Regionalliga Süd
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DI STEFANO
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Locke
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SSV Reutlingen - Neuzugang kurz vor Ende der Wechselfrist. Offensivspieler erhält einen Vertrag bis 2008. »Die Mannschaft hat sich sehr stark für ihn eingesetzt«
Sajaia kehrt zu Nullfünfern zurück
REUTLINGEN. Drei Tage vor Ende der Wechselfrist hat Fußball-Regionalligist SSV Reutlingen noch auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Zum Team stößt ein »alter Bekannter«: Mikheil Sajaia, der schon von 1998 bis 2001 das SSV-Trikot getragen hatte, kommt vom Regionalliga-Rivalen SV Darmstadt. »Ich bin froh, dass ich zu meinem Lieblingsverein zurückkehre. Ich habe hier meine schönste Zeit verbracht«, kommentierte der Georgier die Einigung. Sajaia unterschrieb einen Vertrag bis 2008.
Auch Trainer Peter Starzmann freute sich und war »froh, dass wir mit ihm einen hochkarätigen Spieler bekommen«. Seit Anfang Dezember bestand Kontakt zu dem Offensivspieler, der sich offenbar in Darmstadt nicht mehr wohl fühlte und selbst auf die Reutlinger zugekommen war. Sajaia hatte in der Saison zuvor für die Spvgg Bayreuth gespielt. Der Offensivspieler könnte die Position des zweiten Stürmers hinter Torjäger Christian Haas einnehmen. »Er ist die ideale Tandem-Spitze«, verteilt Starzmann Vorschusslorbeeren an den 30-Jährigen, von dem er glaubt, dass er »noch drei, vier Jahre auf diesem Niveau spielen kann«.
Der Trainer hatte die Meinung der Mannschaft eingeholt, weil ihm wichtig ist, dass ein »Neuer« auch menschlich ins Team passt. Vom jetzigen Kader haben bereits Marco Langner, Andreas Rill und Sasa Janic mit Sajaia zusammen gespielt. Starzmann: »Die Mannschaft hat sich sehr stark für ihn eingesetzt.«
Und die finanzielle Seite? Das Präsidium gab seine Zustimmung zu dem Transfer, auch weil sich, wie Starzmann betonte, Präsident Wolfgang Moeck »für Mikheil sehr stark gemacht« habe. Weitere Veränderungen im Kader werde es in der Winterpause nicht geben. Im Fall von Ünal Demirkiran erwartet Starzmann noch in dieser Woche einen Abschluss der Verhandlungen. Und bei Jochen Weigl sei nur noch die Frage offen, in welcher Funktion der Routinier künftig für den SSV tätig sein werde: »Er hat gesagt, dass er zu keinem anderen Verein wechseln wird.« (eye)
Quelle: gea.de
Sajaia kehrt zu Nullfünfern zurück
REUTLINGEN. Drei Tage vor Ende der Wechselfrist hat Fußball-Regionalligist SSV Reutlingen noch auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Zum Team stößt ein »alter Bekannter«: Mikheil Sajaia, der schon von 1998 bis 2001 das SSV-Trikot getragen hatte, kommt vom Regionalliga-Rivalen SV Darmstadt. »Ich bin froh, dass ich zu meinem Lieblingsverein zurückkehre. Ich habe hier meine schönste Zeit verbracht«, kommentierte der Georgier die Einigung. Sajaia unterschrieb einen Vertrag bis 2008.
Auch Trainer Peter Starzmann freute sich und war »froh, dass wir mit ihm einen hochkarätigen Spieler bekommen«. Seit Anfang Dezember bestand Kontakt zu dem Offensivspieler, der sich offenbar in Darmstadt nicht mehr wohl fühlte und selbst auf die Reutlinger zugekommen war. Sajaia hatte in der Saison zuvor für die Spvgg Bayreuth gespielt. Der Offensivspieler könnte die Position des zweiten Stürmers hinter Torjäger Christian Haas einnehmen. »Er ist die ideale Tandem-Spitze«, verteilt Starzmann Vorschusslorbeeren an den 30-Jährigen, von dem er glaubt, dass er »noch drei, vier Jahre auf diesem Niveau spielen kann«.
Der Trainer hatte die Meinung der Mannschaft eingeholt, weil ihm wichtig ist, dass ein »Neuer« auch menschlich ins Team passt. Vom jetzigen Kader haben bereits Marco Langner, Andreas Rill und Sasa Janic mit Sajaia zusammen gespielt. Starzmann: »Die Mannschaft hat sich sehr stark für ihn eingesetzt.«
Und die finanzielle Seite? Das Präsidium gab seine Zustimmung zu dem Transfer, auch weil sich, wie Starzmann betonte, Präsident Wolfgang Moeck »für Mikheil sehr stark gemacht« habe. Weitere Veränderungen im Kader werde es in der Winterpause nicht geben. Im Fall von Ünal Demirkiran erwartet Starzmann noch in dieser Woche einen Abschluss der Verhandlungen. Und bei Jochen Weigl sei nur noch die Frage offen, in welcher Funktion der Routinier künftig für den SSV tätig sein werde: »Er hat gesagt, dass er zu keinem anderen Verein wechseln wird.« (eye)
Quelle: gea.de
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Locke
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SSV Reutlingen - Der Neuzugang absolvierte gestern im Trainingslager seine erste Einheit mit Ball. Das Ziel des Georgiers: Gegen Ex-Klub Darmstadt auf dem Platz stehen
Mikheil Sajaia ist »heiß«
VON ALEXANDER THOMYS, ZURZEIT IN LARA
LARA. Im Trainingslager im türkischen Lara kann Mikheil Sajaia, der Winterpause-Zugang des Fußball-Regionalligisten SSV Reutlingen, weiterhin wegen einer Wadenverletzung nur eingeschränkt trainieren. »Inzwischen sind drei Wochen vergangen. Ich hoffe, dass ich bald wieder weit genug bin, um komplett ins Training einzusteigen«, formuliert Sajaia. Gestern konnte der Georgier eine Einheit mit Ball absolvieren und nachmittags stand unter den Augen von Physiotherapeut Peter Gräschus ein Lauf zusammen mit Christian Haas (leichte muskuläre Probleme) auf dem Programm. Beim Kreuzeicheklub fühlt sich Sajaia dennoch gut aufgenommen. »Das Mannschaftsklima ist einfach sehr gut.«
»Eine meiner schönsten Zeiten habe ich beim SSV verbracht«, blickt Sajaia auf seine bisherige Laufbahn zurück. Von 1998 bis 2001 spielte Sajaia an der Kreuzeiche. In der Regionalliga hatte sich der Offensivspieler ins Team gespielt, in der zweiten Liga blieb ihm aber oft nur die Zuschauerrolle. »Ich war damals enttäuscht und sauer - und habe deshalb wohl auch im Training etwas nachgelassen«, gibt er rückblickend zu.
35 Tore für Bayreuth
Im Sommer 2001 folgte der Wechsel zum damaligen Bayernligisten FC Augsburg. Zunächst schien der Georgier dort seine neue sportliche Heimat gefunden zu haben - der Aufstieg in die Regionalliga gelang. Doch nach einem Trainerwechsel passte der Georgier nicht mehr in das sportliche Konzept. Einen guten Start erwischte Sajaia auch in Unterhaching, doch nach einem Platzverweis ging sein Stammplatz verloren. Nach nur einer Saison wechselte er erneut.
In Bayreuth erzielte Sajaia unter Trainer Gino Lettieri in zweieinhalb Jahren 35 Tore für die Spielvereinigung. Seinem damaligen Coach folgte Sajaia im Sommer 2006 zum SV Darmstadt 98. Die »Lilien« gerieten allerdings in der laufenden Saison in den Abstiegskampf - Lettieri wurde gefeuert und die Stimmung kippte. »Wir konnten dort nicht in Ruhe arbeiten«, fasst Sajaia das vergangene halbe Jahr in Darmstadt zusammen. Sowohl das Präsidium als auch die Fans sorgten immer wieder für Unruhe im Umfeld des Vereins. Als die Verantwortlichen Sajaia einen Wechsel nahelegten, fiel die Wahl des 30-jährigen schnell auf den Kreuzeiche-Klub. »Mit Sasa Janic habe ich regelmäßig telefoniert, ich wusste daher, dass sich in Reutlingen einiges bewegt«, erzählt Sajaia und peilt nun mit dem SSV die Qualifikation für die dritte Liga an. Zunächst aber möchte er sich in die Mannschaft kämpfen. Und das möglichst schon bis zum ersten Punktspiel - gegen seinen Ex-Verein Darmstadt 98. (GEA)
Quelle: gea.de
Mikheil Sajaia ist »heiß«
VON ALEXANDER THOMYS, ZURZEIT IN LARA
LARA. Im Trainingslager im türkischen Lara kann Mikheil Sajaia, der Winterpause-Zugang des Fußball-Regionalligisten SSV Reutlingen, weiterhin wegen einer Wadenverletzung nur eingeschränkt trainieren. »Inzwischen sind drei Wochen vergangen. Ich hoffe, dass ich bald wieder weit genug bin, um komplett ins Training einzusteigen«, formuliert Sajaia. Gestern konnte der Georgier eine Einheit mit Ball absolvieren und nachmittags stand unter den Augen von Physiotherapeut Peter Gräschus ein Lauf zusammen mit Christian Haas (leichte muskuläre Probleme) auf dem Programm. Beim Kreuzeicheklub fühlt sich Sajaia dennoch gut aufgenommen. »Das Mannschaftsklima ist einfach sehr gut.«
»Eine meiner schönsten Zeiten habe ich beim SSV verbracht«, blickt Sajaia auf seine bisherige Laufbahn zurück. Von 1998 bis 2001 spielte Sajaia an der Kreuzeiche. In der Regionalliga hatte sich der Offensivspieler ins Team gespielt, in der zweiten Liga blieb ihm aber oft nur die Zuschauerrolle. »Ich war damals enttäuscht und sauer - und habe deshalb wohl auch im Training etwas nachgelassen«, gibt er rückblickend zu.
35 Tore für Bayreuth
Im Sommer 2001 folgte der Wechsel zum damaligen Bayernligisten FC Augsburg. Zunächst schien der Georgier dort seine neue sportliche Heimat gefunden zu haben - der Aufstieg in die Regionalliga gelang. Doch nach einem Trainerwechsel passte der Georgier nicht mehr in das sportliche Konzept. Einen guten Start erwischte Sajaia auch in Unterhaching, doch nach einem Platzverweis ging sein Stammplatz verloren. Nach nur einer Saison wechselte er erneut.
In Bayreuth erzielte Sajaia unter Trainer Gino Lettieri in zweieinhalb Jahren 35 Tore für die Spielvereinigung. Seinem damaligen Coach folgte Sajaia im Sommer 2006 zum SV Darmstadt 98. Die »Lilien« gerieten allerdings in der laufenden Saison in den Abstiegskampf - Lettieri wurde gefeuert und die Stimmung kippte. »Wir konnten dort nicht in Ruhe arbeiten«, fasst Sajaia das vergangene halbe Jahr in Darmstadt zusammen. Sowohl das Präsidium als auch die Fans sorgten immer wieder für Unruhe im Umfeld des Vereins. Als die Verantwortlichen Sajaia einen Wechsel nahelegten, fiel die Wahl des 30-jährigen schnell auf den Kreuzeiche-Klub. »Mit Sasa Janic habe ich regelmäßig telefoniert, ich wusste daher, dass sich in Reutlingen einiges bewegt«, erzählt Sajaia und peilt nun mit dem SSV die Qualifikation für die dritte Liga an. Zunächst aber möchte er sich in die Mannschaft kämpfen. Und das möglichst schon bis zum ersten Punktspiel - gegen seinen Ex-Verein Darmstadt 98. (GEA)
Quelle: gea.de
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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DI STEFANO
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da könnten sich mal gewisse Herren aus Hochfranken ein Beispiel nehmen , wie man (mit Eiern in der Hose) auf eine Änderung des Vereinsnamens reagieren sollte.
21.02.2007
Psychopathen Wehen geben Auflösung bekannt
Der SV Wehen spielt die beste Saison der Vereinsgeschichte. Am Aufstieg scheint nicht mehr zu rütteln. Genauso scheint der Umzug nach Wiesbaden beschlossene Sache. Die vermutlich aktivste Gruppe möchte den Schritt nicht mitgehen und löste sich auf.
Stadionwelt dokumentiert die von den Psychopathen Wehen auf ihrer Homepage verfasste Erklärung:
Hiermit geben wir, die Psychopathen Wehen 1999, unsere sofortige Auflösung bekannt!
Erklärung:
Es läuft die seit Gründung der Gruppe beste Saison des SV Wehen, der Aufstieg, das große Ziel einmal in der zweiten Liga zu spielen, ist zum Greifen nahe! Alles wovon wir je geträumt haben, wofür wir Woche für Woche quer durch Deutschland gereist sind, wofür wir Spiel für Spiel unsere Stimme gegeben haben, wofür wir viel Geld ausgegeben haben, wofür wir nächtelang gebastelt haben, um der Mannschaft eine Freude zu bereiten, alles, einfach alles hätte sich am Ende der aktuellen Spielzeit 2006/07 "lohnen" können, unser Traum hätte in Erfüllung gehen können!
Doch leider bringt der sportliche Erfolg nicht nur Vorteile mit sich. Seit geraumer Zeit kam der Standort Wiesbaden (Stadion an der Berliner Straße) für die Austragung der Heimspiele in Betracht. Trotz der vielen Proteste und Versuchen von unserer Seite, andere Optionen zu ermöglichen, nichts wurde vom Verein, insbesondere seinem Management ernst genommen. Wir haben uns monatelang mit nichts anderem beschäftigt, überall haben wir das Gespräch gesucht, bei den Fans, dem Bürgermeister, der Mannschaft, dem Trainer, usw.
Es war immer möglich den Halberg, unsere traditionelle Heimspielstätte seit Anfang der 30er Jahre, für die 2. Bundesliga auszubauen. Aber wenn man durch Missmanagement die Zeit einfach verstreichen lässt, trotz mehrfach gesetzter Fristen durch den DFB und die DFL, bleibt einem eben nur noch der Ausweg. in dem man in ein anderes Stadion in einer anderen Stadt umzieht! Nach Wiesbaden, in eine Stadt zu der seit Jahrzehnten Rivalitäten bestehen.
Ende letzten Jahres kam es zur Mitgliedersammlung des SV Wehen. Der Vorstand und das Management waren in Ihrem Vorhaben, die erste (Regionalliga Süd) und die zweite Mannschaft (Landesliga Mitte Hessen) aus dem Verein auszugliedern, durch unsere Gegenstimmen alleine nicht zu stoppen. Anzumerken wäre hierbei, dass sämtliche Spieler und Betreuer des Vereins herangekarrt und natürlich vorher "geimpft" wurden, was Sie zu wählen haben. Die Wahl wäre sonst sicher nicht so ausgegangen.
Auch die Lokalpresse erhofft sich anscheinend etwas von einer Zweitligamannschaft in der Landeshauptstadt Wiesbaden, jedenfalls wurden Meinungen, Leserbriefe, u. ä., die die traditionellen Werte des Fußballs, wie wir ihn lieben gelernt haben und für immer lieben werden, widerspiegeln, größtenteils ignoriert.
Durch die Ausgliederung aus dem Verein und Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft steht natürlich einem Namenswechsel der Mannschaften nichts mehr im Wege, die Mitgliederversammlung (auch wenn sie wieder stark beeinflusst werden könnte) hat keinerlei Gelegenheit sich zu äußern und eine Stimme abzugeben. Das Sagen haben nun die Eigentümer einer Kapitalgesellschaft, nicht mehr die Mitglieder des Vereins.
Uns schenkten nur die wenigsten Glauben, dass die Ausgliederung so einen Namenswechsel mit sich bringt. Der ach so professionelle Manager des SV Wehen hatte sich ja bereits mehrmals "zwischen den Zeilen" dazu geäußert.
So kam es wie es kommen musste, der Präsident des SV Wehen, Herr Heinz Hankammer, informierte die Öffentlichkeit über die Lokalpresse über einen Namenswechsel zur neuen Saison 2007/08. Der SV Wehen ist Geschichte, ab Sommer diesen Jahres tritt man als Retortenverein SV Wehen-Wiesbaden an. Dies ist für uns, als wahre Fans des SV Wehen, untragbar, unser hauptsächliches Ziel, bei Heim- und Auswärtsspielen für Stimmung zu sorgen, ist nicht mehr mit unserem Gewissen zu vereinbaren. Sie haben uns unseren Heimatverein genommen!
Wir schauen zurück auf 8 Jahre mit allen Höhen und Tiefen, genialen Momenten, großen Feiern aber auch Niederlagen. Uns bleibt nur die Konsequenz die Gruppe aufzulösen.
Wir bedanken uns bei allen Wegbegleitern, Unterstützern, Spielern und Freunden für die letzten 8 Jahre!
Der Kampf gegen den modernen Fußball ist für uns verloren, wir wünschen allen anderen wahren Fans viel Glück im weiteren Kampf und den Zivis viel Spaß bei der Jobsuche!
Psychopathen Wehen 1999 - 2007
21.02.2007
Psychopathen Wehen geben Auflösung bekannt
Der SV Wehen spielt die beste Saison der Vereinsgeschichte. Am Aufstieg scheint nicht mehr zu rütteln. Genauso scheint der Umzug nach Wiesbaden beschlossene Sache. Die vermutlich aktivste Gruppe möchte den Schritt nicht mitgehen und löste sich auf.
Stadionwelt dokumentiert die von den Psychopathen Wehen auf ihrer Homepage verfasste Erklärung:
Hiermit geben wir, die Psychopathen Wehen 1999, unsere sofortige Auflösung bekannt!
Erklärung:
Es läuft die seit Gründung der Gruppe beste Saison des SV Wehen, der Aufstieg, das große Ziel einmal in der zweiten Liga zu spielen, ist zum Greifen nahe! Alles wovon wir je geträumt haben, wofür wir Woche für Woche quer durch Deutschland gereist sind, wofür wir Spiel für Spiel unsere Stimme gegeben haben, wofür wir viel Geld ausgegeben haben, wofür wir nächtelang gebastelt haben, um der Mannschaft eine Freude zu bereiten, alles, einfach alles hätte sich am Ende der aktuellen Spielzeit 2006/07 "lohnen" können, unser Traum hätte in Erfüllung gehen können!
Doch leider bringt der sportliche Erfolg nicht nur Vorteile mit sich. Seit geraumer Zeit kam der Standort Wiesbaden (Stadion an der Berliner Straße) für die Austragung der Heimspiele in Betracht. Trotz der vielen Proteste und Versuchen von unserer Seite, andere Optionen zu ermöglichen, nichts wurde vom Verein, insbesondere seinem Management ernst genommen. Wir haben uns monatelang mit nichts anderem beschäftigt, überall haben wir das Gespräch gesucht, bei den Fans, dem Bürgermeister, der Mannschaft, dem Trainer, usw.
Es war immer möglich den Halberg, unsere traditionelle Heimspielstätte seit Anfang der 30er Jahre, für die 2. Bundesliga auszubauen. Aber wenn man durch Missmanagement die Zeit einfach verstreichen lässt, trotz mehrfach gesetzter Fristen durch den DFB und die DFL, bleibt einem eben nur noch der Ausweg. in dem man in ein anderes Stadion in einer anderen Stadt umzieht! Nach Wiesbaden, in eine Stadt zu der seit Jahrzehnten Rivalitäten bestehen.
Ende letzten Jahres kam es zur Mitgliedersammlung des SV Wehen. Der Vorstand und das Management waren in Ihrem Vorhaben, die erste (Regionalliga Süd) und die zweite Mannschaft (Landesliga Mitte Hessen) aus dem Verein auszugliedern, durch unsere Gegenstimmen alleine nicht zu stoppen. Anzumerken wäre hierbei, dass sämtliche Spieler und Betreuer des Vereins herangekarrt und natürlich vorher "geimpft" wurden, was Sie zu wählen haben. Die Wahl wäre sonst sicher nicht so ausgegangen.
Auch die Lokalpresse erhofft sich anscheinend etwas von einer Zweitligamannschaft in der Landeshauptstadt Wiesbaden, jedenfalls wurden Meinungen, Leserbriefe, u. ä., die die traditionellen Werte des Fußballs, wie wir ihn lieben gelernt haben und für immer lieben werden, widerspiegeln, größtenteils ignoriert.
Durch die Ausgliederung aus dem Verein und Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft steht natürlich einem Namenswechsel der Mannschaften nichts mehr im Wege, die Mitgliederversammlung (auch wenn sie wieder stark beeinflusst werden könnte) hat keinerlei Gelegenheit sich zu äußern und eine Stimme abzugeben. Das Sagen haben nun die Eigentümer einer Kapitalgesellschaft, nicht mehr die Mitglieder des Vereins.
Uns schenkten nur die wenigsten Glauben, dass die Ausgliederung so einen Namenswechsel mit sich bringt. Der ach so professionelle Manager des SV Wehen hatte sich ja bereits mehrmals "zwischen den Zeilen" dazu geäußert.
So kam es wie es kommen musste, der Präsident des SV Wehen, Herr Heinz Hankammer, informierte die Öffentlichkeit über die Lokalpresse über einen Namenswechsel zur neuen Saison 2007/08. Der SV Wehen ist Geschichte, ab Sommer diesen Jahres tritt man als Retortenverein SV Wehen-Wiesbaden an. Dies ist für uns, als wahre Fans des SV Wehen, untragbar, unser hauptsächliches Ziel, bei Heim- und Auswärtsspielen für Stimmung zu sorgen, ist nicht mehr mit unserem Gewissen zu vereinbaren. Sie haben uns unseren Heimatverein genommen!
Wir schauen zurück auf 8 Jahre mit allen Höhen und Tiefen, genialen Momenten, großen Feiern aber auch Niederlagen. Uns bleibt nur die Konsequenz die Gruppe aufzulösen.
Wir bedanken uns bei allen Wegbegleitern, Unterstützern, Spielern und Freunden für die letzten 8 Jahre!
Der Kampf gegen den modernen Fußball ist für uns verloren, wir wünschen allen anderen wahren Fans viel Glück im weiteren Kampf und den Zivis viel Spaß bei der Jobsuche!
Psychopathen Wehen 1999 - 2007
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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schorschla
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schorschla
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von der stukis-page.... da knistert es auch. genauso wie auch in siegen, die ebenfalls um die lizenz bangen
sollten jetzt noch der fsv frankfurt und ein anderer regionalligist die lizenz nicht erhalten, gäbe es erstmals in der geschichte keinen absteiger aus der regio süd. oke, das wäre zuviel des guten....
Rücktritt: Präsident Kullen hört auf
Geschrieben von Basti
Dienstag, 06 März 2007
Interims-Präsident: Dirk EichelbaumHans Kullen ist heute mit sofortiger Wirkung von seinem Präsidentenamt bei den Stuttgarter Kickers zurückgetreten. Ihm folgen werden auch die Präsidiumsmitglieder Dieter Wahl, Edgar Kurz und Jürgen Köhn. Das Führungs-Quartett zieht damit die Konsequenzen aus der "mangelnden Rückdeckung durch den Aufsichtsrat". Dieter Wahl sagte dazu "Dabei muss man sich vorstellen, dass der Aufsichtsrat noch im November Herrn Kullen einstimmig zum Weitermachen aufgefordert hatte." Das Amt des Kickers Präsidenten soll Dirk Eichelbaum übernehmen, der bisher im Präsidium für die Bereiche Finanzen und Recht zuständig war.
Dirk Eichelbaum wurde am 16. Juli 1964 in Calw geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist als Präsidiumsmitglied der Stuttgarter Kickers seit dem 5. Dezember 2005 im Amt.
Der Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt im Insolvenzrecht nahm im bisherigen Gremium die Bereiche Finanzen und Recht wahr.
Aus dem Aufsichtsrat rücken des Weiteren Walter Kelsch (sportlicher Bereich) und Friedrich Kummer (Schatzmeister) ins Präsidium auf.
sollten jetzt noch der fsv frankfurt und ein anderer regionalligist die lizenz nicht erhalten, gäbe es erstmals in der geschichte keinen absteiger aus der regio süd. oke, das wäre zuviel des guten....
Rücktritt: Präsident Kullen hört auf
Geschrieben von Basti
Dienstag, 06 März 2007
Interims-Präsident: Dirk EichelbaumHans Kullen ist heute mit sofortiger Wirkung von seinem Präsidentenamt bei den Stuttgarter Kickers zurückgetreten. Ihm folgen werden auch die Präsidiumsmitglieder Dieter Wahl, Edgar Kurz und Jürgen Köhn. Das Führungs-Quartett zieht damit die Konsequenzen aus der "mangelnden Rückdeckung durch den Aufsichtsrat". Dieter Wahl sagte dazu "Dabei muss man sich vorstellen, dass der Aufsichtsrat noch im November Herrn Kullen einstimmig zum Weitermachen aufgefordert hatte." Das Amt des Kickers Präsidenten soll Dirk Eichelbaum übernehmen, der bisher im Präsidium für die Bereiche Finanzen und Recht zuständig war.
Dirk Eichelbaum wurde am 16. Juli 1964 in Calw geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist als Präsidiumsmitglied der Stuttgarter Kickers seit dem 5. Dezember 2005 im Amt.
Der Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt im Insolvenzrecht nahm im bisherigen Gremium die Bereiche Finanzen und Recht wahr.
Aus dem Aufsichtsrat rücken des Weiteren Walter Kelsch (sportlicher Bereich) und Friedrich Kummer (Schatzmeister) ins Präsidium auf.
keine handbreit den rassisten.
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Wopo
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Wopo
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Fußball-Regionalligist SC Pfullendorf hat nach Christian Schmid vor zwei Jahren erneut einen Dopingfall. Neuzugang Mark Lerandy, zuletzt gegen den FK Primasens vorsorglich freigestellt, war nach dem Heimspiel gegen SF Siegen (1:1) am 24. Februar bei einer Dopingprobe im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) positiv getestet worden. Dies teilte Trainer Michael Feichtenbeiner am Sonntag mit.
Lerandy habe vor der Partie gegen Siegen ein vom Arzt verschriebenes Asthmaspray verwendet, weil er eine Allergie gegen Meeresfrüchte habe, erklärte Feichtenbeiner. Dieses enthält Substanzen, die auf dem Index stehen. Obwohl die B-Probe noch aussteht, hat der Verein bereits einen Rechtsanwalt mit dem Verfahren beauftragt. Möglicherweise wird der 25 Jahre alte Innenverteidiger gesperrt; zudem muss Pfullendorf befürchten, dass der Punkt nachträglich aberkannt wird.
Lerandy habe vor der Partie gegen Siegen ein vom Arzt verschriebenes Asthmaspray verwendet, weil er eine Allergie gegen Meeresfrüchte habe, erklärte Feichtenbeiner. Dieses enthält Substanzen, die auf dem Index stehen. Obwohl die B-Probe noch aussteht, hat der Verein bereits einen Rechtsanwalt mit dem Verfahren beauftragt. Möglicherweise wird der 25 Jahre alte Innenverteidiger gesperrt; zudem muss Pfullendorf befürchten, dass der Punkt nachträglich aberkannt wird.
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Wopo
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Trainer Robin Dutt wird den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers zum Saisonende verlassen. Wie der Tabellenvierte am Dienstag mitteilte, schließt sich der 42-Jährige nach seinem auslaufenden Vertrag in Stuttgart einem Zweitligisten an. Dutt gilt als Kandidat beim SC Freiburg, wo Trainer Volker Finke zum Saisonende aufhört, und bei der SpVgg Greuther Fürth. Dort macht Benno Möhlmann nach dem derzeitigen Stand ebenfalls nach dieser Spielzeit Schluss.
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Markus_Kulmbach
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Thommy
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Der als Präsident der Stuttgarter Kickers vor drei Wochen zurückgetretene Hans Kullen hat von dem Fußball-Regionalligisten Kredite zurückgefordert. In einem Schreiben habe Kullen die bis 30. Juni 2008 laufende «Rangrücktrittsvereinbarung» in Höhe von 450 000 Euro angefochten, erklärte der neue Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum am Dienstag. Dieser so genannte Rangrücktritt sei wie in den Jahren zuvor Bestandteil des Lizenzantrags beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).
Die Vereinbarung mit Kullen sehe vor, dass die gewährten Mittel nur nachrangig zu anderen Gläubigern und nur unter gewissen Voraussetzungen an ihn zurückgezahlt werden müssten, sagte Eichelbaum. Die nun vom Ex-Präsidenten angeführten Gründe würden «in keinem Fall die erklärte Anfechtung der Rangrücktrittsvereinbarung stützen», sagte sein Nachfolger. Sollte Kullen mit seinem Vorgehen dennoch erfolgreich sein, müsste der Tabellenvierte nach früheren Aussagen des Präsidiums unverzüglich Insolvenz anmelden.
Die Vereinbarung mit Kullen sehe vor, dass die gewährten Mittel nur nachrangig zu anderen Gläubigern und nur unter gewissen Voraussetzungen an ihn zurückgezahlt werden müssten, sagte Eichelbaum. Die nun vom Ex-Präsidenten angeführten Gründe würden «in keinem Fall die erklärte Anfechtung der Rangrücktrittsvereinbarung stützen», sagte sein Nachfolger. Sollte Kullen mit seinem Vorgehen dennoch erfolgreich sein, müsste der Tabellenvierte nach früheren Aussagen des Präsidiums unverzüglich Insolvenz anmelden.
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Wopo
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Ein kleiner Dorf-Club aus der hessischen Provinz will ab der kommenden Saison die Szene im deutschen Profi-Fußball bereichern. Mit 17 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz geht der SV Wehen in die Schlussphase der Regionalliga Süd und kann mit einem Sieg am Samstag beim FK Pirmasens den Aufstieg in die 2. Bundesliga vorzeitig perfekt machen. Die Kicker aus dem 7000-Seelen-Ortsteil von Taunusstein vor den Toren Wiesbadens stehen vor dem größten sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte, für den Macher des Vereins geht sogar ein Lebenstraum in Erfüllung. «Das habe ich mir gewünscht, dafür haben wir seit vielen Jahren gekämpft», sagte Präsident Heinz Hankammer.
Der 75-jährige Unternehmer führte seinen Verein in 25 Jahren aus der A-Klasse in den Profi-Fußball. Der verlängerte, starke Arm des «Chefs», wie Hankammer ehrfurchtsvoll genannt wird, ist Manager Bruno Hübner. «Der Aufstieg ist ein Quantensprung. Jetzt wollen wir uns langfristig im Profigeschäft etablieren», erklärte der Ex-Profi des 1. FC Kaiserslautern, der mit einem Etat von 6,5 Millionen Euro das Abenteuer 2. Liga angeht.
Hankammer ist ein Mäzen alter Schule. Sein Wasserfilter-Unternehmen Brita baute der gelernte Kaufmann seit 1966 vom Ein-Mann-Betrieb zum Weltmarktführer mit 700 Mitarbeitern auf. Die berufliche Hartnäckigkeit übertrug er auf den SV Wehen. Das Modell funktionierte. Gute Spieler erhielten zum fußballerischen Engagement einen Job im Unternehmen. Auch Hübner zählte dazu und stieg bei Brita zum Vertriebsleiter auf. Heute setzt der Club aufs Profitum. Finanzielle Sorgen kennt man nicht. Der Verein ist dank Hankammer gesund, die Lizenzerteilung war kein Problem.
Den Einzug in die 2. Liga nutzt der Club wegen der mangelhaften Infrastruktur in Wehen und des fehlenden Stadions zum Umzug nach Wiesbaden. Oberbürgermeister Hildebrand Diehl, der - allerdings vergeblich - auch dem Bundesligisten FSV Mainz 05 den Umzug über den Rhein schmackhaft machen wollte, hatte schnell den Imagegewinn für die Stadt durch die erhöhte mediale Präsenz des künftigen Zweitligisten erkannt. Auch das Stadtparlament stimmte dem Zuzug mit großer Mehrheit zu.
«In Wiesbaden liegt unsere Zukunft», meinte Hübner. Dafür wird geklotzt, damit die Zuschauer endlich in Scharen den Darbietungen folgen. In Wehen kamen zu den Regionalliga-Spielen kaum mehr als 1000 Zuschauer. Jetzt wird mit einem Schnitt von 5500 kalkuliert. «Das ist realistisch», sagte Hübner. In 16 Wochen bis zum Saisonstart im August soll eine 14 000 Zuschauer fassende Fußball-Arena aus dem Boden gestampft werden. Rund 8,5 Millionen Euro soll das für drei Jahre geplante Provisorium aus Stahlrohrtribünen und Containern kosten. Wird die Arena nicht rechtzeitig fertig, ist das Carl-Benz-Stadion im rund 100 Kilometer entfernten Mannheim Ausweichspielort.
Wegen der komfortablen Tabellensituation konnte Hübner frühzeitig planen. Sieben bis neun Spieler mit Zweitliga-Erfahrung will der Manager als Verstärkung holen. Ebenso viele Kicker aus dem Aufstiegskader sollen den Verein verlassen. Trainer Christian Hock, der im November 2006 Djuradj Vasic ablöste, fehlt die erforderliche Profi-Lizenz. Doch der 37-Jährige soll weiter machen. Wahrscheinlich wird dem «Novizen» ein erfahrener Sportdirektor zur Seite gestellt.
Der 75-jährige Unternehmer führte seinen Verein in 25 Jahren aus der A-Klasse in den Profi-Fußball. Der verlängerte, starke Arm des «Chefs», wie Hankammer ehrfurchtsvoll genannt wird, ist Manager Bruno Hübner. «Der Aufstieg ist ein Quantensprung. Jetzt wollen wir uns langfristig im Profigeschäft etablieren», erklärte der Ex-Profi des 1. FC Kaiserslautern, der mit einem Etat von 6,5 Millionen Euro das Abenteuer 2. Liga angeht.
Hankammer ist ein Mäzen alter Schule. Sein Wasserfilter-Unternehmen Brita baute der gelernte Kaufmann seit 1966 vom Ein-Mann-Betrieb zum Weltmarktführer mit 700 Mitarbeitern auf. Die berufliche Hartnäckigkeit übertrug er auf den SV Wehen. Das Modell funktionierte. Gute Spieler erhielten zum fußballerischen Engagement einen Job im Unternehmen. Auch Hübner zählte dazu und stieg bei Brita zum Vertriebsleiter auf. Heute setzt der Club aufs Profitum. Finanzielle Sorgen kennt man nicht. Der Verein ist dank Hankammer gesund, die Lizenzerteilung war kein Problem.
Den Einzug in die 2. Liga nutzt der Club wegen der mangelhaften Infrastruktur in Wehen und des fehlenden Stadions zum Umzug nach Wiesbaden. Oberbürgermeister Hildebrand Diehl, der - allerdings vergeblich - auch dem Bundesligisten FSV Mainz 05 den Umzug über den Rhein schmackhaft machen wollte, hatte schnell den Imagegewinn für die Stadt durch die erhöhte mediale Präsenz des künftigen Zweitligisten erkannt. Auch das Stadtparlament stimmte dem Zuzug mit großer Mehrheit zu.
«In Wiesbaden liegt unsere Zukunft», meinte Hübner. Dafür wird geklotzt, damit die Zuschauer endlich in Scharen den Darbietungen folgen. In Wehen kamen zu den Regionalliga-Spielen kaum mehr als 1000 Zuschauer. Jetzt wird mit einem Schnitt von 5500 kalkuliert. «Das ist realistisch», sagte Hübner. In 16 Wochen bis zum Saisonstart im August soll eine 14 000 Zuschauer fassende Fußball-Arena aus dem Boden gestampft werden. Rund 8,5 Millionen Euro soll das für drei Jahre geplante Provisorium aus Stahlrohrtribünen und Containern kosten. Wird die Arena nicht rechtzeitig fertig, ist das Carl-Benz-Stadion im rund 100 Kilometer entfernten Mannheim Ausweichspielort.
Wegen der komfortablen Tabellensituation konnte Hübner frühzeitig planen. Sieben bis neun Spieler mit Zweitliga-Erfahrung will der Manager als Verstärkung holen. Ebenso viele Kicker aus dem Aufstiegskader sollen den Verein verlassen. Trainer Christian Hock, der im November 2006 Djuradj Vasic ablöste, fehlt die erforderliche Profi-Lizenz. Doch der 37-Jährige soll weiter machen. Wahrscheinlich wird dem «Novizen» ein erfahrener Sportdirektor zur Seite gestellt.