Jahn Regensburg

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Locke
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Beitrag von Locke »

Pokal-Überraschung: Freier TuS blamiert den SSV Jahn

Landesligist siegt 1:0 gegen Bayernligisten / Überragender Seisenberger

Von Claus Gehr, MZ

REGENSBURG. Um 20.17 Uhr war die Überraschung gestern Abend perfekt. Der Freie TuS Regensburg hat den SSV Jahn Regensburg im Viertelfinale des Toto-Pokals auf Kreisebene mit 1:0 (1:0) besiegt und damit schon früh im Wettbewerb den Einzug in die Hauptrunde des DFB-Pokals verbaut. Das Tor des Tages vor 500 Zuschauern im Jahn-Stadion erzielte Florian Dieterle mit dem Halbzeitpfiff, als er Jahn-Keeper Andy Lengsfeld bei einem nicht unumstrittenen Foulelfmeter keine Chance ließ.

Der Held des Abends war aber ein ganz anderer. Etwas überraschend stand beim Freien TuS Klaus Seisenberger für den angeschlagenen Stamm-Torhüter Markus Bauer zwischen den Pfosten. Seisenberger, der in der 2. Bundesliga noch dem Kader der Rot-Weißen angehörte und nach einer längeren Studienpause erst vor kurzer Zeit zum Freien TuS gestoßen war, brachte die Jahn-Offensive ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Die besseren Chancen hatte nämlich eigentlich der favorisierte Bayernligist, der aber weitestgehend unter seinen Möglichkeiten blieb.

"Das tut schon weh. Immerhin ist das eine Prestigesache", ärgerte sich Jahn-Coach Günter Güttler. Bei seinem Gegenüber Karsten Wettberg war die Freude dagegen groß: "Bei uns haben heute einige wichtige Leute gefehlt. Aber die Mannschaft ist an ihre Grenze gegangen und ist dafür belohnt worden. In der einen oder anderen Situation haben wir aber sicher Glück gehabt", meinte der 65-jährige Trainerfuchs und spielte dabei auf drei gefährliche Szenen an, in denen der Jahn nur die Latte traf.

Das Glück hatte sich der TuS aber aufgrund einer beherzten Vorstellung ein wenig verdient. Gegen die spielbestimmenden Rot-Weißen steckte der Landesligist nie auf und blieb stets durch Konter gefährlich. Und wenn sich die Jahn-Stürmer dann doch einmal durchsetzen konnten, dann war ja auch noch Seisenberger zur Stelle.

Quelle: mittelbayerische.de

Damit ist ein (weiterer) Anwärter auf einen der beiden DFB-Pokal-Plätze draußen... 8O
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Libero
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Beitrag von Libero »

Wow! Ist das der Wettberg von 1860? Schön, dass ein potenzielles Hindesnis auf dem Weg in den DFB-Pokal schon weggeräumt wurde.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

ja, libero. seines zeichens erfolgreichster amateurcoach deutschlands :wink:

freut mich für ihn :D 8)
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Altstadtfans Tuttlingen
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Beitrag von Altstadtfans Tuttlingen »

Super!

Wenn uns nicht ähnliches passiert, dann werden unsere Bayernligakonkurrenten aus Mittelfranken die einzigen, aber lösbaren Hindernisse sein!
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Locke
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Beitrag von Locke »

Altstadtfans Tuttlingen hat geschrieben:Wenn uns nicht ähnliches passiert, dann werden unsere Bayernligakonkurrenten aus Mittelfranken die einzigen, aber lösbaren Hindernisse sein!
Wieso nur Bayernligakonkurrenten aus Mittelfranken?

siehe http://www.altstadt-kult.de/bb/viewtopi ... 5738#55738

Erklär mir (dort) doch bitte mal, was ich anscheinend nicht kapiere... :?
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Altstadtfans Tuttlingen
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Beitrag von Altstadtfans Tuttlingen »

Also, ich habe leider wenig Ahnung, und komme aus folgenden Gründen zu meiner Aussage (Vermutung):

Es gibt doch in Bayern zwei Plätze zu vergeben für die 1. Hauptrunde:
1x im Norden und 1x im Süden
Letztes Mal Bayreuth und Thannhausen
Vielleicht liegt ja genau da mein Fehler.

Sollte ich aber richtig liegen, dann gibt es im Norden diesmal keine Regionalligisten. Letztes Mal Bayreuth und Regensburg. Folglich sind die verbliebenen stärksten Gegner (auf dem Papier) Fürth II und FCN II.
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oldschdodd-jochen
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Beitrag von oldschdodd-jochen »

Also meines Wissens gibt es 7 Bezirkspokalsieger (also schon mal net Regensburg ;-) ) und den Zweiten aus Schwaben, da ja Thannhausen das Finale auf Bayernebene leider gegen uns gewonnen hat. Aus diesen 8 Teilnehmern würde dann das Viertelfinale auf Landesebene ausgelost werden.....

Also somit könnten wir meiner Meinung nach schon noch Ingolstadt, die Bayern oder die 60er Amateure erwischen.....

Und natürlich sind auch Weiden, die Fürther und die Clubamateure und natürlich auch Frohnlach zu beachten....

Ein Selbstläufer wird des mit Sicherheit net :wink: ...

Um Gottes Willen, jetzt hätt ich fast Aindling vergessen.... :oops:
Kamele Oho...............
schorschla
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Beitrag von schorschla »

club amateure sind denk ich auch raus.

aindling definitiv auch. aber back to topic.
keine handbreit den rassisten.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

von jahn1907.de

8O

Herzlichen Glückwunsch, SSV Jah... Freier TuS natürlich! PDF
22.11.2006

Wettbergs quicklebendige Jahn-"Traditionself" schmeißt den SSV Jahn 2000 aus dem Pokal!

Bayernligist SSV Jahn 2000 hat am Mittwoch Abend im Viertelfinale des Toto-Pokals eine herbe 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den Freien TuS Regensburg hinnehmen müssen. Beim ins Jahnstadion verlegten Stadtderby reichte dem Landesliga-Dritten gegen eine enttäuschende "Jahn-Elf" eine kämpferisch starke, aber keineswegs überragende Leistung zum verdienten Sieg.

Die Frage, wer da am Mittwoch Abend wahrlich "Jahn" und wer nicht wa(h)r, ist ohnehin schwer zu beantworten. Wenn man sich einmal die Aufstellung ansieht, die Trainer Karsten Wettberg aufs Spielfeld schickte, könnte man ins Zweifeln geraten, ob der "Jahn" heute nicht zufällig in blauen Trikots gespielt hat - oder, ob es nicht besser wäre, wenn dieses Team in Zukunft wieder die rot-weißen Farben präsentieren würde. Alle Spieler, die in den letzten Jahren an der Prüfeningerstraße aktiv waren und nach und nach weggemobbt und im realitätsfernen Übermut durch Spieler ersetzt wurden, die zwar selten besser, dafür aber stets teuerer waren, hieße nahezu die gesamte Aufstellung samt "Einwechsler" des TuS aufzuzählen. Aber auch ein Teil derer, die hinter den Kulissen lange erfolgreich wirkten, mit dem beginnenden Größenwahn an der Prüfeningerstraße aber entweder selbst die Konsequenzen zogen oder schlichtweg abserviert wurden, haben an der Schillerwiese zum Aufwärtstrend der letzten Jahre entscheidend beigetragen. Allen voran Abteilungsleiter Gerd Aumer, der - im Herzen immer noch ein Jahnler - bei keinem Bayernliga-Heimspiel fehlt, und Trainer Karsten Wettberg, unter denen, nur zur Erinnerung, seinerzeit der Durchmarsch in die Regionalliga geschaffen wurde. Es ist nicht nur absolut unverständlich, sondern inakzeptabel, dass sich ein Mann wie Karsten Wettberg (und es gibt in der Geschichte höchstens drei, vier Jahn-Trainer, die sich in Verdiensten um den Verein mit diesem Übungsleiter messen können) im Jahnstadion Anfeindungen ausgesetzt sehen muss, wie am Mittwoch geschehen. Er und sein Team haben auf dem Platz die entsprechende Antwort gegeben...

Etwa Klaus Seißenberger - auch ein Ehemaliger, wenn auch "nur" in der Zweiten: es wäre schön, wenn einer unserer aktuellen Keeper, zumindest ein Mal in dieser Saison eine solch tadellose Leistung gezeigt hätte, wie er im Pokalspiel gegen den SSV Jahn 2000. In der ersten Halbzeit nur zwei Mal echt geprüft (10., 40.), hielt der Keeper in "Jahns" einziger echter Drangphase - zu Beginn der zweiten Halbzeit - den Sieg fest. In der 53. und 55. Minute und noch zwei Mal im späteren Spielverlauf war der TuS-Torwart souverän Herr der Lage (75., 77.). Dass nach 15 und 81 Minuten die Querlatte rettete, darf man getrost als das "Glück des Tüchtigen" verbuchen. Gut möglich, dass dies von Seiten des SSV Jahn 2000 über die Medien als das "Pech" deklariert werden wird, das zum Erfolg gefehlt hat, doch diese Interpretation ist einfach unzulässig...

Dass einige von "oben" als Kritiker verschriene Jahnler, die sich von den klaren Erfolgen über Frohnlach und (schon nicht mehr so sehr) gegen Fürstenfeldbruck nicht blenden ließen, auf dem engen Platz an der Schillerwiese mit Problemen gerechnet hatten, ist einleuchtend, wenn man sich so manche Vorstellung der Jahn-Mannschaft in den zurückliegenden Monaten in Erinnerung ruft. Dass die - im besten Sinne - Amateur-Elf vom Freien TuS aber auf dem ungewohnt "großen" Spielfeld an der Prüfeningerstraße 90 Minuten lang absolut ebenbürtig wäre und konditionell zu keinem Zeitpunkt einbrechen würde, hielten selbst die größten Pessimisten vor dem Spiel für unmöglich.



In einer enttäuschenden Jahn-Mannschaft am Mittwoch noch einer der Besseren: Petr Stoilov (hier gegen Fürstenfeldbruck) Foto: G. Staudinger

Schon in den ersten Minuten wurde jedoch klar, dass es eine ganz schwere Aufgabe werden würde. Die mit Ausnahme von Mersad Selimbegovic in "Bestbesetzung" angetretene Mannschaft von Trainer Günter Güttler, dessen "Präsenz" wieder einmal schmerzlich vermisst wurde, machte von Beginn an einen unkonzentrierten Eindruck, wovon selbst der sonst über alle Zweifel erhabene Dennis Grassow nicht unbeleckt blieb. Und wenn man zu Chancen kam, dann war entweder TuS-Keeper Seißenberger (wie oben erwähnt) zur Stelle oder der Jahn-Angreifer verstolperte. Demgegenüber stand die altbekannte und in den Jahren 1998 bis 2001 alle Jahnler so begeisternde Wettberg-Schule. Die erreichte am Mittwoch Abend zwar nicht die Brillianz vergangener Tage, für das aktuelle Jahn-Team hat das flinke Passspiel des Freien TuS aber ausgereicht. Die Torschüsse nach 15 und 30 Minuten wurden vom heute ganz passabel haltenden Andreas Lengsfeld beherrscht, die Großchancen nach 36 und 38 Minuten flogen knapp am Jahn-Gehäuse vorbei. Das 1:0 für den TuS schien fällig, als Dominik Schmitt in der Nachspielzeit alleine auf das Jahn-Tor zumarschierte und beim Rettungsversuch durch die Jahn-Abwehr im Strafraum zu Fall kam. Florian Dieterle, früher ein herausragendes Jahn-Talent, das leider nie wirklich eine Chance im Seniorenbereich an der Prüfeningerstraße erhielt, aber wie seine Kollegen Ralf Huber, Veit Schaidinger (durch ihn kam das Jahnstadion wieder einmal zu einem Besuch des Oberbürgermeisters), Samuel Bachmaier, Markus Segerer, Klaus Seißenberger und andere Ehemalige eine echte Verstärkung im Bayernliga-Team des SSV Jahn 2000 darstellen würde, trat den folgenden Foulelfmeter sicher in die Maschen. Der Sparkassen-Angestellte war es auch, der nach 62 Minuten die erste TuS-Chance der zweiten Hälfte knapp neben den linken Torpfosten setzte. Kaum zwei Minuten später tauchte der ganz in Blau gekleidete Landesliga-Dritte wieder vor dem Kasten auf, der auch für den Rest der Spielzeit stets für einen weiteren Treffer gut schien.

Nach dem Schlusspfiff eilten bis auf zwei Akteure alle aktuellen Jahn-Spieler schnellstens in die Kabine, während die Ehemaligen sehr sympathisch und ganz ohne Häme ihren verdienten Sieg feierten. Zurück blieben ratlose Fans, die sich fragen, wie so eine Leistung mit angezogener Handbremse (knapp zehn Tage vor dem nächsten Pflichtspiel) zustandekommen kann. Neben dem Imageverlust - aber wie ist es bei allenfalls 800 Zuschauern überhaupt mit dem Regensburger Fußball bestellt? - kann der DFB-Pokal als mögliche Geldquelle (spätere Qualifikation vorausgesetzt) für 2007 zudem abgeschrieben werden... W.O.
keine handbreit den rassisten.
Locke
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Beitrag von Locke »

SSV JAHN Meldung vom 29.11.2006, 18:51 Uhr

Nerb: "Jahn kann bald wieder leichter schnaufen"

Bayernligist steht in Verhandlungen mit zwei Großsponsoren / Auf Güttler-Elf warten zwei machbare Aufgaben


Von Heinz Reichenwallner, MZ
REGENSBURG. Noch sind zwei Spieltage zu absolvieren, erst dann geht die Fußball-Bayernliga in die Winterpause - und damit auch der SSV Jahn.Die Truppe von Trainer Günter Güttler musste, weil spielfrei, am vergangenen Wochenende tatenlos zusehen, wie sie der FC Eintracht Bamberg vom zweiten Tabellenrang verdrängte, ihnen die SpVgg Bayreuth gefährlich nahe auf den Pelz rückte, während Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth II den Vorsprung erhöhte - auf drei Punkte, aber bei einem Spiel mehr. Eine Situation, die die Regensburger im letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr beim Schlusslicht Wacker Burghausen II (Samstag, 14.15 Uhr) vielleicht ändern können. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Sieg und die Hoffnung, dass das Führungsduo bei seinen Hausaufgaben patzt. Gut möglich, da an diesem 22. Spieltag die SpVgg Greuther Fürth II die SpVgg Bayreuth erwartet und Bamberg es mit dem unberechenbaren TSV Aindling zu tun hat. Indes will Güttler nicht auf die Konkurrenz schielen und meint: "Wir haben es selbst in der Hand, das alte Jahr positiv abzuschließen."

Die Perspektive: Am Samstag erwartet Wacker Burghausen II den SSV Jahn. Tabellenletzter gegen den Drittplatzierten - die Karten scheinen eindeutig zugeordnet. Nicht so für Günter Güttler, für den die Auswärtspartie "kein Selbstgänger ist. Burghausen steht zwar ganz unten, hat aber die letzten Spiele immer nur ganz knapp verloren". Das Jahn-Team kann zwar eine Positiv-Serie von zuletzt sechs ungeschlagenen Punktspielen mit 14 Punkten bei 18:5 Toren vorweisen, hat sich jedoch vor einer Woche mit dem 0:1 im Kreispokal gegen den Lokalrivalen und Landesligadritten Freier TuS arg blamiert. "Daran habe ich zwei Tage zu knabbern gehabt", gibt Güttler zu. Der Jahn-Coach ist sich aber mit Horst Eberl, dem sportlichen Leiter, einig: "Die Pokalpleite macht uns natürlich sauer, ist aber abgehakt. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns ausschließlich auf die Spiele in der Bayernliga konzentrieren." Dort erwartet der Jahn den FC Bayern Hof zum letzten Heimspiel (9. 12.) in diesem Jahr. Und auch hier scheinen schon jetzt die Karten - Tabellendritter gegen den Vierzehnten - eindeutig verteilt.

Der Kader: Stefan Jarosch ist wieder fit und steht nach wochenlanger Verletzungspause erstmals wieder im Kader. Und auch Christian Pollinger ist so weit wieder hergestellt, dass er diesmal vielleicht schon im Landesligateam aushelfen kann. Dagegen wird's mit einem Einsatz von Jürgen Schmidt in diesem Jahr trotz gesundheitlicher Fortschritte wohl nichts mehr. "Wir gehen bei ihm kein Risiko ein", meint Güttler. Ebenso erst im neuen Jahr soll der Vertrag mit Andreas Brysch fixiert werden. Der 20-jährige Abwehrspieler, früher TSV 1860 München II, ist arbeitslos gemeldet, trainiert aber bereits mit. Ob Verstärkungen in der Winterpause auf dem Jahn-Wunschzettel stehen, darüber halten sich die Verantwortlichen bedeckt. Nur soviel: "Solche Überlegungen gibt's, doch hängt das mit den Finanzen zusammen", sagt Güttler.

Das Umfeld: Spieler und Trainer bekommen relativ pünktlich ihre Gehälter, doch frei von finanziellen Sorgen ist der Verein nicht. Denn er muss eine satte Nachzahlung leisten, was mit dem aktuellen Ergebnis einer Lohnsteuerprüfung zusammen hängt, rückwirkend bis zum Jahr 2003. Dazu kommen die Ratenzahlungen für drei noch ausstehende Gehälter und etliche Punkteprämien an Ex-Teamchef Mario Basler. Sicherlich finanziell zu Buche schlagen wird wohl auch der Ausgang der noch Mitte Dezember stattfindenden Arbeitsgerichtsverhandlung mit dem suspendierten Spieler David Montero, der auf Fortzahlung seiner Bezüge pocht. "Der Verein wird all seinen Verpflichtungen nachkommen können", verspricht derweil Franz Nerb. Der Jahn-Präsident kündigt an, dass er mit zwei weiteren Großsponsoren in aussichtsreichen Verhandlungen stehe. "Wenn deren Zusage feststeht, dann schnauft sich der SSV Jahn bald wieder leichter."

Der Winter-Fahrplan: Nach dem letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen den FC Bayern Hof (9. Dezember) geht's in die Winterpause. Diese wird unterbrochen von den Teilnahmen am Charivari-Hallencup in Maxhütte (17. 12.) und dem Nobiles-Hallencup (26. 12.) in Kareth-Lappersdorf. Der Trainingsauftakt im neuen Jahr ist für den 15. Januar terminiert. Die Restrückrunde beginnt für den SSV Jahn dann voraussichtlich am Samstag, 24. Februar 2007, mit der Auswärtspartie bei der SpVgg Unterhaching II. Zwischendrin sind Freundschaftsspiele geplant. "Deren Termine werden frühzeitig noch bekannt gegeben", kündigt Horst Eberl an. Nicht darunter ist aber das Ablösespiel für Ex-Torjäger Enrico Kern, weil dessen neuer Verein, der FC Hansa Rostock, dieses Spiel erst für Ende Mai auf seiner Liste hat. "Wir wollen aber, dass Rostock im Juli bei uns antritt", sagt Eberl.

Der Unterbau: Nachdem die Jahn-Erste traditionell im Mittelpunkt steht, geht fast unter, dass die zweite Mannschaft in der Landesliga um den Klassenverbleib ringt. Durch "Hilfe von oben" will man sich aber erfolgreich gegen den Abstieg stemmen. Denn der Verbleib der Zweiten in der Landesliga sei ebenso wichtig für das Konzept wie der angepeilte Wiederaufstieg in die Bundesliga bei den A-Junioren, hört man aus dem Jahn-Lager.

Quelle: donau.de


Fazit: In Regensburg ist alles exakt wie bei der Oldschdod. Regensburg ist mit zwei (!) weiteren (!) Großsponsoren in aussichtsreichen (!) Verhandlungen, während in Bayreuth der "Macher" höchstpersönlich hofft, dass sich ein Trikotsponsor auftut und zum Zeitvertreib schon mal Namen möglicher Verstärkungen in der Winterpause herausposaunt, die man sich aber zu verpflichten nicht leisten kann. Na wenn das mal keine eindeutigen Parallelen sind... :?
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

locke schrieb am 26.07:
Ja, die waren kurz vor der Pleite. Nur haben sie anders als wir nicht so weitergewurschtelt wie bisher, sondern Sponsoren gefunden und echte Veränderungen durchgesetzt - mit dem Ergebnis, dass man nun einen Bayernligaetat von unglaublichen 1,2 Mio Euro zur Verfügung hat, realistischerweise den sofortigen Wiederaufstieg angehen kann und nebenbei einen (wenn auch "müden") Bundesligisten im Vorbereitungsspiel schlägt
locke schrieb am 26.07:
Zumindest in fünf Bereichen gab es sehr wohl Veränderungen bzw. gibt es deutliche Unterschiede zur Oldschdod - so wenigstens meine Wahrnehmung:

1. Der Jahn hat einen Sportlichen Leiter installiert.
2. Es müssen wohl neue Sponsoren gefunden worden sein, wenn der Verein - angeblich - ohne Altlasten in die neue Saison geht und einen 1,2 Mio Euro-Etat auf die Beine stellt.
3. Beim Jahn kennt man die anderen Präsidiumsmitglieder und es werden und wurden (Personal-) Diskussionen geführt, in welche Richtung es weitergehen soll, ohne Einsatz von "Schwämmen", die einfach "drüber" gewischt wurden.
4. Der Präsident ist auch im "richtigen" beruflichen Leben Vorstand eines erfolgreichen Unternehmens außerhalb der Kunstfaser- und Strumpfbranche, das nicht nach mittelalterlichen Prinzipien geführt wird und dessen Homepage öfter als 1x im Jahrzehnt aktualisiert wird.
5. Beim Jahn wurde zumindest in Erwägung gezogen, dass der Abstieg aus der Regionalliga auch mit Fehlern im eigenen Verein bzw. Management zu tun haben könnte und nicht nur mit dem bösen TSV 1860 München.
libero schrieb am 26.07:
Verfasst am: Mi 26.07.2006 11:26 Titel:

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Auch wenn Jahn Regensburg alles andere als ein Musterverein ist (dort ging es in den vergangenen Jahren wirklich chaotisch zu): sie haben uns auf der Ebene der Vereinsführung einiges voraus. Sie haben eine hauptamtliche Geschäftsführung, die den Namen verdient. Sie stemmen offensichtlich einen Etat, von dem wir nicht mal träumen dürfen und der für uns selbst in der Regionalliga das Todesurteil war.
locke schrieb am 01.12.:
Fazit: In Regensburg ist alles exakt wie bei der Oldschdod. Regensburg ist mit zwei (!) weiteren (!) Großsponsoren in aussichtsreichen (!) Verhandlungen, während in Bayreuth der "Macher" höchstpersönlich hofft, dass sich ein Trikotsponsor auftut und zum Zeitvertreib schon mal Namen möglicher Verstärkungen in der Winterpause herausposaunt, die man sich aber zu verpflichten nicht leisten kann. Na wenn das mal keine eindeutigen Parallelen sind...
keine handbreit den rassisten.
Locke
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Beitrag von Locke »

Und was will uns der Autor damit sagen? 8O
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

das dinge manchmal anders sind, als sie scheinen :wink:

in regensburg wurde wesentlich mehr erzählt als z. b. in bayreuth.

das ergebnis: dort ist der frust groß.

hier wurde nix erwartet und dementsprechend ist die freude groß.

(noch) vor allem im sportlichen bereich.
keine handbreit den rassisten.
Locke
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Beitrag von Locke »

schorschla hat geschrieben:das dinge manchmal anders sind, als sie scheinen :wink:
Ist schon richtig, dass das, was in Kurier und der Mittelbayerischen steht, nicht unbedingt den objektiven Tatsachen entspricht. Was nicht nur an den Schreiberlingen liegt... :wink:

schorschla hat geschrieben:hier wurde nix erwartet und dementsprechend ist die freude groß.

(noch) vor allem im sportlichen bereich.
Da kann ich nur für mich sprechen: Große Freude stellt sich bei mir im Moment halt nicht ein, da können noch so viele Spiele gewonnen werden, was - schon richtig - auch über meinen Erwartungen liegt. Aber: Ohne Perspektive - und diese Ansicht bestätigt sich leider wieder mal nach Wickleins jüngsten Äußerungen gegenüber dem Kurier - ist die Freude halt begrenzt, weil mir immer sofort dazu einfällt, dass wir eh nicht aufsteigen können, wenn nicht noch ein Wunder passiert. Und Wunder sind halt extrem selten, deswegen heißen sie ja auch so.

Für mich ist und bleibt Regensburg Top-Favorit - trotz der auch dort ganz offensichtlich vorhandenen Probleme und gemachten Fehler.

Wenn wir in BT den Anspruch haben, auch ganz vorne mitspielen zu wollen, dann sind in meinen Augen Vergleiche schon angebracht: sportlich sowieso, aber eben auch wirtschaftlich. Der gewaltige Unterschied zwischen BT und R ist im Moment wohl, dass die Regensburger in die RL aufsteigen, wenn sie Erster werden, wir dagegen nur einen tollen Meisterpokal in die Vitrine stellen und im Selbstmitleid zerfließen.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

Der gewaltige Unterschied zwischen BT und R ist im Moment wohl, dass die Regensburger in die RL aufsteigen, wenn sie Erster werden, wir dagegen nur einen tollen Meisterpokal in die Vitrine stellen und im Selbstmitleid zerfließen.
wer weiß das schon?

in meinen augen ist der gewaltigste unterschied, dass regensburg platt ist, wenn sie nicht aufsteigen. wir dagegen sind nach wie vor kein krösus aber auch nicht pleite... zumindest nicht mehr oder weniger als vorher...

regensburg MUSS aufsteigen. wir können.
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