wärst du nicht auf der tribüne gestanden, hättest du neue werbeflächen sehen können
SV Darmstadt 98
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schorschla
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Libero
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Es geht zwar nicht um Darmstadt, wohl aber um das von mir am Samstag angerissene Thema: Misswirtschaft in Traditionsvereinen, hier am Beispiel K'lautern. Wie auf Bestellung heute dieser wunderschöne Artikel aus der FAZ (Sam: für Dich also eher ungeeignet, da einigermaßen ansprechendes Niveau). Auch für Kaiserslautern gilt übrigens: jeder Verein hat den Vorstand/ Präsidenten, den er verdient bzw. wählt. Aber anstatt auf solche Mistläden und Steuerverbrennungsanlagen wie Kaiserslautern, Dresden, oder Mannheim einzuprügeln wird natürlich immer wieder nur auf Hoffenheim, Wehen und Co rumgehackt. Wie armselig. Ich kann nur sagen: es wäre das Beste, wenn die maroden Traditionsclubs von der Bildfläche verschwinden.
Die Verschwender aus der Pfalz
Von Michael Ashelm
Ministerpräsident Beck - hier bei der Meisterfeier 1998 - ließ für seinen Lieblingsklub stets besondere Fürsorge walten
10. März 2008 Noch schmettern die treuesten Anhänger auf der Westtribüne vor dem Anpfiff den Kultsong „You'll Never Walk Alone“. Aber auch ihre Hingabe ist an einer Belastungsgrenze angelangt. Ein Vertreter der Lauterer Fanklubs verlas zum Zweitligaspiel am Freitag gegen Freiburg auf dem Platz einen „offenen Brief“ der Fans - doch was als Vertrauensbeweis für die am sportlichen Abgrund stehende Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gedacht war, erschien eher wie ein letztes symbolisches Händereichen vor dem gemeinsamen Absturz. „Wir stehen hinter euch“, dröhnte es durchs spärlich besetzte Fritz-Walter-Stadion, richtig zuhören wollte keiner mehr.
Hoch oben auf dem Betzenberg thront die maßlos überdimensionierte WM-Arena. Eigentlich ein beeindruckender Anblick. Doch das Stadion steht für Verschwendungssucht und schlimme Sünden der Vergangenheit. Bei den Verantwortlichen hat sich Nervosität ausgebreitet, man ist zugeknöpft, böse Gerüchte kursieren, vom Crash beim 1. FC Kaiserslautern ist die Rede. Wohl bei keinem anderen Fußballklub in Deutschland ist in so kurzer Zeit so viel Geld des Steuerzahlers verbrannt worden. Nirgendwo anders wurden Gesetze so hemmungslos gebrochen und gehören Größenwahn, Missmanagement und Dilettantismus zum unternehmerischen Wirken.
„Ein extremes Risiko für die Stadt“
1. FC Kaiserslautern
Die Verschwender aus der Pfalz
Von Michael Ashelm
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Ministerpräsident Beck - hier bei der Meisterfeier 1998 - ließ für seinen Lie...
Ministerpräsident Beck - hier bei der Meisterfeier 1998 - ließ für seinen Lieblingsklub stets besondere Fürsorge walten
10. März 2008 Noch schmettern die treuesten Anhänger auf der Westtribüne vor dem Anpfiff den Kultsong „You'll Never Walk Alone“. Aber auch ihre Hingabe ist an einer Belastungsgrenze angelangt. Ein Vertreter der Lauterer Fanklubs verlas zum Zweitligaspiel am Freitag gegen Freiburg auf dem Platz einen „offenen Brief“ der Fans - doch was als Vertrauensbeweis für die am sportlichen Abgrund stehende Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gedacht war, erschien eher wie ein letztes symbolisches Händereichen vor dem gemeinsamen Absturz. „Wir stehen hinter euch“, dröhnte es durchs spärlich besetzte Fritz-Walter-Stadion, richtig zuhören wollte keiner mehr.
Hoch oben auf dem Betzenberg thront die maßlos überdimensionierte WM-Arena. Eigentlich ein beeindruckender Anblick. Doch das Stadion steht für Verschwendungssucht und schlimme Sünden der Vergangenheit. Bei den Verantwortlichen hat sich Nervosität ausgebreitet, man ist zugeknöpft, böse Gerüchte kursieren, vom Crash beim 1. FC Kaiserslautern ist die Rede. Wohl bei keinem anderen Fußballklub in Deutschland ist in so kurzer Zeit so viel Geld des Steuerzahlers verbrannt worden. Nirgendwo anders wurden Gesetze so hemmungslos gebrochen und gehören Größenwahn, Missmanagement und Dilettantismus zum unternehmerischen Wirken.
„Ein extremes Risiko für die Stadt“
http://www.faz.net/s/Rub906784803A9943C ... ntent.html
Die Verschwender aus der Pfalz
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Ministerpräsident Beck - hier bei der Meisterfeier 1998 - ließ für seinen Lieblingsklub stets besondere Fürsorge walten
10. März 2008 Noch schmettern die treuesten Anhänger auf der Westtribüne vor dem Anpfiff den Kultsong „You'll Never Walk Alone“. Aber auch ihre Hingabe ist an einer Belastungsgrenze angelangt. Ein Vertreter der Lauterer Fanklubs verlas zum Zweitligaspiel am Freitag gegen Freiburg auf dem Platz einen „offenen Brief“ der Fans - doch was als Vertrauensbeweis für die am sportlichen Abgrund stehende Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gedacht war, erschien eher wie ein letztes symbolisches Händereichen vor dem gemeinsamen Absturz. „Wir stehen hinter euch“, dröhnte es durchs spärlich besetzte Fritz-Walter-Stadion, richtig zuhören wollte keiner mehr.
Hoch oben auf dem Betzenberg thront die maßlos überdimensionierte WM-Arena. Eigentlich ein beeindruckender Anblick. Doch das Stadion steht für Verschwendungssucht und schlimme Sünden der Vergangenheit. Bei den Verantwortlichen hat sich Nervosität ausgebreitet, man ist zugeknöpft, böse Gerüchte kursieren, vom Crash beim 1. FC Kaiserslautern ist die Rede. Wohl bei keinem anderen Fußballklub in Deutschland ist in so kurzer Zeit so viel Geld des Steuerzahlers verbrannt worden. Nirgendwo anders wurden Gesetze so hemmungslos gebrochen und gehören Größenwahn, Missmanagement und Dilettantismus zum unternehmerischen Wirken.
„Ein extremes Risiko für die Stadt“
1. FC Kaiserslautern
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Ministerpräsident Beck - hier bei der Meisterfeier 1998 - ließ für seinen Lieblingsklub stets besondere Fürsorge walten
10. März 2008 Noch schmettern die treuesten Anhänger auf der Westtribüne vor dem Anpfiff den Kultsong „You'll Never Walk Alone“. Aber auch ihre Hingabe ist an einer Belastungsgrenze angelangt. Ein Vertreter der Lauterer Fanklubs verlas zum Zweitligaspiel am Freitag gegen Freiburg auf dem Platz einen „offenen Brief“ der Fans - doch was als Vertrauensbeweis für die am sportlichen Abgrund stehende Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gedacht war, erschien eher wie ein letztes symbolisches Händereichen vor dem gemeinsamen Absturz. „Wir stehen hinter euch“, dröhnte es durchs spärlich besetzte Fritz-Walter-Stadion, richtig zuhören wollte keiner mehr.
Hoch oben auf dem Betzenberg thront die maßlos überdimensionierte WM-Arena. Eigentlich ein beeindruckender Anblick. Doch das Stadion steht für Verschwendungssucht und schlimme Sünden der Vergangenheit. Bei den Verantwortlichen hat sich Nervosität ausgebreitet, man ist zugeknöpft, böse Gerüchte kursieren, vom Crash beim 1. FC Kaiserslautern ist die Rede. Wohl bei keinem anderen Fußballklub in Deutschland ist in so kurzer Zeit so viel Geld des Steuerzahlers verbrannt worden. Nirgendwo anders wurden Gesetze so hemmungslos gebrochen und gehören Größenwahn, Missmanagement und Dilettantismus zum unternehmerischen Wirken.
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Der Grieche
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oldschdodd-fan
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Wenn Du das schon selbst bemerkst, dann plazier Deinen Beitrag halt einfach richtig.Libero hat geschrieben:Es geht zwar nicht um Darmstadt
Wow, ein wortgewandter Meister des feinen Floretts! Eine Rückkehr mit Stil, Hut ab!Libero hat geschrieben: (Sam: für Dich also eher ungeeignet, da einigermaßen ansprechendes Niveau).
Stimmt leider.Libero hat geschrieben:jeder Verein hat den Vorstand/ Präsidenten, den er verdient bzw. wählt.
Vereine mit Tradition sind m.E. keine Objekte, auf die man einprügelt; vielmehr stellt deren Sanierung eine Herausforderung dar, der man sich nicht zuletzt im Interesse der - auch überregional - vielen, vielen treuen Anhänger durchaus stellen sollte. Wenn die Zweitligisten Wehen oder Hoffenheim mal infolge Lustlosigkeit der Mäzene nicht mehr sein sollten, interessiert das weniger Leute, als heute auch in schweren Oberliga-Zeiten zu den Heimspielen der Lilien (um mal beim Thema des Threads zu bleiben) gehen. That´s the difference.Libero hat geschrieben:Aber anstatt auf solche Mistläden und Steuerverbrennungsanlagen wie Kaiserslautern, Dresden, oder Mannheim einzuprügeln wird natürlich immer wieder nur auf Hoffenheim, Wehen und Co rumgehackt. Wie armselig.
Ich kann nur sagen: es wäre das Beste, wenn... naja, das mit der Bildfläche kannst Du Dir ja denkenLibero hat geschrieben:Ich kann nur sagen: es wäre das Beste, wenn die maroden Traditionsclubs von der Bildfläche verschwinden.
"Abseits is’, wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt.” (Hennes Weisweiler)
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altstadtandre
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Wenn solche Retortenclubs wie Hoffenheim, Wolfsburg oder Wehen die Zukunft des deutschen Fussball sind, dann gute Nacht! Mit diesen Clubs stirbt die Fussballkultur!
Mir sind die alten Traditionsclubs wie Mannheim, Darmstadt, Dresden, LOK Leipzig, Chemie Leipzig, Union Berlin, Dynamo Berlin, Magdeburg, Altona 93, Union Solingen, Borussia Neunkirchen, Saarbrücken, Chemie Halle, Chemnitz, Hanau 93, Kassel, Westfalia Herne, Wormatia Worms, Wuppertal, FC Homburg, Düsseldorf etc., etc. wesentlich lieber! Weil Sie einfach eine Ausstrahlung haben, die irgendwelche Retortenclubs nie erreichen werden!
Und sind es nicht genau diese Aufs und Abs, die finanziellen und sportlichen Krisen, die "Sonnenkönige" an der Vereinsspitze, Insolvenzen, Aufstiege, aus diesen Vereinen eine Mythos bzw. Kult werden lassen?!
Schaue mir lieber einen Traditionsclub in der 5. Liga an, als freiwillig ein Spiel von z.B Hoffenheim in der Championsleague!
Mir sind die alten Traditionsclubs wie Mannheim, Darmstadt, Dresden, LOK Leipzig, Chemie Leipzig, Union Berlin, Dynamo Berlin, Magdeburg, Altona 93, Union Solingen, Borussia Neunkirchen, Saarbrücken, Chemie Halle, Chemnitz, Hanau 93, Kassel, Westfalia Herne, Wormatia Worms, Wuppertal, FC Homburg, Düsseldorf etc., etc. wesentlich lieber! Weil Sie einfach eine Ausstrahlung haben, die irgendwelche Retortenclubs nie erreichen werden!
Und sind es nicht genau diese Aufs und Abs, die finanziellen und sportlichen Krisen, die "Sonnenkönige" an der Vereinsspitze, Insolvenzen, Aufstiege, aus diesen Vereinen eine Mythos bzw. Kult werden lassen?!
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-----------------Die OLDSCHDOD ist kein normaler Fussballverein, sondern eine Lebenseinstellung!-----------------
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Libero
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@oldschdod-fan: Sehr aufschlussreich, danke. Da hat wohl jemand Freundschaft geschlossen.
Was Sams Niveau angeht, kann ich mir einfach die eine oder andere Bemerkung nicht verkneifen. Nicht wenige andere User hier werden zumindest genau so denken. Ich habe nicht vergessen wie sehr er mit seinen Tiraden vor vielen Monaten unter der Gürtellinie lag und fast schon einen Mob angestachelt hat. Inhaltlich kam weder damals noch heute irgend etwas von ihm. Stattdessen hütet er seine sagenumwobenen Sanierungspläne in der Schublade. Naja, solidarisiere Du Dich halt. Verstehe Dich ja auch irgendwie, Du musst ja klar kommen...
Schon erschreckend wie kurzsichtig die Fußballwelt zum Teil gesehen wird: pumpen wir also weiter Millionen über Millionen in Lautern, Dresden, Darmstadt und wie sie nicht alle heißen, damit die Atze Friedrichs dieser Welt ihre Luftschlösser bauen können. In 1-2 Jahren sind dann nochmal Millionen über Millionen notwendig, weil sich - kommt uns das bekannt vor? - nichts geändert hat.
Der Punkt ist: es ist kein Zufall, dass es einige Traditionsclubs gibt, die sich entwickelt haben und einigermaßen solide wirtschaften, und andere, die jahrelang am Tropf des Steuerzahlers hängen. Und wer bestimmt denn eigentlich, wer subventioniert wird und wer nicht? Welche Kriterien gibt es da?
Ob ein Dietmar Hopp seine Mios in Hoffenheim pumpt, kann einem dagegen sch...egal sein. Es ist sein Geld, mit dem er tun und lassen kann, was er will. Ich freue mich jedenfalls, wenn er es versteuert und damit etwas aufbaut und sich nicht wie sonst ein Multimillionär aus der Welt verabschiedet.
Was schließlich den Begriff "Plastikclub" oder "Kunstobjekt" angeht: Kaiserslautern und Co sind mittlerweile mindestens genau so sehr Kunstobjekte wie Hoffenheim. Sie wären ohne externe Finanzspritzen nicht überlebensfähig. Bei Kaiserslautern sind das öffentliche Gelder, bei Hoffenheim private Gelder vom bösen Onkel Hopp, der ja sowieso viel zu viel Kohle hat. Und jetzt gibt es tatsächlich "Fans", die sich über Hoffenheim aufregen. Einfach nicht zu fassen.
Schon erschreckend wie kurzsichtig die Fußballwelt zum Teil gesehen wird: pumpen wir also weiter Millionen über Millionen in Lautern, Dresden, Darmstadt und wie sie nicht alle heißen, damit die Atze Friedrichs dieser Welt ihre Luftschlösser bauen können. In 1-2 Jahren sind dann nochmal Millionen über Millionen notwendig, weil sich - kommt uns das bekannt vor? - nichts geändert hat.
Der Punkt ist: es ist kein Zufall, dass es einige Traditionsclubs gibt, die sich entwickelt haben und einigermaßen solide wirtschaften, und andere, die jahrelang am Tropf des Steuerzahlers hängen. Und wer bestimmt denn eigentlich, wer subventioniert wird und wer nicht? Welche Kriterien gibt es da?
Ob ein Dietmar Hopp seine Mios in Hoffenheim pumpt, kann einem dagegen sch...egal sein. Es ist sein Geld, mit dem er tun und lassen kann, was er will. Ich freue mich jedenfalls, wenn er es versteuert und damit etwas aufbaut und sich nicht wie sonst ein Multimillionär aus der Welt verabschiedet.
Was schließlich den Begriff "Plastikclub" oder "Kunstobjekt" angeht: Kaiserslautern und Co sind mittlerweile mindestens genau so sehr Kunstobjekte wie Hoffenheim. Sie wären ohne externe Finanzspritzen nicht überlebensfähig. Bei Kaiserslautern sind das öffentliche Gelder, bei Hoffenheim private Gelder vom bösen Onkel Hopp, der ja sowieso viel zu viel Kohle hat. Und jetzt gibt es tatsächlich "Fans", die sich über Hoffenheim aufregen. Einfach nicht zu fassen.
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Scheich
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Mir ist ein Gästeblock voller Darmstädter auch lieber als 25 Hoffenheimer. Auf der anderen Seite sind diese Traditionsvereine leider durchwegs selbst verschuldet in ihre schwierigen Situationen geraten. Wenn ich mir vorstelle, wieviel - auch öffentliches - Geld in den letzten 10 - 15 Jahren in vielen der Ostclubs oder beim Waldhof verbrannt worden sind, vergeht mir auch so langsam das Mitleid.
Und was den Hopp angeht, muss man sagen, dass da jemand offenbar seiner Heimatregion einfach was zurückgeben will. Es ist ja nicht nur Hoffenheim, sondern er unterstützt von Zeit zu Zeit auch nicht schlecht den Waldhof (z.B. zur Errichtung eines Jugendstützpunktes), die Adler Mannheim, den Handball-Verein, hat die SAP-Arena hingestellt etc. pp.
Und was den Hopp angeht, muss man sagen, dass da jemand offenbar seiner Heimatregion einfach was zurückgeben will. Es ist ja nicht nur Hoffenheim, sondern er unterstützt von Zeit zu Zeit auch nicht schlecht den Waldhof (z.B. zur Errichtung eines Jugendstützpunktes), die Adler Mannheim, den Handball-Verein, hat die SAP-Arena hingestellt etc. pp.
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oldschdodd-fan
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Libero
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@Scheich: das geht mir durchaus ähnlich. Natürlich haben die Lauterer interessantere Fans als die Hoffenheimer. Es geht nur darum, dass es reine Wettbewerbsverzerrung und skandalöse Steuerverschwendung ist, wenn man Clubs direkt mit Bürgschaften oder noch größeren Zuwendungen "hilft". Warum müssen künstlich irgendwie Sch...clubs am Leben gehalten werden, die zu blöd sind, mit Riesenstadion und Riesen-Fanaufkommen einigermaßen über die Runden zu kommen?
Sollen die Lauterer hopps gehen, ist mir ziemlich schnuppe. Super natürlich, dass sie dann in der Regionalliga ein WM-Stadion haben. Gut angelegtes Steuergeld.
Sollen die Lauterer hopps gehen, ist mir ziemlich schnuppe. Super natürlich, dass sie dann in der Regionalliga ein WM-Stadion haben. Gut angelegtes Steuergeld.
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GZSH
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Die SpVgg wird früher oder später auch Steuergelder bzw. öffentliche Bürgschaften benötigen um zu überleben. Denn mit dem Fanaufkommen in BT wird eine Regionalliga wohl nicht machbar sein. 1200 Zuschauer sind ein mäßiger Multiplikator für den einen großen Sponsor.Libero hat geschrieben:@Scheich: das geht mir durchaus ähnlich. Natürlich haben die Lauterer interessantere Fans als die Hoffenheimer. Es geht nur darum, dass es reine Wettbewerbsverzerrung und skandalöse Steuerverschwendung ist, wenn man Clubs direkt mit Bürgschaften oder noch größeren Zuwendungen "hilft". Warum müssen künstlich irgendwie Sch...clubs am Leben gehalten werden, die zu blöd sind, mit Riesenstadion und Riesen-Fanaufkommen einigermaßen über die Runden zu kommen?
Sollen die Lauterer hopps gehen, ist mir ziemlich schnuppe. Super natürlich, dass sie dann in der Regionalliga ein WM-Stadion haben. Gut angelegtes Steuergeld.
Es zählt allein, was du tust; nicht was du anderen zu tun empfiehlst.

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Scheich
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GZSH
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Das ist natürlich wahr.Scheich hat geschrieben:@GZSH: Das ist dann halt tatsächlich der Punkt. Auch wenn's um die Oldschdodd gehen sollte, stehe ich dem eher kritisch gegenüber. In jedem Fall wäre der Spielraum größer, wenn man nicht von Seiten des DFB zehntausend überflüssige Reglementierungen und Anforderungen vorschreiben würde.
Es zählt allein, was du tust; nicht was du anderen zu tun empfiehlst.

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Libero
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Glaubt hier wirklich jemand, dass die Stadt Bayreuth dafür Geld übrig hat?GZSH hat geschrieben: Die SpVgg wird früher oder später auch Steuergelder bzw. öffentliche Bürgschaften benötigen um zu überleben. Denn mit dem Fanaufkommen in BT wird eine Regionalliga wohl nicht machbar sein. 1200 Zuschauer sind ein mäßiger Multiplikator für den einen großen Sponsor.
Ich spreche hier nicht über Modernisierungs- und Instandhaltungspflichten, was das Stadion betrifft.
Wenn ich im Stadtrat mit einer Anfrage konfrontiert wäre, wonach ein Verein direkt finanziell unterstützt werden soll, würde ich doch sofort fragen, ob der Verein vernünftig und solide arbeitet und seine Hausaufgaben gemacht hat. Hat er das?
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altstadtandre
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@Libero:
Sicherlich sind die Finanzgeschäfte der von Dir angesprochenen Clubs manchmal etwas chaotisch ABER:
Wenn Du wirklich der Meinung bist, dass Vereine wie Hoffenheim wirklich eine Bereicherung der Fussballlandschaft sind, dann geh einfach Basketball gucken!
Zu Hoffenheim gehen die Leute weil momentan der Erfolg da ist, aber bei Vereinen wie Lautern, Mannheim, Darmstadt sind die Leute, weil Sie einfach für Ihre Vereine leben, Sie Ihr letztes Hemd für diese Vereine geben würden, Ihnen einer abgeht, wenn Sie nur an Ihren Verein denken, weil der Verein evtl. sogar einziger Lebensinhalt ist, weil Sie seit dem Kindergarten auf die Spiele gehen und natürlich weil Sie ein orgastisches Gefühl haben, wenn für IHREN Verein ein Tor fällt!
Tut mir leid Libero, aber das ist Fussball und nicht Hoffenheim!!!
Sicherlich sind die Finanzgeschäfte der von Dir angesprochenen Clubs manchmal etwas chaotisch ABER:
Wenn Du wirklich der Meinung bist, dass Vereine wie Hoffenheim wirklich eine Bereicherung der Fussballlandschaft sind, dann geh einfach Basketball gucken!
Zu Hoffenheim gehen die Leute weil momentan der Erfolg da ist, aber bei Vereinen wie Lautern, Mannheim, Darmstadt sind die Leute, weil Sie einfach für Ihre Vereine leben, Sie Ihr letztes Hemd für diese Vereine geben würden, Ihnen einer abgeht, wenn Sie nur an Ihren Verein denken, weil der Verein evtl. sogar einziger Lebensinhalt ist, weil Sie seit dem Kindergarten auf die Spiele gehen und natürlich weil Sie ein orgastisches Gefühl haben, wenn für IHREN Verein ein Tor fällt!
Tut mir leid Libero, aber das ist Fussball und nicht Hoffenheim!!!
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schorschla
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@andre:
libero ist waldhof-fan. da würde ich hopp auch verehren
daher mag er auch lautern nicht.
und darmstadt.
und die oldschdod
oder er wählt csu.
und mag daher kurt beck nicht.
oder er hat sein jura-studium abgeschlossen. und daher wieder mehr zeit.
fragen über fragen.
die antworten weiß wie immer ernst eiswürfel. morgen in folge 953: "wird manni zum mittelfeldspieler umfunktioniert?"
libero ist waldhof-fan. da würde ich hopp auch verehren
daher mag er auch lautern nicht.
und darmstadt.
und die oldschdod
oder er wählt csu.
und mag daher kurt beck nicht.
oder er hat sein jura-studium abgeschlossen. und daher wieder mehr zeit.
fragen über fragen.
die antworten weiß wie immer ernst eiswürfel. morgen in folge 953: "wird manni zum mittelfeldspieler umfunktioniert?"
keine handbreit den rassisten.