Interview mit Insolvenzverwalter
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Aehm...hatten die nicht erst noch kürzlich Eintrittskarten zum Derby gespendet???
Anscheinend Brüder im Geiste...
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(Erwin Runkel - Kaiser von Nordrhein-Westfalen)
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Kündigung für alle Spieler und Trainer
von Herbert Steininger
FUSSBALL. Der 29. November geht als historisches Datum in die Geschichte der SpVgg Bayreuth ein: Das an diesem Tag ausgetragene Heimspiel gegen den FC Memmingen war für nicht wenige Stammspieler das letzte im Trikot der Altstädter. Um den Spielbetrieb für die Bayernliga-Rückrunde zu gewährleisten, müssen vor allem bei der ersten Mannschaft massive Sparmaßnahmen vorgenommen werden.

Drastische Sparmaßnahmen sollen den Spielbetrieb bei der SpVgg Bayreuth weiter ermöglichen. Das zumindest hoffen der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner und der kommissarische Altstädter Präsident, Volker Eller (rechts). Foto: Lammel
Allen Spielern und Trainern wurde jedenfalls in einer Zusammenkunft mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner, den Verantwortlichen und dem Altstädter Personal eine mündliche Kündigung ausgesprochen. „Das geschah vorsorglich“, so Plathner, „die Spieler können ja dann auch wieder eingestellt werden.“
Abzuwarten bleibt indes, ob die Akteure so lange still halten, schließlich geht es ja teilweise auch um ihre Existenz. „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass einige Spieler unter diesen Voraussetzungen den Verein in der Winterpause verlassen werden“, weiß Plathner.
Obwohl die einfallsreichen Hilfsaktionen der Fans (Trikot- und Kalenderverkauf, Sponsorenhotlines, Verlosungsaktionen, usw.) in den vergangenen Wochen rund 15 000 Euro einbrachten, gab Plathner zu verstehen: „Wir können damit jedoch nicht ansatzweise den Bayernliga-Kader in der bisherigen Form finanzieren.“ Plathner weiter: „Diese Maßnahmen hatten allerdings ein Gutes, die SpVgg Bayreuth ist für Sponsoren sicherlich interessant geworden, zumal sie deutschlandweit ins Gespräch gekommen ist“, lobt Plathner.
Kontakte zu Sponsoren seien auch aufgenommen worden, doch diese verhielten sich nach wie vor sehr zurückhaltend. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur: „Zum einen die allgemeine Wirtschaftskrise, zum anderen die Weihnachtszeit. Viele Firmen haben ihre Budgets bereits ausgeschöpft.“
Plathner ist mit dem bisherigen Verlauf seiner Tätigkeit nicht unzufrieden: „Wir haben unser erstes Ziel erreicht, konnten den Spielbetrieb bis zur Winterpause erst einmal aufrecht erhalten. Jetzt ist Winterpause und wir stellen den Betrieb erst einmal ein.“ Die nächsten Monate sollen dazu hergenommen werden, ein neues Sanierungs- und Personalkonzept zu erarbeiten. „Das geht aber nur, wenn alle das mit tragen“, meinte Plathner. Und wenn das Personal eine Kündigungsschutzklage ins Kalkül ziehen würde? „Dann könnte das unsere gesamten Konzepte vernichten.“
Plathner ist klar, dass der Traditionsverein mittelfristig nur durch weitere Sponsoren überleben kann. „Da sind die Bayreuther gefragt. Nur sie entscheiden, ob sie einen Verein wie die SpVgg Bayreuth weiter wollen. Dank professioneller Konzepte haben sich aber vor allem in den letzten Tagen einige aussichtsreiche neue Kontakte ergeben“, sah Plathner ein wenig Licht am Ende des Tunnels.
Tatsache ist aber auch, dass sie in den Strukturen des Vereins grundlegend etwas ändern muss. „Man kann eben nur soviel Geld ausgeben, wie man einnimmt“, kritisierte Plathner auch das finanzielle Verhalten in den vergangenen Jahren.
Gespräche geplant
Natürlich haben sich auch die Verantwortlichen der SpVgg Bayreuth ihre Gedanken gemacht. „Wir müssen uns jetzt mit unseren Spielern unterhalten, wer unter Umständen zu günstigeren Konditionen weiter für uns spielt“, sagte der kommissarische Vorsitzende Volker Eller auf KURIER-Anfrage.
Auf jeden Fall will man versuchen, beide Teams – sowohl die Bayernliga-, als auch die Bezirksligamannschaft – im Spielbetrieb zu halten. „Es haben sich schon ein paar unserer ehemaliger Spieler gemeldet, die woanders nur auf der Bank sitzen und uns helfen wollen“, ließ Eller wissen. Und fügt hinzu: „Und wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, die Insolvenz nicht zu eröffnen.“
Erfolgstrainer Klaus Scheer wollte sich zur gegenwärtigen Lage noch nicht äußern: „Ich muss erst einmal zur Ruhe kommen und mir meine weitere Vorgehensweise überlegen.“ Scheer ist bekanntlich ein gebranntes Kind. Schon beim letzten Verein des 58-Jährigen, dem FC Eschborn, hatte es finanzielle Probleme gegeben. Am 25. Januar 2006 stellten die Hessen vor dem Amtsgericht Frankfurt den Antrag zur Einleitung der Insolvenz.
INFO Wollen Sie diesen Artikel kommentieren? Dann gehen Sie doch ins Internet auf die Seite www.nordbayerischer-kurier.de
Quelle:
http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ils_13.htm
von Herbert Steininger
FUSSBALL. Der 29. November geht als historisches Datum in die Geschichte der SpVgg Bayreuth ein: Das an diesem Tag ausgetragene Heimspiel gegen den FC Memmingen war für nicht wenige Stammspieler das letzte im Trikot der Altstädter. Um den Spielbetrieb für die Bayernliga-Rückrunde zu gewährleisten, müssen vor allem bei der ersten Mannschaft massive Sparmaßnahmen vorgenommen werden.

Drastische Sparmaßnahmen sollen den Spielbetrieb bei der SpVgg Bayreuth weiter ermöglichen. Das zumindest hoffen der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner und der kommissarische Altstädter Präsident, Volker Eller (rechts). Foto: Lammel
Allen Spielern und Trainern wurde jedenfalls in einer Zusammenkunft mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner, den Verantwortlichen und dem Altstädter Personal eine mündliche Kündigung ausgesprochen. „Das geschah vorsorglich“, so Plathner, „die Spieler können ja dann auch wieder eingestellt werden.“
Abzuwarten bleibt indes, ob die Akteure so lange still halten, schließlich geht es ja teilweise auch um ihre Existenz. „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass einige Spieler unter diesen Voraussetzungen den Verein in der Winterpause verlassen werden“, weiß Plathner.
Obwohl die einfallsreichen Hilfsaktionen der Fans (Trikot- und Kalenderverkauf, Sponsorenhotlines, Verlosungsaktionen, usw.) in den vergangenen Wochen rund 15 000 Euro einbrachten, gab Plathner zu verstehen: „Wir können damit jedoch nicht ansatzweise den Bayernliga-Kader in der bisherigen Form finanzieren.“ Plathner weiter: „Diese Maßnahmen hatten allerdings ein Gutes, die SpVgg Bayreuth ist für Sponsoren sicherlich interessant geworden, zumal sie deutschlandweit ins Gespräch gekommen ist“, lobt Plathner.
Kontakte zu Sponsoren seien auch aufgenommen worden, doch diese verhielten sich nach wie vor sehr zurückhaltend. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur: „Zum einen die allgemeine Wirtschaftskrise, zum anderen die Weihnachtszeit. Viele Firmen haben ihre Budgets bereits ausgeschöpft.“
Plathner ist mit dem bisherigen Verlauf seiner Tätigkeit nicht unzufrieden: „Wir haben unser erstes Ziel erreicht, konnten den Spielbetrieb bis zur Winterpause erst einmal aufrecht erhalten. Jetzt ist Winterpause und wir stellen den Betrieb erst einmal ein.“ Die nächsten Monate sollen dazu hergenommen werden, ein neues Sanierungs- und Personalkonzept zu erarbeiten. „Das geht aber nur, wenn alle das mit tragen“, meinte Plathner. Und wenn das Personal eine Kündigungsschutzklage ins Kalkül ziehen würde? „Dann könnte das unsere gesamten Konzepte vernichten.“
Plathner ist klar, dass der Traditionsverein mittelfristig nur durch weitere Sponsoren überleben kann. „Da sind die Bayreuther gefragt. Nur sie entscheiden, ob sie einen Verein wie die SpVgg Bayreuth weiter wollen. Dank professioneller Konzepte haben sich aber vor allem in den letzten Tagen einige aussichtsreiche neue Kontakte ergeben“, sah Plathner ein wenig Licht am Ende des Tunnels.
Tatsache ist aber auch, dass sie in den Strukturen des Vereins grundlegend etwas ändern muss. „Man kann eben nur soviel Geld ausgeben, wie man einnimmt“, kritisierte Plathner auch das finanzielle Verhalten in den vergangenen Jahren.
Gespräche geplant
Natürlich haben sich auch die Verantwortlichen der SpVgg Bayreuth ihre Gedanken gemacht. „Wir müssen uns jetzt mit unseren Spielern unterhalten, wer unter Umständen zu günstigeren Konditionen weiter für uns spielt“, sagte der kommissarische Vorsitzende Volker Eller auf KURIER-Anfrage.
Auf jeden Fall will man versuchen, beide Teams – sowohl die Bayernliga-, als auch die Bezirksligamannschaft – im Spielbetrieb zu halten. „Es haben sich schon ein paar unserer ehemaliger Spieler gemeldet, die woanders nur auf der Bank sitzen und uns helfen wollen“, ließ Eller wissen. Und fügt hinzu: „Und wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, die Insolvenz nicht zu eröffnen.“
Erfolgstrainer Klaus Scheer wollte sich zur gegenwärtigen Lage noch nicht äußern: „Ich muss erst einmal zur Ruhe kommen und mir meine weitere Vorgehensweise überlegen.“ Scheer ist bekanntlich ein gebranntes Kind. Schon beim letzten Verein des 58-Jährigen, dem FC Eschborn, hatte es finanzielle Probleme gegeben. Am 25. Januar 2006 stellten die Hessen vor dem Amtsgericht Frankfurt den Antrag zur Einleitung der Insolvenz.
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Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. 
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Eckfahnenhalter
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Richtiger Schritt.
Die Spieler, die bleiben wollen, können zu niedrigeren Konditionen bleiben. Die Spieler, die gehen wollen, können gehen. Findet sich ein Sponsor, werden die meisten wahrscheinlich bleiben können.
Ansonsten wäre wohl die Insolvenz unumgänglich.
Die Spieler, die bleiben wollen, können zu niedrigeren Konditionen bleiben. Die Spieler, die gehen wollen, können gehen. Findet sich ein Sponsor, werden die meisten wahrscheinlich bleiben können.
Ansonsten wäre wohl die Insolvenz unumgänglich.
"Für das alles braucht es ein gewisses Maß an Schwachsinn."
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Wopo
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Tomy
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Hi,
natürlich ist das ganze doof, und drei Punkte aus der Nähe von Würzburg wären schon nicht schlecht, aber es zeigt meiner Meinung nach, dass (endlich) professionell gearbeitet wird.
Und es ist auch fair den Spielern gegenüber.
Mein Hochachtung und mein Dank an alle Spieler dass sie bisher dabei waren und so tollen (und erfolgreichen) Fußball gezeigt haben.
Am meisten Dank und Bewunderung von mir an den Trainer.
Tomy
natürlich ist das ganze doof, und drei Punkte aus der Nähe von Würzburg wären schon nicht schlecht, aber es zeigt meiner Meinung nach, dass (endlich) professionell gearbeitet wird.
Und es ist auch fair den Spielern gegenüber.
Mein Hochachtung und mein Dank an alle Spieler dass sie bisher dabei waren und so tollen (und erfolgreichen) Fußball gezeigt haben.
Am meisten Dank und Bewunderung von mir an den Trainer.
Tomy
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der leu
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Geil!Kurier hat geschrieben:„Es haben sich schon ein paar unserer ehemaliger Spieler gemeldet, die woanders nur auf der Bank sitzen und uns helfen wollen“, ließ Eller wissen.
Martin Driller (über Marek Mintal): "Er ist leider skandalfrei. Eigentlich schade für jeden Fußballer, einen Skandal sollte man schon mal haben, denn sonst gibt's ja nix zu erzählen."