SV Darmstadt 98
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Marathon-Tor-Mann
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Stefan
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wie "früher"
Obwohl das Spiel nicht überhart war, verteilte Schiedsrichter Michael Kempter bereits in der ersten Hälfte fünf Gelbe Karten. Eine Folge davon war, dass Gino Lettieri den Gelb-Rot gefährdeten Christian Wiesner bereits nach einer Viertelstunde wieder vom Platz nehmen musste. In der 32. Minute war der Ball bereits im Netz, doch Schiedsrichter Kempter sah Andreas Fischer bei dessen Abstaubertor nach strammem Leitl-Schuss im Abseits.
Obwohl das Spiel nicht überhart war, verteilte Schiedsrichter Michael Kempter bereits in der ersten Hälfte fünf Gelbe Karten. Eine Folge davon war, dass Gino Lettieri den Gelb-Rot gefährdeten Christian Wiesner bereits nach einer Viertelstunde wieder vom Platz nehmen musste. In der 32. Minute war der Ball bereits im Netz, doch Schiedsrichter Kempter sah Andreas Fischer bei dessen Abstaubertor nach strammem Leitl-Schuss im Abseits.
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katinka
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Hier noch mal die schriftliche Zusammenfassung der PK:
Verbales Trainer-Scharmützel
Viel Zeit zum Analysieren bleibt nicht: Am Samstag ist der SV 98 beim TSV 1860 München erneut gefordert
Am Ende der Pressekonferenz der Regionalligapartie zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem SV Wehen (1:2) flogen am Mittwochabend die Fetzen. Wehens Trainer Djurdaj Vasic griff seinen Darmstädter Kollegen Gino Lettieri massiv an. Er bezeichnete ihn als schlechten Verlierer, denn er habe ihm nicht mal zum Sieg gratuliert.
„Du musst lernen zu verlieren und die Nerven im Griff behalten. Das war ja ganz nett, wie ihr heute gespielt habt. Aber nach so einem Spiel von gutem Fußball zu reden, grenzt an Hocharroganz“, watschte Vasic den Lilien-Coach ab.
Der konterte prompt. „So was muss ich mir nicht anhören, natürlich habe ich gratuliert – und zwar vor der Pressekonferenz. Außerdem habe ich gesagt: Wer 1:2 verliert, hat verdient verloren.“ Bevor die Situation eskalierte, griff Markus Pfitzner, der die Pressekonferenz leitete, ein – und brach sie kurzerhand ab.
Vorausgegangen waren zwei völlig unterschiedliche Beurteilungen einer Regionalligapartie, in der der SV 98 seine vierte Niederlage in Folge kassiert hatte und damit auf einen Abstiegsplatz zurück gefallen ist. Vasic hatte seine Mannschaft in der ersten Halbzeit überlegen gesehen, „uns fehlte nur die Zielstrebigkeit im Abschluss.
Wir sind zu Beginn der zweiten Halbzeit in Rückstand geraten, obwohl unser Torwart bis dahin nichts zu halten bekommen hat.“ Nun, damit lag Wehens Trainer daneben. Adiele (6.) hatte den Pfosten getroffen, Fischer (32.) war an Torhüter Masic gescheitert.
„Wenn Wehen besser war, war ich wohl auf dem falschen Spielfeld. In der ersten Halbzeit hat man nur eine Mannschaft gesehen – und das war meine. Nach unserer Führung wurde Wehen noch ängstlicher. Nur durch zwei individuelle Fehler haben wir verloren“, meinte Lettieri, überzog damit ebenfalls und brachte Vasic in Rage. Dass sich die beiden Trainer dann in aller Öffentlichkeit verbal derart beackerten, zeugt nicht von Größe.
Die Wahrheit der beiden Extremansichten liegt in der Mitte. Es war eine über weite Strecken zerfahrene Partie, in der der SV 98 mehr Spielanteile hatte. Das Chancenverhältnis in der ersten Halbzeit war ausgeglichen.
Alle Treffer fielen dann durch kapitale Fehler. Leitls Freistoßtor aus spitzem Winkel, durch das der SV 98 in Führung ging (49.), war genauso vermeidbar wie die beiden Wehener Treffer. Konjevics dummes Foul an Wittmann führte zu einem überflüssigen Foulelfmeter, den Amstätter (60.) sicher verwandelte.
Torhüter Beckers kapitaler Schnitzer, als er einen Schuss von König nicht festhalten konnte und Catic zum 2:1 für die Gäste einschoss, krönte die unglückliche Vorstellung der Darmstädter.
Denn in der zweiten Halbzeit gaben sie trotz der Führung das Spiel aus der Hand. Gegen eine Wehener Mannschaft, die den Eindruck machte, als könne sie nichts mehr zusetzen, ließ sich der SV 98 viel zu weit zurückfallen und wurde erst in der Schlussphase wieder aggressiver. Da war es aber schon zu spät. Eine unglückliche Niederlage, die sich die Darmstädter letztlich aber selbst zuzuschreiben hatten.
„Wir werden das in Ruhe besprechen und uns die Analyse des Trainers und des Sportlichen Leiters anhören. Ein Trainerwechsel ist kein Thema“, schloss Darmstadts Vizepräsident Karl-Heinz Hahn nach der vierten Niederlage in Folge eine Entlassung aus. Zumindest vorerst.
„Wenn man fünf von sieben Spielen verliert, davon drei zu Hause, ist das eine niederschmetterende Bilanz. Wir müssen intern knallhart analysieren, was passiert ist“, weiß Darmstadts Sportlicher Leiter Thomas Schmidt um die prekäre Situation, in der sich der SV 98 befindet. „Wenn man in so einem Spiel führt, muss es sicher über die Bühne gebracht werden. Aber wir haben Wehen ja selbst wieder ins Spiel zurück geholt.“
Viel Zeit zum Analysieren bleibt nicht. Bereits am Samstag ist der SV 98 beim TSV 1860 München erneut gefordert. Hoffentlich haben Spieler, Trainer und Verantwortliche den Ernst der Lage erkannt. Der SV Darmstadt 98 steckt im Abstiegskampf. Nur an fehlendem Glück kann es nicht liegen.
Erstmals tauchte am Mittwoch der Name Raffaele Dell Anno im Kader des SV 98 auf. Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde wie auch Luca Galluccio noch vor Ende der Wechslefrist (31. August) vom italiensichen Drittligisten Sora Neapel verpflichtet, doch liegt erst seit dieser Woche die Spielberechtigung vor. Die beiden Nachwuchsspieler sollen, so Thomas Schmidt, über die Landesligamannschaft ans Regionalligateam herangeführt werden.
Verbales Trainer-Scharmützel
Viel Zeit zum Analysieren bleibt nicht: Am Samstag ist der SV 98 beim TSV 1860 München erneut gefordert
Am Ende der Pressekonferenz der Regionalligapartie zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem SV Wehen (1:2) flogen am Mittwochabend die Fetzen. Wehens Trainer Djurdaj Vasic griff seinen Darmstädter Kollegen Gino Lettieri massiv an. Er bezeichnete ihn als schlechten Verlierer, denn er habe ihm nicht mal zum Sieg gratuliert.
„Du musst lernen zu verlieren und die Nerven im Griff behalten. Das war ja ganz nett, wie ihr heute gespielt habt. Aber nach so einem Spiel von gutem Fußball zu reden, grenzt an Hocharroganz“, watschte Vasic den Lilien-Coach ab.
Der konterte prompt. „So was muss ich mir nicht anhören, natürlich habe ich gratuliert – und zwar vor der Pressekonferenz. Außerdem habe ich gesagt: Wer 1:2 verliert, hat verdient verloren.“ Bevor die Situation eskalierte, griff Markus Pfitzner, der die Pressekonferenz leitete, ein – und brach sie kurzerhand ab.
Vorausgegangen waren zwei völlig unterschiedliche Beurteilungen einer Regionalligapartie, in der der SV 98 seine vierte Niederlage in Folge kassiert hatte und damit auf einen Abstiegsplatz zurück gefallen ist. Vasic hatte seine Mannschaft in der ersten Halbzeit überlegen gesehen, „uns fehlte nur die Zielstrebigkeit im Abschluss.
Wir sind zu Beginn der zweiten Halbzeit in Rückstand geraten, obwohl unser Torwart bis dahin nichts zu halten bekommen hat.“ Nun, damit lag Wehens Trainer daneben. Adiele (6.) hatte den Pfosten getroffen, Fischer (32.) war an Torhüter Masic gescheitert.
„Wenn Wehen besser war, war ich wohl auf dem falschen Spielfeld. In der ersten Halbzeit hat man nur eine Mannschaft gesehen – und das war meine. Nach unserer Führung wurde Wehen noch ängstlicher. Nur durch zwei individuelle Fehler haben wir verloren“, meinte Lettieri, überzog damit ebenfalls und brachte Vasic in Rage. Dass sich die beiden Trainer dann in aller Öffentlichkeit verbal derart beackerten, zeugt nicht von Größe.
Die Wahrheit der beiden Extremansichten liegt in der Mitte. Es war eine über weite Strecken zerfahrene Partie, in der der SV 98 mehr Spielanteile hatte. Das Chancenverhältnis in der ersten Halbzeit war ausgeglichen.
Alle Treffer fielen dann durch kapitale Fehler. Leitls Freistoßtor aus spitzem Winkel, durch das der SV 98 in Führung ging (49.), war genauso vermeidbar wie die beiden Wehener Treffer. Konjevics dummes Foul an Wittmann führte zu einem überflüssigen Foulelfmeter, den Amstätter (60.) sicher verwandelte.
Torhüter Beckers kapitaler Schnitzer, als er einen Schuss von König nicht festhalten konnte und Catic zum 2:1 für die Gäste einschoss, krönte die unglückliche Vorstellung der Darmstädter.
Denn in der zweiten Halbzeit gaben sie trotz der Führung das Spiel aus der Hand. Gegen eine Wehener Mannschaft, die den Eindruck machte, als könne sie nichts mehr zusetzen, ließ sich der SV 98 viel zu weit zurückfallen und wurde erst in der Schlussphase wieder aggressiver. Da war es aber schon zu spät. Eine unglückliche Niederlage, die sich die Darmstädter letztlich aber selbst zuzuschreiben hatten.
„Wir werden das in Ruhe besprechen und uns die Analyse des Trainers und des Sportlichen Leiters anhören. Ein Trainerwechsel ist kein Thema“, schloss Darmstadts Vizepräsident Karl-Heinz Hahn nach der vierten Niederlage in Folge eine Entlassung aus. Zumindest vorerst.
„Wenn man fünf von sieben Spielen verliert, davon drei zu Hause, ist das eine niederschmetterende Bilanz. Wir müssen intern knallhart analysieren, was passiert ist“, weiß Darmstadts Sportlicher Leiter Thomas Schmidt um die prekäre Situation, in der sich der SV 98 befindet. „Wenn man in so einem Spiel führt, muss es sicher über die Bühne gebracht werden. Aber wir haben Wehen ja selbst wieder ins Spiel zurück geholt.“
Viel Zeit zum Analysieren bleibt nicht. Bereits am Samstag ist der SV 98 beim TSV 1860 München erneut gefordert. Hoffentlich haben Spieler, Trainer und Verantwortliche den Ernst der Lage erkannt. Der SV Darmstadt 98 steckt im Abstiegskampf. Nur an fehlendem Glück kann es nicht liegen.
Erstmals tauchte am Mittwoch der Name Raffaele Dell Anno im Kader des SV 98 auf. Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde wie auch Luca Galluccio noch vor Ende der Wechslefrist (31. August) vom italiensichen Drittligisten Sora Neapel verpflichtet, doch liegt erst seit dieser Woche die Spielberechtigung vor. Die beiden Nachwuchsspieler sollen, so Thomas Schmidt, über die Landesligamannschaft ans Regionalligateam herangeführt werden.
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katinka
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Klingt jetzt so, als ob Vasic mit dem Gezicke angefangen hätte, was aber nicht ganz der Wahrheit entspricht, weil es eigentlich Gino war. Und soviel ich auch von ihm halte: das war nicht wirklich profesionell.
Und ich denke, wenn er so weiter macht, schaufelt er sich sein eigenes Grab! Was die Vereinsführung von seinen Äußerungen hält weiß ich nicht, aber die Fans fanden es nicht ok.
Weiß auch nicht, was er damit bezweckt. Vielleicht ist er mit der momentanen Situation einfach überfordert....
Und ich denke, wenn er so weiter macht, schaufelt er sich sein eigenes Grab! Was die Vereinsführung von seinen Äußerungen hält weiß ich nicht, aber die Fans fanden es nicht ok.
Weiß auch nicht, was er damit bezweckt. Vielleicht ist er mit der momentanen Situation einfach überfordert....
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Marathon-Tor-Mann
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rheumakai72
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Na ja,will ja jetzt keine schmutzige Wäsche hier waschen,aber Gino ist Größtenteils selbst schuld und hat sich von Anfang an sein eigenes Grab geschaufelt.Das konnte nur schief gehen.Zurücklässt er einen Scherbenhaufen....Das euch das freut kann ich sehr gut Nachvollziehen,nach der Einkaufstour bei euch....War schon sehr dreist.
Klinsmann,bleib am Strand in Kalifornien
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Mitch BT
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Kann nur für mich sprechen: Mich freut es nicht, bin zwar auch nicht zu Tode betrübt, aber ich habe auf Fanseite viele nette Darmstädter Jungs und Mädels kennengelernt. Und die haben Besseres verdient. Ein kleines bißchen Schadenfreude gegenüber den Ex-BT'lern kann man sich aber doch nicht verkneifen.
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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katinka
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Hi Mitch,Mitch BT hat geschrieben:Kann nur für mich sprechen: Mich freut es nicht, bin zwar auch nicht zu Tode betrübt, aber ich habe auf Fanseite viele nette Darmstädter Jungs und Mädels kennengelernt. Und die haben Besseres verdient. Ein kleines bißchen Schadenfreude gegenüber den Ex-BT'lern kann man sich aber doch nicht verkneifen.
die Schadenfreude sei euch ja gegönnt
Ich bin ausnahmsweise mal froh, dass ich nächsten Samstag mal wieder auf eine Hochzeit muss, und mir somit wenigstens die Blamage gegen Kassel sparen kann
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Mitch BT
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Bei Euch gehts ja ganz schön ab - hochzeitstechnisch, meine ich!
Aber das Spiel gg. Kassel ist schon ein Knüller, die haben sich 5:0 bürsten lassen, und das zu Hause gg. INGOLSTADT!
Die haut Ihr weg.
1:0 oder so!
Aber das Spiel gg. Kassel ist schon ein Knüller, die haben sich 5:0 bürsten lassen, und das zu Hause gg. INGOLSTADT!
Die haut Ihr weg.
1:0 oder so!
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)