Daher bin ich mir 100 %ig sicher, dass wir auch in Kötzting Punkten.
Hier schonmal der Vorbericht:
Kopfzerbrechen vor dem Altstädter Endspiel
Von Herbert Steininger
FUSSBALL. Es wird ein Endspiel für die SpVgg Bayreuth, das Aufeinandertreffen mit Schlusslicht FC Bad Kötzting am Samstag um 14 Uhr. Sollten die Altstädter (13.) im Bayerwald zum fünften Mal in Folge ohne Punkte bleiben, droht ihnen das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.
Doch soweit will Trainer Klaus Scheer gar nicht denken. Nach dem 0:3 in Unterhaching am Mittwoch waren seine Fähigkeiten als Psychologe gefragt. „Wir haben dort wirklich gut gespielt und gut gekämpft. Es ist dort besser gelaufen, als ich es erwartet hatte“, lobte der Coach den Auftritt vor den Toren Münchens, der letztlich durch zwei vermeidbare Treffer nicht belohnt worden war. Doch will Scheer nicht weiter nachkarteln. Auch nicht, was die Leistung von Nachwuchstorwart Christopher Wächter anging. „Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen“, brachte der 59-Jährige die Stimmung im SpVgg-Lager auf den Punkt. Den Gedanken an Letzteres schiebt man ganz weit weg. „Wir müssen davon überzeugt sein, in Bad Kötzting als Sieger vom Platz zu gehen“, so der Übungsleiter. Soll heißen: Nicht auf den derzeitigen Tabellenplatz schauen, sondern die eigenen Stärken abrufen. „Wenn es uns gelingt, an die 20 Minuten nach der Pause in Unterhaching anzuknüpfen, dann muss uns nicht bange sein“, nahm Scheer seinen Schützlingen die Angst. „Denn das war unsere beste Phase.“
Natürlich ist dem Trainer auch klar, dass gutes Spiel alleine zum Gewinnen nicht reicht. Dazu müssen auch endlich einmal wieder eigene Tore her. Seit 387 Punktspielminuten warten die Altstädter nun schon auf einen Treffer, doch glaubt Scheer fest daran, dass die Flaute heute nach dem Auftritt im Stadion am Roten Steg der Vergangenheit angehören wird.
Kopfzerbrechen bereitet Scheer allerdings die Besetzung der Torwart-Position. Nachdem Stammkeeper Oliver Hassler weiterhin wegen seiner Roten Karte aus dem Heimspiel gegen Rosenheim gesperrt fehlen wird – ein Urteil des Sportgerichts steht nach wie vor aus –, stehen seine drei Ersatzleute Gewehr bei Fuß. Zum einen Christopher Wächter, zum anderen der Ex-Saaser Patrick Pohl, und dann wäre da noch Eigengewächs Dominik Heinl, der am Mittwoch die zweiten 45 Minuten in Unterhaching bestritt. „Ich weiß es momentan beim besten Willen nicht, wer in diesem Endspiel zwischen die Pfosten gehen soll.“
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Quelle:
http://nordbayerischer-kurier.de/nachri ... ils_13.htm