Lizenverfahren?!?
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DI STEFANO
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oldschdodd-fan
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Daran hab ich auch denken müssen
Es gibt aber einen ganz gewaltigen Unterschied: Lautern hat bereits vorher jahrzehntelang Bundesliga gespielt, der Abstieg war ein "Betriebsunfall", die Strukturen mußten nicht erst neu aufgebaut werden, es wurden viele erfahrene Spieler gehalten, mit Rehagel war ein bundesligaerfahrener Meistertrainer an Bord... Alles in allem kein Vergleich, oder?
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oldschdodd-fan
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Fritz
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@ Schorschla
Und das sind dann schon mal 5 - 10 % des Jahresetats. Und das dann nur für eine Lizens ohne Wert. Auch da werden die Profivereine, als Kapitalgesellschaften, wieder bevorzugt.
Es nicht zu beantragen ist allerdings auch nicht immer klug.
So beantragte vor Jahren Velbert keine Lizens, wodurch der WSV, als zweiter, dann in die Regionalliga aufstieg!
Also laut verschiedener seriöser Quellen aus der Oberliga Nordrhein, kostet ein Lizensierungsverfahren sogar 25.000 Euro.der wirtschaftsprüfer kostet ca. 15 tausend. die beantragung selber gar nix... die wirtschaftsprüfung ist aber voraussetzung um sie beantragen zu können...
Und das sind dann schon mal 5 - 10 % des Jahresetats. Und das dann nur für eine Lizens ohne Wert. Auch da werden die Profivereine, als Kapitalgesellschaften, wieder bevorzugt.
Es nicht zu beantragen ist allerdings auch nicht immer klug.
So beantragte vor Jahren Velbert keine Lizens, wodurch der WSV, als zweiter, dann in die Regionalliga aufstieg!
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Oldschdod Kamel
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bernhardus
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Aber Hallo Leute,
meiner Ansicht wird hier im Forum zu viel spekuliert über Kosten einer Wirtschaftsprüfung und deren Folgen.
Was macht ein beeidigter Prüfer?
Er nimmt sich die gegenwärtige Bilanz des Vereines vor, überprüft deren Bildung anhand von Belegen aus der Buchhaltung. Es überprüft Verträge aus denen Einnahmen in der Zukunft zu erwarten sind und deren Laufzeiten. Er stellt die Richtigkeit der aktuellen Bilanz fest, daß diese mit aktuellen und gültigen Zahlen zustandegekommen ist. Er überprüft also lediglich sämtliche Posten auf der Aktiva/Passiva Seite einer Bilanz.
Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. € 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Wie Ihr also bis zu € 25.000,-- insgesamt kommen könnt, ist mir noch verborgen geblieben.
Da die Altstadt kein international agierendes Unternehmen ist, sollte somit eine derartige Bestandsaufnahme innerhalb weniger Tage erledigt sein.
Wo ist also das Problem?
meiner Ansicht wird hier im Forum zu viel spekuliert über Kosten einer Wirtschaftsprüfung und deren Folgen.
Was macht ein beeidigter Prüfer?
Er nimmt sich die gegenwärtige Bilanz des Vereines vor, überprüft deren Bildung anhand von Belegen aus der Buchhaltung. Es überprüft Verträge aus denen Einnahmen in der Zukunft zu erwarten sind und deren Laufzeiten. Er stellt die Richtigkeit der aktuellen Bilanz fest, daß diese mit aktuellen und gültigen Zahlen zustandegekommen ist. Er überprüft also lediglich sämtliche Posten auf der Aktiva/Passiva Seite einer Bilanz.
Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. € 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Wie Ihr also bis zu € 25.000,-- insgesamt kommen könnt, ist mir noch verborgen geblieben.
Da die Altstadt kein international agierendes Unternehmen ist, sollte somit eine derartige Bestandsaufnahme innerhalb weniger Tage erledigt sein.
Wo ist also das Problem?
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Locke
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Du hast das Suchen der Unterlagen nicht mit berücksichtigt. Dann kommt's schon hin.bernhardus hat geschrieben:Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. ? 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Wie Ihr also bis zu ? 25.000,-- insgesamt kommen könnt, ist mir noch verborgen geblieben.
("Woar do net nuuch wos vo dem Audohaus?" "Wu is'n edzad des, des wu da Walders Ingo domols underschriem hodd?" "Hodd der iebahaubts wos underschriem?" - Achtung, leichter Selbitzer Einschlag im Dialekt
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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bernhardus
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Locke, da kannst rechthaben.
Bis überall der "Schwamm drüber" beseitigt werden kann, braucht der Wirtschaftprüfer eine Staubmaske und Gummihandschuhe zum Stöbern.
Aber im Ernst. Eine rein wirtschaftliche Prüfung eines Unternehmens ist abhängig vom Zeitaufwand und den ausgehandelten Stundensätzen.
Das ist nicht schlimm und kostet weit weniger als die bislang genannten Horrorzahlen. Ich würde meinen Prüfer jedenfalls zum Teufel schicken, sollte er jemals mit solchen Forderungen daherkommen.
Bis überall der "Schwamm drüber" beseitigt werden kann, braucht der Wirtschaftprüfer eine Staubmaske und Gummihandschuhe zum Stöbern.
Aber im Ernst. Eine rein wirtschaftliche Prüfung eines Unternehmens ist abhängig vom Zeitaufwand und den ausgehandelten Stundensätzen.
Das ist nicht schlimm und kostet weit weniger als die bislang genannten Horrorzahlen. Ich würde meinen Prüfer jedenfalls zum Teufel schicken, sollte er jemals mit solchen Forderungen daherkommen.
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motorhorst
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bernhardus hat geschrieben:Das ist nicht schlimm und kostet weit weniger als die bislang genannten Horrorzahlen. Ich würde meinen Prüfer jedenfalls zum Teufel schicken, sollte er jemals mit solchen Forderungen daherkommen.
Also es geht hier nicht um ein paar hundert Euro, die man schnell mal aus der Portokasse zahlt und alles ist gut. Dann würde nämlich KEIN Verein darauf verzichten, die Lizenz zu beantragen.
Aber schließlich wollen die Profis ja unter sich bleiben und deshalb müssen extrem hohe Hürden für alle kleinen Klubs aufgestellt werden.
Diese Hürden liegen tatsächlich im Bereich über 20.000 Euro.
Ich verweise da gerne mal auf einen traurigen Artikel aus der jüngeren Oldschdod-Geschichte:
http://www.spvgg-bayreuth.de/index.php? ... snews=1004
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oldschdodd-fan
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Klingt nachvollziehbar, ich halte die 15 bis 20 T€ für absolut vertretbar. Hier geht´s nicht um das Testat eines Jahresabschlusses irgendeiner kleinen Klitsche. Die Anforderungen des DFB zur Dokumentation und Plausibilisierung sind nicht unerheblich. bernhardus, bei allem Respekt, aber die Prüfung einer mittelgroßen GmbH einschl. Jahresabschluß und Lagebericht kostet durchaus ca. 20 T€ zzgl. USt, aber auch nur dann, wenn die EDV sowie die Betriebs- und Buchungsabläufe dem Prüfer schon bekannt sind. Ansonsten kann man da noch was drauflegen. Die genannten Zahlen sind so schon OK.
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Eckes
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Hmm gut zu wissen, da der Dad von meiner Freundin wirtschaftsprüft. Jetzt weiß ich auch, warum ihr der angestrebte Bulgarien-Urlaub "zu bieder" ist...bernhardus hat geschrieben:Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. € 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Junge Junge Junge - 3.Liga
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DI STEFANO
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bernhardus
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Ich gehe selbstverständlich davon aus, daß der Verein über geeignete Datenverarbeitungsanlagen verfügt und ein Prüfer nicht wochenlang per Handarbeit Belege zusammensuchen muß.
Anderseits deutet gerade der Beitrag von Motorhorst aus dem Jahr 2003 darauf hin, daß dem nicht so sein könnte. Ein Zwischenbilanz zu erstellen sollte wohl kein Thema sein.
Dann zum Oldstodd-Fan wegen irgendeiner kleinen Klitsche. Ein gut geführter Betrieb schafft auch eine Zwischenbilanz mit entsprechenden Hilfsmitteln innerhalb kurzer Zeit.
Aber gut. Auch in eine moderne EDV mit z.B. SAP-Programmen muß erst einnmal investiert werden.
Dies kostet auch jede Menge Geld. Und vieleicht hat man auf Altstadt-Seite darauf verzichtet und macht vieles noch händisch. Dann allerdings hat man sicherlich höhere Kosten und Zeitaufwendungen für eine testierte Bilanzerstellung.
Andererseits könnte Wicklein auch auf den eigenen Rechnersystemen seiner Firmen diese Prozesse abwickeln. Ob dies so machbar ist, bin ich im Moment überfragt. Vermutlich sitzt ein gewählter Schatzmeister ehrenamtlich vor einem Haufen Papier und trägt diese in eine Ausgabe-/Einnahme Liste ein, aus der von einem Steuerberatungsbüro eine Bilanz erstellt wird, die dann jährlich dem Finanzamt übergeben wird oder zu Lizenzzwecken einem Wirtschaftsprüfungsbüro.
Anderseits deutet gerade der Beitrag von Motorhorst aus dem Jahr 2003 darauf hin, daß dem nicht so sein könnte. Ein Zwischenbilanz zu erstellen sollte wohl kein Thema sein.
Dann zum Oldstodd-Fan wegen irgendeiner kleinen Klitsche. Ein gut geführter Betrieb schafft auch eine Zwischenbilanz mit entsprechenden Hilfsmitteln innerhalb kurzer Zeit.
Aber gut. Auch in eine moderne EDV mit z.B. SAP-Programmen muß erst einnmal investiert werden.
Dies kostet auch jede Menge Geld. Und vieleicht hat man auf Altstadt-Seite darauf verzichtet und macht vieles noch händisch. Dann allerdings hat man sicherlich höhere Kosten und Zeitaufwendungen für eine testierte Bilanzerstellung.
Andererseits könnte Wicklein auch auf den eigenen Rechnersystemen seiner Firmen diese Prozesse abwickeln. Ob dies so machbar ist, bin ich im Moment überfragt. Vermutlich sitzt ein gewählter Schatzmeister ehrenamtlich vor einem Haufen Papier und trägt diese in eine Ausgabe-/Einnahme Liste ein, aus der von einem Steuerberatungsbüro eine Bilanz erstellt wird, die dann jährlich dem Finanzamt übergeben wird oder zu Lizenzzwecken einem Wirtschaftsprüfungsbüro.
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schorschla
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