Fränkischer Tag: Bayreuths Spielergehälter stehen aus-wahr??
-
matthias-esv
- Beiträge: 6
- Registriert: 27 Jan 2005, 10:14
- Wohnort: Bayreuth
Fränkischer Tag: Bayreuths Spielergehälter stehen aus-wahr??
Ergebnisse unwichtig?
Fussball Der Aufstieg in die Regionalliga könnte für den FC Eintracht, was die sportliche Qualifikation angeht, einfacher werden als gedacht.
von Markus Riedl und Timo Stöhr
Bamberg - Mit einer mittelprächtigen Bilanz aus den ersten Spielen nach der Winterpause im Gepäck tritt die SpVgg Greuther Fürth II am Samstag beim 1. FC Eintracht Bamberg an. Doch das Ergebnis des Spiels könnte, was den Aufstieg angeht, völlig bedeutungslos sein.
Am vergangenen Wochenende zeigte die Fürther Zweitligareserve gegen die SpVgg Ansbach eine ihrer schwächsten Saisonvorstellungen. Die sonst für ihr technisches Können bekannte Elf aus dem Ronhof fand gegen die eng am Mann stehenden Ansbacher kein Mittel. In Bamberg wollen die Schützlinge von Trainer Reiner Geyer Wiedergutmachung betreiben. In der Innenverteidigung könnte mit Sebastian Fiedler wieder die Stammkraft der Vorrunde stehen, doch Stefan Wiechers, der Fiedler in den vergangenen zwei Spielen ersetzt hatte, machte bisher eine recht gute Figur. Für Fürth sollte wieder ein Sieg her, wenn die gute Ausgangsposition in der Tabelle beibehalten werden soll. Auch Bamberg muss dringend punkten, so dass noch Chancen auf den Aufstieg vorhanden sind.
Dies sind die Voraussetzungen in der Theorie. Denn der vergangene Montag hat die Situation in der Liga verändert. An diesem Tag mussten die Vereine, die in die neue dreigleisige Regionalliga aufsteigen wollen, Unterlagen über ihre „technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit“ abgeben. Dies taten aus der Bayernliga neben den beiden Teams aus Fürth und Bamberg nur noch der 1. FC Nürnberg II, die SpVgg Weiden, die SpVgg Bayreuth und der TSV Großbardorf. Es geht dabei unter anderem um bauliche Voraussetzungen in den Stadien.
Großbardorf unschlüssig
Großbardorf konnte sich nach Aussage seines Präsidenten Lothar Behr eine Genehmigung aus Schweinfurt einholen, das dortige Willy-Sachs-Stadion benutzen zu dürfen. Vorgeschrieben sind vom DFB unter anderem eine Kapazität von 5000 Zuschauern, davon 500 überdachte Sitzplätze, Blocktrennung für die Gästefans und Pressearbeitsplätze. Dies ist auf dem Sportplatz in Großbardorf nicht realisierbar. Doch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist damit noch nicht sichergestellt. Der DFB fordert diesbezüglich unter anderem einen hauptamtlichen Geschäftsführer, was für den kleinen Verein schwer umzusetzen ist. Deshalb wollten sich die Großbardorfer durch die erste Meldung Zeit verschaffen, um nun abzuwägen, ob sie die finanzielle Prüfung wagen wollen. Gut sieht es derzeit also nicht aus.
Lizenz für Bayreuth fraglich
Wenig ist indes aus Bayreuth zu hören, was aber kein gutes Zeichen sein muss. Man munkelt in gut informierten Kreisen, dass Spielergehälter ausstehen und die finanzielle Situation dementsprechend schlecht ist. Zwar haben die Bayreuther mit dem Hans-Walter-Wild-Stadion die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Regionalliga, aber der schnöde Mammon scheint einen Strich durch die Rechnung zu machen, wenn nicht auf den letzten Drücker noch die Rettung erfolgt.
Bamberg und Fürth ficht derlei nicht an. Der FCE wird seine Heimspiele allen Verlautbarungen nach in Weismann antreten, Fürth kann das Playmobil-Stadion nutzen. „Uns hat so etwas sowieso noch nie interessiert. Wir wollen auf unsere Leistung schauen, und diese auch gegen Bamberg voll abrufen“, sagte Trainer Reiner Geyer zur aktuellen Entwicklung. Sollte es soweit kommen, dass weder Bayreuth noch Großbardorf aufsteigen dürfen, und sollte die Prüfung der anderen Vereine positiv enden, dann ergäben sich die vier Aufsteiger automatisch: Fürth, Nürnberg, Weiden und Bamberg. Die Partie am Samstag wäre dann im Rückblick nur ein letzten Endes belangloses Schaulaufen gewesen.
FCE zuversichtlich
„Ich halte unsere Chancen, die Lizenz zu bekommen, für gut“, meint Wolfgang Schauer, Vorsitzender des 1. FC Eintracht Bamberg. Der DFB habe signalisiert, dass er mit der vorübergehenden Weismain-Lösung einverstanden sei, und auch wirtschaftlich ist Schauer zuversichtlich. „Im Gegensatz zu anderen haben wir keine Schulden“, sagt der FCE-Chef. Die Planungen für die neue Saison, so Schauer, müssten selbstverständlich zweigleisig laufen, sowohl für die Regionalliga, als auch für die Bayernliga. So oder so wolle man die aktuelle Mannschaft nach Möglichkeit halten, ebenso ihren Trainer Christoph Starke. Es sei aber mit Spielern und Trainer noch nicht verhandelt worden. „Die Gespräche stehen jetzt an“, sagte Schauer gestern gegenüber unserer Zeitung.
Fränkischer Tag
Fussball Der Aufstieg in die Regionalliga könnte für den FC Eintracht, was die sportliche Qualifikation angeht, einfacher werden als gedacht.
von Markus Riedl und Timo Stöhr
Bamberg - Mit einer mittelprächtigen Bilanz aus den ersten Spielen nach der Winterpause im Gepäck tritt die SpVgg Greuther Fürth II am Samstag beim 1. FC Eintracht Bamberg an. Doch das Ergebnis des Spiels könnte, was den Aufstieg angeht, völlig bedeutungslos sein.
Am vergangenen Wochenende zeigte die Fürther Zweitligareserve gegen die SpVgg Ansbach eine ihrer schwächsten Saisonvorstellungen. Die sonst für ihr technisches Können bekannte Elf aus dem Ronhof fand gegen die eng am Mann stehenden Ansbacher kein Mittel. In Bamberg wollen die Schützlinge von Trainer Reiner Geyer Wiedergutmachung betreiben. In der Innenverteidigung könnte mit Sebastian Fiedler wieder die Stammkraft der Vorrunde stehen, doch Stefan Wiechers, der Fiedler in den vergangenen zwei Spielen ersetzt hatte, machte bisher eine recht gute Figur. Für Fürth sollte wieder ein Sieg her, wenn die gute Ausgangsposition in der Tabelle beibehalten werden soll. Auch Bamberg muss dringend punkten, so dass noch Chancen auf den Aufstieg vorhanden sind.
Dies sind die Voraussetzungen in der Theorie. Denn der vergangene Montag hat die Situation in der Liga verändert. An diesem Tag mussten die Vereine, die in die neue dreigleisige Regionalliga aufsteigen wollen, Unterlagen über ihre „technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit“ abgeben. Dies taten aus der Bayernliga neben den beiden Teams aus Fürth und Bamberg nur noch der 1. FC Nürnberg II, die SpVgg Weiden, die SpVgg Bayreuth und der TSV Großbardorf. Es geht dabei unter anderem um bauliche Voraussetzungen in den Stadien.
Großbardorf unschlüssig
Großbardorf konnte sich nach Aussage seines Präsidenten Lothar Behr eine Genehmigung aus Schweinfurt einholen, das dortige Willy-Sachs-Stadion benutzen zu dürfen. Vorgeschrieben sind vom DFB unter anderem eine Kapazität von 5000 Zuschauern, davon 500 überdachte Sitzplätze, Blocktrennung für die Gästefans und Pressearbeitsplätze. Dies ist auf dem Sportplatz in Großbardorf nicht realisierbar. Doch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist damit noch nicht sichergestellt. Der DFB fordert diesbezüglich unter anderem einen hauptamtlichen Geschäftsführer, was für den kleinen Verein schwer umzusetzen ist. Deshalb wollten sich die Großbardorfer durch die erste Meldung Zeit verschaffen, um nun abzuwägen, ob sie die finanzielle Prüfung wagen wollen. Gut sieht es derzeit also nicht aus.
Lizenz für Bayreuth fraglich
Wenig ist indes aus Bayreuth zu hören, was aber kein gutes Zeichen sein muss. Man munkelt in gut informierten Kreisen, dass Spielergehälter ausstehen und die finanzielle Situation dementsprechend schlecht ist. Zwar haben die Bayreuther mit dem Hans-Walter-Wild-Stadion die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Regionalliga, aber der schnöde Mammon scheint einen Strich durch die Rechnung zu machen, wenn nicht auf den letzten Drücker noch die Rettung erfolgt.
Bamberg und Fürth ficht derlei nicht an. Der FCE wird seine Heimspiele allen Verlautbarungen nach in Weismann antreten, Fürth kann das Playmobil-Stadion nutzen. „Uns hat so etwas sowieso noch nie interessiert. Wir wollen auf unsere Leistung schauen, und diese auch gegen Bamberg voll abrufen“, sagte Trainer Reiner Geyer zur aktuellen Entwicklung. Sollte es soweit kommen, dass weder Bayreuth noch Großbardorf aufsteigen dürfen, und sollte die Prüfung der anderen Vereine positiv enden, dann ergäben sich die vier Aufsteiger automatisch: Fürth, Nürnberg, Weiden und Bamberg. Die Partie am Samstag wäre dann im Rückblick nur ein letzten Endes belangloses Schaulaufen gewesen.
FCE zuversichtlich
„Ich halte unsere Chancen, die Lizenz zu bekommen, für gut“, meint Wolfgang Schauer, Vorsitzender des 1. FC Eintracht Bamberg. Der DFB habe signalisiert, dass er mit der vorübergehenden Weismain-Lösung einverstanden sei, und auch wirtschaftlich ist Schauer zuversichtlich. „Im Gegensatz zu anderen haben wir keine Schulden“, sagt der FCE-Chef. Die Planungen für die neue Saison, so Schauer, müssten selbstverständlich zweigleisig laufen, sowohl für die Regionalliga, als auch für die Bayernliga. So oder so wolle man die aktuelle Mannschaft nach Möglichkeit halten, ebenso ihren Trainer Christoph Starke. Es sei aber mit Spielern und Trainer noch nicht verhandelt worden. „Die Gespräche stehen jetzt an“, sagte Schauer gestern gegenüber unserer Zeitung.
Fränkischer Tag
-
Speedy
- Beiträge: 95
- Registriert: 17 Jun 2007, 16:23
- Wohnort: Frankfurt a. Main
Außerdem muss sich Bamberg irgendwie stärker machen als sie es zurzeit sind. Im Moment stehen sie in der Tabelle im Niemandsland, sportlich schaut es wohl im Augenblick auch nicht aus als ob sie aus eigener Kraft unter die besten 4 kommen könnten. Warum einfach dann nicht bei der Konkurrenz Verwirrung und Unruhe stiften...
Oldschdodt und der FSV Frankfurt!
-
Heininho
- Beiträge: 1021
- Registriert: 25 Jul 2002, 15:03
-
oldschdodforever
- Beiträge: 53
- Registriert: 12 Aug 2006, 00:05
-
Kollege
- Beiträge: 6557
- Registriert: 01 Apr 2006, 21:47
- Wohnort: Bayreuth
Wo will eigentlich Weiden spielen?matthias-esv hat geschrieben:Großbardorf konnte sich nach Aussage seines Präsidenten Lothar Behr eine Genehmigung aus Schweinfurt einholen, das dortige Willy-Sachs-Stadion benutzen zu dürfen.
Wenn mans genau nimmt hört man hier gar nichts.matthias-esv hat geschrieben:Wenig ist indes aus Bayreuth zu hören
Auf deutsch:matthias-esv hat geschrieben:Man munkelt in gut informierten Kreisen,...
Wir (Die Zeitung) haben keine Ahnung, müssen aber etwas schreibn
Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. 
-
Scheich
- Beiträge: 1259
- Registriert: 29 Okt 2002, 12:51
Naja. Aus irgendwelchen Gründen scheint mir die Meldung aber nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein, als dass ich sie so einfach abtun würde.Kollege hat geschrieben:Auf deutsch:matthias-esv hat geschrieben:Man munkelt in gut informierten Kreisen,...
Wir (Die Zeitung) haben keine Ahnung, müssen aber etwas schreibn![]()
-
Oldschdod Kamel
- Beiträge: 2177
- Registriert: 16 Mär 2005, 13:07
- Wohnort: Augsburg/Bayreuth
-
Oldschdod Kamel
- Beiträge: 2177
- Registriert: 16 Mär 2005, 13:07
- Wohnort: Augsburg/Bayreuth
-
der leu
- Beiträge: 1552
- Registriert: 19 Aug 2005, 23:26
- Wohnort: Preußen
- Kontaktdaten:
Selbitz, Sand, Haibach........herrlich!Oldschdod Kamel hat geschrieben:Im schlimmsten Fall wern mer nächstes Jahr in der Landesliga Erster und Hof Zweiter
Martin Driller (über Marek Mintal): "Er ist leider skandalfrei. Eigentlich schade für jeden Fußballer, einen Skandal sollte man schon mal haben, denn sonst gibt's ja nix zu erzählen."
-
Locke
- Beiträge: 2492
- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
Bei den aktuellen Spritpreisen wären die Auswärtsspiele in der Landesliga immerhin deutlich billiger als in der Regionalliga, womöglich sogar in der Variante "Nord" mit Kiel & Co.
Außerdem würde sich nix zum Schlechteren ändern: Wir spielen zwar weiterhin gegen Hof und Schweinfurt, müssen uns aber nicht mehr mit überflüssigen "IIer"-Teams rumschlagen. Selbst Sulzfeld ist attraktiver als Wehen II.
Außerdem würde sich nix zum Schlechteren ändern: Wir spielen zwar weiterhin gegen Hof und Schweinfurt, müssen uns aber nicht mehr mit überflüssigen "IIer"-Teams rumschlagen. Selbst Sulzfeld ist attraktiver als Wehen II.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.