Ich weiß zwar nichts Näheres über das Spiel, bin aber trotzdem froh, dass 1860 II in der nächsten Saison nicht Bayernliga spielt.Thommy hat geschrieben:die Kassler gehen 3:8 daheim gegen 1860 II unter.
Hab das Spiel im HR-Fernsehen angeschaut, eine Frechheit.
Regionalliga Süd
-
Locke
- Beiträge: 2492
- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
-
DI STEFANO
- Beiträge: 12487
- Registriert: 29 Sep 2002, 15:41
- Kontaktdaten:
Mystic Blue und Katinka von den Darmstädtern waren gestern bei der Oldschdodd sowie danach noch mit im Kult-Museum und da erzählte der Mystic Blue , das Saarbrücken über die ganze Saison über nur für ganze 2 Minuten !!! auf nem Abstiegsplatz waren ....tja, das waren Leider die letzten beiden min. der gestrigen Partie. 
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
-
MysticBlue
- Beiträge: 174
- Registriert: 27 Nov 2004, 15:58
- Wohnort: Darmstadt
-
MysticBlue
- Beiträge: 174
- Registriert: 27 Nov 2004, 15:58
- Wohnort: Darmstadt
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Hier noch mal alle Tore von den Löwen... (und ein paar von Kassel)
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... mall=false
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... mall=false
-
Thommy
- Beiträge: 1334
- Registriert: 23 Apr 2003, 00:31
- Wohnort: Bad Staffelstein
- Kontaktdaten:
-
schorschla
- Beiträge: 20196
- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
-
Thommy
- Beiträge: 1334
- Registriert: 23 Apr 2003, 00:31
- Wohnort: Bad Staffelstein
- Kontaktdaten:
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Absturz der Traditionsvereine
München - In Norden flogen Bierbecher, im Südwesten sogar Pflastersteine. Nach dem bitteren Abstieg der Traditionsvereine Holstein Kiel, Darmstadt 98 und 1. FC Saarbrücken in die Viertklassigkeit liegen bei allen Beteiligten die Nerven blank.
Die Fans quittierten die dargebotenen Leistungen auf ihre Weise.
Während es in Kiel nach dem 1:0-Sieg in Erfurt, der nicht zum Ligaverbleib reichte, lediglich bei verbalen Entgleisungen und Wurfgeschossen in Form von Plastikbechern blieb, griff man in Darmstadt zu härteren Mitteln.
Nach der Rückkehr aus München, wo die "Lilien" 0:2 gegen die Reserve des FC Bayern München verloren hatten, demolierten Pflastersteine den Spielerbus. Die verschreckten Spieler suchten in der nahegelegenen Polizeistation Zuflucht.
Ausschreitungen auch in Saarbrücken
Ähnliche Ausschreitungen gab es auch in Saarbrücken, wo der Teambus nach der Heimkehr vom 0:2 beim VfB Stuttgart II mit Flaschen und Steinen beworfen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch, verletzt wurde niemand.
FC-Präsident Hartmut Ostermann und Stellvertreter Hans Meiser zogen am Montag die Konsequenzen und stellten ihre Ämter zur Verfügung. Großunternehmer Ostermann will aber Sponsor bleiben. Auch Trainer didier Philippe wurde entlassen.
Direkt in die Oberliga durchgereicht
Der einstige Bundesligist steht wie die anderen beiden Klubs vor einem Scherbenhaufen, der größer kaum sein könnte.
Seit der Einführung der Regionalliga 1994 ist der FCS der neunte Verein, der direkt aus der Zweiten Liga in die Oberliga durchgereicht wird. Zuletzt hatte es 2005/06 Rot-Weiß Oberhausen und Eintracht Trier erwischt.
20 "Söldner" gehen
Nur einen Tag nach dem feststehenden Abstieg machte die als "Söldnertruppe" verschriene Mannschaft aus Kiel ihrem zweifelhaften Ruf alle Ehre.
20 der insgesamt 30 Spieler kündigten ihren Abgang zum Saisonende an. Nur drei Spieler besitzen einen gültigen Vertrag für die Oberliga.
Nicht anders sieht es am Böllenfalltor in Darmstadt aus. "Das ist ein ganz bitterer Tag für uns. Wir stehen nun vor dem Neuaufbau", fasste Trainer Gerhard Kleppinger den Absturz kurz und prägnant zusammen.
"Bester Absteiger aller Zeiten"
Mindestens zwei Jahre werden beide Klubs in der Versenkung der Viertklassigkeit herum dümpeln. Ein Aufstieg im kommenden Jahr käme lediglich dem Klassenverbleib gleich, da der DFB eine Neugliederung der Regionalligen in eine dritte Profiliga und drei darunter angesiedelten Regionalligen veranlasste.
Holstein, 1912 Deutscher Meister, darf sich immerhin mit dem zweifelhaften Prädikat "Bester Absteiger aller Zeiten" schmücken. 48 Punkte reichten dem viertbesten Team der Rückrunde nicht zum Klassenverbleib.
Hoher Trainerverschleiß
Vier Trainer (Neubarth, Thomforde, Böger und Vollmann) in einer Saison schaffen es in Kiel nicht, aus Individualisten, die zweifelsfrei die fußballerische Klasse für die Regionalligaspitze besaßen, eine Einheit zu formen.
Die verpflichteten Spieler sollen teilweise bis zu 9000 Euro monatlich verdient haben. Doch das exorbitante Salär stand in keinem Verhältnis zur dargebotenen Leistung. Das Geld keine Tore schießt, dürfte sich mittlerweile auch in Kiel herum gesprochen haben...
Die Gesellschafter der Holsteiner wollen dem Verein allerdings treu bleiben. Der einstiege Krösus der Regionalliga wird seinen Etat von vier auf eine Million reduzieren. Ein Platz unter den ersten fünf, der die direkte Qualifikation zur neuen Regionalliga bedeuten würde, wird angepeilt.
Lilien zerfleischen sich selbst
So weit ist man in Darmstadt noch lange nicht. Der Verein zerfleischt sich selbst. Der Vereinsführung um Präsident Karl-Heinz Wandrey, seinem Vize Karlheinz Hahn und dem Berater Uwe Wiesinger sind das Rote Tuch der Fans.
Mit einer völlig überzogenen Erwartungshaltung und einem Anspruchsdenken, das die Mannschaft nie erfüllen konnte, ließen sie die Fans in einer illusorischen Welt zurück.
Undankbare Aufgabe für Kleppinger
Sechs Trainer in sechs Jahren, die sich dem ständigen Störfeuer seitens der Vereinsführung ausgesetzt sahen, schafften es nicht, die Lilien zu einem vernünftigen Wachstum zu verhelfen.
Beim SV, der 1978 und 1981 mit dem Aufstieg in die Bundesliga seine größten Erfolge feierte, steht Trainer Gerhard Kleppinger nun vor der undankbaren Aufgabe, mit einem geringen Etat (geschätzte 500.000 Euro) die jetzigen Individualisten gegen eine Mannschaft auszutauschen, die unter die ersten vier kommt.
DFB-Pokal als schwacher Trost
Letzter Akt für Kiel und Darmstadt ist das Landespokalfinale und damit die Chance, eine völlig verkorkste Saison noch wenigstens mit dem Einzug in die erste DFB-Pokalrunde etwas zu versüßen.
Doch auch hier geht es schon zuvor hoch her. Während man in Kiel seitens der Fans fordert, dass nur Spieler auflaufen, die auch in der kommenden Saison dem Verein die Treue halten, geht man in Darmstadt noch ein Stück weiter.
Die Spieler überlegen, Polizeischutz anzufordern, damit sie sich nicht wieder den Angriffen aufgebrachter Fans gegenüberstehen.
Christian Nier
(Quelle: Sport1.de)
München - In Norden flogen Bierbecher, im Südwesten sogar Pflastersteine. Nach dem bitteren Abstieg der Traditionsvereine Holstein Kiel, Darmstadt 98 und 1. FC Saarbrücken in die Viertklassigkeit liegen bei allen Beteiligten die Nerven blank.
Die Fans quittierten die dargebotenen Leistungen auf ihre Weise.
Während es in Kiel nach dem 1:0-Sieg in Erfurt, der nicht zum Ligaverbleib reichte, lediglich bei verbalen Entgleisungen und Wurfgeschossen in Form von Plastikbechern blieb, griff man in Darmstadt zu härteren Mitteln.
Nach der Rückkehr aus München, wo die "Lilien" 0:2 gegen die Reserve des FC Bayern München verloren hatten, demolierten Pflastersteine den Spielerbus. Die verschreckten Spieler suchten in der nahegelegenen Polizeistation Zuflucht.
Ausschreitungen auch in Saarbrücken
Ähnliche Ausschreitungen gab es auch in Saarbrücken, wo der Teambus nach der Heimkehr vom 0:2 beim VfB Stuttgart II mit Flaschen und Steinen beworfen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch, verletzt wurde niemand.
FC-Präsident Hartmut Ostermann und Stellvertreter Hans Meiser zogen am Montag die Konsequenzen und stellten ihre Ämter zur Verfügung. Großunternehmer Ostermann will aber Sponsor bleiben. Auch Trainer didier Philippe wurde entlassen.
Direkt in die Oberliga durchgereicht
Der einstige Bundesligist steht wie die anderen beiden Klubs vor einem Scherbenhaufen, der größer kaum sein könnte.
Seit der Einführung der Regionalliga 1994 ist der FCS der neunte Verein, der direkt aus der Zweiten Liga in die Oberliga durchgereicht wird. Zuletzt hatte es 2005/06 Rot-Weiß Oberhausen und Eintracht Trier erwischt.
20 "Söldner" gehen
Nur einen Tag nach dem feststehenden Abstieg machte die als "Söldnertruppe" verschriene Mannschaft aus Kiel ihrem zweifelhaften Ruf alle Ehre.
20 der insgesamt 30 Spieler kündigten ihren Abgang zum Saisonende an. Nur drei Spieler besitzen einen gültigen Vertrag für die Oberliga.
Nicht anders sieht es am Böllenfalltor in Darmstadt aus. "Das ist ein ganz bitterer Tag für uns. Wir stehen nun vor dem Neuaufbau", fasste Trainer Gerhard Kleppinger den Absturz kurz und prägnant zusammen.
"Bester Absteiger aller Zeiten"
Mindestens zwei Jahre werden beide Klubs in der Versenkung der Viertklassigkeit herum dümpeln. Ein Aufstieg im kommenden Jahr käme lediglich dem Klassenverbleib gleich, da der DFB eine Neugliederung der Regionalligen in eine dritte Profiliga und drei darunter angesiedelten Regionalligen veranlasste.
Holstein, 1912 Deutscher Meister, darf sich immerhin mit dem zweifelhaften Prädikat "Bester Absteiger aller Zeiten" schmücken. 48 Punkte reichten dem viertbesten Team der Rückrunde nicht zum Klassenverbleib.
Hoher Trainerverschleiß
Vier Trainer (Neubarth, Thomforde, Böger und Vollmann) in einer Saison schaffen es in Kiel nicht, aus Individualisten, die zweifelsfrei die fußballerische Klasse für die Regionalligaspitze besaßen, eine Einheit zu formen.
Die verpflichteten Spieler sollen teilweise bis zu 9000 Euro monatlich verdient haben. Doch das exorbitante Salär stand in keinem Verhältnis zur dargebotenen Leistung. Das Geld keine Tore schießt, dürfte sich mittlerweile auch in Kiel herum gesprochen haben...
Die Gesellschafter der Holsteiner wollen dem Verein allerdings treu bleiben. Der einstiege Krösus der Regionalliga wird seinen Etat von vier auf eine Million reduzieren. Ein Platz unter den ersten fünf, der die direkte Qualifikation zur neuen Regionalliga bedeuten würde, wird angepeilt.
Lilien zerfleischen sich selbst
So weit ist man in Darmstadt noch lange nicht. Der Verein zerfleischt sich selbst. Der Vereinsführung um Präsident Karl-Heinz Wandrey, seinem Vize Karlheinz Hahn und dem Berater Uwe Wiesinger sind das Rote Tuch der Fans.
Mit einer völlig überzogenen Erwartungshaltung und einem Anspruchsdenken, das die Mannschaft nie erfüllen konnte, ließen sie die Fans in einer illusorischen Welt zurück.
Undankbare Aufgabe für Kleppinger
Sechs Trainer in sechs Jahren, die sich dem ständigen Störfeuer seitens der Vereinsführung ausgesetzt sahen, schafften es nicht, die Lilien zu einem vernünftigen Wachstum zu verhelfen.
Beim SV, der 1978 und 1981 mit dem Aufstieg in die Bundesliga seine größten Erfolge feierte, steht Trainer Gerhard Kleppinger nun vor der undankbaren Aufgabe, mit einem geringen Etat (geschätzte 500.000 Euro) die jetzigen Individualisten gegen eine Mannschaft auszutauschen, die unter die ersten vier kommt.
DFB-Pokal als schwacher Trost
Letzter Akt für Kiel und Darmstadt ist das Landespokalfinale und damit die Chance, eine völlig verkorkste Saison noch wenigstens mit dem Einzug in die erste DFB-Pokalrunde etwas zu versüßen.
Doch auch hier geht es schon zuvor hoch her. Während man in Kiel seitens der Fans fordert, dass nur Spieler auflaufen, die auch in der kommenden Saison dem Verein die Treue halten, geht man in Darmstadt noch ein Stück weiter.
Die Spieler überlegen, Polizeischutz anzufordern, damit sie sich nicht wieder den Angriffen aufgebrachter Fans gegenüberstehen.
Christian Nier
(Quelle: Sport1.de)
-
Ein Bayreuther
- Beiträge: 11823
- Registriert: 25 Jul 2002, 14:23
- Wohnort: BT
Kann es unter Umständen sein, dass Erst- und Zweitligisten (und seien es ehemalige) das Geld in den Allerwertesten geblasen bekommen?sol.de hat geschrieben:Ein Grundstock sind die 625.000 Euro der DFL aus dem WM-Überschuss (als der FCS noch Zweitligist war). Dieses Geld soll im Juni eingehen.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
-
Wopo
- Beiträge: 2501
- Registriert: 19 Aug 2002, 08:49
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Das war auch mal ein Guter...
Ex-Nationalspieler Marco Haber spielt in der kommenden Saison für den FSV Ludwigshafen-Oggersheim in der Fußball-Regionalliga Süd. Der 35-Jährige unterschrieb beim Aufsteiger einen Zweijahresvertrag, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. Der Mittelfeldspieler kam insgesamt 275 Mal in der ersten Bundesliga zum Einsatz und wurde 1991 mit dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister. Mit dem VfB Stuttgart gewann er 1997 den DFB-Pokal.
Die Oggersheimer gaben darüber hinaus die Verpflichtung von Abwehrspieler Patrick Hildebrandt (FK Pirmasens), Mittelfeldspieler Steffen Euler (A-Junioren FSV Mainz 05) und Angreifer Mohammed Camara (FV Engers) bekannt. Ihre Verträge verlängert haben Andreas Backmann und Shpejtim Arifi. Abwehrspieler Backmann unterschrieb für drei Jahre, Angreifer Arifi band sich eine weitere Saison an den FSV.
Ex-Nationalspieler Marco Haber spielt in der kommenden Saison für den FSV Ludwigshafen-Oggersheim in der Fußball-Regionalliga Süd. Der 35-Jährige unterschrieb beim Aufsteiger einen Zweijahresvertrag, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. Der Mittelfeldspieler kam insgesamt 275 Mal in der ersten Bundesliga zum Einsatz und wurde 1991 mit dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister. Mit dem VfB Stuttgart gewann er 1997 den DFB-Pokal.
Die Oggersheimer gaben darüber hinaus die Verpflichtung von Abwehrspieler Patrick Hildebrandt (FK Pirmasens), Mittelfeldspieler Steffen Euler (A-Junioren FSV Mainz 05) und Angreifer Mohammed Camara (FV Engers) bekannt. Ihre Verträge verlängert haben Andreas Backmann und Shpejtim Arifi. Abwehrspieler Backmann unterschrieb für drei Jahre, Angreifer Arifi band sich eine weitere Saison an den FSV.