreigeteilte Regionalliga (4. Spielklasse) mit jeweils 18 Mannschaften gebildet. Über die Struktur der fünften Spielklasse (Oberligen) entscheidet erst der ordentliche DFB-Bundestag 2007. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, es ist ein ausgewogener Kompromiss. Die dritte Liga ist gut für den Fußball und die Nachwuchsförderung”, erklärte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.
Eine Meinung, die nicht jeder teilt. Nicht einmal die Vertreter der Profiklubs. Wie etwa Ernst Tanner. Der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums (NLZ) beim TSV 1860 München meinte, „dass wir lieber den Status Quo beibehalten hätten, weil so die Jugendlichen besser gefördert und schneller an den Profibereich herangeführt werden können.” In der neuen dritten Liga werde das deutlich schwieriger. Außerdem befürchtet Tanner künftig ein klares Nord-Süd-Gefälle. „Die dritte Profiliga wurde von ein paar Nordklubs vehement gefordert und die werden davon profitieren. Schon jetzt sind im Norden die Zuschauerzahlen, aber auch die Spielergehälter deutlich höher als im Süden. Vereine wie SV Elversberg oder der SV Wehen werden es künftig deutlich schwerer haben, sich in der Drittklassigkeit zu behaupten.”
Tanners Kollege vom SV Wacker Burghausen, Günther Seeburger, sieht gerade für den Amateurfußball große Probleme. „Der ist durch diese Beschlüsse weiter abgewertet worden, wobei die Zukunft der Oberligen ja bewusst noch ausgeklammert wurde”, so Seeburger, der meint: „Für uns war die jetzige Bayernliga eigentlich optimal, um unsere Talente zu fördern. Gerade in dieser Saison ist sie stärker und attraktiver als die letzten Jahre.” Für den SV Wacker II ist die neue Regionalliga jedenfalls nicht erstrebenswert, „weil der Aufwand für die Spieler zu groß wird. Wir sind ja jetzt schon im Extremfall zwölf bis 14 Stunden für ein Auswärtsspiel unterwegs, in der Regionalliga wäre das fast schon die Normalität.” Und auch sportlich glaubt Seeburger, „wird die Bayernliga eine bessere Landesliga sein. Nur mit hohem Aufwand und wenig Nutzen.”
Wettrüsten der Vereine
„Wir müssen erst einmal schauen, ob die Sponsoren in dem Umfang bei der Stange bleiben, wenn wir statt in der vierten nur noch in der fünften Liga spielen”, äußert sich auch Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb beim Bayernligisten TSV Aindling, wenig erfreut über die Änderungen. „Für einen Verein mit unserer Struktur ist der Wegfall der Fernsehgelder schon ein großer Einschnitt, und wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob es überhaupt etwas bringt, in dieser abgewerteten Bayernliga mitzuspielen.” Dabei sind die Aindlinger, die ihre elfte Saison in Serie im bayerischen Oberhaus bestreiten, der aktuell dienstälteste Klub. Kigle rechnet zudem mit einem „Wettrüsten” der Konkurrenz im nächsten Jahr, schließlich geht es dann um die Qualifikation für die Regionalliga und die noch zu reformierende Oberliga.
Ins gleiche Horn stößt Georg Fischer, der Sportliche Leiter des seine 34. Bayernliga-Saison bestreitenden Urgesteins FC Memmingen. „Große finanzielle Sprünge können wir uns nicht erlauben - und schon gar kein Wettrüsten, um die Qualifikation im nächsten Jahr zu schaffen.” Mit dem neuen Stadion habe der FC Memmingen zwar gute äußere Bedingungen und Fischer meint: „Wir werden niemals nie sagen, was das Thema Regionalliga angeht. Doch wir wollen auf unsere Nachwuchsarbeit setzen, finanziell vernünftig bleiben und uns keinesfalls übernehmen. Wenn die Bayern- oder Regionalliga mit unseren Mitteln nicht machbar sind, spielen wir halt in der Landesliga.”
Der finanzielle Aspekt bereitet auch Dieter Schiller, dem Fußball-Abteilungsleiter des 1. FC Eintracht Bamberg, gehörige Kopfschmerzen. „Wir betreiben sehr intensive Jugendarbeit mit 25 Mannschaften, doch die gut ausgebildeten Talente können uns als Vertragsspieler kostenlos verlassen. Jetzt wird die Bayernliga, in der wir uns nach 20-jähriger Abstinenz gerade erst sensationell zurückgemeldet haben, abgewertet. Das finde ich sehr schade, denn wir erleben in Bamberg gerade einen Zuschauerboom. Fallen nun TV-Gelder und attraktive Duelle wie gegen Regensburg, Hof, Bayreuth oder Weiden weg, wird es schwer für uns.”
Was deutlich wird: den Vereinsvertretern geht es weniger darum, den Sinn oder den Erfolg der dritte Liga infrage zu stellen, als vielmehr ihre Sorgen über den Unterbau zum Ausdruck zu bringen. „Für uns wäre die dritte Liga sehr wichtig”, weiß Koordinator Klaus Sturm vom Bayernligisten SSV Jahn Regensburg, „allein weil wir uns in einer solchen Spielklasse leichter finanzieren können. Dass dies möglich ist, haben wir bei unserem Kurzgastspiel in der 2. Bundesliga gesehen.” Auch dass die zweiten Mannschaften Aufstiegsrecht in die dritten Liga erhalten, lehnt Sturm nicht ab, „denn sie haben es sich dann sportlich verdient.” Bedenken hat der ehemalige Bayernliga-Kicker und Trainer jedoch, was die Situation in der Regional- und Oberliga angeht: „Ich hätte keine zusätzliche Liga eingeführt. Das verwässert das ganze System zu sehr.”
Hoffen auf Eigenständigkeit
Hoffen dürfen die Bayernligisten zumindest, dass ihre Liga eigenständig bleibt und Vereine nicht in andere Bundesländer reisen müssen, um fünftklassigen Fußball zu betreiben. „Ich gehe davon aus, dass wir eigenständig bleiben”, sagt der neue Verbands-Spielausschussvorsitzende Jürgen Faltenbacher (Waldsassen), der gleichzeitig Bayernliga-Spielleiter ist und beim DFB-Bundestag das Geschehen aufmerksam beobachtete. Unklar ist allerdings noch, wie viele Oberligen es künftig unterhalb der drei Regionalligen gibt. Sechs, fünf oder gar nur vier Gruppen? „Darüber wurde nicht gesprochen”, verrät Faltenbacher, „sondern es wird eine neue Arbeitsgruppe geben. Der gehören die Präsidenten, Geschäftsführer und Spielausschuss-Vorsitzenden der 21 Landesverbände an.”
Bayernligisten vor der Sinnfrage
DFB-Strukturreform: Oberliga vor weiterer Abwertung
19.09.2006 16:15
Fussball
Die Reform war lange geplant und stand trotzdem bis zuletzt auf der Kippe. Doch auf dem außerordentlichen Bundestag des deutschen Fußballbundes (DFB) wurde der letzte Kompromissvorschlag über die Einführung einer dritten Profiliga mit 20 Teams mit einer klaren Mehrheit beschlossen.
Wie berichtet, dürfen im Premierenjahr 2008/09 maximal vier zweite Mannschaften von Erst- oder Zweitligisten der neuen Liga angehören. Danach dürfen die Profi-Reserven in unbegrenzter Zahl aufsteigen. Darunter wird eine dreigeteilte Regionalliga (4. Spielklasse) mit jeweils 18 Mannschaften gebildet. Über die Struktur der fünften Spielklasse (Oberligen) entscheidet erst der ordentliche DFB-Bundestag 2007. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, es ist ein ausgewogener Kompromiss. Die dritte Liga ist gut für den Fußball und die Nachwuchsförderung”, erklärte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.
Eine Meinung, die nicht jeder teilt. Nicht einmal die Vertreter der Profiklubs. Wie etwa Ernst Tanner. Der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums (NLZ) beim TSV 1860 München meinte, „dass wir lieber den Status Quo beibehalten hätten, weil so die Jugendlichen besser gefördert und schneller an den Profibereich herangeführt werden können.” In der neuen dritten Liga werde das deutlich schwieriger. Außerdem befürchtet Tanner künftig ein klares Nord-Süd-Gefälle. „Die dritte Profiliga wurde von ein paar Nordklubs vehement gefordert und die werden davon profitieren. Schon jetzt sind im Norden die Zuschauerzahlen, aber auch die Spielergehälter deutlich höher als im Süden. Vereine wie SV Elversberg oder der SV Wehen werden es künftig deutlich schwerer haben, sich in der Drittklassigkeit zu behaupten.”
Tanners Kollege vom SV Wacker Burghausen, Günther Seeburger, sieht gerade für den Amateurfußball große Probleme. „Der ist durch diese Beschlüsse weiter abgewertet worden, wobei die Zukunft der Oberligen ja bewusst noch ausgeklammert wurde”, so Seeburger, der meint: „Für uns war die jetzige Bayernliga eigentlich optimal, um unsere Talente zu fördern. Gerade in dieser Saison ist sie stärker und attraktiver als die letzten Jahre.” Für den SV Wacker II ist die neue Regionalliga jedenfalls nicht erstrebenswert, „weil der Aufwand für die Spieler zu groß wird. Wir sind ja jetzt schon im Extremfall zwölf bis 14 Stunden für ein Auswärtsspiel unterwegs, in der Regionalliga wäre das fast schon die Normalität.” Und auch sportlich glaubt Seeburger, „wird die Bayernliga eine bessere Landesliga sein. Nur mit hohem Aufwand und wenig Nutzen.”
Wettrüsten der Vereine
„Wir müssen erst einmal schauen, ob die Sponsoren in dem Umfang bei der Stange bleiben, wenn wir statt in der vierten nur noch in der fünften Liga spielen”, äußert sich auch Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb beim Bayernligisten TSV Aindling, wenig erfreut über die Änderungen. „Für einen Verein mit unserer Struktur ist der Wegfall der Fernsehgelder schon ein großer Einschnitt, und wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob es überhaupt etwas bringt, in dieser abgewerteten Bayernliga mitzuspielen.” Dabei sind die Aindlinger, die ihre elfte Saison in Serie im bayerischen Oberhaus bestreiten, der aktuell dienstälteste Klub. Kigle rechnet zudem mit einem „Wettrüsten” der Konkurrenz im nächsten Jahr, schließlich geht es dann um die Qualifikation für die Regionalliga und die noch zu reformierende Oberliga.
Ins gleiche Horn stößt Georg Fischer, der Sportliche Leiter des seine 34. Bayernliga-Saison bestreitenden Urgesteins FC Memmingen. „Große finanzielle Sprünge können wir uns nicht erlauben - und schon gar kein Wettrüsten, um die Qualifikation im nächsten Jahr zu schaffen.” Mit dem neuen Stadion habe der FC Memmingen zwar gute äußere Bedingungen und Fischer meint: „Wir werden niemals nie sagen, was das Thema Regionalliga angeht. Doch wir wollen auf unsere Nachwuchsarbeit setzen, finanziell vernünftig bleiben und uns keinesfalls übernehmen. Wenn die Bayern- oder Regionalliga mit unseren Mitteln nicht machbar sind, spielen wir halt in der Landesliga.”
Der finanzielle Aspekt bereitet auch Dieter Schiller, dem Fußball-Abteilungsleiter des 1. FC Eintracht Bamberg, gehörige Kopfschmerzen. „Wir betreiben sehr intensive Jugendarbeit mit 25 Mannschaften, doch die gut ausgebildeten Talente können uns als Vertragsspieler kostenlos verlassen. Jetzt wird die Bayernliga, in der wir uns nach 20-jähriger Abstinenz gerade erst sensationell zurückgemeldet haben, abgewertet. Das finde ich sehr schade, denn wir erleben in Bamberg gerade einen Zuschauerboom. Fallen nun TV-Gelder und attraktive Duelle wie gegen Regensburg, Hof, Bayreuth oder Weiden weg, wird es schwer für uns.”
Was deutlich wird: den Vereinsvertretern geht es weniger darum, den Sinn oder den Erfolg der dritte Liga infrage zu stellen, als vielmehr ihre Sorgen über den Unterbau zum Ausdruck zu bringen. „Für uns wäre die dritte Liga sehr wichtig”, weiß Koordinator Klaus Sturm vom Bayernligisten SSV Jahn Regensburg, „allein weil wir uns in einer solchen Spielklasse leichter finanzieren können. Dass dies möglich ist, haben wir bei unserem Kurzgastspiel in der 2. Bundesliga gesehen.” Auch dass die zweiten Mannschaften Aufstiegsrecht in die dritten Liga erhalten, lehnt Sturm nicht ab, „denn sie haben es sich dann sportlich verdient.” Bedenken hat der ehemalige Bayernliga-Kicker und Trainer jedoch, was die Situation in der Regional- und Oberliga angeht: „Ich hätte keine zusätzliche Liga eingeführt. Das verwässert das ganze System zu sehr.”
Hoffen auf Eigenständigkeit
Hoffen dürfen die Bayernligisten zumindest, dass ihre Liga eigenständig bleibt und Vereine nicht in andere Bundesländer reisen müssen, um fünftklassigen Fußball zu betreiben. „Ich gehe davon aus, dass wir eigenständig bleiben”, sagt der neue Verbands-Spielausschussvorsitzende Jürgen Faltenbacher (Waldsassen), der gleichzeitig Bayernliga-Spielleiter ist und beim DFB-Bundestag das Geschehen aufmerksam beobachtete. Unklar ist allerdings noch, wie viele Oberligen es künftig unterhalb der drei Regionalligen gibt. Sechs, fünf oder gar nur vier Gruppen? „Darüber wurde nicht gesprochen”, verrät Faltenbacher, „sondern es wird eine neue Arbeitsgruppe geben. Der gehören die Präsidenten, Geschäftsführer und Spielausschuss-Vorsitzenden der 21 Landesverbände an.”
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.