Lizenzentzug
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Libero
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@oldschdod-fan: Bzgl. des "Strategen" - dann bin ich beruhigt, dann ist die Welt wieder ein bisschen mehr in Ordnung.
@Bayreuther: Mein Anliegen ist es hier nicht, "Parolen heraus zu posaunen". Was meinst Du eigentlich damit? Mach' es doch bitte konkreter. Wenn es darum geht, dass ich plakativ "Wicklein muss weg" fordere, stehe ich dazu, weil es meine Meinung ist und meiner tiefen Überzeugung entspricht, dass sich mit ihm hier nichts ändern wird. Was den Rest angeht: ja, Du hast Recht, wir drehen uns hier im Kreis - und das nervt. Aber unter dem Strich scheinen wir uns doch sogar weitestgehend einig zu sein: es müssen Zahlen und Fakten auf den Tisch, es muss Rechenschaft geleistet werden! Das wollt Ihr doch auch!? Dann frage ich, was denn sein soll, wenn dies nicht passiert. Dann muss H.W. meines Erachtens erst recht weg, weil er offensichtlich etwas zu verbergen hat und so auch den Einstieg neuer Personen/ Sponsoren blockiert (da die sich nicht auf die Katze im Sack einlassen wollen). Was ist an dieser Konsequenz bitte auszusetzen? Soll er Eurer Meinung nach auch bleiben, wenn er gar nichts offenlegt? Dann solltet Ihr das so schon asussprechen.
Außerdem habe ich niemanden als Träumer bezeichnet. Ich warne nur davor, sich jetzt wieder durch WM und Sommerpause ablenken und einlullen zu lassen und zu Beginn der nächsten Saison denselben Mist wie im letzten Jahr vorzufinden. Aber genau so wird es kommen... Stattdessen glauben anscheinend viele, dass ein 65jähriger Hobby-Fußballmanager, der sich offensichtlich für den "Macher" der Altstadt hält, als geläuterter Gutmensch gibt.
@Bayreuther: Mein Anliegen ist es hier nicht, "Parolen heraus zu posaunen". Was meinst Du eigentlich damit? Mach' es doch bitte konkreter. Wenn es darum geht, dass ich plakativ "Wicklein muss weg" fordere, stehe ich dazu, weil es meine Meinung ist und meiner tiefen Überzeugung entspricht, dass sich mit ihm hier nichts ändern wird. Was den Rest angeht: ja, Du hast Recht, wir drehen uns hier im Kreis - und das nervt. Aber unter dem Strich scheinen wir uns doch sogar weitestgehend einig zu sein: es müssen Zahlen und Fakten auf den Tisch, es muss Rechenschaft geleistet werden! Das wollt Ihr doch auch!? Dann frage ich, was denn sein soll, wenn dies nicht passiert. Dann muss H.W. meines Erachtens erst recht weg, weil er offensichtlich etwas zu verbergen hat und so auch den Einstieg neuer Personen/ Sponsoren blockiert (da die sich nicht auf die Katze im Sack einlassen wollen). Was ist an dieser Konsequenz bitte auszusetzen? Soll er Eurer Meinung nach auch bleiben, wenn er gar nichts offenlegt? Dann solltet Ihr das so schon asussprechen.
Außerdem habe ich niemanden als Träumer bezeichnet. Ich warne nur davor, sich jetzt wieder durch WM und Sommerpause ablenken und einlullen zu lassen und zu Beginn der nächsten Saison denselben Mist wie im letzten Jahr vorzufinden. Aber genau so wird es kommen... Stattdessen glauben anscheinend viele, dass ein 65jähriger Hobby-Fußballmanager, der sich offensichtlich für den "Macher" der Altstadt hält, als geläuterter Gutmensch gibt.
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Thommy
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Eins ist klar.
Irgendwann wenn Herr W. nicht mehr da ist, und irgendwann ist irgendwann, dann gibts nur 2 Möglichkeiten. Entweder die Schulden an ihm
sind weg oder wie unter Wölfel nur gestundet.
Jetzt muß der Schnitt gemacht werden. Was solls denn, dann fangen wir halt unten an, wie Kassel, Forchheim usw.
Es gibt keine Alternative dazu, ich mach das Theater jedenfalls kein
zweites Mal mit....
Irgendwann wenn Herr W. nicht mehr da ist, und irgendwann ist irgendwann, dann gibts nur 2 Möglichkeiten. Entweder die Schulden an ihm
sind weg oder wie unter Wölfel nur gestundet.
Jetzt muß der Schnitt gemacht werden. Was solls denn, dann fangen wir halt unten an, wie Kassel, Forchheim usw.
Es gibt keine Alternative dazu, ich mach das Theater jedenfalls kein
zweites Mal mit....
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Altstadt Tempo
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Genau so sehe ich das auch. Tut weh, ist aber wohl so. Und den Glauben das H.W. Zahlen offenlegt und Kompetzen abgibt habe ich leider verloren, würde mich aber liebend gerne eines Besseren belehren lassen. Und ohne Offenlegen der Zahlen sehe ich es wie Libero: Dann muss H.W. erst recht weg.Thommy hat geschrieben:Eins ist klar.
Irgendwann wenn Herr W. nicht mehr da ist, und irgendwann ist irgendwann, dann gibts nur 2 Möglichkeiten. Entweder die Schulden an ihm
sind weg oder wie unter Wölfel nur gestundet.
Jetzt muß der Schnitt gemacht werden. Was solls denn, dann fangen wir halt unten an, wie Kassel, Forchheim usw.
Es gibt keine Alternative dazu, ich mach das Theater jedenfalls kein
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sam
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Gnadengesuch der Bayreuther Fußballer
Sie war so aufbauend gewesen, die vergangene Saison in der Regionalliga Süd. Die Spielvereinigung Bayreuth hatte als Aufsteiger teilweise mitreißenden Fußball gespielt und in der oberfränkischen Bezirkshauptstadt eine neue Fußballbegeisterung ausgelöst. Junge Kerle liefen plötzlich mit gelben Fahnen durch die Straßen, ältere Fans freuten sich über eine Fußballatmosphäre, wie sie es seit 20 Jahren in Bayreuth nicht mehr gegeben hatte. Die Finanzen bereiteten zwar Probleme, so bekamen die Spieler zuletzt drei Monate kein Geld, sie erspielten sich aber dennoch den zehnten Platz und die Hochachtung der Fans.
Doch jetzt droht der Zwangsabstieg. Mitten in die Bayreuther Euphorie hinein teilte der Deutsche Fußballbund (DFB) vergangene Woche mit, "dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Vereins als zwingende Zulassungsvoraussetzung nicht gegeben ist". Wenn der DFB dem Gnadengesuch nicht statt gibt, das Vereinspräsident Heinz Wicklein als letzte Möglichkeit gestellt hat, wird die SpVgg kommende Saison wieder in der Bayernliga kicken. "Man muss fair sein", sagt Wicklein, "wir haben zum Stichtag am 2. Juni das Geld nicht gehabt". Gut 600 000 Euro seien im Etat für die kommende Saison noch nicht gedeckt gewesen, unter anderem, weil ein Hauptsponsor fehlt. Aber er sagt auch: "Einen großen Teil hätten wir bis Ende Juni vorweisen können." Außerdem seien mindestens 120 000 Euro Erlös aus einem Benefizspiel gegen den FC Bayern im Juli zu erwarten. Aber der DFB sei mit seiner Stichtagsregel knallhart. Die Chancen für das Gnadengesuch schätzt Wicklein deshalb als gering ein.
Was der Zwangsabstieg für die Mannschaft bedeutet, erklärt Spielleiter Ralph Pöhnlein. Fünf der besten Spieler wechseln inklusive Trainer Gino Lettieri nach Darmstadt. "Mit dem, was bleibt, können wir in der Bayernliga um einen einstelligen Tabellenplatz mitspielen", meint Pöhnlein. Er bedauert aber, dass auch im Regionalligajahr nicht mehr Zuschauer ins Stadion gekommen sind. "Zumindest bei den Gegnern ohne großen Namen ist kaum einer gekommen", sagt er.
Nicht professionell
"Das stimmt doch nicht", sagt Stefan Kolb, seit seiner Kindheit Fan der SpVgg. "Es waren im Schnitt fast 2500 Leute da." Die Atmosphäre sei "traumhaft" gewesen, "tragisch und dramatisch" findet der 44-Jährige den Zwangsabstieg. Er sieht andere Ursachen für das drohende Fiasko: Der Verein sei sportlich sehr schnell gewachsen. "In der Vereinsführung herrscht aber immer noch die Vorstellung: Es muss alles ehrenamtlich gehen." Dass der Verein nicht professionell genug organisiert ist, findet auch Thomas Ledwolorz vom Fanclub Altstadt-Kult. Und er sagt: "Das mit den Finanzen tut einfach weh." Er beschreibt die große Sympathie in der Region für die Mannschaft und weiß doch, dass die wichtigsten Spieler längst verkauft sind. Für einen neuen Trikotsponsor, so meint er, wäre ein Engagement bei der SpVgg Bayreuth dennoch Gold wert: "Die Leute würden dem die Füße küssen."Michael Tibudd
Quelle: www.sueddeutsche.de
Sie war so aufbauend gewesen, die vergangene Saison in der Regionalliga Süd. Die Spielvereinigung Bayreuth hatte als Aufsteiger teilweise mitreißenden Fußball gespielt und in der oberfränkischen Bezirkshauptstadt eine neue Fußballbegeisterung ausgelöst. Junge Kerle liefen plötzlich mit gelben Fahnen durch die Straßen, ältere Fans freuten sich über eine Fußballatmosphäre, wie sie es seit 20 Jahren in Bayreuth nicht mehr gegeben hatte. Die Finanzen bereiteten zwar Probleme, so bekamen die Spieler zuletzt drei Monate kein Geld, sie erspielten sich aber dennoch den zehnten Platz und die Hochachtung der Fans.
Doch jetzt droht der Zwangsabstieg. Mitten in die Bayreuther Euphorie hinein teilte der Deutsche Fußballbund (DFB) vergangene Woche mit, "dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Vereins als zwingende Zulassungsvoraussetzung nicht gegeben ist". Wenn der DFB dem Gnadengesuch nicht statt gibt, das Vereinspräsident Heinz Wicklein als letzte Möglichkeit gestellt hat, wird die SpVgg kommende Saison wieder in der Bayernliga kicken. "Man muss fair sein", sagt Wicklein, "wir haben zum Stichtag am 2. Juni das Geld nicht gehabt". Gut 600 000 Euro seien im Etat für die kommende Saison noch nicht gedeckt gewesen, unter anderem, weil ein Hauptsponsor fehlt. Aber er sagt auch: "Einen großen Teil hätten wir bis Ende Juni vorweisen können." Außerdem seien mindestens 120 000 Euro Erlös aus einem Benefizspiel gegen den FC Bayern im Juli zu erwarten. Aber der DFB sei mit seiner Stichtagsregel knallhart. Die Chancen für das Gnadengesuch schätzt Wicklein deshalb als gering ein.
Was der Zwangsabstieg für die Mannschaft bedeutet, erklärt Spielleiter Ralph Pöhnlein. Fünf der besten Spieler wechseln inklusive Trainer Gino Lettieri nach Darmstadt. "Mit dem, was bleibt, können wir in der Bayernliga um einen einstelligen Tabellenplatz mitspielen", meint Pöhnlein. Er bedauert aber, dass auch im Regionalligajahr nicht mehr Zuschauer ins Stadion gekommen sind. "Zumindest bei den Gegnern ohne großen Namen ist kaum einer gekommen", sagt er.
Nicht professionell
"Das stimmt doch nicht", sagt Stefan Kolb, seit seiner Kindheit Fan der SpVgg. "Es waren im Schnitt fast 2500 Leute da." Die Atmosphäre sei "traumhaft" gewesen, "tragisch und dramatisch" findet der 44-Jährige den Zwangsabstieg. Er sieht andere Ursachen für das drohende Fiasko: Der Verein sei sportlich sehr schnell gewachsen. "In der Vereinsführung herrscht aber immer noch die Vorstellung: Es muss alles ehrenamtlich gehen." Dass der Verein nicht professionell genug organisiert ist, findet auch Thomas Ledwolorz vom Fanclub Altstadt-Kult. Und er sagt: "Das mit den Finanzen tut einfach weh." Er beschreibt die große Sympathie in der Region für die Mannschaft und weiß doch, dass die wichtigsten Spieler längst verkauft sind. Für einen neuen Trikotsponsor, so meint er, wäre ein Engagement bei der SpVgg Bayreuth dennoch Gold wert: "Die Leute würden dem die Füße küssen."Michael Tibudd
Quelle: www.sueddeutsche.de
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Libero
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Fällt Dir nicht auf, dass Du damit eigentlich nur meine These bestätigst? Irgendwann wird H.W. so oder so den Verein verlassen. Und dann wird es so oder so um die Frage des Geldes gehen. Also: lieber heute Kassensturz und Neuanfang mit kompetenten und frischen Leuten als erst nach einigen weiteren Jahren der Misswirtschaft und Image-Schädigung.Ein Bayreuther hat geschrieben:... Warum man mit der Sache nicht gelassen umgeht und es darauf ankommen lässt, dass HW sein Geld zurückfordert? Das hatte die OLDSCHDOD schon mal nach dem Ableben des früheren Präsidenten Hans Wölfel (wie sich die Initialen gleichen) und hätte den Verein fast ausgelöscht.
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Locke
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Genau diese Befürchtung habe ich auch, Libero. Personen wie Wicklein werden freiwillig niemals wirklich Macht abgeben. Wicklein will die Zügel in der Hand behalten und wird alles dafür tun. Als Geschäftsführer und evtl. andere wichtige Positionen kommen für ihn deshalb m.E. auch nur Personen in Frage, die ihm absolut loyal ergeben sind. Wirklich ändern wird sich so nicht viel, denn die wichtigen Entscheidungen wird der Präsident weiterhin alleine treffen.Libero hat geschrieben: Ich warne nur davor, sich jetzt wieder durch WM und Sommerpause ablenken und einlullen zu lassen und zu Beginn der nächsten Saison denselben Mist wie im letzten Jahr vorzufinden. Aber genau so wird es kommen... Stattdessen glauben anscheinend viele, dass ein 65jähriger Hobby-Fußballmanager, der sich offensichtlich für den "Macher" der Altstadt hält, als geläuterter Gutmensch gibt.
Wicklein hat bewiesen, dass er mit der Situation Regionalliga vollkommen überfordert war. Das würde auch in Zukunft so sein. Da helfen ein paar Posten, die mit treuen Gefolgsleuten besetzt werden und nach "Professionalisierung" aussehen sollen, nicht viel. Eine höherklassige Zukunft der Oldschdod kann es nur ohne Wicklein als Präsidenten geben. Eine zweite Chance (also auch eine neue Möglichkeit, die Sache ein zweites Mal zu versemmeln) würde ich nur jemanden zugestehen, bei dem begründeter Anlass zur Hoffnung besteht, dass es beim nächsten Mal besser läuft. Diese habe ich bei Wicklein nicht.
Mein Mitgliedsantrag ist ebenfalls abgeschickt.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Olli
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- Registriert: 05 Sep 2005, 13:02
- Wohnort: Bindlach
Aufbruchstimmung 2006
@sam: Passend zu Deinem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung, hier ein Leserbrief den ich für den Kurier geschrieben habe:
Aufbruchstimmung 2006
Nun ist es amtlich – die SpVgg Bayreuth erhält für die kommende Saison keine Lizenz vom Regionalliga – Ausschuss des DFB. Bei den Anhängern der Altstadt macht sich Katerstimmung breit: Trauer darüber, dass man nach einem furiosen Jahr Regionalliga wieder in die Bayernliga zurückgestuft wird, Entsetzen über die wirtschaftliche Schieflage des Vereins, die in diesem Ausmaß erst jetzt sukzessive bekannt wird. Die mit dem Regionalliga – Aufstieg 2005 verbundene aufkeimende „Oldschdod“-Euphorie erlitt in den letzten Wochen einen unvorstellbaren Dämpfer. Und irgendwie fühle ich mich in diesen Tagen daran erinnert, wie ich als 15-jähriger mit Tränen in den Augen auf den Stufen des Städtischen Stadions saß und trotz eines 2:0 gegen Arminia Bielefeld der sportliche Abstieg aus der 2. Bundesliga besiegelt war. Doch irgendwie ging es auch im Jahre 1988 weiter, man erreichte sogar am „Grünen Tisch“, durch den Lizenzentzug von RW Oberhausen, noch den Klassenverbleib. Auf einen Gnadenakt des DFB können wir aber in dieser Saison definitiv nicht mehr zählen.
Jetzt gilt es eine klare Bestandsaufnahme des entstandenen „Scherbenhaufens“ zu vollziehen. Die wirtschaftlichen Fakten müssen öffentlich auf den Tisch um einen Neuanfang Bayernliga zu starten und das Vertrauen der Anhängerschaft zurückzugewinnen. Gerade hier hat die abgelaufenen Saison gezeigt, das Bayreuth durchaus über Zuschauerpotential für die Regionalliga verfügt und der veranschlagte Zuschauerschnitt übertroffen wurde. Hier darf die Aufbauarbeit der letzten Jahre in Sachen Besucherzahlen und Anhängerschaft nicht umsonst gewesen sein. Die SpVgg Bayreuth wird in der Region wahrgenommen – am Rande des WM-Spiels England gegen Trinidad und Tobago in Nürnberg stellte ich fest, welche positive Reaktionen mein Altstadt-Outfit auslösten. Fussballanhänger aus Fürth, Nürnberg, Ansbach u. v. m. sprachen mich auf das der SpVgg Bayreuth ereilte Schicksal an. Von keinem war auch nur ein Wort der Schadenfreude zu hören. Beeindruckend war für mich in dieser Saison auch, dass deutlich mehr Kinder und Jugendliche im Altstadt-Dress im Stadion waren. Es gibt eben doch mehr, als nur das FC Bayern oder FCN – Outfit!
Nein, mit diesem Leserbrief geht es mir aber nicht um textile Sympathiebekundungen oder um seitenlange Ausführungen über die nötigen Strukturveränderungen im Umfeld des Vereins. Vielmehr zeigt all dies, dass von Seiten der Anhängerschaft durchaus eine weiter ausbaufähige Basis vorhanden ist. Kritik und Forderungen nach Veränderungen sind durchaus berechtigt und zum weiteren Überleben des Vereins auch nötig. Diese gilt es in eine aktive Vereinskultur konstruktiv miteinzubringen. Es wäre fatal jetzt in Resignation zu verfallen, dem Verein den Rücken zu kehren und bis zur nächsten sportlichen Euphoriewelle zu warten um dann wieder auf den Zug aufzuspringen. Das Engagement aller im Verein Aktiven und im Umfeld Tätigen kann gar nicht stark genug hervorgehoben werden und es wäre wünschenswert, wenn diese tragende Stütze weiteren Zuwachs erhalten würde.
Eine Siganlwirkung seitens der Stadt Bayreuth hätte auch, an den Überdachungs-plänen der Gegengerade festzuhalten. Die städtische Verwaltung sollte den Bayreuther Fussball mehr als Visitenkarte und Aushängeschild für die gesamte Stadt sehen und eben nicht nur primär als kostenrelevanten Faktor.
Ich wünsche dem Bayreuther Fussball, dass sich die Katerstimmung der vergangenen Wochen bald in eine neue Aufbruchstimmung wandelt. Die „Oldschdod“ ist ein Verein mit Tradition und dieses Kapital gilt es jetzt zu erhalten.
Aufbruchstimmung 2006
Nun ist es amtlich – die SpVgg Bayreuth erhält für die kommende Saison keine Lizenz vom Regionalliga – Ausschuss des DFB. Bei den Anhängern der Altstadt macht sich Katerstimmung breit: Trauer darüber, dass man nach einem furiosen Jahr Regionalliga wieder in die Bayernliga zurückgestuft wird, Entsetzen über die wirtschaftliche Schieflage des Vereins, die in diesem Ausmaß erst jetzt sukzessive bekannt wird. Die mit dem Regionalliga – Aufstieg 2005 verbundene aufkeimende „Oldschdod“-Euphorie erlitt in den letzten Wochen einen unvorstellbaren Dämpfer. Und irgendwie fühle ich mich in diesen Tagen daran erinnert, wie ich als 15-jähriger mit Tränen in den Augen auf den Stufen des Städtischen Stadions saß und trotz eines 2:0 gegen Arminia Bielefeld der sportliche Abstieg aus der 2. Bundesliga besiegelt war. Doch irgendwie ging es auch im Jahre 1988 weiter, man erreichte sogar am „Grünen Tisch“, durch den Lizenzentzug von RW Oberhausen, noch den Klassenverbleib. Auf einen Gnadenakt des DFB können wir aber in dieser Saison definitiv nicht mehr zählen.
Jetzt gilt es eine klare Bestandsaufnahme des entstandenen „Scherbenhaufens“ zu vollziehen. Die wirtschaftlichen Fakten müssen öffentlich auf den Tisch um einen Neuanfang Bayernliga zu starten und das Vertrauen der Anhängerschaft zurückzugewinnen. Gerade hier hat die abgelaufenen Saison gezeigt, das Bayreuth durchaus über Zuschauerpotential für die Regionalliga verfügt und der veranschlagte Zuschauerschnitt übertroffen wurde. Hier darf die Aufbauarbeit der letzten Jahre in Sachen Besucherzahlen und Anhängerschaft nicht umsonst gewesen sein. Die SpVgg Bayreuth wird in der Region wahrgenommen – am Rande des WM-Spiels England gegen Trinidad und Tobago in Nürnberg stellte ich fest, welche positive Reaktionen mein Altstadt-Outfit auslösten. Fussballanhänger aus Fürth, Nürnberg, Ansbach u. v. m. sprachen mich auf das der SpVgg Bayreuth ereilte Schicksal an. Von keinem war auch nur ein Wort der Schadenfreude zu hören. Beeindruckend war für mich in dieser Saison auch, dass deutlich mehr Kinder und Jugendliche im Altstadt-Dress im Stadion waren. Es gibt eben doch mehr, als nur das FC Bayern oder FCN – Outfit!
Nein, mit diesem Leserbrief geht es mir aber nicht um textile Sympathiebekundungen oder um seitenlange Ausführungen über die nötigen Strukturveränderungen im Umfeld des Vereins. Vielmehr zeigt all dies, dass von Seiten der Anhängerschaft durchaus eine weiter ausbaufähige Basis vorhanden ist. Kritik und Forderungen nach Veränderungen sind durchaus berechtigt und zum weiteren Überleben des Vereins auch nötig. Diese gilt es in eine aktive Vereinskultur konstruktiv miteinzubringen. Es wäre fatal jetzt in Resignation zu verfallen, dem Verein den Rücken zu kehren und bis zur nächsten sportlichen Euphoriewelle zu warten um dann wieder auf den Zug aufzuspringen. Das Engagement aller im Verein Aktiven und im Umfeld Tätigen kann gar nicht stark genug hervorgehoben werden und es wäre wünschenswert, wenn diese tragende Stütze weiteren Zuwachs erhalten würde.
Eine Siganlwirkung seitens der Stadt Bayreuth hätte auch, an den Überdachungs-plänen der Gegengerade festzuhalten. Die städtische Verwaltung sollte den Bayreuther Fussball mehr als Visitenkarte und Aushängeschild für die gesamte Stadt sehen und eben nicht nur primär als kostenrelevanten Faktor.
Ich wünsche dem Bayreuther Fussball, dass sich die Katerstimmung der vergangenen Wochen bald in eine neue Aufbruchstimmung wandelt. Die „Oldschdod“ ist ein Verein mit Tradition und dieses Kapital gilt es jetzt zu erhalten.
...die Oldschdod - nie war sie so kultig wie heute