Live-Ticker: SpVgg Bayreuth - FC Ismaning (17. Spieltag)

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xmagic
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Beitrag von xmagic »

Hier schon ein Vorgeschmack auf den NK-Artikel:
Altstädter Ausgleich in dritter Nachspielminute
30.10.2004 20:29

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BAYREUTH.Die SpVgg Bayreuth hat es versäumt, nach dem Überraschungssieg bei den Amateuren des 1. FC Nürnberg nachzulegen. Gegen den FC Ismaning sprang für die Schützlinge von Gino Lettieri nur ein 1:1 (0:0) heraus, das am Ende sogar noch glücklich war, fiel der Ausgleich durch Andreas Fischer doch erst in der dritten Nachspielminute. Das Remis half am Ende nur den Oberbayern, denn nach dem 2:3-Ausrutscher des kleinen Club beim Vorletzten FC Kötzting übernahmen die Münchner Vorstädter den Platz an der Sonne in der Fußball-Bayernliga. Der Altstädter Abstand zur Tabellenspitze beträgt vor dem Gastspiel beim FC Memmingen weiterhin acht Zähler. Mehr lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des KURIER!

Herbert Steininger
sam
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Beitrag von sam »

Von der Ismaninger Homepage:

FCI spielt in Bayreuth 1:1 – Nach Patzer der „Clubberer“ FCI Tabellenführer

Der erste Eindruck vom Platz: Schlechte Bodenverhältnisse, tiefes Geläuf, viele Pfützen. Einziger Trost: Die Hausherren mussten damit ebenfalls zurechtkommen. Sie stürmten nach Anpfiff gleich nach vorne und überrollten unsere Mannschaft in den ersten 15 Minuten wie eine Kampfmaschine. Davor hatte Trainer Tom Sitter gewarnt, weil er wusste, dass die Bayreuther grundsätzlich so auftreten und darin ihre Chance sehen. Sie schossen auch aus allen Lagen und unserem Manuel Baum wurde es nicht langweilig, er bekam mächtig viel zu tun. Gleich in der 1. Minute eine „dicke“ Chance und drei Minuten später erneut eine. Oder in der 14. nach schlechter Kopfballabwehr von James Okoli direkt zum Gegner, der aus ca. 11 m knapp verzog. Wir hätten uns nicht gewundert, wenn es zu diesem Zeitpunkt schon zwei oder drei zu Null für die Bayreuther geheißen hätte. Aber der FCI überstand diese Phase mit viel Glück und kam nach etwa 16 Minuten erstmals vor des Gegners Gehäuse. Jacky Murici drosch aus etwa 22 m den Ball aufs Tor, der Keeper konnte das Leder mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte lenken. Eine Minute später: Sehenswerte Freistoßvariante mit Jacky Murici und Kerim Cetinkaya 18 m vor dem Tor, die leider nichts brachte. Oder Eckball Manfred Leidenberger in der 20. Minute: Der Ball strich knapp am Tor vorbei. Jetzt merkten die Gastgeber, dass auch der FCI zu kämpfen verstand und war dann nicht mehr so offensiv wie in der Anfangsphase. Brenzlig wurde es für den FCI allerdings nochmals in der 43. Minute, als unsere Mannschaft in Höhe der Mittellinie zwar den Einwurf hatte, den Ball aber wieder schnell an den Gegner verlor und der aus 10 m vergab. Oder in der 44. Minute nach einem Foul von Volker Osswald (aus Sicht der Ismaninger war´s aber keines) und der Ex-Ismaninger Heckenberger den Ball aus etwa 18 m knapp am Tor vorbeizirkelte. Tiefes Durchatmen bei den Ismaningern. – Halbzeit zwei begann so wie die erste geendet hatte. Zumindest in den ersten 5 Minuten. Dann übernahm unsere Mannschaft immer mehr das Kommando und ließ den Gegner nicht mehr gut aussehen. 55. Minute: Jacky Murici angelte sich den Ball in Höhe der Mittellinie, marschierte aufs Tor, doch das Leder rutschte ihm beim Abschluss über den Schuh. Und der FCI spielte weiter Power-Fußball. Wo war der Gegner? Der war mit Abwehrarbeiten gut beschäftigt. Jetzt wurde es auch im Stadion hektisch, es flogen die ersten Bierbecher. Dann die 73. Minute: Freistoß Manfred Leidenberger nach Abseits, der Ball kam zu Christian Kagerer, der stürmte aufs Tor, zog ab, der Keeper ließ den Ball abprallen zurück zu Christian, erneuter Torschuss, der Ball flutschte am Keeper vorbei zu Volker Osswald, der stand goldrichtig und vollendete zum 0:1. 85.: Jacky Murici blockte im Sechzehner den Ball gut mit dem Körper ab, dann ein blitzschneller Drehschuss, doch der Keeper hielt. In der 90. Minute signalisierte SR Hussnätter eine vierminütige Nachspielzeit. Aus Ismaninger Sicht keine Gründe dafür erkennbar. Dann die 93. Minute: Nach Eckball Bayreuth kam der Ball aus dem Ismaninger Strafraum zum Gegner, Flanke zurück in den Strafraum, die Nummer 11 der Bayreuther köpfte zum 1:1-Endstand ein. Danach nur für kurze Zeit „lange Gesichter“ beim FC Ismaning, doch man erinnerte sich an die Ausgangslage vor dem Spiel: Mit einem Unentschieden wären wir zufrieden. Wir sind es mehr als das, denn da die „Clubberer“ in Kötzting patzten, heißt der Tabellenführer nach dem 17. Spieltag: FC ISMANING. Herzlichen Glückwunsch.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Ausgleich fiel in der 93. Spielminute
01.11.2004 17:54
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Glückliches Altstädter 1:1 gegen den FC Ismaning FUSSBALL
Von Herbert Steininger

Die SpVgg Bayreuth hat es versäumt, nach dem Überraschungssieg bei den Amateuren des 1. FC Nürnberg nachzulegen. Gegen den FC Ismaning sprang für die Schützlinge von Gino Lettieri nur ein 1:1 (0:0) heraus, das am Ende sogar noch glücklich war, fiel der Ausgleich durch Andreas Fischer doch erst in der dritten Nachspielminute.

Das Remis half am Ende nur den Oberbayern, denn nach dem 2:3-Ausrutscher des kleinen Club beim Vorletzten FC Kötzting übernahmen die Münchner Vorstädter den Platz an der Sonne. Der Altstädter Abstand zur Tabellenspitze beträgt vor dem Gastspiel beim FC Memmingen (4.) weiterhin acht Zähler.
So rechte Freude über den Punktgewinn wollte beim Bayreuther Trainer Gino Lettieri nicht aufkommen: "Ich bin sogar stocksauer, denn eigentlich müssen wir dieses Spiel gewinnen." Der 37-Jährige sprach dabei die vergebenen Gelegenheiten in der Anfangsphase an, als seine Schützlinge trotz des schweren Bodens wie die Feuerwehr loslegten und bereits nach 30 Sekunden hätten in Führung gehen müssen. Sajaia hatte sich auf der linken Seite bis zur Auslinie durchgetankt, sein Rückpass erreichte Fischer, und der brachte das Kunststück fertig, das Leder frei stehend aus fünf Metern nicht im Kasten unterzubringen. Nur zwei Minuten später wurde wiederum Fischer gerade noch abgedrängt, in der 21. Minute zielte Sajaia nach kluger Seufert-Vorarbeit am Kasten vorbei. "So einen macht er normalerweise rein", kritisierte Lettieri. Und kurz vor dem Wechsel hatte der Georgier abermals die Gelegenheit zum Führungstreffer, als er nach einem weiten Mayr-Pass abermals am langen Eck vorbei schoss.
Die Ismaninger wurden durch derartige Aktionen geradezu aufgebaut. Kamen sie im ersten Durchgang nur ein Mal gefährlich vor das Bayreuther Tor, als Muriqi den Ball aus 25 Metern abfeuerte, TW Berchthold das Leder aber gerade noch an die Unterkante der Latte lenken konnte, von wo das Spielgerät zurück ins Feld sprang (20.), begann sich die Partie nach der Pause langsam, aber sicher zu drehen. Woran die Altstädter allerdings nicht unschuldig waren: Denn klare Strukturen waren in deren Spielaufbau nicht mehr zu erkennen. Die Auswechslungen der agilen Heckenberger und Wurster machten sich negativ bemerkbar. "Ich hätte beide gerne drin gelassen, doch stand Heckenberger am Rande eines Feldverweises und Wurster war angeschlagen", begründete Lettieri seine Maßnahme. Die eingewechselten Rasp und Stapelfeld blieben aber weit hinter den Erwartungen zurück.
Die Führung der Ismaninger nach 71 Minuten war nicht einmal unverdient: Kagerer nutzte einen Stellungsfehler von Deffner und zog frei stehend ab, TW Berchthold konnte noch klären, den zurück prallenden Ball nahm abermals Kagerer auf und irgendwie landete das Leder vor den Füßen des frei stehenden Oswald, der sein Glück selbst nicht fassen konnte, nachdem er zum 0:1 vollendet hatte. "Da gehen gleich drei Mann auf Kagerer zu, und keiner deckt das Tor ab. Was für ein Fehler", ließ Lettieri seinem Ärger freien Lauf: "Dabei haben wir das im Training geübt."
Sein Gegenüber Herbert Sitter hatte allerdings ebenfalls Grund zur Kritik: "Wir hätten die Führung ausbauen können." Doch stand nicht nur einmal Berchthold im Wege, der seine größte Tat in der 83. Minute vollbrachte, als er gegen den frei zum Schuss kommenden, auffälligsten Gästespieler Muriqi glänzend per Faustabwehr klärte.
Dass es letztlich doch noch zum Ausgleich reichte, hatte zwei Gründe: Zum einen ließ der Unparteiische, dem die Partie im Anschluss an einige strittige Entscheidungen aus den Händen zu gleiten drohte, nach einem Becherwurf (67.) aus dem Altstädter Fanblock in Richtung Linienrichter und der damit verbundenen Unterbrechung gleich vier Minuten nachspielen. Zum anderen wurde den Altstädtern bewusst, dass dies die wohl letzte Gelegenheit zum Ausgleich sein würde. Selbst Berchthold hielt es nicht mehr im Kasten und schaltete sich mit ins Angriffsgeschehen ein: 168 Sekunden nach Ablauf der 90 Minuten machte Fischer seinen Fauxpas aus der Anfangsminute wieder wett, als er eine genaue Seufert-Flanke per Kopf zum 1:1 in die Maschen setzte.




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