Na und vor allem a "heimlicher" Bareit Fan...sam hat geschrieben:1. Eintrag und schon alles richtig gemacht.
Reschpekt Schreiber aus Erfurt!![]()
A Hund bisd scho.
SV Wehen - SpVgg Bayreuth (8. Spieltag 21.09.2005)
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John Schreiber
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Locke
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Komisch, bei allen Gegnern, die wir schlagen, wackeln plötzlich die Trainerstühle.
Demnächst werden dann wohl auch die Posten in Aalen und Pfullendorf frei.
Erste Fans fordern: "Vasic raus"
Beim SV Wehen macht sich Enttäuschung breit / Morgen gegen Eschborn
WEHEN Große Ernüchterung ist beim ambitionierten Fußball- Regionalligisten SV Wehen nach der 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Bayreuth eingetreten. Vor dem morgigen Spiel in Eschborn (14.30) werden die warnenden Rufe lauter.
Von Carsten Dietel
Vom Spitzenplatz redet bei den Wehenern keiner, zumindest niemand, der im sportlichen Bereich arbeitet. "Erst wenn wir alle realisieren, dass wir gegen den Abstieg spielen, werden wir aus den unteren Tabellenregionen herauskommen", sagt Trainer Djuradj Vasic. Und muss sich dafür den kritischen Blick seines Vereinspräsidenten gefallen lassen. Heinz Hankammer will es partout nicht wahrhaben. Will nicht hören, dass sein Team derzeit meilenweit von der Spitze entfernt ist, glaubt an einen einmaligen Ausrutscher. Doch das von ihm angestellte Trainergespann Vasic und Steffen Vogler sieht das ganz anders. Gerade Vogler, der seit 1990 im Verein ist und schon einiges miterlebt hat, ist in Sorge. Hat Angst, dass man sich in eine Situation hineinmanövriert wie im Herbst 2002. Da hatte sich die Mannschaft nach einer Reihe von Niederlagen und Unentschieden so lange eingeredet, man sei doch viel besser als der derzeitige Tabellenplatz und habe nur Pech, bis Manager Bruno Hübner die Reißleine zog und den damaligen Trainer Gerd Schwickert beurlaubte. "So weit sind wir noch nicht, aber die Denkweise in der Mannschaft geht derzeit stark in diese Richtung", beobachtet Vogler. Einige Fans sehen das anders und stimmen erste "Vasic raus"-Rufe an.
Kapitän Sascha Amstätter will den Kick gegen Bayreuth zwar nicht schönreden ("Schlechter geht es wirklich nicht mehr"), lässt den Vorwurf aber nicht gelten, sein Team habe aus Überheblichkeit das Spiel hergeschenkt. Grundlegende taktische Fehler seien es gewesen, die die Niederlage erst möglich gemacht hätten, nicht eine Frage der laxen Einstellung. Amstätter bemängelt falsche Zuordnungen in der Defensive, die ein konstruktives Offensivspiel gar nicht erst möglich machten, fehlenden Einsatzwillen hat er aber nicht ausgemacht. "Wir mussten so viel investieren um in Ballbesitz zu gelangen, dass dann die Kraft für das konzentrierte Spiel nach vorne einfach nicht mehr da war." Hase und Igel im Mittelfeld und die Wehener dabei in der Rolle der Langohren - so kann man kein Spiel gewinnen.
"Wenn wir nicht richtig laufen, dann läuft auch unser Spiel nicht", bringt es Vasic auf den Punkt und sucht nach Gründen, warum sein Team derzeit nicht die Kraft aufbringt, den Gegner zu dominieren. Die durch viele Verletzungen geprägte Vorbereitung ist da einer, die vielen Neuen in der Mannschaft ein weiterer. Wer Vasic zuhört, schöpft wenig Hoffnung, dass es schnell besser wird. Doch der Wehener Trainer übertreibt, um allen den Ernst der Lage bewusst zu machen, Spielern und Umfeld die Augen zu öffnen. Vor vier Wochen, als sein Team nach Unentschieden in Pfullendorf und Stuttgart sowie den Heimniederlagen gegen die Bayern-Amateure und Hoffenheim noch schlechter dastand, war er es, der der Mannschaft überwiegend gute Spiele attestiert hatte. Nun muss der Fußball-Lehrer die Geister vertreiben, die er rief. Denn Selbstzufriedenheit ist der ärgste Feind des Erfolges.
Der Fanbus nach Eschborn fährt morgen um 12.45 an der Wehener Silberbachhalle ab. Zwischenhalt ist um 13 Uhr an der Tankstelle am Wiesbadener Hauptbahnhof. Reservierungen bei Charly Braun unter Telefon 0172/7829064.
Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/ ... id=2051317
Erste Fans fordern: "Vasic raus"
Beim SV Wehen macht sich Enttäuschung breit / Morgen gegen Eschborn
WEHEN Große Ernüchterung ist beim ambitionierten Fußball- Regionalligisten SV Wehen nach der 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Bayreuth eingetreten. Vor dem morgigen Spiel in Eschborn (14.30) werden die warnenden Rufe lauter.
Von Carsten Dietel
Vom Spitzenplatz redet bei den Wehenern keiner, zumindest niemand, der im sportlichen Bereich arbeitet. "Erst wenn wir alle realisieren, dass wir gegen den Abstieg spielen, werden wir aus den unteren Tabellenregionen herauskommen", sagt Trainer Djuradj Vasic. Und muss sich dafür den kritischen Blick seines Vereinspräsidenten gefallen lassen. Heinz Hankammer will es partout nicht wahrhaben. Will nicht hören, dass sein Team derzeit meilenweit von der Spitze entfernt ist, glaubt an einen einmaligen Ausrutscher. Doch das von ihm angestellte Trainergespann Vasic und Steffen Vogler sieht das ganz anders. Gerade Vogler, der seit 1990 im Verein ist und schon einiges miterlebt hat, ist in Sorge. Hat Angst, dass man sich in eine Situation hineinmanövriert wie im Herbst 2002. Da hatte sich die Mannschaft nach einer Reihe von Niederlagen und Unentschieden so lange eingeredet, man sei doch viel besser als der derzeitige Tabellenplatz und habe nur Pech, bis Manager Bruno Hübner die Reißleine zog und den damaligen Trainer Gerd Schwickert beurlaubte. "So weit sind wir noch nicht, aber die Denkweise in der Mannschaft geht derzeit stark in diese Richtung", beobachtet Vogler. Einige Fans sehen das anders und stimmen erste "Vasic raus"-Rufe an.
Kapitän Sascha Amstätter will den Kick gegen Bayreuth zwar nicht schönreden ("Schlechter geht es wirklich nicht mehr"), lässt den Vorwurf aber nicht gelten, sein Team habe aus Überheblichkeit das Spiel hergeschenkt. Grundlegende taktische Fehler seien es gewesen, die die Niederlage erst möglich gemacht hätten, nicht eine Frage der laxen Einstellung. Amstätter bemängelt falsche Zuordnungen in der Defensive, die ein konstruktives Offensivspiel gar nicht erst möglich machten, fehlenden Einsatzwillen hat er aber nicht ausgemacht. "Wir mussten so viel investieren um in Ballbesitz zu gelangen, dass dann die Kraft für das konzentrierte Spiel nach vorne einfach nicht mehr da war." Hase und Igel im Mittelfeld und die Wehener dabei in der Rolle der Langohren - so kann man kein Spiel gewinnen.
"Wenn wir nicht richtig laufen, dann läuft auch unser Spiel nicht", bringt es Vasic auf den Punkt und sucht nach Gründen, warum sein Team derzeit nicht die Kraft aufbringt, den Gegner zu dominieren. Die durch viele Verletzungen geprägte Vorbereitung ist da einer, die vielen Neuen in der Mannschaft ein weiterer. Wer Vasic zuhört, schöpft wenig Hoffnung, dass es schnell besser wird. Doch der Wehener Trainer übertreibt, um allen den Ernst der Lage bewusst zu machen, Spielern und Umfeld die Augen zu öffnen. Vor vier Wochen, als sein Team nach Unentschieden in Pfullendorf und Stuttgart sowie den Heimniederlagen gegen die Bayern-Amateure und Hoffenheim noch schlechter dastand, war er es, der der Mannschaft überwiegend gute Spiele attestiert hatte. Nun muss der Fußball-Lehrer die Geister vertreiben, die er rief. Denn Selbstzufriedenheit ist der ärgste Feind des Erfolges.
Der Fanbus nach Eschborn fährt morgen um 12.45 an der Wehener Silberbachhalle ab. Zwischenhalt ist um 13 Uhr an der Tankstelle am Wiesbadener Hauptbahnhof. Reservierungen bei Charly Braun unter Telefon 0172/7829064.
Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/ ... id=2051317
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.