Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
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Jean S.
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Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
26.11.09 Christoph Ruf ZENTRUM (Bayreuth). 20:00 Uhr. Lesung „Ist doch ein geiler Verein“.
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http://www.boersenblatt.net/288182/
Für „außergewöhnliche Leistungen auf verschiedenen Feldern der Fußballkultur“ verleiht die Akademie nun seit 2006 alljährlich den Deutschen Fußball-Kulturpreis in fünf Kategorien – unter anderem an das beste Fußballbuch. Zum Gewinner der Saison August 2007 bis Juli 2008 kürte eine zwölfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Fußballtrainer Hans Meyer den Reportageband „Ist doch ein geiler Verein“ (Werkstatt Verlag, Göttingen), in dem sich der Autor Christoph Ruf auf der Suche nach dem authentischen Fußball abseits der großen Arenen in die deutsche Fußballprovinz zwischen Bahlingen und Halle, Uerdingen und Bayreuth begibt. Am vergangenen Freitag nahm Christoph Ruf in der Nürnberger Tafelhalle seinen mit 5.000 Euro dotierten Preis entgegen.
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Karten können auch im Kult bzw. bei mir gekauft werden.
Vollzahler 10,- , Ermässigt 8,-
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http://www.boersenblatt.net/288182/
Für „außergewöhnliche Leistungen auf verschiedenen Feldern der Fußballkultur“ verleiht die Akademie nun seit 2006 alljährlich den Deutschen Fußball-Kulturpreis in fünf Kategorien – unter anderem an das beste Fußballbuch. Zum Gewinner der Saison August 2007 bis Juli 2008 kürte eine zwölfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Fußballtrainer Hans Meyer den Reportageband „Ist doch ein geiler Verein“ (Werkstatt Verlag, Göttingen), in dem sich der Autor Christoph Ruf auf der Suche nach dem authentischen Fußball abseits der großen Arenen in die deutsche Fußballprovinz zwischen Bahlingen und Halle, Uerdingen und Bayreuth begibt. Am vergangenen Freitag nahm Christoph Ruf in der Nürnberger Tafelhalle seinen mit 5.000 Euro dotierten Preis entgegen.
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Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Altstadt Geist
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
DA MUSS MAN ALS ECHTER FUSSBALLFAN HIN 
Haben Sie kurzärmlige Hausjacken im Zopfmuster?
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schorschla
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sam
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
... ach wird das schöööööön, wenn er aus dem dem Kapitel der Oldschdod rezitieren wird ...
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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schwarzmarktkalle
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
schön aufn donnerstag abend
danke
ARROGANT SEIT 1921
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schorschla
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
chrisu, bist dus
hättst was gscheits glernt

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keine handbreit den rassisten.
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schwarzmarktkalle
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
tzzzzzz..hätt ich mal nix gscheites gelernt und wäre mir das wohl unseres landes egal..dann hätte ich wohl donnerstag abend zeit

ARROGANT SEIT 1921
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altstadthorst
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
bist du krankenpfleger?schwarzmarktkalle hat geschrieben:tzzzzzz..hätt ich mal nix gscheites gelernt und wäre mir das wohl unseres landes egal..dann hätte ich wohl donnerstag abend zeit![]()
Gyros, Tsatziki und dazu Salat!
schorschla hat geschrieben:für mich als motorhorst
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schwarzmarktkalle
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
wie manns sieht
ich leiste meinen (noch) 9-monatigen Wehrdienst in diesen kranken Staat ab..auch eine Art "Kranken Pflege"

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ARROGANT SEIT 1921
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sam
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
Freu mich schon auf Christoph Ruf:
Fußballfans voller Trotz und Leidensfähigkeit
„Ist doch ein geiler Verein“: Christoph Ruf liest am 26. November in Bayreuth
Bayreuth
Von Udo Meixner
In der Provinz, in den unterklassigen Ligen, schreibt der Fußball oft die schönsten Geschichten. Christoph Ruf hat die besten davon zusammengetragen. Es geht um reiche und verarmte Mäzene, um kleine Vereinsfamilien und große Vergangenheiten, um den nach 113 Jahren endlich gefundenen ersten deutschen Fußballmeister – vor allem aber um quicklebendige Fanszenen, die auch dann aktiv bleiben, wenn ihr Verein mal wieder abgestiegen oder sogar pleite ist. Das Buch „Ist doch ein geiler Verein – Reisen in die Fußballprovinz“ wurde 2008 von der Deutschen Akademie für Fußballkultur zum Fußballbuch des Jahres gewählt. Am Donnerstag, 26. November, kommt Christoph Ruf zu einer Lesung nach Bayreuth. Im KURIER-Interview plauderte der Autor im Vorfeld über sein Verhältnis zur „Oldschdod“ und seine Abenteuer in Ostdeutschland.
Frage: Ihr Buch „Ist doch ein geiler Verein“ beginnt mit einem umfangreichen Kapitel über die SpVgg Bayreuth. Der Überlieferung zufolge wurde auch der Titel in Bayreuth geboren – alles nur ein Zufall?
Christoph Ruf: (lacht) Nein, natürlich nicht. Der Buchtitel geht zurück auf das Heimspiel der Altstadt gegen die SpVgg Greuther Fürth II, als sich die Bayreuther Spieler nach der Partie von den Fans feiern ließen. Radiomoderator Christian Höreth stand neben mir und meinte: „Mensch, ist das ein geiler Verein.“ Dann hielt er kurz inne und ergänzte: „Warum merkt das nur keiner?“ Ich finde, diese Sprüche geben den Tenor des Buches ganz gut wieder. Denn bei vielen Fans schwingt die Traurigkeit mit, dass sie immer nur sehr wenige bleiben werden und ihr Verein nie zwei oder drei Ligen höher spielen wird. Dass das Buch mit dem Bayreuther Kapitel beginnt, liegt daran, dass die Story eine der ersten für das Buch war. Aber auch daran, dass die Geschichte richtig gut lief, da gab es einfach viel zu erzählen.
Frage: Sie gehen offenbar ohne Berührungsängste auch dort hin, wo es wehtun könnte – Gespräche mit NPD-Funktionären wie Holger Apfel oder gewaltbereiten Hooligans sollen auch die Schattenseiten der Fußballszene dokumentieren. Wie sind die Reaktionen aus dem rechten Lager, wenn Sie bei denen aufkreuzen? Gab es Reaktionen auf die betreffenden Kapteil im Buch?
Ruf: Bei den maßgeblichen NPD-Funktionären frage ich ganz offiziell als Journalist an. Bei einem adrenalingeschwängerten Spiel Halle gegen Jena wiederum würde ich mich aber auch nicht in den Hallenser Block stellen und Visitenkarten verteilen, das wäre mir schon zu gefährlich. Reaktionen gab es aus der rechten Szene eigentlich kaum. Besagter Holger Apfel ließ mich lediglich wissen, dass er sich gewundert habe, dass seine Aussagen von mir unkommentiert im Buch abgedruckt wurden. Ich finde aber, dass sich diese Leute selbst entlarven, wenn man ihnen kompetent entgegentritt und ihnen dann auch ihren Märty rerstatus nimmt.
Frage: Wie war die Bereitschaft von Fans und Vereinen allgemein, an Ihrem Buchprojekt mitzuarbeiten?
Ruf: Je jünger die Ansprechpartner waren, desto höher war die Bereitschaft. Ich bin ja auch nie über die Pressestellen der Vereine gegangen, sondern habe immer versucht, den direkten Kontakt zu den Fans herzustellen. Meist war eine sehr große Bereitschaft und gar Dankbarkeit dafür vorhanden, dass über sie berichtet wird. Wobei ich in der wahren Provinz, in Pfullendorf oder beim Bahlinger SC zum Beispiel, schon viel Überzeugungsarbeit leisten musste und das Buch auch nicht als Chance gesehen wurde, sondern eher große Skepsis vorhanden war.
Frage: Ganz gezielt werden scheinbar im Buch Ihre Erlebnisse im Westen und im Osten der Republik gegenüber gestellt. Welches sind die deutlichsten Unterschiede der beiden Fußballkulturen, so es sie gibt?
Ruf: Gemein ist allen Fans deutschlandweit das Bedauern, dass kaum noch Fans aus der Heimatregion zu den Spielen der niederklassigen Vereine kommen. Auffällig im Osten ist natürlich das Festhalten an alten Namen und Traditionen. In Halle sagt niemand „Hallescher FC“, sondern „Chemie Halle“, in Erfurt hängt beim Fanprojekt nicht die neue Vereinsfahne im Clubraum, sondern die alten DDR-Insignien. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Politisierung der Fans im negativen Sinne im Osten wesentlich stärker spürbar ist als im Westen.
Frage: Wie viele Fußballspiele haben Sie – grob geschätzt – in Ihrem Leben schon gesehen? Und: Gibt es einen Stadionbesuch, den Sie als Ihren skurrilsten charakterisieren würden?
Ruf: Etwa 1000 Spiele werden das mit Sicherheit sein. Das skurrilste Erlebnis hatte ich Anfang der Neunzigerjahre mit St. Pauli im Zentralstadion in Leipzig, als der Verein dort noch VfB Leipzig hieß. Das war damals mit einer Kapazität von 100 000 Menschen noch Europas größtes Stadion, da Barcelona noch nicht ausgebaut war. Der Großteil des Stadions war aber wegen Baufälligkeit gesperrt und insgesamt waren nur 3800 Zuschauer beim Spiel. Irgendwann kam es auch zum befürchteten Hooliganangriff der Leipziger. Wir hatten aber ein paar Minuten Zeit, um uns darauf vorbereiten zu können, da die Angreifer einen sehr weiten Weg zurückzulegen hatten.
Frage: Sind die Fans in den Niederungen der deutschen Fußballlandschaft die besseren Fans?
Ruf: Ich würde vielmehr sagen, dass die Leidensfähigkeit und der Trotz stärker ausgeprägt sind. Das finde ich sehr sympathisch. Vor allem, wenn die Fans gegen Trends oder das Diktat der Medien bei dem bleiben, was sich für sie bewährt hat. Dieses Verhalten finde ich politisch, menschlich und auch auf den Fußball bezogen sehr gut.
Frage: „Ist doch ein geiler Verein“ wurde 2008 als „Fußballbuch des Jahres“ ausgezeichnet. Wie wichtig ist Ihnen eine solche Auszeichnung?
Ruf: Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das nichts bedeutet hat. Ich habe einige Tage vor der Bekanntgabe der Preisträger schon etwas geahnt, da mir ein Kollege, der in der Jury saß, einen Tipp gegeben hat. Alleine die Tatsache, dass ich für den Preis nominiert war, hat mich schon riesig gefreut. Dass es dann auch noch mit dem ersten Platz geklappt hat, machte es nur noch besser.
Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de
Fußballfans voller Trotz und Leidensfähigkeit
„Ist doch ein geiler Verein“: Christoph Ruf liest am 26. November in Bayreuth
Bayreuth
Von Udo Meixner
In der Provinz, in den unterklassigen Ligen, schreibt der Fußball oft die schönsten Geschichten. Christoph Ruf hat die besten davon zusammengetragen. Es geht um reiche und verarmte Mäzene, um kleine Vereinsfamilien und große Vergangenheiten, um den nach 113 Jahren endlich gefundenen ersten deutschen Fußballmeister – vor allem aber um quicklebendige Fanszenen, die auch dann aktiv bleiben, wenn ihr Verein mal wieder abgestiegen oder sogar pleite ist. Das Buch „Ist doch ein geiler Verein – Reisen in die Fußballprovinz“ wurde 2008 von der Deutschen Akademie für Fußballkultur zum Fußballbuch des Jahres gewählt. Am Donnerstag, 26. November, kommt Christoph Ruf zu einer Lesung nach Bayreuth. Im KURIER-Interview plauderte der Autor im Vorfeld über sein Verhältnis zur „Oldschdod“ und seine Abenteuer in Ostdeutschland.
Frage: Ihr Buch „Ist doch ein geiler Verein“ beginnt mit einem umfangreichen Kapitel über die SpVgg Bayreuth. Der Überlieferung zufolge wurde auch der Titel in Bayreuth geboren – alles nur ein Zufall?
Christoph Ruf: (lacht) Nein, natürlich nicht. Der Buchtitel geht zurück auf das Heimspiel der Altstadt gegen die SpVgg Greuther Fürth II, als sich die Bayreuther Spieler nach der Partie von den Fans feiern ließen. Radiomoderator Christian Höreth stand neben mir und meinte: „Mensch, ist das ein geiler Verein.“ Dann hielt er kurz inne und ergänzte: „Warum merkt das nur keiner?“ Ich finde, diese Sprüche geben den Tenor des Buches ganz gut wieder. Denn bei vielen Fans schwingt die Traurigkeit mit, dass sie immer nur sehr wenige bleiben werden und ihr Verein nie zwei oder drei Ligen höher spielen wird. Dass das Buch mit dem Bayreuther Kapitel beginnt, liegt daran, dass die Story eine der ersten für das Buch war. Aber auch daran, dass die Geschichte richtig gut lief, da gab es einfach viel zu erzählen.
Frage: Sie gehen offenbar ohne Berührungsängste auch dort hin, wo es wehtun könnte – Gespräche mit NPD-Funktionären wie Holger Apfel oder gewaltbereiten Hooligans sollen auch die Schattenseiten der Fußballszene dokumentieren. Wie sind die Reaktionen aus dem rechten Lager, wenn Sie bei denen aufkreuzen? Gab es Reaktionen auf die betreffenden Kapteil im Buch?
Ruf: Bei den maßgeblichen NPD-Funktionären frage ich ganz offiziell als Journalist an. Bei einem adrenalingeschwängerten Spiel Halle gegen Jena wiederum würde ich mich aber auch nicht in den Hallenser Block stellen und Visitenkarten verteilen, das wäre mir schon zu gefährlich. Reaktionen gab es aus der rechten Szene eigentlich kaum. Besagter Holger Apfel ließ mich lediglich wissen, dass er sich gewundert habe, dass seine Aussagen von mir unkommentiert im Buch abgedruckt wurden. Ich finde aber, dass sich diese Leute selbst entlarven, wenn man ihnen kompetent entgegentritt und ihnen dann auch ihren Märty rerstatus nimmt.
Frage: Wie war die Bereitschaft von Fans und Vereinen allgemein, an Ihrem Buchprojekt mitzuarbeiten?
Ruf: Je jünger die Ansprechpartner waren, desto höher war die Bereitschaft. Ich bin ja auch nie über die Pressestellen der Vereine gegangen, sondern habe immer versucht, den direkten Kontakt zu den Fans herzustellen. Meist war eine sehr große Bereitschaft und gar Dankbarkeit dafür vorhanden, dass über sie berichtet wird. Wobei ich in der wahren Provinz, in Pfullendorf oder beim Bahlinger SC zum Beispiel, schon viel Überzeugungsarbeit leisten musste und das Buch auch nicht als Chance gesehen wurde, sondern eher große Skepsis vorhanden war.
Frage: Ganz gezielt werden scheinbar im Buch Ihre Erlebnisse im Westen und im Osten der Republik gegenüber gestellt. Welches sind die deutlichsten Unterschiede der beiden Fußballkulturen, so es sie gibt?
Ruf: Gemein ist allen Fans deutschlandweit das Bedauern, dass kaum noch Fans aus der Heimatregion zu den Spielen der niederklassigen Vereine kommen. Auffällig im Osten ist natürlich das Festhalten an alten Namen und Traditionen. In Halle sagt niemand „Hallescher FC“, sondern „Chemie Halle“, in Erfurt hängt beim Fanprojekt nicht die neue Vereinsfahne im Clubraum, sondern die alten DDR-Insignien. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Politisierung der Fans im negativen Sinne im Osten wesentlich stärker spürbar ist als im Westen.
Frage: Wie viele Fußballspiele haben Sie – grob geschätzt – in Ihrem Leben schon gesehen? Und: Gibt es einen Stadionbesuch, den Sie als Ihren skurrilsten charakterisieren würden?
Ruf: Etwa 1000 Spiele werden das mit Sicherheit sein. Das skurrilste Erlebnis hatte ich Anfang der Neunzigerjahre mit St. Pauli im Zentralstadion in Leipzig, als der Verein dort noch VfB Leipzig hieß. Das war damals mit einer Kapazität von 100 000 Menschen noch Europas größtes Stadion, da Barcelona noch nicht ausgebaut war. Der Großteil des Stadions war aber wegen Baufälligkeit gesperrt und insgesamt waren nur 3800 Zuschauer beim Spiel. Irgendwann kam es auch zum befürchteten Hooliganangriff der Leipziger. Wir hatten aber ein paar Minuten Zeit, um uns darauf vorbereiten zu können, da die Angreifer einen sehr weiten Weg zurückzulegen hatten.
Frage: Sind die Fans in den Niederungen der deutschen Fußballlandschaft die besseren Fans?
Ruf: Ich würde vielmehr sagen, dass die Leidensfähigkeit und der Trotz stärker ausgeprägt sind. Das finde ich sehr sympathisch. Vor allem, wenn die Fans gegen Trends oder das Diktat der Medien bei dem bleiben, was sich für sie bewährt hat. Dieses Verhalten finde ich politisch, menschlich und auch auf den Fußball bezogen sehr gut.
Frage: „Ist doch ein geiler Verein“ wurde 2008 als „Fußballbuch des Jahres“ ausgezeichnet. Wie wichtig ist Ihnen eine solche Auszeichnung?
Ruf: Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das nichts bedeutet hat. Ich habe einige Tage vor der Bekanntgabe der Preisträger schon etwas geahnt, da mir ein Kollege, der in der Jury saß, einen Tipp gegeben hat. Alleine die Tatsache, dass ich für den Preis nominiert war, hat mich schon riesig gefreut. Dass es dann auch noch mit dem ersten Platz geklappt hat, machte es nur noch besser.
Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de
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sam
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
HEUTE, DONNERSTAG, 19.30 Uhr
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Altstadt Geist
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
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Jean S.
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
sam hat geschrieben:HEUTE, DONNERSTAG, 19.30 Uhr![]()
Auf den Karten steht 20.00 Uhr
So hab ich das auch an alle weitergegeben.
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sam
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
Natürlich
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Einlass ab 19.00 Uhr
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Tomy
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Re: Oldschdod-Lesung im Zentrum am 26.11.09
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