Würde ich denen auch gönnen; schließlich haben die uns in der Winterpause schon abgeschrieben
Allerdings habe ich nicht viel Hoffnung auf einen Sieg...
Die letzten Spiele von den Lilien waren echt gruselig...
Leider nein...
Wenn ihr eure Spiele so blöd legt
Ich hatte ja mit Spiel am Samstag geplant.
Aber NEEE stattdesen macht ihr eins am Do (da war ich noch auf der Autobahn) und eins am Mo (da bin ich schon wieder in Darmstadt).
Mit einer beeindruckenden Auswärtsleistung hat der SV Darmstadt 98 das Hessenderby gegen Hessen Kassel mit 3:0 gewonnen. Trotz leichter Feldvorteile der Gastgeber waren die 98er die spielbestimmende Mannschaft und hatten die besseren Chancen. Die Führung für die Lilien erzielte Stephan Hanke in der 35. Minute per Kopf. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff war es Nico Beigang, der ebenfalls per Kopfstoß das 2:0 erzielte. Den 3:0-Endstand markierte Alberto Mendez mit einem gefühlvollen Heber. Darmstadt hat damit drei sehr wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
In einem harten Kampfspiel hatte der KSV Hessen Kassel zwar optische Vorteile, die besseren Chancen jedoch hatte der SV Darmstadt 98. Mit geschickten Kontern kamen die Lilien immer wieder gefährlich vor das Tor der Löwen. Bereits nach drei Minuten hatten die 98er zwei hochkarätige Chancen. In der ersten Minute war es Marcus Mann, dessen Schuss von Torhüter Adler abgewehrt wurde. Zwei Minuten später entschärfte Adler ein Leitl-Zuspiel auf den einschussbereiten Hasa. Wiederum zwei Minuten später die erste Chance für die Gastgeber. Ein Freistoß von Arnold wurde von Bastian Becker bravourös abgewehrt. Nächste Chance für Kassel dann in der 18. Minute. Wojcik schoss freistehend knapp am langen Pfosten vorbei. Nur drei Minuten später wieder eine Großchance für den SVD: Nico Beigangs Direktabnahme wurde von Adler zur Ecke abgewehrt. Zwischen der 25. und 30. Minute dann eine kritische Phase für die Lilien, doch mehrere Ecken für Kassel brachten nichts ein. Stefan Leitl und Marcus Mann (31./34.) hätten bereits die Führung erzielen können, die jedoch Stephan Hanke vorbehalten blieb. Sein wuchtiger Kopfstoß nach einem Eckball schlug unerreichbar für Adler in das Kassler Tor ein. Kurz vor der Halbzeit dann noch ein Schreckmoment, als Richard Hasa für den schon geschlagenen Becker auf der Linie klären musste.
Nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff köpfte Nico Beigang den Ball unhaltbar für den Kassler Tormann in die Maschen zum 2:0. Kassel bemühte sich in der Folgezeit, war jedoch nicht durchschlagskräftig genug, zu gut waren die Lilien heute in der Defensive aufgestellt. Darmstadt hatte weiterhin gute Konterchancen, so unter anderem durch Stefan Leitl in der 69. Minute. Je länger das Spiel dauerte, desto sicherer stand der SV98. Vor allem auch stimmte die kämpferische Einstellung. Musterbeispiel wieder einmal Zivo Juskic, der trotz einer Verletzungsunterbrechung die Zähne zusammen biss, und bis zum Ende durchspielte. Kassel setzte in der Endphase alles auf eine Karte und war dementsprechend offen in der Abwehr. Die Lilien nutzten dies zu einem weiteren Treffer. Nach einer verunglückten Kopfballrückgabe erkannte Alberto Mendez blitzschnell die Situation und lupfte den Ball über den verdutzten Adler zum 3:0 Endstand ins Tor der Gastgeber. Marcus Mann hätte in der Nachspielzeit gar noch das 4:0 erzielen können, doch sein Kopfstoss klatschte an den Innenpfosten. Der SV Darmstadt 98 feierte einen verdienten Sieg im Traditionsduell gegen den Rivalen aus Nordhessen und rückt damit wieder näher an die Nichtabstiegsränge heran.
Unsere Lilien: Bastian Becker – Stephan Hanke, Echendu Adiele, Mergim Mavraj, Peter Endres (68. Alberto Mendez) - Stefan Leitl, Zivojin Juskic, Marcus Mann, Richard Hasa - Sebastiao, Nico Beigang (84. Markus )
Unser Gegner: Oliver Adler – Thorsten Schönewolf, Dominik Suslik, Turgay Gölbasi, Michael Kümmerle - Mario Klinger, Marc Arnold, Daniel Beyer (70. Bulut Aksoy), Denis Berger - Thorsten Bauer, Sebastian Wojcik (53. Julio Cesar)
Schiedsrichter: Matthias Kristek , Assistenten: Steffen Krah, Manuel Kunzmann
Stimmen zum Spiel:
Matthias Hamann: ”Es war Totenstille in der Kabine. Wir hatten uns viel vorgenommen. Vielleicht waren einige auch überdreht, so kam es zu der unerklärlichen Situation bereits nach drei Minuten zwei 100%ige Chancen der Gäste zugelassen zu haben. Wir werden versuchen die Mannschaft wieder aufzurichten. Ich denke, wir haben genügend Qualität den Nichtabstieg zu schaffen.”
Gerhard Kleppinger: ”Ein wichtiger Sieg für uns. Wir waren von Anfang an präsent, standen kompakt und haben wenig Chancen zugelassen. Wir hätten zur Halbzeit eigentlich deutlicher in Führung liegen müssen. Über die 90 Minuten gesehen, war unser Sieg völlig verdient.”
Zuschauer: 8.000 (davon waren etwa 800 Lilienanhänger, die nach Nordhessen kamen)
Besonderheiten: Zivo Juskic spielte trotz vorgesehener Auswechslung nach Verletzung bis zum Schlusspfiff weiter.
In einem nervenaufreibenden Kampfspiel hat der SV Darmstadt 98 die TSG Hoffenheim verdient mit 2:0 bezwungen. Gegen die favorisierte Truppe um Ex-Bundesliga-Coach Ralf Rangnick lieferten die 98er über 90 Minuten einen leidenschaftlichen Fight. Beide Treffer erzielte der heute überragende Kapitän Stefan Leitl. In der 29. Minute schlenzte er vom linken Strafraumeck den Ball zur Verblüffung der Hoffenheimer Abwehr und Torwart Haas ins lange Eck. In der 90. Minute schloss Leitl dann einen Konter mustergültig ab, in dem er zwei Abwehrspieler und den Torhüter umkurvte und den Ball ins leere Tor schob. Zweiter Held des Tages war Lilien-Keeper Bastian Becker, der beim Stand von 1:0 in der 83. Minute einen Foulelfmeter von Salihovic in bravouröser Manier abwehrte. Wieder hat der SV98 drei sehr wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren.
In der ersten Halbzeit hatte de SV98 optische Vorteile, Hoffenheim war jedoch bei seinen Angriffen über halblinks oder rechtsaußen stets gefährlich. Die erste Chance des Spiels hatte der Gast in der 8. Minute. Drei Minuten später hatte dann Alberto Mendez die erste Möglichkeit für die Lilien. Sein Freistoß ging jedoch deutlich drüber. Mitte der ersten Halbzeit stürmte dann der SV98 noch zielstrebiger und beherzter und hatte damit auch Erfolg. In der 29. Minute erzielte Kapitän Stefan Leitl das viel umjubelte 1:0. Einen Freistoß aus halblinker Position schlenzte er an der Hoffenheimer Abwehr und dem verdutzten Torwart Haas ins lange Eck. Vier Minuten später dann die größte Chance der TSG in der ersten Halbzeit. Becker parierte aus kürzester Entfernung per Faust. In der 37. Minute lag dann gar das 2:0 der Lilien in der Luft, doch Mergim Mavrajs Kopfball nach einer Ecke wurde von einem Hoffenheimer Abwehrspieler noch von der Torlinie befördert. So ging man mit der verdienten 1:0 Führung in die Pause.
Anfangs der zweiten Halbzeit versuchte Hoffenheim noch konzentrierter das Spiel an sich zu ziehen. Immer wieder rollten Angriffswellen auf das Darmstädter Tor und Bastian Becker konnte sich bei mehreren gefährlichen Schüssen auszeichnen. Nach circa einer Stunde gelang es den Lilien immer wieder den einen oder anderen Konter zu setzen. Die beste Chancen der zweiten Halbzeit hatte wiederum Stefan Leitl. So konnte Haas in der 67. Minute gerade noch um den Pfosten drehen. Zehn Minuten später spitzelte er den Ball von einem Abwehrspieler bedrängt knapp an Haas und dem Tor vorbei. Eine spielentscheidende Situation dann in der 83. Minute. Bastian Becker hielt mit einer tollen Parade einen Foulelfmeter von Salihovic. In den letzten verzweifelten Sturmbemühungen der Kraichgauer hinein, fiel dann die endgültige Entscheidung für den SVD. In der 90. Minute kam der Ball über Beigang zu Leitl, der an Torwart Haas und zwei Abwehrspielern vorbeizog und die Kugel ins leere Tor schob - das ganze Stadion stand Kopf. Mit dem dritten Sieg in Folge verbesserte sich der SV98 auf den 15. Tabellenplatz und ist nur noch einen Zähler von den Nichtabstiegsrängen entfernt.
Unsere Lilien: Bastian Becker – Stephan Hanke, Echendu Adiele, Christian Wiesner, Alexander Konjevic (83. Christian Remmers) - Alberto Mendez (64. Peter Endres), Stefan Leitl (C), Sebastiao (75. Adrian Mahr), Richard Hasa - Nico Beigang
Unser Gegner: Daniel Haas – Michael Zepek (51. Mario Göttlicher), Marcel Throm, Denis Bindnagel (76. Matthias Jaissle), Christoph Janker - Selim Teber (C) (46. Dragan Paljic), Radek Spilacek, Mirnes Mesic, Sejad Salihovic - Francisco Copado, Matthias Keller
Schiedsrichter: Walter Hofmann, Assistenten: Simon Marx, Ingo Müller
Tore: 1:0 Leitl (29.), 2:0 Leitl (90.)
Gelbe Karten: Beigang, Wiesner - Teber, Salihovic
Stimmen zum Spiel:
Ralf Rangnick: ”Glückwunsch an Kleppo und an die Darmstädter Mannschaft, die aufopferungsvoll gekämpft hat. In der ersten Halbzeit haben sich beide Teams gegenseitig neutralisiert und wenige Chancen zugelassen. Wenn du dann 1:0 in Rückstand gerätst, dann wird es schwierig. Wir hatten heute genug Chancen, auszugleichen oder zu gewinnen.”
Gerhard Kleppinger: ”Ich freue mich, dass wir die Null gehalten haben. Die erste Halbzeit war neutral, es gab wenige Chancen. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir mehr Ballpassagen meiner Mannschaft gewünscht. Wir spielten zu schnell in die Spitze, so kam der Ball immer postwendend zurück. Durch die hohe Einsatz- und Laufbereitschaft haben wir uns heute die drei Punkte verdient.”
Stefan Leitl: ”Wir haben verdient gewonnen. Hut ab vor der Mannschaft. Alle sind bis an ihre Grenzen gegangen. Wir haben es jetzt selbst in der Hand."
Bastian Becker: ”Wir haben durch eine große kämpferische Leistung verdient gewonnen. Bei dem Elfmeter habe ich aus dem Bauch heraus reagiert und den Ball gehalten."
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Zuschauer & Stimmung: 4.400, die ihre Lilien leidenschaftlich zum Sieg anpeitschten.
Ich bin wieder guter bzw. besserer Hoffnung - dank Stefan Leitl
Der Typ ist echt der Hammer; wie der sich reinhängt!
Und das, obwohl ihm der Verein im Winter nicht die Freigabe erteilt hat und er allen Grund hätte zu sagen: "legt mich am A...!"
Wenn unsere Konkurrenten im Abstiegskampf heute gewonnen hätten, hätte das Leiden wenigstens ein Ende...
Aber so sind es nach wie vor 2 bzw. 3 Punkte zum rettenden Ufer und wir beginnen schon wieder zu hoffen.
Wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag, um dann in München ordentlich deprimiert zu werden...
Das Spiel gegen Aalen war echt eine Offenbarung. Wir hätten noch 100 Minuten länger spielen können und hätten kein Tor gemacht. Und unser Spitzenstürmer (naja und eigentlich auch einzigster Stürmer) Beigang wieder mit null Torgefahr. Den kannst nackig 2 Meter vor´s leere Tor stellen und er schießt vorbei.