Grenzenloser Optimismus vs. Gnadenloser Realismus
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Exil-Chemnitzer
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Grenzenloser Optimismus vs. Gnadenloser Realismus
Betrifft den hier gezeigten grenzenlosen Optimismus bzgl. Regionalliga:
Bei aller Liebe und allem Jubel über den Aufstieg ist bei Vielen hier der Traum vom lockeren Marsch durch die Institutionen ausgebrochen. Leider haben viele hier keine Ahnung, was in der RL abgeht. Das ist eine Profiliga, keine "vier-mal-abends-2-Stunden-Training"-Bayernliga. In den letzten Jahren sind Vereine wie z.B. Düsseldorf, Sachsen Leipzig usw. aufgestiegen, die mit Ach und Krach den Klassenerhalt geschafft haben oder sang- und klanglos wieder abgestiegen sind und das mit 3 Mio Etat. Feucht ist vor zwei Jahren mit 90 Punkten aufgestiegen, hat sich kräftig verstärkt und hat dann am 33. Spieltag den Klassenerhalt in der RL geschafft. Ähnlich 1860 dieses Jahr, die davon profitierten, das es günstig in der 2.BL lief (Trier als einziger Absteiger) und Feucht zurückzog. Sonst hätten die auch bis zum letzten Spieltag gezittert.
Wir können froh sein, wenn wir wirklich 4 Mannschaften hinter uns lassen. Wenn man auf das Teilnehmerfeld schaut, fällt es schwer, diese 4 zu finden (vielleicht KSC/Ama., Pfullendorf, FSV Frankfurt). Jetzt vom Aufstieg in die 2.BL in zwei Jahren zu träumen, ist völlig fehl am Platze.
Eins hat die Saison doch klar gezeigt. Fallen mal 3 Leistungsträger aus, ist die Mannschaft nur noch Bayernliga-Durchschnitt. Erinnert sei nur an die Katastrophenspiele gegen Ansbach und Frohnlach im April. In der RL kann man sich solche Ausfälle nur erlauben, wenn man 20 gleichwertige Spieler hat. Das ist zur Zeit nicht absehbar. Es müssen mind. 4 Offensivkräfte für Sturm und Mittelfeld her, die bereits 2.BL- oder RL-Erfahrung haben.
Mit Aussagen wie "auch im Aufstiegsfall soll die Mannschaft nur punktuell verstärkt werden" wird man in der RL eher den Weg des FC Nöttingen beschreiten.
Die Verantwortlichen sollten nicht derartige Aussagen wie am Sonntag im BR machen, wo "Papa Heinz" schon wieder das Wort 2.BL in den Mund nahm. Das weckt Erwartungen, die die Mannschaft nicht erfüllen kann!
Es bleibt zu befürchten, das der grenzenlose Optimismus sehr schnell dem gnadenlosen Realismus des Profifußballs weichen wird.
Ein Klassenerhalt mit dieser Mannschaft wäre ein Riesenerfolg und daß sollten die Verantwortlichen auch immer wieder betonen. Das hat nichts mit Untertreibung zu tun. Das bewahrt das Umfeld vor riesiger Enttäuschung.
In diesem Sinne: Ziel Klassenerhalt ab dem 1.Spieltag predigen und dann im nächsten Jahr Platz 14 feiern.
Bei aller Liebe und allem Jubel über den Aufstieg ist bei Vielen hier der Traum vom lockeren Marsch durch die Institutionen ausgebrochen. Leider haben viele hier keine Ahnung, was in der RL abgeht. Das ist eine Profiliga, keine "vier-mal-abends-2-Stunden-Training"-Bayernliga. In den letzten Jahren sind Vereine wie z.B. Düsseldorf, Sachsen Leipzig usw. aufgestiegen, die mit Ach und Krach den Klassenerhalt geschafft haben oder sang- und klanglos wieder abgestiegen sind und das mit 3 Mio Etat. Feucht ist vor zwei Jahren mit 90 Punkten aufgestiegen, hat sich kräftig verstärkt und hat dann am 33. Spieltag den Klassenerhalt in der RL geschafft. Ähnlich 1860 dieses Jahr, die davon profitierten, das es günstig in der 2.BL lief (Trier als einziger Absteiger) und Feucht zurückzog. Sonst hätten die auch bis zum letzten Spieltag gezittert.
Wir können froh sein, wenn wir wirklich 4 Mannschaften hinter uns lassen. Wenn man auf das Teilnehmerfeld schaut, fällt es schwer, diese 4 zu finden (vielleicht KSC/Ama., Pfullendorf, FSV Frankfurt). Jetzt vom Aufstieg in die 2.BL in zwei Jahren zu träumen, ist völlig fehl am Platze.
Eins hat die Saison doch klar gezeigt. Fallen mal 3 Leistungsträger aus, ist die Mannschaft nur noch Bayernliga-Durchschnitt. Erinnert sei nur an die Katastrophenspiele gegen Ansbach und Frohnlach im April. In der RL kann man sich solche Ausfälle nur erlauben, wenn man 20 gleichwertige Spieler hat. Das ist zur Zeit nicht absehbar. Es müssen mind. 4 Offensivkräfte für Sturm und Mittelfeld her, die bereits 2.BL- oder RL-Erfahrung haben.
Mit Aussagen wie "auch im Aufstiegsfall soll die Mannschaft nur punktuell verstärkt werden" wird man in der RL eher den Weg des FC Nöttingen beschreiten.
Die Verantwortlichen sollten nicht derartige Aussagen wie am Sonntag im BR machen, wo "Papa Heinz" schon wieder das Wort 2.BL in den Mund nahm. Das weckt Erwartungen, die die Mannschaft nicht erfüllen kann!
Es bleibt zu befürchten, das der grenzenlose Optimismus sehr schnell dem gnadenlosen Realismus des Profifußballs weichen wird.
Ein Klassenerhalt mit dieser Mannschaft wäre ein Riesenerfolg und daß sollten die Verantwortlichen auch immer wieder betonen. Das hat nichts mit Untertreibung zu tun. Das bewahrt das Umfeld vor riesiger Enttäuschung.
In diesem Sinne: Ziel Klassenerhalt ab dem 1.Spieltag predigen und dann im nächsten Jahr Platz 14 feiern.
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altstadtfanimexil
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Der Kommentar spricht mir aus der Seele. Ich habe hier in NRW das ein oder andere Regionalliga - Spiel von St. Pauli gesehen. Die haben sich mir ihrer halben Profitruppe Superschwer getan, um überhaupt richtig in der Regionalliga Fuss fassen zu können. Die Hürde, um Auswärts Punkte zu sammeln sind einfach verdammt höher. Und bei aller Euphorie und Warnungen: Klassenerhalt ist machbar für die Altstadt, mehr aber auch nicht, fürs erste.
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Ein Bayreuther
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Ich denke, Gino kann die Liga und die Mannschaft durchaus einschätzen. Wenn er von 8 Neuen spricht, darf das mit Sicherheit kein Ersatz für (bei allem Respekt) Roy oder Wurster oder Rasp sein, sondern Spieler, die VOR den jetztigen Stammspielern stehen und die Mannschaft nach vorne bringen. An Etats von Vereinen wie Fortuna oder St. Pauli o.a. darf man sich aber nicht messen, weil in diese Vereine teilweise (kein konkretes Beispiel) nach aussen schon wie Geldvernichtungsmaschinen wirken.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
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schorschla
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keinerlei widerspruch. momentan.
es ist allerdings auch so, dass im ersten jahr der klassenerhalt das einzig vernünftige ziel ist (das sowohl papa heinz als auch gino - zumindest nach aussen - so nennen).
alles andere ergibt sich. erst einmal muss die lizenz her. dann müssen die neuzugänge passen. im umfeld muss vieles geändert werden - sprich professioneller werden. und dann kannst du nach den ersten fünf spielen sagen: oke, wir spielen oben mit oder wir kämpfen um den klassenerhalt.
aber bei allem realismus muss auch die euphorie sowohl im verein als auch unter den fans und fußballfreunden stimmen...
es ist allerdings auch so, dass im ersten jahr der klassenerhalt das einzig vernünftige ziel ist (das sowohl papa heinz als auch gino - zumindest nach aussen - so nennen).
alles andere ergibt sich. erst einmal muss die lizenz her. dann müssen die neuzugänge passen. im umfeld muss vieles geändert werden - sprich professioneller werden. und dann kannst du nach den ersten fünf spielen sagen: oke, wir spielen oben mit oder wir kämpfen um den klassenerhalt.
aber bei allem realismus muss auch die euphorie sowohl im verein als auch unter den fans und fußballfreunden stimmen...
keine handbreit den rassisten.
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Mitch BT
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Ernsthaft glaubt, denke ich, niemand an einen Durchmarsch. Läuft es von Beginn an schlecht, ist die Euphorie schnell dahin, andererseits möchte ich meinen, dass mit einem guten Start und der Mitnahme der Euphorie möglichst weit in die Saison hinein, der Klassenerhalt keine Utopie ist. Wichtig wäre ausserdem, dass die Bayreuther Geschäftswelt und Unternehmen mal in die Gänge kommen, denn ob es finanziell wirklich so supi aussieht, wie man vernehmen konnte, wage ich zu bezweifeln (Ich=Nestbeschmutzer
). In einem "3.Liga-Forum" hat ein Trierer schon gemutmaßt, die Oldschdod wäre der Geheimtip in punkto Meisterschaft! Soll mir auch recht sein!
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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DI STEFANO
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Ich bin zu 100% der Meinung des Exil-Chemnitzers.Mich haben vor allem die beispiele 60er amas sowie das der Feuchter überzeugt.Oder glaubt hier wirklich einer ernsthaft,das wir ein stärkerer Meister als die beiden vor uns waren???
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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schorschla
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jeder der sich die beiden teams anschaut weiß, dass wir es nicht sind...
feucht mit onwuzuruike, christ, hilbert - allein drei die heute in der zweiten liga sehr gute sind. dazu ne routinierte achse um matz schiller, bernd brechelmacher und einige weitere hochkaräter.
1860 mit lehmann, baier und den anderen youngstern (heute alle zweitligakicker) und natürlich den alten hasen um agostino und wiesinger.
da können namen wie demel, bock oder auch seufert (noch) nicht mithalten.
ABER: der große vorteil bei uns ist der, dass unsere jungs ein verschworener haufen sind, während die anderen team auf ihren einzelspielern basiert haben....
ich persönlich bin gespannt, was sich durchsetzt. die besseren einzelspieler (in dem jahr z. b. ingolstadt) oder das kollektiv. meiner meinung nach ein nicht zu unterschätzender vorteil.
auch wenn das ziel nur klassenerhalt lauten kann...
feucht mit onwuzuruike, christ, hilbert - allein drei die heute in der zweiten liga sehr gute sind. dazu ne routinierte achse um matz schiller, bernd brechelmacher und einige weitere hochkaräter.
1860 mit lehmann, baier und den anderen youngstern (heute alle zweitligakicker) und natürlich den alten hasen um agostino und wiesinger.
da können namen wie demel, bock oder auch seufert (noch) nicht mithalten.
ABER: der große vorteil bei uns ist der, dass unsere jungs ein verschworener haufen sind, während die anderen team auf ihren einzelspielern basiert haben....
ich persönlich bin gespannt, was sich durchsetzt. die besseren einzelspieler (in dem jahr z. b. ingolstadt) oder das kollektiv. meiner meinung nach ein nicht zu unterschätzender vorteil.
auch wenn das ziel nur klassenerhalt lauten kann...
keine handbreit den rassisten.
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motorhorst
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- Registriert: 20 Apr 2002, 08:24
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Da lese ich den ursprünglichen Artikel noch auf der Arbeit und lege mir auf dem Heimweg eine Antwort zurecht und dann haben hier schon alle geschrieben, was ich schreiben wollte.
Aber wie man sieht: Hier wird die Situation von allen doch sehr realistisch (realistischer als im Verein?) eingeschätzt.
Wenn wir die Klasse halten, dann werden wir glaube ich genauso feiern wie nach dem Aufstieg (oder fast so).
Und dass wir nicht sagen, "scheiße, wir sind aufgestiegen, was machen wir jetzt bloß?" ist ja auf der anderen Seite auch klar.
Aber wie man sieht: Hier wird die Situation von allen doch sehr realistisch (realistischer als im Verein?) eingeschätzt.
Wenn wir die Klasse halten, dann werden wir glaube ich genauso feiern wie nach dem Aufstieg (oder fast so).
Und dass wir nicht sagen, "scheiße, wir sind aufgestiegen, was machen wir jetzt bloß?" ist ja auf der anderen Seite auch klar.
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Oldschdod Kamel
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- Registriert: 16 Mär 2005, 13:07
- Wohnort: Augsburg/Bayreuth
Wenn wir das ganze genauso strategisch wie nach unserem letzten Aufstieg angehen ist das doch in Ordnung...
Nach 3-4 Jahren hoch in die 2. Liga...
In der Saison will Augsburg hoch..die werden nochmal nachlegen und wie ich im Reg-Süd Forum gelesen hab hat auch mal kurz Koblenz seinen Etat verdoppelt...
Also auf keinen Fall verrückt spielen und zwanghaft aufsteigen....
Nach 3-4 Jahren hoch in die 2. Liga...
In der Saison will Augsburg hoch..die werden nochmal nachlegen und wie ich im Reg-Süd Forum gelesen hab hat auch mal kurz Koblenz seinen Etat verdoppelt...
Also auf keinen Fall verrückt spielen und zwanghaft aufsteigen....
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
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Locke
- Beiträge: 2492
- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
Ich glaub´ auch, dass im Forum eher die realistischen Positionen vorherrschen. Und das ist auch gut so.
Aber was ich eigentlich sagen wollte:
Lieber das Risiko, wie Schweinfurt vor die Hunde zu gehen, als nochmal 10-15 Jahre zwischen Mittelklasse Bayernliga und Landesliga pendeln.
In den vergangenen 15 Jahren habe ich mir ca. 3x pro Saison bei Bayreuth-Besuchen Spiele der Oldschdodt angeschaut und war zum Teil entsetzt. Groß geworden bin ich zu Zweitligazeiten, wo man als Kind und Mitglied im "Knax-Club" noch für (ich glaub) 1,- DM ins Stadion durfte - allerdings ohne Eintrittskarte, was ich damals noch nicht verstand. Das bisher eindrucksvollste Fußballspiel, das ich je erleben durfte, war das 3:1 gegen die erste Mannschaft von 1860, die Bayernligameisterschaft 1987. Und dann das Grauen in den 1990er Jahren... Sorry, ich hab wirklich Respekt vor den "echten" Fans, aber Spiele gegen Weidhausen, Memmelsdorf usw. konnten mich wirklich nicht motivieren, hunderte von Kilometern nach BT zu fahren, um die Oldschdodt zu sehen. Und dann, Anfang dieser Saison, zwischenzeitlich wieder in Oberfranken zurück, sehe ich eher durch Zufall das erste Spiel in Ansbach. Und trotz des unbefriedigenden Ergebnisses (1:1) merkte ich, dass das eine ganz andere Mannschaft ist. Ich hab mir daraufhin viele Heim- und Auswärtsspiele angesehen und wurde ja nicht enttäuscht... Ja, ich gestehe, ich bin ein verdammter Erfolgsfan, der sich auf Regionalligafußball mehr freut als auf Landesliga-Gekicke.
Aber zurück zum Thema. Wir haben nun eine (einmalige?) CHANCE, wieder höherklassigen Fußball in BT zu etablieren. Dazu bedarf es einiger Veränderungen, das haben andere ja schon richtig geschrieben. Auch im Präsidium, das Management eines erfolgreichen Vereins kann heute nicht mehr nur aus einer Person bestehen, so engagiert diese auch sein mag. Was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, sind wir auf einen richtigen Weg. Medienprofis wie Christian Höreth (Danke!!!) sind unentbehrlich. Wenn genug über die Oldschdodt in den Medien zu erfahren ist, werden vielleicht irgendwann auch mal potentielle Sponsoren neugierig und wollen ihr Produkt mit der Oldschdodt bewerben, auch wenn die wirtschaftliche Situation in Oberfranken alles andere als günstig ist.
Lasst und die Chance nutzen, die Zeichen stehen - Lizenz vorausgesetzt - gar nicht so schlecht. Natürlich besteht das Risiko, dass wir scheitern. Grenzenloser Optimismus ist fehl am Platz, aber Schlechtreden ebenfalls.
Wen´s nervt: Sorry für das viele Gelaber, aber es musste einfach mal raus.
Aber was ich eigentlich sagen wollte:
Lieber das Risiko, wie Schweinfurt vor die Hunde zu gehen, als nochmal 10-15 Jahre zwischen Mittelklasse Bayernliga und Landesliga pendeln.
In den vergangenen 15 Jahren habe ich mir ca. 3x pro Saison bei Bayreuth-Besuchen Spiele der Oldschdodt angeschaut und war zum Teil entsetzt. Groß geworden bin ich zu Zweitligazeiten, wo man als Kind und Mitglied im "Knax-Club" noch für (ich glaub) 1,- DM ins Stadion durfte - allerdings ohne Eintrittskarte, was ich damals noch nicht verstand. Das bisher eindrucksvollste Fußballspiel, das ich je erleben durfte, war das 3:1 gegen die erste Mannschaft von 1860, die Bayernligameisterschaft 1987. Und dann das Grauen in den 1990er Jahren... Sorry, ich hab wirklich Respekt vor den "echten" Fans, aber Spiele gegen Weidhausen, Memmelsdorf usw. konnten mich wirklich nicht motivieren, hunderte von Kilometern nach BT zu fahren, um die Oldschdodt zu sehen. Und dann, Anfang dieser Saison, zwischenzeitlich wieder in Oberfranken zurück, sehe ich eher durch Zufall das erste Spiel in Ansbach. Und trotz des unbefriedigenden Ergebnisses (1:1) merkte ich, dass das eine ganz andere Mannschaft ist. Ich hab mir daraufhin viele Heim- und Auswärtsspiele angesehen und wurde ja nicht enttäuscht... Ja, ich gestehe, ich bin ein verdammter Erfolgsfan, der sich auf Regionalligafußball mehr freut als auf Landesliga-Gekicke.
Aber zurück zum Thema. Wir haben nun eine (einmalige?) CHANCE, wieder höherklassigen Fußball in BT zu etablieren. Dazu bedarf es einiger Veränderungen, das haben andere ja schon richtig geschrieben. Auch im Präsidium, das Management eines erfolgreichen Vereins kann heute nicht mehr nur aus einer Person bestehen, so engagiert diese auch sein mag. Was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, sind wir auf einen richtigen Weg. Medienprofis wie Christian Höreth (Danke!!!) sind unentbehrlich. Wenn genug über die Oldschdodt in den Medien zu erfahren ist, werden vielleicht irgendwann auch mal potentielle Sponsoren neugierig und wollen ihr Produkt mit der Oldschdodt bewerben, auch wenn die wirtschaftliche Situation in Oberfranken alles andere als günstig ist.
Lasst und die Chance nutzen, die Zeichen stehen - Lizenz vorausgesetzt - gar nicht so schlecht. Natürlich besteht das Risiko, dass wir scheitern. Grenzenloser Optimismus ist fehl am Platz, aber Schlechtreden ebenfalls.
Wen´s nervt: Sorry für das viele Gelaber, aber es musste einfach mal raus.
Zuletzt geändert von Locke am 08 Jun 2005, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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trebor
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martinez
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Wopo
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Ganz klar: Ziel kann nur der Klassenerhalt sein. Wenn's gut läuft, halte ich Platz 10 für möglich. Dafür müsste aber ein guter Saisonstart her.
In der abgelaufenen Saison hatte z.B. Aufsteiger TuS Koblenz einen Super-Start, wurde nachher aber noch bis fast ganz unten durchgereicht. Die Amas der "Löwen" und von Mainz dümpelten die ganze Spielzeit im unteren Tabellendrittel rum. Und Nöttingen - na ja. An denen sollten wir uns zumindest kein Beispiel nehmen!
In der abgelaufenen Saison hatte z.B. Aufsteiger TuS Koblenz einen Super-Start, wurde nachher aber noch bis fast ganz unten durchgereicht. Die Amas der "Löwen" und von Mainz dümpelten die ganze Spielzeit im unteren Tabellendrittel rum. Und Nöttingen - na ja. An denen sollten wir uns zumindest kein Beispiel nehmen!
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Zebra
- Beiträge: 209
- Registriert: 02 Mai 2005, 00:28
- Wohnort: Weilerswist
Darmstadt aus der - traditionell - nicht besonders starken OL Hessen hat dafür bis zum Ende oben mitgespielt und ist auch nicht sooooo souverän aufgestiegen.
Historische Quervergleiche bringen nicht so ganz viel. Das einzige was man wohl sagen kann, ist, dass die RL Nord vermutlich stärker besetzt ist als die RL Süd und das ist gut für die Aufsteiger im Süden. Für Wattenscheid, Jena und Emden wird es mit Sicherheit schwieriger ein Bein auf den Boden zu bekommen. Die Süd-Liga ist halt bis auf 3 oder 6 Topvereine relativ ausgeglichen und dahinter ist ziemlich viel möglich - postiv wie negativ. Allerdings wird es mit 5 Niederlagen zum Start in jeder Liga ungemütlich.
Natürlich ist der Klassenerhalt (auch über die Tordifferenz) die erste Pflicht - aber wenns nicht voll übel läuft, halte ich - wie mein Vorschreiber - Platz 10 für denkbar. Der hat aber rein gar nix der 2.Liga zu tun.
@Locke: Schweinfurt ist vor die Hunde gegangen UND spielt deswegen jetzt 10-15 Jahre Bayernliga und Landesliga. Der jetzige Aufstieg sollte aber ein überschaubares Risiko sein.
Historische Quervergleiche bringen nicht so ganz viel. Das einzige was man wohl sagen kann, ist, dass die RL Nord vermutlich stärker besetzt ist als die RL Süd und das ist gut für die Aufsteiger im Süden. Für Wattenscheid, Jena und Emden wird es mit Sicherheit schwieriger ein Bein auf den Boden zu bekommen. Die Süd-Liga ist halt bis auf 3 oder 6 Topvereine relativ ausgeglichen und dahinter ist ziemlich viel möglich - postiv wie negativ. Allerdings wird es mit 5 Niederlagen zum Start in jeder Liga ungemütlich.
Natürlich ist der Klassenerhalt (auch über die Tordifferenz) die erste Pflicht - aber wenns nicht voll übel läuft, halte ich - wie mein Vorschreiber - Platz 10 für denkbar. Der hat aber rein gar nix der 2.Liga zu tun.
@Locke: Schweinfurt ist vor die Hunde gegangen UND spielt deswegen jetzt 10-15 Jahre Bayernliga und Landesliga. Der jetzige Aufstieg sollte aber ein überschaubares Risiko sein.
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nueboy
- Beiträge: 25
- Registriert: 01 Jun 2005, 12:31
Ob die Nordliga stärker ist, weiß ich nicht (große Namen aber oft nichts dahnter
) Für Bayreuth kann das Ziel nur der Klassenerhalt sein. Negativbeispiele gibt es mehr als positive.
Problem: Macht man es so wie Schweinfurt oder Feucht und verstärkt sich teuer, hat man irgendwann Finanzprobleme. Wären wir an Feuchts Stelle, denke ich aber, wären wir gerettet worden, da mehr Zuschauer und mehr Sponsoren (die haben ja den FCN und die Greuther im Umfeld). Diese Punkte waren ja das Problem der Feuchter.
Macht man es so wie Nöttingen und stärkt erst mal die Infrastruktur, läuft man Gefahr die rote Laterne gepachtet zu haben. Nöttingen wollte ja das erste Jahr nichts in die Mannschaft investieren.
Hoffe aber auf den Zusammenhalt und das die Mannschaft von verletzungen verschont bleibt. Mit etwas Euphorie ist dann schon mal Platz 14 drin oder?
Problem: Macht man es so wie Schweinfurt oder Feucht und verstärkt sich teuer, hat man irgendwann Finanzprobleme. Wären wir an Feuchts Stelle, denke ich aber, wären wir gerettet worden, da mehr Zuschauer und mehr Sponsoren (die haben ja den FCN und die Greuther im Umfeld). Diese Punkte waren ja das Problem der Feuchter.
Macht man es so wie Nöttingen und stärkt erst mal die Infrastruktur, läuft man Gefahr die rote Laterne gepachtet zu haben. Nöttingen wollte ja das erste Jahr nichts in die Mannschaft investieren.
Hoffe aber auf den Zusammenhalt und das die Mannschaft von verletzungen verschont bleibt. Mit etwas Euphorie ist dann schon mal Platz 14 drin oder?