Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern
hat auf zwei Drogenfälle in seiner zweiten Mannschaft reagiert und
die Verträge mit den Regionalligaspielern Dominick Kumbela und Jose
da Veiga Sebastiao fristlos gekündigt. Nach Angaben des Vereins
sahen die FCK-Verantwortlichen dies unabhängig von einer
strafrechtlichen Verfolgung durch die Behörden nach Anhörung der
Betroffenen als einzig mögliche Konsequenz an.
Nachdem Kumbela (21) und da Veiga Sebastiao (22) den Konsum
von Cannabis in der Öffentlichkeit eingeräumt hatten, wurde der
Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag durch den FCK von den
Vorkommnissen unterrichtet. Die zweite Mannschaft der "Roten
Teufel" belegt in der Regionalliga Süd derzeit mit 14 Punkten aus
14 Partien den 15. Tabellenplatz.