Regionalliga im Nächstem Jahr

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Locke
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Beitrag von Locke »

Regionalliga Süd: Experten sehen Hoffenheim und Saarbrücken vorne

31.07.2006 13:45:00

Vor dem Saisonstart in der Regionalliga Süd am kommenden Wochenende haben die Trainer der Süd-Staffel einen Aufstiegsfavoriten ausgemacht: Die TSG Hoffenheim.

Das ist nach der Verpflichtung des bekannten Bundesliga-Trainers Ralf Rangnick, zuletzt beim FC Schalke 04 tätig, und den bekannt hohen Ambitionen des Vereins-Mäzens Dietmar Hopp kein Wunder. Außerdem stößt im Oktober auch noch der deutsche Hockey-Nationaltrainer Bernhard Peters als Direktor für Sport- und Jugendkoordination zur TSG. Gemeinsam sollen Rangnick und Peters das Hoffenheimer "Unternehmen Bundesliga" voran treiben.

Doch nicht nur damit setzte die TSG ein dickes Ausrufezeichen. Der ohnehin schon mit erfahrenen Profis ausgestattete Kader wurde weiter verstärkt. So kamen zum Beispiel Denis Lapaczinski und Zsolt Löw von FC Hansa Rostock und Sejad Salihovic von Hertha BSC Berlin. Schon im Vorjahr hatten die Hoffenheimer lange in der Spitze

ngruppe mitgemischt, sich aber am Ende mit Platz vier begnügen müssen. "Der Aufstieg muss ganz klar unser Ziel sein", unterstreicht Trainer Ralf Rangnick, fügt aber gleich warnend hinzu: "Leicht wird das gewiss nicht, da die Regionalliga Süd eine sehr ausgeglichene Spielklasse ist. Viele Klubs werden versuchen, vor Einführung der neuen dritten Liga noch den Sprung in die Zweitklassigkeit zu schaffen. Darauf sind wir eingestellt."

Henke soll Wiederaufstieg mit Saarbrücken schaffen

Knapp hinter dem Top-Favoriten folgen nach Meinung der Regionalliga-Trainer der Zweitliga-Absteiger 1. FC Saarbrücken, den der neue Coach Michael Henke (zuvor 1. FC Kaiserslautern sowie viele Jahre Co-Trainer von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund und Bayern München) zum direkten Wiederaufstieg führen soll, und die Stuttgarter Kickers, denen ebenfalls viele Trainer den Sprung in die 2. Bundesliga zutrauen.

Kickers-Trainer Robin Dutt scheut die Favoriten-Bürde nicht. "Ich rechne uns zum erweiterten Favoriten-Kreis. Ganz vorn erwarte ich aber Hoffenheim und Aalen", so Dutt. Der Kickers-Trainer hat den Vorteil, mit einer eingespielten Mannschaft in die Saison gehen zu können. Der Kader wurde mit erfahrenen Zugängen wie Christian Okpala, Sascha Benda (beide vom Zweitliga-Aufsteiger FC Augsburg) oder Laszlo Kanyuk (von Kickers Offenbach) gezielt verstärkt. Auch Saarbrückens Michael Henke hat klare Ziele formuliert: "Für uns zählt nur die direkte Rückkehr in die zweite Liga. Das wird zwar nicht einfach. Dennoch sind wir stark genug, um es zu schaffen."

Nach Meinung der Experten kann einigen Klubs noch eine Außenseiterrolle zuteil werden. Dazu zählen der VfR Aalen, der SV Wehen, der SV Darmstadt 98, die SV 07 Elversberg sowie die Sportfreunde Siegen, die als Klub aus Nordrhein-Westfalen eigentlich zum Bereich der Regionalliga Nord gehören, auf Grund ihrer geographischen Lage bei der regionalen Einteilung der beiden Spielklassen jedoch erneut dem Süden zugeordnet wurden.

Aus dieser Klasse hatten die Sportfreunde vor etwas über einem Jahr auch den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Und mit Ralf Loose, zwischenzeitlich beim FC St. Gallen in der Schweiz tätig, ist nun auch der Aufstiegs-Trainer wieder in Siegen aktiv.

Als mögliche Überraschungs-Mannschaft haben die Experten den Aufsteiger FC Ingolstadt 04 auf der Rechnung, dem drei Trainer sogar den Durchmarsch in die 2. Bundesliga zutrauen. FCI-Trainer Jürgen Press sieht das allerdings anders: "Auch wenn einige Kollegen etwas anderes erzählen: Mit dem Aufstieg haben wir nichts zu tun. Für uns geht es lediglich darum, so schnell wie möglich 40 Punkte zu sammeln, um den Klassenverbleib zu sichern." Neben dem FC Ingolstadt 04 sind auch der FK Pirmasens, der SSV Reutlingen und der KSV Hessen Kassel in die Regionalliga Süd aufgestiegen und peilen zunächst den Klassenverbleib an.

Gleiches gilt auch für den TSV 1860 München II, der nur auf Grund der Lizenzverweigerung für die SpVgg Bayreuth in der Liga blieb. Neuer Trainer bei den "Löwen" ist Ex-Profi Marco Kurz, dessen Job beim SC Pfullendorf Michael Feichtenbeiner übernommen hat.

Mit der Partie zwischen dem Karlsruher SC II und Aufsteiger FK Pirmasens startet die Regionalliga Süd am Freitag, 4. August, ab 18.30 Uhr in ihre siebte Saison. Ebenfalls noch am Freitag werden mit den Spielen des VfB Stuttgart II gegen die Sportfreunde Siegen (ab 19 Uhr) und der SV 07 Elversberg gegen den SV Wehen (19.30 Uhr) zwei weitere Begegnungen des ersten Spieltages ausgetragen.

Quelle: dfb.de

Da fällt mir eigentlich nur eines ein: Danke, dass uns wir statt dessen gegen Großbardorf und Aindling spielen dürfen! :evil:
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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