Regionalliga Süd

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

so, jetzt kommt n insider.

ich wette einfach mal gegen kuntz.

und tendieren in richtung eines fast-schweizers, der vorher bei den roten in münchen gekickt hat...

frischer a-schein-inhaber... und nicht abgeneigt.... :wink:
keine handbreit den rassisten.
Wopo
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Beitrag von Wopo »

Oliver Kreuzer? Könnte ein Kandidat sein... :wink:
schorschla
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Beitrag von schorschla »

du bist n depp :wink:

war das schon offiziell n thema? oder darf ich dich für allerhöchst schnelles kombinieren loben...

meine lieblingsblutgrätsche... seit seinen zwei toren im pokal 8)
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Wopo
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Beitrag von Wopo »

na ja, war jetzt nicht soo schwer... nein, der Name wurde noch nicht gehandelt. Aber jetzt! 8O :D
schorschla
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Beitrag von schorschla »

also lassen wir ihn gehandelt sein. würde ihn übrigens auch bei uns gern sehen :wink:
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Wopo
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Beitrag von Wopo »

Wo ist der jetzt? Luzern? Lugano? Oder gar Basel? das wär ja dann die Jäggi-Verbindung
schorschla
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Beitrag von schorschla »

ist er nicht teammanager beim fc basel? oder hat er den job nicht mehr. weiß nur, dass er in leipzig mit drillo zusammen seine b-lizenz gemacht hat und im april zusammen mit ginos schwager micha voigt (helmertzer coach) in hennef die a-lizenz macht. ich denke, drillo ist da auch wieder mit an bord...

muss den micha mal fragen...
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Locke
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Beitrag von Locke »

Bis auf weiteres rollt beim FC Eschborn wieder der Ball

Eschborn. Filmemacher hätten ihre helle Freude an solch einem Drehbuch. Die neueste Wendung im Fall des 1. FC Eschborn hatte sich jedoch schon recht frühzeitig am Mittwoch dieser Woche angekündigt, als die Mannschaft des Fußball-Regionalligisten berichtete, sich ernsthaft auf die Saisonfortsetzung am Samstag, 11. Februar, mit dem Nachholspiel gegen den Spitzenreiter FC Augsburg vorzubereiten. Und tatsächlich: "Gemeinsam mit allen Beteiligten habe ich ein vorläufiges Fortführungskonzept erstellt, das die Möglichkeit bietet, den Spielbetrieb bis auf weiteres wieder aufzunehmen", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner gestern mit. Auch der Jugend- und Amateur-Bereich könnten voll aufrechterhalten werden.

Wie es zur offensichtlichen Besserung der freilich immer noch prekären Lage des Tabellenletzten kam, wollte der Verein allerdings nicht mitteilen, der vor neun Tagen einen Eigeninsolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Frankfurt gestellt hatte. Es seien Akten und Verträge geprüft, Gespräche mit Verband, Sponsoren, Gläubigern, Schuldnern, Trainern und Spielern geführt worden, teilte Eschborns Pressesprecher Ralf Kissau lediglich mit. "Nur die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes der ersten Mannschaft bietet auch die Möglichkeit, weiterhin dringend notwendige Einnahmen zu sichern", so Kissau.

Nach Auskunft von Trainer Klaus Scheer wurde mit der Mannschaft "über finanzielle Dinge wie einen Gehaltsverzicht" noch nicht gesprochen. Als wahrscheinlich gilt, dass Plathner bei den Gehaltszahlungen in Vorlage treten wird - je nachdem, wie lange die Spieler schon auf Geld warten, ist rechtlich ein so genanntes Insolvenzgeld über bis zu drei Monate nötig.

Scheer geht mit seinem Co-Trainer Jürgen Görlitz davon aus, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann. "Die Liga wird froh sein, dass es in Eschborn weitergeht, es wäre doch viel schlechter, wenn wir ausgestiegen wären", sagte Scheer, "mit dem engen Kader wird es natürlich nicht einfacher, aber als Einheit ist vieles machbar. Vom Klassenerhalt zu reden, wäre Unsinn, wir wollen aber kein Kanonenfutter sein und Spiele gewinnen". Für den Regionalliga-Kader stehen noch 15 Profis zur Verfügung. Darunter mit Sven Schmitt nur ein Torwart sowie Faruk Hujdurovic, Baldo Di Gregorio und dem doch nicht abgewanderten Cesar M'Boma noch drei der neun im Januar präsentierten Neuzugänge. Geblieben sind aus dem bisherigen Team Kapitän Markus Gaubatz, Daniel Leifermann, Alexander Stenzel, Ousseynou Dione, Stefan Simon, Süleyman Keskin, Burhanettin Kaymak, Lotfi El Bousidi, Evangelos Zormpalas, Teo Rus und Michael Bodnar. (rem)

Quelle: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=2758435

Und nächsten Samstag geht's gleich mal gegen Augsburg... :mrgreen:
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
sam
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Beitrag von sam »

Wäre schön, wenn es Eschborn bis Saisonende packen würde - für uns! :lol:
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
schorschla
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Beitrag von schorschla »

was muss ich heut im kicker lesen: oliver kreuzer ist n kandidat für den vakanten posten 8)

wäre interessant zu wissen, ob ich was wusste :wink:

also di stefano: du kannst dich doch auf mich verlassen, oder? :D
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Locke
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Beitrag von Locke »

Aus der Frankfurter Neuen Presse:

10.02.2006
Es bleiben viele Fragen offen
Von Thorsten Remsperger

Eschborn. Die Reaktionen auf den rund eineinhalbstündigen Informationsabend des 1. FC Eschborn hätten unterschiedlicher kaum ausfallen können. «Ich denke, wir konnten ein bisschen für Transparenz sorgen», sagte Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner, der als vorläufiger Insolvenzverwalter die Geschicke des zahlungsunfähigen Fußball-Regionalligisten seit zwei Wochen leitet, «ich gehe mit einem guten Eindruck nach Hause». Dagegen hattedie ganz offensichtlich herrschende Kluft innerhalb des Vereins zwischen Anhängern der Amateur-Abteilung und dem Profi-Spielbetrieb, die auch in den vielen Wortbeiträgen ? mehr als 150 Besucher waren in die Stadthalle gekommen ? deutlich wurde, bei einem der beiden Vize-Präsidenten Spuren hinterlassen. «Ich hatte den Eindruck, manche haben hier die Kreuzigung des 1. FC Eschborn erwartet», sagte Thorsten Schröder. Regionalliga-Trainer Klaus Scheer, der mit seiner Mannschaft anwesend war, äußerte sich dagegen ziemlich emotionslos. «Was gesagt wurde, wussten wir schon. Mancher Besucher hätte aber wahrscheinlich gerne mehr erfahren und ist jetzt ein bisschen enttäuscht», glaubte Scheer.

Was Plathner sagen konnte: Der Spielbetrieb aller Mannschaften sei für zwei Monate gesichert, zudem wurde ein so genanntes vorläufiges Fortführungskonzept erarbeitet. Rund 130 000 Euro pro Monat benötige der 1. FC Eschborn nach Auskunft von Plathner, um die laufenden Kosten zu begleichen, darunter seien 80 000 Euro für die Gehälter der Angestellten. Die Spieler erhalten ihr Geld nach Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit über die so genannte «Insolvenzgeld-Vorfinanzierung», der Spielbetrieb werde darüber hinaus durch die Sicherheits-Rücklage des Vereins beim Deutschen Fußball-Bund sowie durch die aktuelle Ratenzahlung des Hauptsponsors finanziert. «Das alles sind aber zweckgebundene Gelder, die es nur gibt, wenn der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann», machte der Rechtsanwalt noch einmal deutlich, warum es so wichtig sei, den Versuch zu unternehmen, die Saison in der Regionalliga zu beenden. «Arcor hat dem 1. FC Eschborn sehr geholfen», lobte Plathner, übrigens der Bruder des Bad Sodener Volleyball-Trainers Thomas Plathner, «man war gleich offen für Gespräche und hat das sehr unbürokratisch geregelt». Sonst hörte sich die wesentliche Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters so an: «Ich habe einen relativ kranken Patienten vorgefunden. Er ist nun vorübergehend stabilisiert, aber noch nicht über den Berg.» Die Fortführung des Spielbetriebes sei die Chance des Vereins, neue, dringend notwendige Geldquellen zu erschließen. «Das ist für einen potenziellen Sponsor vielleicht nicht uninteressant. Das hat Pressewirkung, wenn es heißt, dass eine Firma den Verein gerettet hat», glaubt Plathner.

Zwar musste Plathner zugeben, «der Verein ist zahlungsunfähig und überschuldet», die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beinhalte aber die Möglichkeit, den Verein über einen Insolvenzplan zu entschulden, versuchte der Rechtsanwalt den Mitgliedern Mut zu machen. Entscheidend sei dann, ob und wie weit die Gläubiger beim Vergleich von ihren Forderungen abrücken. «Mein Ziel ist es, dass es endgültig weitergeht», sagte Plathner.

Einige Vertreter der Jugendabteilung scheinen sich unterdessen nur schwer mit der Ungewissheit abfinden zu können. Es wurde ein Arbeitskreis gegründet, der sich mit der Zukunft der mehr als 300 Nachwuchsfußballer beschäftigt. Zur Diskussion steht auch die Gründung eines neuen Vereins. Für das Wochenende hat sich die Initiative aus Trainern und Eltern nun mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter verabredet.

Wie hoch ist der Schuldenberg? Wer haftet für die Misere? Wo sind die Sponsorengelder geblieben? Muss die Millionen-Bürgschaft der Stadt gezogen werden? Das alles waren Fragen, auf die es (noch) keine Antworten gibt.

Und was können die Mitglieder und Anhänger des Vereins tun? «Möglichst viele Fans sollen zu den Spielen kommen, ihre Bratwurst essen und ihr Bier trinken», schlug Plathner vor, dem am Mittwoch immerhin spontan ein Sponsoren-Vermittler seine Hilfe anbot. Auch Vize-Präsident Thomas Rose setzt auf Unterstützung von Fans und Vereinsmitgliedern für die Regionalliga-Spieler, deren Kooperationsbereitschaft auch Plathner zuvor schon gelobt hatte: «Die Spieler können am wenigsten dafür, wichtig ist der Fußball und nicht, dass man sich gegenseitig die Köpfe einschlägt.» Und sein Präsidiumskollege Schröder appellierte an die Mitglieder: «Wir müssen Zusammenstehen. Entweder wir sind ein Verein oder bestehen nur aus Einzelbereichen. Jeder, der positiv für den Verein agiert, trägt dazu bei, dass es weitergeht.»

Quelle: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=2769508
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Altstadt Tempo
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Beitrag von Altstadt Tempo »

Ein Eintrag von Schaedlich von Fussballstammtisch.de. Schaedlich ist bekennender Eschborn-Fan und hält sich sehr wacker:
schaedlich hat geschrieben:Viel Blabla und auf fast jede Frage kam die Antwort.

"Ich bin doch erst 2 Wochen hier, das weiß ich noch nicht und zur Vergangenheit sage ich sowieso nichts."

Keine Ahnung wie es weitergeht. Für 2 Monate gibt es jetzt noch Insolvenzgeld von der BfA. Was danach kommt
Der Insolvenzfuzi hat dann 2-3 Monate sich richtig die Taschen voll gemacht und macht wahrscheinlich das Licht aus. Ein Konzept hat er auf jeden Fall nicht. Es sei den er finden noch einen Doofen der ihm weiter die Taschen voll macht. Dann wird der Koma Patient weiterhin künstlich am Leben gehalten.
Und er vermittelt auch den Eindruck das er seinen Namen doch schon recht gerne in der Zeitung ließt.

Fazit: Ein Insolvenzverwalter der bisher genauso planlos agiert wie es in der Vergangenheit passiert ist. Konzeptlos, ohne Einblick bisher und fühlt sich gleich immer persönlich angegriffen wenn mal eine kritische Frage an ihn gerichtet wird. Ausage like "Ich bin hier um Ihren Verein zu retten, ich muss das eigentlich gar nicht machen" waren immer wieder zu hören. Also beste Vorraussetzungen zur "fruchtbaren" Zusammenarbeit
Hauptsache seine Kohle stimmt und kommt pünktlich.
Locke
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Beitrag von Locke »

So tippen die Trainer der Regionalliga Süd:
15.02.2006 12:29

Wie vor der Saison legten sich die Trainer der Fußball-Regionalliga Süd in einer Umfrage der Deutschen Presse Agentur (dpa) auf den FC Augsburg als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. So tippten die Trainer der Regionalliga Süd:

Rainer Hörgl (FC Augsburg): «Unsere schärfsten Rivalen im Kampf um den Aufstieg dürften Darmstadt, Hoffenheim und Wehen sein. Elversberg traue ich eine Überraschung zu.»

Milan Sasic (TuS Koblenz): «Augsburg, Hoffenheim und Wehen sind meine Favoriten für die zwei Aufstiegsplätze. Wir wollen möglichst unseren zweiten Tabellenplatz verteidigen, auf jeden Fall aber einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.»

Lorenz-Günther Köstner (TSG Hoffenheim): «Ich glaube nicht, dass sich Augsburg den Aufstieg noch nehmen lässt. Ich wünsche mir, dass wir dann der zweite Aufsteiger sein können. Neben uns gehören aber auch Darmstadt, Koblenz und Elversberg zum Favoritenkreis im Kampf um diesen zweiten Platz.»

Brent Goulet (SV Elversberg): «Als Aufsteiger tippe ich den FC Augsburg und die TSG Hoffenheim. Wir streben den vierten Platz an. Absteiger sind für mich Eschborn und Pfullendorf.»

Rainer Adrion (VfB Stuttgart II): «Ein Aufsteiger steht schon fest: Das ist Augsburg. Den zweiten Platz machen Koblenz und Hoffenheim unter sich aus. Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.»

Rainer Krieg (Karlsruher SC II): «Augsburg und Hoffenheim steigen auf. Unser Ziel ist der Klassenverbleib, also mindestens der 14. Platz. Dabei wollen wir die Leistungen aus der Hinrunde bestätigen.»

Bruno Labbadia (SV Darmstadt 98 ): «Der FC Augsburg steht für mich als Aufsteiger fest. Offen ist, wer Zweiter wird. Wir wollen unter den ersten fünf Mannschaften einkommen.»

Djuradj Vasic (SV Wehen): «Augsburg wird aufsteigen. Und Eschborn steigt wieder ab. Wir haben uns den fünften bis siebenten Platz vorgenommen.»

Robin Dutt (Stuttgarter Kickers): «Bei den Aufsteigern hat sich zu meiner Aussage von vor der Saison nichts geändert: Augsburg und Hoffenheim. Unser Ziel lautet weiterhin einstelliger Tabellenplatz. Aber nachdem alle Mannschaften außer uns aufgerüstet haben, ist es unsere Motivation, trotzdem oder gerade deshalb noch den einen oder anderen Platz gutzumachen. Auch um zu zeigen, dass es anders geht.»

Gino Lettieri (SpVgg Bayreuth): «Augsburg, Hoffenheim und Wehen sind meine Favoriten für den Aufstieg. Unser Ziel ist der Klassenverbleib.»

Frank Wormuth (VfR Aalen): «Meine Aufstiegsfavoriten sind der FC Augsburg und die TSG Hoffenheim. Für unser Team erhoffe ich mir einen einstelligen Tabellenplatz.»

Hermann Gerland (FC Bayern München II): «Der FC Augsburg ist für mich klarer Favorit für den Aufstieg. Alles andere kommentiere ich nicht.»

Dariusz Pasieka (Jahn Regensburg): «Augsburg und Hoffenheim werden aufsteigen. Mehr möchte ich nicht sagen.»

Hans-Werner Moser (1. FC Kaiserslautern II): «Der FC Augsburg steigt auf. Wer absteigen wird, kann ich nicht sagen. Wir wollen jedenfalls nicht dazu gehören.»

Alfons Higl (TSV 1860 München II): «Favorit auf den Aufstieg ist der FC Augsburg. Die packen`s diesmal. Wo wir am Ende landen und wer absteigt, möchte ich nicht vorhersagen.»

Marco Kurz (SC Pfullendorf): «Der FC Augsburg steigt auf, weil er sehr stabil und eingespielt ist, und die TSG Hoffenheim, die von der Qualität des Kaders am besten ist und während der Winterpause relativ große Transfers getätigt hat. Absteigen werden vier Teams, nicht aber Pfullendorf.»

Eugen Hach (Eintracht Trier): «Ich kümmere mich nicht um die anderen Mannschaften. Wer außerdem jetzt eine Prognose abgeben kann, ist Hellseher und sollte sein Geld anders verdienen. Ab dem zehnten Platz ist noch keine Mannschaft gesichert. Wer absteigt, ist mir eigentlich egal. Hauptsache, wir stehen am Ende über dem Strich. Für den Aufstieg haben Augsburg, Koblenz, Hoffenheim, Wehen und Elversberg die besten Chancen.»

Klaus Scheer (1. FC Eschborn): «In Sachen Aufstieg braucht man kein Prophet sein. Augsburg wird sich mit Sicherheit durchsetzen. Alle Mannschaften ab Platz zehn kämpfen gegen den Abstieg. Doch ich werde mich nicht festlegen, wer am Ende runter in die Oberliga muss. Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende spielen.»
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Wopo
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Beitrag von Wopo »

Hier nochmal eine Zusammenfassung dessen, was in den letzten zwei Monaten so passiert ist:

Leipzig (dpa/lnd) - Starker Kader, solider Vorsprung und 17 Spiele bis zum ganz großen Glück: In der Fußball-Regionalliga Süd beginnt für den FC Augsburg Teil zwei der Mission Rückkehr in den bezahlten Fußball. Im vierten Anlauf wollen sich die Schwaben, die zuletzt in der Saison 1982/1983 in der zweithöchsten Spielklasse vertreten waren, den Traum vom Aufstieg erfüllen. «Es steigen zwei Vereine auf. Ich gehe davon aus, dass wir einer dieser beiden Clubs sein werden», sagte Trainer Rainer Hörgl vor dem Start der Rückrunde scheinbar abgeklärt. Dabei ist Augsburg, das die Tabelle mit 39 Zählern bei zwei Partien weniger anführt, gewarnt. Denn im vergangenen Jahr gab Hörgls Team am letzten Spieltag beim denkwürdigen 1:1 gegen Jahn Regensburg den Aufstieg vier Minuten vor dem Abpfiff noch aus der Hand.

16 der 18 Drittliga-Trainer haben dennoch keine Zweifel, dass die Rot-Grün-Weißen, die die Hinrunde mit zwölf Siegen und lediglich zwei Niederlagen dominierten, auch am Saisonende auf den Aufstiegsplätzen
liegen werden. «Der FC Augsburg steigt auf, weil er sehr stabil ist», glaubte Marco Kurz, Coach des SC Pfullendorf. «Man braucht kein Prophet sein: Augsburg wird sich durchsetzen», war sich auch Klaus Scheer, Trainer von Schlusslicht 1. FC Eschborn, sicher.

Hinter dem Favoriten rüsten gleich drei Vereine zur Aufholjagd. TuS Koblenz (36 Punkte) auf Platz zwei verstärkte sich mit dem mazedonischen Angreifer Josef Ivanovic (21 Bundesliga-Spiele/87 Zweitliga-Einsätze). «Er ist ein bulliger Stürmer, der uns weiter helfen wird», meinte Trainer Milan Sasic.

Auch die TSG Hoffenheim (36) hat bestens vorgesorgt. Der Aufstiegsanwärter holte allein acht neue Spieler und mit Lorenz-Günther Köstner einen neuen Trainer. «Seit Köstner da ist, ist es lebendiger, geht es aggressiver zu», sagte der Vereinsvorsitzende Peter Hoffmann. Nicht zuletzt liegt auch die SV Elversberg (31) noch in Reichweite. «Wir streben den vierten Platz an», wehrte Coach Brent Goulet jedoch ab.

Auf dem Transfermarkt waren die Vereine entsprechend ihrer Ziele übermäßig aktiv. Die 18 Clubs verpflichteten in der Winterpause insgesamt 52 Akteure, 19 mehr als im Vorjahr. Bei den Abgängen übertrafen die Vereine die Zahlen vom Januar 2005 um mehr als das Doppelte. 55 Spieler kehrten ihren bisherigen Arbeitgebern den Rücken
(Vorjahr 25).

Acht neue Aktive verpflichtete zunächst auch der 1. FC Eschborn. Doch für den insolventen Oberliga-Aufsteiger dürfte die Rückrunde kein Vergnügen werden. Weil die Hessen eine Bürgschaft der Stadt Eschborn in Höhe von einer Million Euro sowie ausstehende Spielergehälter drücken, liefen zwölf Spieler gleich wieder davon. Mit 15 Akteuren muss das abgeschlagene Schlusslicht nun die restlichen Spieltage überstehen. «Die Situation ist nicht einfach. Es darf sich kein Leistungsträger verletzen», betonte Eschborns einziger Torhüter Sven Schmitt.
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

Aus dem heutigen Kicker.de:
Augsburg: Trainer ist vom Aufstieg überzeugt - 16.02.2006 10:00
"Wir haben die meiste Substanz"
kicker: Herr Hörgl, aus Karlsruhe kommen positive Nachrichten. Nach Stand der Dinge kann am Samstag gespielt werden. Wie froh sind sie darüber?

Rainer Hörgl (48): Natürlich freuen wir uns, wenn es endlich wieder los geht. Die Mannschaft ist gut vorbereitet, die Spieler sind heiß.

kicker: Sie werden das Team wohl auf dem einen oder anderen Posten verändern. Befürchten Sie nach den Erfolgen in der Vorrunde keine Unruhe?

Hörgl: Das glaube ich nicht, die Spieler sind absolute Profis. Natürlich sind es oft nur Kleinigkeiten, die bei der Aufstellung entscheiden. So hat etwa Patrick Pircher gegenüber Oliver Schmidt kleine Vorteile, auch im Mittelfeld kämpfen fünf Spieler um drei Positionen. Karsten Hutwelker oder Elton da Costa sind Kandidaten für die Position zehn.

kicker: Wen halten Sie für den gefährlichsten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg?

Hörgl: Es wird wohl einen Dreikampf zwischen Hoffenheim, Koblenz und uns geben.

kicker: Warum steigt der FC Augsburg auf?

Hörgl: Weil wir seit einem Jahr die kompakteste Mannschaft besitzen. Wir haben die meiste Substanz, die meisten Punkte und noch die meisten Spiele zu absolvieren.

Interview: Herbert Schmoll
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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