Vorbericht aus der bayerischen rundschau und der frankenpost von heute.
„Ob das Remis ein Punktgewinn oder ein Punktverlust war zeigt sich am Montag“ war Gino Lettieri nach dem torlosen Remis beim TSV Aindling noch etwas skeptisch. „Gelingt uns gegen Weiden ein Sieg, könnte er Gold wert sein“. Am Montag um 15.00 Uhr kommt es im Hans-Walter-Wild-Stadion zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Nachbarn, das für beide Teams richtungsweisenden Charakter besitzt. Während Weiden nach dem Remis in Schwabach im Kampf um den Klassenerhalt dringend einen Sieg braucht, benötigt diesen Bayreuth im Aufstiegskampf. „Wir sind jetzt in der glücklichen Lage, nicht mehr auf die Ergebnisse der anderen schauen zu müssen“ zeigt sich Lettieri über den Fakt erfreut, dass sowohl das Ingolstädter Remis in Ansbach als auch die Niederlage der Club-Amateure gegen Memmingen nur eine untergeordnete Rolle spielen – wenngleich sie dennoch für verständlicherweise gute Laune sorgten. Aber er warnt: „Weiden ist besser als es der Tabellenstand vermuten lässt“. Im Gegensatz zu den tief stehenden Aindlingern versuchen die Oberpfälzer aber ihr eigenes Spiel über die agile Offensive aufzuziehen (Bafra, Candan), was den Lettieri-Schützlingen entgegenkommen dürfte. Eines funktioniert dabei nicht: Hohe Bälle. Mit Marcel Busch und Lukas Zakrewski verfügen die Blau-Schwarzen über eine hünenhafte Innenverteidigung. „Dann müssen wir sie halt spielerisch knacken“ schreibt er seinem Team ins Stammbuch. Dabei ist Weiden eine Art Lieblingsgegner für die Altstädter – ähnlich wie die seit mittlerweile sechs Spielen ohne Gegentor gebliebenen Aindlinger ein Angstgegner sind. Nach der schmerzlichen 0:5-Pleite anno 1998 am Wasserwerk – ein erster schmerzlicher Schritt in Richtung Abstieg in die Landesliga Nord - feierte die SpVgg Bayreuth gegen den Nachbarn zuletzt sieben Spiele ohne Niederlage, davon sechs Siege in Folge. Die letzte Heimniederlage gegen die Blau-Schwarzen datiert sogar schon aus dem Jahr 1996. Ob es Weidens Coach Thomas Brunner da gelingt, im 14. Spiel seiner Trainertätigkeit bei den Oberpfälzern ausgerechnet bei den seit mittlerweile 525 Minuten ohne Gegentor gebliebenen Bayreuthern seinen ersten Sieg zu feiern?
Andreas Bär
Weiden
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Jean S.
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Der Bericht aus dem Stadionheft von Montag:
Servus Oldschdod, Servus Fans, Servus Freunde des runden Leders!
Des Schorschlas Grundverfassung bessert sich was die fußballerische Seite angeht von Woche zu Woche! Schließlich gelang es den unsrigen am Donnerstag beim Angstgegner in Aindling ein torloses Remis zu ergattern – angesichts der Grundvoraussetzungen ein achtenswerter Erfolg! Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass Aindling seit mittlerweile 571 Minuten ohne ein Gegentor geblieben ist und damit unsere 525 torlosen Gegenminuten als einzige Mannschaft der Liga noch überbieten kann. „Ob der Punkt ein Gewinn oder ein Verlust ist, zeigt sich nach dem heutigen Spiel“ meint unser Coach Gino Lettieri. Gelingt unseren gelb-schwarzen Heroen gegen Weiden ein Sieg – dann war der Punkt Gold wert. Die Voraussetzungen dafür scheinen heute gar nicht einmal so schlecht. Neben unserer zuletzt traumhaft starken Abwehrreihe, die von „uns“ Benni Demel derzeit perfekt ergänzt wird, stimmt den Schorsch dabei zuversichtlich, dass Torjäger Andreas Fischer nach seinem Kurzeinsatz in Aindling heute wohl schon wieder von Beginn an auflaufen kann. Forza Fischi! Dein Wort wurde erhört ...
Aber auch die restlichen Grundvoraussetzungen scheinen nicht unbedingt gegen unsere Truppe zu sprechen. Die Weidener warten seit der Inthronisation von Coach Tom Brunner weiterhin – mittlerweile seit 13 Spielen – auf den ersten Sieg. Und den letzten Sieg der Oberpfälzer in unserem heiligen Fußballtempel erlebte aus der aktuellen Mannschaft mit Keeper Peter Romeis nur ein einziger Kicker noch als Aktiver: Am 07. August 1996 fügten uns die Weidener eine bittere 1:5-Klatsche bei, nachdem Keeper Alex „Webster“ Weber eine frühe rote Karte kassierte. Positiver Nebeneffekt: Aus unserer heutigen Truppe können sich daran nur noch Alex „The Co“ Hofmann und Timo Füssmann erinnern.... Seit dieser Packung ging es stetig aufwärts: Ein Remis noch und seitdem feierten unsere Jungs sechs Siege in Folge. Zuletzt gelang es uns – allen voran Stefan Seufert – eine Serie von sechs Heimspielen ohne Niederlage mit einem 3:0-Erfolg – zwei Treffer erzielte Stefan Seufert, einmal traf Mario Rasp – zu beenden. Apropos Rasp: Unser Oberpfalz-Import trifft gegen seinen Ex-Verein ziemlich gern: In den letzten drei Heimpartien gegen die SpVgg netzte der 30jährige immer ein. Forza Mario!
Alles in allem scheinen die Grundvoraussetzungen für einen Erfolg gegeben zu sein, zumal das Selbsvertrauen unserer Jungs nach acht Spielen ohne Niederlage derzeit ziemlich gut zu sein scheint.
Zu dem Fußballfest begrüssen wir auch Schiedsrichter Walter Hofmann und seine Assistenten in unseren geheiligten Sphären. Seid gegrüsst und lasst es euch in Oberfranken gut gehen. Gut Pfiff!
In diesem Sinne wünscht Euch Euer Oldschdod-Schorschla mit gelb-schwarzen Grüssen ein hoffentlich schönes Spiel mit drei Punkten für unsere Mannen!
Der Gegner:
Irgendwie scheint in dieser Saison bei unserem Nachbarn von der SpVgg Weiden mächtig der Wurm drin zu sein. Nach einem alles anders als geglückten Saisonstart versuchte die neue Vorstandschaft um den langjährigen Spieler Michael Fritsch die Notbremse zu ziehen und ersetzte den beliebten Coach Klaus Rodler durch einen der namhaftesten Coaches in der Liga: Thomas Brunner. Der 42jährige, gemeinhin bekannt als Club-Urgestein, soll die Blau-Schwarzen zurück auf die Erfolgsspur führen. Bisher war die Mission des als fast 400fachen Bundesligaspieler, Co-Trainers (unter Magath, Reimann, Rausch und Augenthaler) und dreimalig verantwortlichem Chef-Trainer beim FCN bekannten Brunner, der beim Club nach dem Rausschmiss von Klaus Augenthaler zum Co-Trainer der Amateure degratiert wurde, noch nicht von Erfolg gekrönt. Der Oberpfälzer, der mit seiner Familie in Postbauer-Heng beheimatet ist, wartet bis heute auf seinen ersten Sieg, auch wenn zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar war – in Schwabach erspielten sich die Weidener ein 2:2-Remis, das im Abstiegskampf allerdings fast schon zu wenig ist.
Viel hängt vom eigentlich brandgefährlichen Sturmduo Florian Schrepel, der Rückkehrer verdiente sich einst seine Sporen bei den 60er-Amateuren und dem SC Feucht, und Turan „Bobbe“ Bafra ab. Die beiden Torgaranten fanden in dieser Saison noch nicht wie gewünscht ins Spiel, weshalb die personell vor der Saison von herben Verlusten gezeichnete Defensive immer mehr zur Achillesferse wird. Insgesamt 47-mal, so oft wie bei keinem anderem Team der Liga, mussten die beiden Keeper Peter Romeis, der lange verletzt war, und Christian Bachmann hinter sich greifen und seit mittlerweile 13 Spielen (1:0 gegen Schwabach) warten die Weidener auf ihren ersten Sieg unter Tom Brunner. Dabei versprüht die Defensive um Marcel Busch und Lukas Zakrewski durchaus einiges an Respekt: Schließlich kommen die beiden Abwehrrecken mit einer geschätzten Durchschnittgröße von knapp unter zwei Meter fünfzig ziemlich angsteinflößend herüber und bestimmen dementsprechend auch das Kopfballspiel mit wenigen Ausnahmen.
Auch die Offensive hat in der Winterpause Zuwachs bekommen: Neben dem Ex-Regensburger Tom Rösl soll nun der frühere Hofer Engin Candan im Mittelfeld die Fäden ziehen. Der frühere Teamkollege von Andi Deffner, Giorgio Arancino und Marcel Mayr bei den Hofer Bayern hat ja in diesem Jahr schon Bekanntschaft mit den unsrigen gemacht: In der Vorrunde kickte er bei der DVV Coburg und feierte auf der Jakobshöhe einen schier unglaublichen 9:4-Erfolg gegen unsere zweite Mannschaft.
Nicht nur ob der vielen alten Bekannten wünscht der Schorsch kaum einem Team den Klassenerhalt so, wie den Brunner-Schützlingen, schließlich gehören die Weidener zur Bayernliga wie ein guter Senf zu unseren Bratwürsten! Forza SpVgg!
Neben Coach Tom Brunner, den Verantwortlichen und den Spielern wollen wir die hoffentlich zahlreich mitgereisten Fans aus der oberpfälzischen Nachbarschaft und der Schorsch seine Lieblingskollegin „Dags“ Angerer und „Bayernligalexikon“ Wolf-Rüdiger Franz recht herzlich begrüssen. Lasst euch die Brodwerscht, das Glenk und das Maisel schmecken!
Mit gelb-schwarzem Gruße, auch wenn die Punkte heut hierbleiben * grins *, Euer Schorschla!
Servus Oldschdod, Servus Fans, Servus Freunde des runden Leders!
Des Schorschlas Grundverfassung bessert sich was die fußballerische Seite angeht von Woche zu Woche! Schließlich gelang es den unsrigen am Donnerstag beim Angstgegner in Aindling ein torloses Remis zu ergattern – angesichts der Grundvoraussetzungen ein achtenswerter Erfolg! Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass Aindling seit mittlerweile 571 Minuten ohne ein Gegentor geblieben ist und damit unsere 525 torlosen Gegenminuten als einzige Mannschaft der Liga noch überbieten kann. „Ob der Punkt ein Gewinn oder ein Verlust ist, zeigt sich nach dem heutigen Spiel“ meint unser Coach Gino Lettieri. Gelingt unseren gelb-schwarzen Heroen gegen Weiden ein Sieg – dann war der Punkt Gold wert. Die Voraussetzungen dafür scheinen heute gar nicht einmal so schlecht. Neben unserer zuletzt traumhaft starken Abwehrreihe, die von „uns“ Benni Demel derzeit perfekt ergänzt wird, stimmt den Schorsch dabei zuversichtlich, dass Torjäger Andreas Fischer nach seinem Kurzeinsatz in Aindling heute wohl schon wieder von Beginn an auflaufen kann. Forza Fischi! Dein Wort wurde erhört ...
Aber auch die restlichen Grundvoraussetzungen scheinen nicht unbedingt gegen unsere Truppe zu sprechen. Die Weidener warten seit der Inthronisation von Coach Tom Brunner weiterhin – mittlerweile seit 13 Spielen – auf den ersten Sieg. Und den letzten Sieg der Oberpfälzer in unserem heiligen Fußballtempel erlebte aus der aktuellen Mannschaft mit Keeper Peter Romeis nur ein einziger Kicker noch als Aktiver: Am 07. August 1996 fügten uns die Weidener eine bittere 1:5-Klatsche bei, nachdem Keeper Alex „Webster“ Weber eine frühe rote Karte kassierte. Positiver Nebeneffekt: Aus unserer heutigen Truppe können sich daran nur noch Alex „The Co“ Hofmann und Timo Füssmann erinnern.... Seit dieser Packung ging es stetig aufwärts: Ein Remis noch und seitdem feierten unsere Jungs sechs Siege in Folge. Zuletzt gelang es uns – allen voran Stefan Seufert – eine Serie von sechs Heimspielen ohne Niederlage mit einem 3:0-Erfolg – zwei Treffer erzielte Stefan Seufert, einmal traf Mario Rasp – zu beenden. Apropos Rasp: Unser Oberpfalz-Import trifft gegen seinen Ex-Verein ziemlich gern: In den letzten drei Heimpartien gegen die SpVgg netzte der 30jährige immer ein. Forza Mario!
Alles in allem scheinen die Grundvoraussetzungen für einen Erfolg gegeben zu sein, zumal das Selbsvertrauen unserer Jungs nach acht Spielen ohne Niederlage derzeit ziemlich gut zu sein scheint.
Zu dem Fußballfest begrüssen wir auch Schiedsrichter Walter Hofmann und seine Assistenten in unseren geheiligten Sphären. Seid gegrüsst und lasst es euch in Oberfranken gut gehen. Gut Pfiff!
In diesem Sinne wünscht Euch Euer Oldschdod-Schorschla mit gelb-schwarzen Grüssen ein hoffentlich schönes Spiel mit drei Punkten für unsere Mannen!
Der Gegner:
Irgendwie scheint in dieser Saison bei unserem Nachbarn von der SpVgg Weiden mächtig der Wurm drin zu sein. Nach einem alles anders als geglückten Saisonstart versuchte die neue Vorstandschaft um den langjährigen Spieler Michael Fritsch die Notbremse zu ziehen und ersetzte den beliebten Coach Klaus Rodler durch einen der namhaftesten Coaches in der Liga: Thomas Brunner. Der 42jährige, gemeinhin bekannt als Club-Urgestein, soll die Blau-Schwarzen zurück auf die Erfolgsspur führen. Bisher war die Mission des als fast 400fachen Bundesligaspieler, Co-Trainers (unter Magath, Reimann, Rausch und Augenthaler) und dreimalig verantwortlichem Chef-Trainer beim FCN bekannten Brunner, der beim Club nach dem Rausschmiss von Klaus Augenthaler zum Co-Trainer der Amateure degratiert wurde, noch nicht von Erfolg gekrönt. Der Oberpfälzer, der mit seiner Familie in Postbauer-Heng beheimatet ist, wartet bis heute auf seinen ersten Sieg, auch wenn zuletzt ein Aufwärtstrend erkennbar war – in Schwabach erspielten sich die Weidener ein 2:2-Remis, das im Abstiegskampf allerdings fast schon zu wenig ist.
Viel hängt vom eigentlich brandgefährlichen Sturmduo Florian Schrepel, der Rückkehrer verdiente sich einst seine Sporen bei den 60er-Amateuren und dem SC Feucht, und Turan „Bobbe“ Bafra ab. Die beiden Torgaranten fanden in dieser Saison noch nicht wie gewünscht ins Spiel, weshalb die personell vor der Saison von herben Verlusten gezeichnete Defensive immer mehr zur Achillesferse wird. Insgesamt 47-mal, so oft wie bei keinem anderem Team der Liga, mussten die beiden Keeper Peter Romeis, der lange verletzt war, und Christian Bachmann hinter sich greifen und seit mittlerweile 13 Spielen (1:0 gegen Schwabach) warten die Weidener auf ihren ersten Sieg unter Tom Brunner. Dabei versprüht die Defensive um Marcel Busch und Lukas Zakrewski durchaus einiges an Respekt: Schließlich kommen die beiden Abwehrrecken mit einer geschätzten Durchschnittgröße von knapp unter zwei Meter fünfzig ziemlich angsteinflößend herüber und bestimmen dementsprechend auch das Kopfballspiel mit wenigen Ausnahmen.
Auch die Offensive hat in der Winterpause Zuwachs bekommen: Neben dem Ex-Regensburger Tom Rösl soll nun der frühere Hofer Engin Candan im Mittelfeld die Fäden ziehen. Der frühere Teamkollege von Andi Deffner, Giorgio Arancino und Marcel Mayr bei den Hofer Bayern hat ja in diesem Jahr schon Bekanntschaft mit den unsrigen gemacht: In der Vorrunde kickte er bei der DVV Coburg und feierte auf der Jakobshöhe einen schier unglaublichen 9:4-Erfolg gegen unsere zweite Mannschaft.
Nicht nur ob der vielen alten Bekannten wünscht der Schorsch kaum einem Team den Klassenerhalt so, wie den Brunner-Schützlingen, schließlich gehören die Weidener zur Bayernliga wie ein guter Senf zu unseren Bratwürsten! Forza SpVgg!
Neben Coach Tom Brunner, den Verantwortlichen und den Spielern wollen wir die hoffentlich zahlreich mitgereisten Fans aus der oberpfälzischen Nachbarschaft und der Schorsch seine Lieblingskollegin „Dags“ Angerer und „Bayernligalexikon“ Wolf-Rüdiger Franz recht herzlich begrüssen. Lasst euch die Brodwerscht, das Glenk und das Maisel schmecken!
Mit gelb-schwarzem Gruße, auch wenn die Punkte heut hierbleiben * grins *, Euer Schorschla!
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Lambrusco
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