Feucht

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

keine handbreit den rassisten.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

aus dem feuchter boten


Für Winkler ist das Gerede ganz natürlich

FEUCHT — Die Mathematik im Fußballgeschäft ist einfach: Je weniger Punkte, desto eher fliegt der Trainer. Unter diesem Aspekt ist die Bayernliga-Partie zwischen dem SC Feucht und dem FC Ismaning als Schicksalsspiel für die beiden Übungsleiter an der Seitenlinie anzusehen. Sowohl der Feuchter Norbert Winkler (null Punkte) als auch der Ismaninger Mario Himsl (fünf) gelten als Wackelkandidaten.

Zurückgekehrt vom Urlaub aus den USA sondierte SC-Vorsitzender Poneleit die Lage. Während des Derbys in Nürnberg sorgte im Lager der B-Junioren die Nachricht für helle Aufregung, dass er bei Christian Wedel vorgefühlt hat, ob er nicht für ein paar Wochen die Betreuung der 1. Mannschaft übernehmen möchte.

Im Internet-Gästebuch des SC rutschte außerdem der Name Andi Schöll als Spekulationsobjekt durch die Zensur. Eine amüsante Variante, denn Schöll ist ein alter Kumpel von Robert Ziegler, den der SC-Vorstand im Führjahr unter theatralischen Vorwänden aus dem Traineramt gedrängt hat. Ziegler gehört mittlerweile immerhin zu denjenigen, die sich glücklich schätzen, ausstehende Gelder bekommen zu haben — außergerichtlich.

Um die Umruhe im Umfeld des SC auf die Spitze zu treiben, wurde in Neumarkt am Wochenende die Befürchtung laut, dass SC-Manager Hans Grübler sich beim ASV (Landesliga) beworben habe. Selbst wenn dort eifrig dementiert wird, hat sich bereits eine starke Oppositionsgruppe gebildet, ähnlich wie in Bayreuth vergangene Saison. Die Spekulation angeheizt hatten nicht nur Besuche Grüblers beim ASV in jüngster Zeit, sondern eine Empfehlung des neuen Bezirksspielleiters Ludwig Beer, der zur Saisoneröffnung auf dem Gelände des TSV Feucht den Berngauer als Idealbesetzung in Neumarkt angepriesen hatte: „Mit dem Grübler wäre der ASV längst wieder in der Bayernliga.“

Norbert Winkler zeigte sich nicht überrascht darüber, dass sein Posten im Gespräch ist, dazu kennt er das Geschäft zu gut: „Es wäre unnatürlich, wenn es in dieser Situation kein Gerede gäbe.“ Er ist sich bewusst, dass der Verein zumindest auf der Suche nach einem Co-Trainer ist: „Vier Augen sehen mehr als zwei.“

Für Winkler geht die Arbeit normal weiter wie bisher: „Wir trainieren vier Mal die Woche, wir werden versuchen, die ersten 60 Minuten von Nürnberg rüber zu bringen. Da haben wir ganz ordentlich gespielt. Die Tore kann ich aber nicht selber schießen.“

Auf Konfliktkurs mit dem Vereinsmanagement will Winkler notfalls gehen, sollte es beim geplanten Freundschaftsspiele am Freitag gegen den Zweitligisten Kickers Offenbach bleiben. Da die SpVgg Bayreuth offensichtlich nicht bereit ist, das Punktspiel vom Samstag zu verlegen, ist dem Trainer klar, was vorgeht: „Wird sind voll im Abstiegskampf, es geht um jeden Punkt, es geht um den Verein. Ich werde mit meinem Kader nicht an diesem Freundschaftsspiel teilnehmen.“
Zu der Dauerbelastung des Teams kommen aktuelle Verletzungsprobleme bei Händel und Wolf. Lämmert wird wohl gegen Ismaning spielen können, bei Haushahn entscheidet sich das erst noch. Marc Eger fehlt aus beruflichen Gründen, Michi Glaser eventuell auch.

Beim FC Ismaning hat man Übung im Trainerwechsel. Drei Coaches waren dort vorige Saison im Amt, darunter auch Ex-Profi Bernhard Winkler (Schweinfurt und 1860 München). Erst acht Siege in Serie an den letzten acht Spieltagen verhalfen den Ismaningern noch zu Rang sechs in der Abschlusstabelle. Diesen Erfolg durfte der jüngste Trainer der Bayernliga, Mario Himsl, für sich in Anspruch nehmen.

Doch auch in dieser Spielzeit läuft es alles andere als erfreulich für den FCI. Die Himsl-Truppe gewann noch keines ihrer vier Heimspiele. Drei Niederlagen, 0:2 gegen Unterhaching II, 1:2 gegen Weiden und 0:1 gegen Großbardorf, folgte zuletzt ein 1:1 gegen Memmingen. Mißtöne wurden gegen Himsl laut: „Das ist ja schon wieder so wie im vorigen Jahr“, hörte man gegen Memmingen auf den Rängen.

Wenigstens auswärts gewannen die Ismaninger (2:0 bei Greuther Fürth II) und beim FC Bad Kötzting gab es zumindest ein 1:1. In Bamberg mussten die Oberbayern beim 1:2 aber erneut die Segel streichen. So reicht es im aktuellen Klassement mit fünf Punkten und 6:9 Toren nur zum Abstiegsplatz 16. Sollte in Feucht kein Dreier gelingen und auch das Heimspiel am Samstag gegen den Lokalrivalen SV Heimstetten nicht gewonnen werden, dann dürfte für Himsl wohl Schluss sein. In der vorigen Saison musste der damalige Coach Tom Sitter auch nach acht Spielen bei nur vier Punkten, also einer ähnlichen Situation, seinen Hut nehmen. Die weitere Geschichte ist bekannt. DME/PG
keine handbreit den rassisten.
Thommy
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Beitrag von Thommy »

Wow, Feucht 5:0 gegen Ismaning.

Wie sollten Feucht nicht unterschätzen! :!:
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