Torjäger Fischers Einsatz ist fraglich
Vor den beiden Spitzenspielen gegen Nürnberg und in Ismaning hat Bayreuths Coach Gino Lettieri zwar Respekt, aber weniger Angst als vor den letzten Partien gegen Schwabach und Kötzting.
"Jetzt entscheidet einzig die Tagesform" so der 38-Jährige vor dem Duell gegen den Club. Es scheint angerichtet zum Duell der stärksten Heim- gegen die stärkste Auswärtsmannschaft. Dabei haben die Bayreuther gegenüber dem Club einen psychologischen Vorteil. Nicht nur die fulminante Rückrunde - zwölf der letzten 18 Spiele gewann die SpVgg - sondern auch die direkten Vergleiche sprechen für die Lettieri-Schützlinge. Die letzten drei Aufeinandertreffen gewannen allesamt die Oberfranken und verwehrten damit den Nürnbergern im Vorjahr den möglichen Aufstieg in die Regionalliga.
Als großer Nachteil im Duell gegen die stärkste Auswärtsdefensive könnte sich die Verletzung von Torjäger Andreas Fischer (Oberschenkelverhärtung) erweisen, der zusammen mit dem ebenfalls angeschlagenen Mikail Sajaja für 16 der 20 erzielten Tore im neuen Kalenderjahr verantwortlich ist. "Wenn es nicht geht, müssen wir wenigstens zu null spielen", so der 23-Jährige. Das klappte zuletzt ganz gut, vor allem auf heimischem Geläuf: Nur acht Heim-Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache.