SV Darmstadt 98

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der leu
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Beitrag von der leu »

Nackig wär ich aber auch etwas gehemmt. :oops:
Martin Driller (über Marek Mintal): "Er ist leider skandalfrei. Eigentlich schade für jeden Fußballer, einen Skandal sollte man schon mal haben, denn sonst gibt's ja nix zu erzählen."
katinka
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Beitrag von katinka »

Nackig oder nicht... der Typ kann null mit dem Ball umgehen.
Er ist schnell, aber mehr auch nicht.
Aber was man so läuten hört, wechselt er zum FSV Frankfurt...

Hier auf jeden Fall mal der Zeitungsbericht:

Der Abstieg in die Oberliga rückt näher

Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 verliert gegen den VfR Aalen mit 0:1 – Allein Torhüter Bastian Becker gefällt

Der Abstieg in die Fußball-Oberliga Hessen ist am Freitagabend für den SV Darmstadt 98 ein gutes Stück näher gerückt. Vor 3600 maßlos enttäuschten Zuschauern verloren die Südhessen gegen den VfR Aalen mit 0:1 (0:1). Am Sieg der Gäste durch den frühen Treffer von Marco Christ (9.) gibt es nichts zu deuteln. Hätten sie ihre Chancen auch nur zu einem Bruchteil umgesetzt, es wäre eine vernichtende Niederlage für die Südhessen gewesen.
Das Spiel begann hoffnungsvoll für die Darmstädter. Denn Sebastiao hatte gleich nach drei Minuten eine gute Gelegenheit, scheiterte aber an Aalens Torhüter Wulnikowski. Doch das war es dann lange Zeit für den Gastgeber. Aalen übernahm das Kommando, wirkte gewitzter und gewandter als der SV 98. Die Gäste ließen den Ball laufen, während die Darmstädter es entweder mit langen Sololäufen oder weiten Schlägen nach vorne versuchten.

Doch mit einer solchen Spielweise war die Abwehr der Aalener nicht zu überwinden. Vor allem, nachdem sie in Führung gegangen waren. Eine Körpertäuschung von Spielmacher Marco Christ genügte, um die Darmstädter Innenverteidigung auszuspielen. Christs satter Schuss von der Strafraumgrenze – sehenswert (9. Minute).

Ihre Überlegenheit vor allem im Mittelfeld – die Darmstädter Spieler ließen den Gegnern jede Menge Raum – sorgte für so manche Gefahr. Haller (16. und 34.) kam frei zum Abschluss, scheiterte aber einmal an Torhüter Becker, das andere Mal ging der Schuss vorbei. Nach 39. Minuten hätte der SV 98 ausgleichen müssen. Doch eine Flanke von Sebastiao setzte der völlig freistehende Nico Beigang über das Tor des Gegners. In den letzten Minuten vor der Pause erhöhten die Darmstädter den Druck, doch nennenswerte Torgelegenheiten sprangen nicht heraus. Auch die zweite Halbzeit ließ sich gut für den SV 98 an. Aber Alexander Konjevics Kopfball war zu unplatziert, um Torhüter Wulnikowski zu überwinden (57.). Aalen übernahm wieder die Initiative – und kam zu Chancen. Aber Maric verpasste am Fünf-Meter-Raum (58.). Und Sailers Kopfball lenkte Torhüter Bastian Becker mit prächtigem Reflex zur Ecke. Irgendwie wirkten die Gäste präsenter. Sie setzten die neuformierte Innenverteidigung der Darmstädter (Hasa und Adiele) unter Druck, während der Ein-Mann-Angriff Beigang aus dem Mittelfeld des SV 98 kaum brauchbare Anspiele erhielt. Und wenn, sprang ihm der Ball einige Male vom Fuß.

Aalen hätte die Begegnung frühzeitig entscheiden können. Allein Torwart Becker hielt den SV 98 im Spiel. So auch in der 68. Minute, als er aus kürzester Distanz einen Versuch von Sailer glänzend parierte. In der Schlussviertelstunde setzten die Darmstädter alles auf eine Karte, mussten allerdings bei Kontervorstößen der Aalener aufpassen. So hatte Sailer in der 79. Minute erneut eine gute Möglichkeit zum 2:0. Bezeichnend für die Darmstädter Unfähigkeit an diesem Abend: Beigang verstolperte in der 89. Minute die größte Chance des SV 98 zwei Meter vor dem Tor wiederum freistehend. Es war ein bitterer Abend für die Südhessen , die sich eigentlich mit einem Sieg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen wollten.

SV Darmstadt 98: Becker – Konjevic (65. Beierle), Adiele, Hasa, Wiesner – Mann, Hanke ( 81. Mahr) – Leitl, Mendez, Sebastiao – Beigang.

VfR Aalen: Wulnikowski – Fall, Metzelder, da Silva – Wingerter, Haller (78. Steegmann), Maier, Hillebrand (46. Köpf) – Christ (55. Okic) – Maric, Sailer.

Schiedsrichter: Kempter (Saulgau). Tore: 0:1 Christ (9.). Zuschauer: 3600. Gelbe Karten: Mann – Maier, Christ, Haller, Köpf.

Hans-Jürgen Kalweit
28.4.2007
katinka
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Beitrag von katinka »

Die hätten wir also schon mal:

01.05.2007
SV98 erhält Oberliga-Lizenz

Der SV Darmstadt 98 hat die Lizenz für die kommende Oberliga-Spielzeit erhalten. Die Zulassung wurde ohne Auflagen und Bedingungen erteilt.
Justfleisch
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Beitrag von Justfleisch »

ist ja wahnsinn. letzte saison noch über einen möglichen aufstieg gefachsimpelt und jetzt gehts, wie bei uns in die oberliga ??!!! schade !!! dabei scheinen ja finanzielle aspekte nicht ganz so gravierend zu sein. 8O
katinka
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Beitrag von katinka »

Und wieder ein Spiel näher am Abstieg :cry:

Lilien verlieren mit 3:2 (1:1)

Der SV Darmstadt 98 hat in Karlsruhe mit 3:2 verloren. Nach starken ersten 10 Minuten erspielten sich die Badener ein optisches Übergewicht, dennoch hatte der SV98 seine Chancen. Doch in Führung gingen die Gastgeber. Gerrit Müller kam nach 32. Minuten frei zum Schuss und erzielte aus 18 Metern das 1:0. Darmstadt hielt dagegen, und nach schönem Zuspiel von Beigang gelang Leitl kurz vor der Pause der Ausgleich. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff konnte die Reserve des KSC erneut in Führung gehen. Lars Stindl war nach einem langen Pass vor Becker am Ball und spitzelte ihn zum 2:1 ins Tor. Nach einer Stunde dann das 3:1. Erich Strobel verwertete aus wenigen Metern ein flaches Zuspiel von der linken Außenseite unhaltbar für Becker. Die 98er waren geschockt, versuchten aber dennoch wieder heranzukommen, doch mehr als das 3:2 durch Wiesner sprang nicht mehr heraus.


Darmstadt begann aggressiv mit Forechecking, doch Karlsruhe konnte sich eine leichte optische Überlegenheit erspielen. Der SV98 kam jedoch immer wieder zu guten Konterchancen. Die erste Möglichkeit im Spiel hatte der KSC in der 7. Minute. Becker parierte Trauts Freistoß glänzend. Nur eine Minute später dann die erste Chance für den SV Darmstadt 98. Nach einem Kopfball von Beigang kam der Ball zu Mahr, dessen Hinterhaltsschuss knapp über die Latte strich. Nach Beigangs Chance in der 11. Minute - seine Direktabnahme eines Wiesner Zuspiels trudelte knapp am Pfosten vorbei - kam die stärkste Phase der Karlsruher, die die Lilien bis in die 20. Minute in die eigene Hälfte drängten. Ein ums andere Mal geriet die Hintermannschaft in brenzlige Situationen. Doch der SV98 konnte sich wieder befreien, doch Chancen von Beigang (22.) und Leitl (23.) blieben ungenutzt. In der 32. Minute dann plötzlich die Führung für den KSC. Gerrit Müller kam aus 18 Metern frei zum Schuss und setzte den Ball flach rechts unten in die Maschen. Die Lilien hielten dagegen und kamen kurz vor der Halbzeit zum Ausgleich. Nico Beigang passte mustergültig zu Stefan Leitl, der alleine vor Torwart Unger die Nerven behielt, und eiskalt zum 1:1 traf.

Die zweite Hälfte hatte gerade begonnen, da lag der SV Darmstadt 98 wieder im Rückstand. Nach einem langen Ball schob Stindl den Ball vor dem herauseilenden Becker zum 2:1 ein. Die Lilien versuchten nun wieder den Rückstand wettzumachen, doch das nächste Tor machte wieder der KSC. Strobel erhöhte nach 60 Minuten auf 3:1. In der 66. und 67. Minute hatten die Nordbadener noch einmal zwei hochkarätige Chancen, um die Führung auszubauen. Der SV98 gab sich dennoch nicht auf und hatte Möglichkeiten durch Leitl (69.) und Beierle (78.). Noch einmal ein Fünkchen Hoffnung keimte in der 81. Minute auf, als Christian Wiesner per Kopf den 3:2 Anschlusstreffer erzielte. Darmstadt setzte noch einmal alles dran, aber die Angriffsbemühungen blieben vergebens und die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.




Unsere Lilien: Bastian Becker – Peter Endres, Richard Hasa (70. Alexander Konjevic), Echendu Adiele, Christian Wiesner - Marcus Mann, Stephan Hanke (58. Alberto Mendez), Stefan Leitl (C), Adrian Mahr - Markus Beierle, Nico Beigang (62. Sebastiao)

Unser Gegner: Thomas Unger – Marco Manske (46. Leutrim Neziraj), Benjamin Barg, Florian Krebs, Marc Gallego (C) - Sebastian Fischer, Lars Stindl, Sascha Traut, Marc Schnatterer - Erich Strobel (90. Mounkala-Bassoumba), Gerrit Müller (87. Marcel Abele)


Schiedsrichter: Marco Fritz, Assistenten: Markus Kugele, Dominik Schaal

Tore: 1:0 Müller (32.), 1:1 Leitl (42.), 2:1 Stindl (49.), 3:1 Strobel (60.), 3:2 Wiesner (81.)

Gelbe Karten: Schnatterer - Mahr, Hanke, Beigang, Mann, Wiesner, Sebastiao

Stimmen zum Spiel:
Rainer Krieg: ”Wir sind froh, gewonnen zu haben. Wir haben die vierzig Punkte erreicht, müssen aber aufgrund der anderen Ergebnisse konzentriert weiter spielen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben nicht ganz unverdient gewonnen.”

Gerhard Kleppinger: ” Der erste Schuss schlägt bei uns ein. Wir sind aber mit Stefan Leitl noch mal zurück gekommen. Was dann passiert, da stehst Du als Trainer daneben. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir haben noch vier Spiele. Wir müssen die vier gewinnen.”


Zuschauer & Stimmung: 1.000 (davon 400 mitgereiste Fans aus Darmstadt)
schorschla
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Beitrag von schorschla »

hecke freuts :roll:
keine handbreit den rassisten.
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

Da geht scheinbar nix in DA. Obwohl man vorher als Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Die armen Fans - voll verarscht!
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
katinka
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Beitrag von katinka »

Ne, da geht echt nix mehr bei den "Lilien".
Spiel war eigentlich nicht sooo schlecht: aber bei über 50 Gegentoren... :roll:
Eckes
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Beitrag von Eckes »

Dazu kam, dass mit Saarbrücken (3:1 in Elversberg) und Pfullendorf (1:0 in Aalen) zwei direkte Konkurrenten unerwartete Auswärtssiege einfahren konnten. 1860 II hat außerdem daheim 3:0 gegen Pirmasens gewonnen. Der Zug scheint im Abfahren begriffen für Darmstadt...
Junge Junge Junge - 3.Liga
katinka
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Beitrag von katinka »

Was für ein Chaosverein!
Da blickt ja echt keiner mehr durch!




Der Abstieg rückt näher

Die Chancen des SV Darmstadt 98 auf den Klassenerhalt sind nur mehr theoretischer Natur / Spekulationen um Trainerwechsel

VON SEBASTIAN GEHRMANN

Nun, da die Chancen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Süd für den SV Darmstadt 98 nur mehr theoretischer Natur sind, ist der Moment gekommen, da rund um den südhessischen Traditionsverein die Spekulationen ins Kraut schießen. Das brisanteste Gerücht: Die Ablösung von Cheftrainer Gerhard Kleppinger ist nur noch eine Frage der Zeit. Noch in dieser Woche, so wird hinter vorgehaltener Hand vermutet, soll Zivojin Juskic den ratlosen Kleppinger ("Was da abläuft, da stehst du nur daneben") beerben.

Am Böllenfalltor würden damit, da dem Verein nach der 2:3-Niederlage in Karlsruhe das Wasser bis zum Hals steht, die üblichen Mechanismen greifen. Bereits vor vier Jahren sollte der Routinier mit Kultstatus, der die Fangemeinde dieser Tage mehr denn je in zwei Lager spaltet, den Verein vor dem Abstieg bewahren. Juskic, der als Intimus von Präsidiumsberater Uwe Wiesinger gilt, trat die Nachfolge von Hans-Werner Moser an, doch konnte er - im Verbund mit dem Trainerroutinier Eckhard Krautzun - in den zehn Spielen unter seiner Regie den bitteren Gang in die Oberliga nicht verhindern.


Von dem Gerücht, sagte gestern Lilien-Spielmacher Alberto Mendez der FR, "hat die Mannschaft gehört. Das ist das Dümmste, was passieren könnte. Wenn es so kommt, sind wir hundertprozentig abgestiegen." Die Spieler haben, so Kapitän Stefan Leitl, ein klares Bekenntnis für Kleppinger abgelegt. Geht es nach Sportmanager Tom Eilers, "wird es in dieser Saison definitiv keinen Trainerwechsel geben". Von Seiten des Präsidiums habe er "kein Wort in diese Richtung gehört". In Zeiten der Krise, da die Lilien vermutlich nur noch ein Wunder rettet, "dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen". Eilers will weiter akribisch arbeiten, 42 Punkte, rechnet er vor, würden zum Klassenerhalt reichen.

Dazu sind zehn Punkte aus den verbleibenden vier Spielen von Nöten. "Wir haben in dieser Saison doch gezeigt, dass wir in der Lage sind, mitzuhalten und Spiele zu gewinnen. Bereitschaft, Einstellung, Leidenschaft - alles hat diese Mannschaft in Karlsruhe an den Tag gelegt, ohne nach Rückschlägen zusammenzufallen. Das Feuer ist noch da", sagt Eilers, "nur reicht es momentan nicht."

Hinzu kommt, dass die Darmstädter müde und ausgepumpt wirken. "Doch der Schlüssel", sagt Mendez, "ist das Mentale. Was jetzt passiert, ist reine Kopfsache. Bei jedem Spieler geht die Angst um." So lassen sich zum Teil haarsträubende Fehler erklären, die zu den drei Gegentoren führten (0:1 Müller, 32. Minute, 1:2 Stindl, 49., 1:3 Strobel, 61.). "Gleich der erste Schuss schlägt bei uns ein", haderte Coach Kleppinger nach dem Spiel mit dem Schicksal der Lilien und musste sich "erst einmal sammeln", nachdem er von den Ergebnissen der Konkurrenz erfahren hatte.


Unsicherheit in der Mannschaft

Der Rückstand auf das rettende Ufer ist auf fünf Punkte angewachsen. Und derzeit spricht mehr dafür als dagegen, dass sich der Verein, der aufgrund seiner Vergangenheit seine Zukunft nur allzu gerne in der zweiten Liga sieht, durch den erneuten Abstieg nicht einmal für die dritte Profiliga wird qualifizieren können. Woran sich unmittelbar die Frage knüpft, wie es in Zukunft weitergehen wird. Die Lizenz für die Oberliga wurde ohne Auflagen erteilt. Doch innerhalb der Mannschaft herrscht Ratlosigkeit, was die zukünftigen Planungen betrifft. "Jeder Spieler weiß durch seinen Vertrag sehr genau um seine Zukunft", sagt Eilers. Gespräche habe es bereits gegeben. Er stehe jedem Spieler zur Verfügung. "Wir mauern nicht." Aus Spielerkreisen hingegen ist zu hören, dass große Ungewissheit herrscht. Bereits in der Winterpause wollten einige Akteure, wie etwa Kaptiän Leitl, vom Verein wissen, unter welchen Bedingungen sie im Sommer wechseln können. Bis heute wartet Leitl auf eine Antwort. Die genaue Höhe der Ablösesumme steht weiterhin ungeklärt im Raum.

Bei anderen Spielern hingegen ist die Situation geklärt. Abwehrtalent Mergim Mavraj etwa soll im Abstiegsfall ablösefrei gehen dürfen. Ansonsten ist eine größere Summe fällig. Ein Teil der Spieler hat bereits seine Wohnungen gekündigt, doch gerade für den Fall, dass die Mannschaft die Klasse nicht wird halten können, besteht Klärungsbedarf. "Steigen wir ab, dann macht die Vertragsgestaltung alles komplizierter", sagt ein Spieler, der nicht genannt werden will. Der Vorwurf, die Mannschaft würde die Spiele abschenken, sei daher völlig aus der Luft gegriffen.
Locke
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Beitrag von Locke »

Pfiffe für die Sieger
Erfolg gegen Kaiserslautern II kann Fans von Darmstadt 98 nicht versöhnen / Personeller Umbruch bei Abstieg

VON SEBASTIAN GEHRMANN

(...)

Den Riss zu kitten, der den Traditionsverein spaltet, wird überaus schwierig sein. Das Präsidium hatte gegen den Willen von Mannschaft und Ex-Trainer Gino Lettieri das Saisonziel unnötig hoch gesteckt und so eine überzogene Erwartungshaltung erzeugt. Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Umfeld war seit dem ersten Spieltag gespannt. Mangels Alternativen hatte Lettieri ein Dutzend Spieler aus Bayreuth mitgebracht, die seit Monaten als Sündenbock herhalten müssen. "Wie ein Alexander Konjevic hier bei seiner Einwechslung angefeindet wird, ist unfair und nicht zu akzeptieren", sagt Eilers. "

(...)

Quelle: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... nt=1135084

Alex, du weißt, wo du ganz bestimmt willkommen bist... 8)
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Die rote Zora
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Beitrag von Die rote Zora »

Puh, da muss ich sagen, dass mir sogar einer unserer Erzfeinde leid tut. Doe Oberliga hat nicht mal der SVD verdient. Wie geht das bloß? Erst fast auf Tuchfühlung mit dem Aufstieg, und nun ganz da unten. - Nicht, dass wir es viel besser gemacht hätten, diese Saison... :(
katinka
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Beitrag von katinka »

Die rote Zora hat geschrieben:Puh, da muss ich sagen, dass mir sogar einer unserer Erzfeinde leid tut. Doe Oberliga hat nicht mal der SVD verdient. Wie geht das bloß? Erst fast auf Tuchfühlung mit dem Aufstieg, und nun ganz da unten. - Nicht, dass wir es viel besser gemacht hätten, diese Saison... :(
Naja, ihr habt es schon besser gemacht. Zumindest habt ihr ein funktionierendes Präsidium bzw. Vorstand.
Und der Ligaerhalt ist ja noch drin bei euch.
Hätte euch den Abstieg auch nur "gegönnt" :wink: , wenn wir den Abstieg vermieden hätten. Wegen dem Derby :wink: , welches immer geil war.
Aber nun gut; jetzt geht es halt wieder gegen Klein Karben & co :evil:

Und wie das geht?! Erst Tuchfühlung mit dem Aufstieg und dann Abstieg?! Hm, mit Bruno L. hatten wir einen super Trainer und eine gute Mannschaft! Da hätten wir es schaffen können.
Aber laut unserem "Vorstand" war dieser Kader "schlecht" und nicht "aufstiegstauglich".
Deswegen wurden halt mal 15 Spieler entlassen, der Trainer vergrault und somit der AUFSTIEG angepeilt...
*ohne Worte*
katinka
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Beitrag von katinka »

Locke hat geschrieben:. "Wie ein Alexander Konjevic hier bei seiner Einwechslung angefeindet wird, ist unfair und nicht zu akzeptieren", sagt Eilers. "
8)


Ich denke, wenn man kurz vorm Abstieg steht, wird jeder angefeindet.
Das hat nix mit Alex zu tun. Ist mir jetzt auch nicht aufgefallen, dass er ausgepfiffen wurde.
Objektiv betrachtet hat er allerdings echt nix gebracht. Ist schwerfällig und langsam und gibt einen Fehlpass nach dem anderen.
katinka
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Beitrag von katinka »

Lilien besiegen Baunatal mit 6:8 n. E. und ziehen ins Hessenpokalfinale ein

Nach heftigen Regenfällen war der Platz extrem rutschig und tief, sodass die Spieler kaum Halt fanden. Bereits in der 13. Minute war es der Lilien-Kapitän Stefan Leitl der das 0:1 erzielte. Im weiteren Verlauf der Partie immer wieder gute Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Kurz vor dem Wechsel erhielt Sebastio die gelb-rote Karte. Anfangs der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und suchten ihre Chancen. Dennoch konnten die Lilien in der 65. Minute die Führung ausbauen. Marcus Mann stand im langen Eck goldrichtig und schob zum 2:0 ein. Nur vier Minuten später der Anschlusstreffer durch Eugen Wagner. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gar noch der Ausgleich für die Nordhessen durch Tanjic. In der Verlängerung die erneute Führung für Darmstadt durch Leitl (101.) und der Ausgleich der Baunataler in der 109. Minute durch Tanjic. Beide Mannschaften suchten nun die Entscheidung, es blieb allerdings beim 3:3 nach 120 Minuten. Im Elfmeterschießen hatten die 98er die besseren Nerven und verwandelten alle fünf Elfmeter.


Die Witterungsverhältnisse waren alles andere als gut. Es hatte in Strömen geregnet, sodass der Platz sehr tief und rutschig war. Die erste Chance im Spiel für die Gastgeber bereits nach 5. Minuten. Becker konnte aber den Fernschuss von Wagner halten. In der 13. Minute der Führungstreffer für Darmstadt. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Leitl legte Beigang den Ball quer wieder zurück auf Leitl, dessen Schuss ging an den Pfosten, den Abpraller konnte er dann aber im Baunataler Gehäuse versenken. Nächste gute Möglichkeit dann wieder für die Gastgeber nach einem Freistoß in der 19. Minute. Gertenbach zog aus 35 Metern ab, aber Wiesner konnte zur Ecke klären. Dann die stärkste Phase der Lilien, denen sich mehrere Chancen boten. Erst hatte Hanke Pech, als sein strammer Schuss aus 20 Metern nur knapp am Tor vorbei strich. Danach ging ein Freistoß von Mendez über das Tor der Nordhessen. Die größte Möglichkeit hatte allerdings Marcus Mann. Nach einem sehenswerten Freistoß von Mavraj schnappte er sich den Ball, vergab aber aus kürzester Entfernung. Baunatal spielte sehr zurückhaltend und ließ den Lilien viel Platz. In der 38. Minute eine schöne Aktion von Mendez, der durch die gesamte Hintermannschaft der Nordhessen marschierte – sein Schuss war allerdings kein Problem für den Torwart. Eine Minute vor der Pause Platzverweis für Sebastiao. Erst gab es gelb wegen Ballsperrens, und 10 Sekunden später gelb-rot wegen Meckerns.

Nach dem Wechsel spielten die Baunataler stark auf und kamen immer wieder durch Freistöße zu Möglichkeiten. Ab der sechzigsten Minute konnten sich die Lilien wieder befreien. Erst eine gute Chance für Beigang, dessen Schuss aus spitzem Winkel gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte (64.). Eine Minute danach dann das 0:2. Nach einem Eckball von Mendez traf Adiele den Ball nicht richtig, dennoch landete er direkt vor Marcus Manns Füßen, der keine Probleme hatte den Ball einzuschieben. Eugen Wagner verkürzte nur drei Minuten später auf 1:2, als Becker nach einem Freistoß von Gertenbach beim Rauslaufen zögerte und der Baunataler aus kürzester Entfernung verwandelte. In der 70. wiederum Gefahr für das Lilientor, als nach einer hohen Flanke Matys und Wagner am Ball vorbei flogen. In der 85. Minute dann der Ausgleich für die Gastgeber. Nach einem langen Einwurf köpfte Tanjic den Ball ins Tor der 98er. In der 90. Minute hatten die Lilien Glück, dass ein Treffer der Nordhessen nicht anerkannt wurde.

Somit stand es nach 90 Minuten 2:2 und es ging in die Verlängerung. Kurz vor der Pause das Führungstor für Darmstadt zum 2:3 durch den heute wieder überragenden Stefan Leitl. Nach einem sehenswerten Pass von Alvano Kröh, war Leitl schneller am Ball und konnte ihn mühelos ins Tor spitzeln.

Kurz nach dem Wechsel eine Riesenmöglichkeit für die Gastgeber, als Öz aus kürzester Entfernung zum Schuss kam, die Bastian Becker aber mit einer Weltklasseparade vereitelte. Eine Minute später war er dann allerdings machtlos, als nach einer schönen Mittelfeldkombination der Gastgeber, Tanjic den Ball ins Lilientor versenkte. In den letzten Minuten boten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, man suchte beiderseits die Entscheidung. Es blieb allerdings beim 3:3 und das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen.

Die Darmstädter bewiesen die bessere Nervenstärke und verwandelten alle Elfmeter. Leitl versenkte den ersten, und nachdem Öz für Baunatal nur das Lattenkreuz traf, waren die Lilien im Vorteil. Mann, Juskic und Kröh verwandelten ihre Schüsse sicher. Den entscheidenden Elfmeter schoss Hasa zum 6:8 Endstand ein. Damit stehen die 98er im Finale des Hessenpokals und treffen dort auf den KSV Klein-Karben.




Unsere Lilien: Bastian Becker - Christian Wiesner (46. Zivojin Juskic), Echendu Adiele, Mergim Mavraj, Peter Endres - Stephan Hanke, Marcus Mann - Stefan Leitl (C), Alberto Mendez (71. Richard Hasa), José Sebastiao da Veiga - Nico Beigang (79. Alv

Unser Gegner: Mirko Brill, Sören Gonther, Mentor Latifi, Nils Gertenbach, Jan-Moritz Lichte, Nima Latifiahvas, Tobias Nebe, Jens Wörner, Eugen Klukin, Jarek Matys (83. Mustafa Öz), Eugen Wagner (72. Mirko Tanjic)


Tore: 0:1 Leitl (13.), 0:2 Mann (65.), 1:2 Wagner (68.), 2:2 Tanjic, 2:3 Leitl (101.), 3:3 Tanjic (108.)

Elfmetertreffer: Leitl, Mann, Juskic, Kröh und Hasa

Gelbe Karten: Gertenbach, Latifi, Öz, Tanjic – Wiesner, Sebastiao, Juskic, Hanke, Becker

Gelb-Rote Karten: José Sebastiao da Veiga

Zuschauer & Stimmung: ca. 400
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